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Auswirkung subjektiver Theorien über Willenskraft auf das Arbeitsverhalten. Eine Replikationsstudie der Studie von Job, Dweck und Walton (2010)

Título: Auswirkung subjektiver Theorien über Willenskraft auf das Arbeitsverhalten. Eine Replikationsstudie der Studie von Job, Dweck und Walton (2010)

Proyecto de Trabajo , 2017 , 24 Páginas

Autor:in: Katharina Rademacher (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine vorregistrierte Replikationsstudie der Studie von Job, Dweck und Walton (2010). Es soll gezeigt werden, inwiefern sich subjektive Theorien über Willenskraft auf das Arbeitsverhalten auswirken. In der Originalstudie von Job, Dweck und Walton (2010) konnte gezeigt werden, dass nach einer Manipulation der persönlichen Theorien über Willenskraft, der Ego- Depletion Effekt beeinflusst wird. Menschen, denen eine Nonlimited Ressource Theory induziert wurde, zeigen im Gegensatz zu Menschen, denen eine Limited Ressource Theory induziert wurde, keine beeinträchtige Selbstkontrollfähigkeit, nachdem sie eine Willenskraft erfordernde Aufgaben bearbeitet haben. Bei einer Aufgabe, die keine Willenskraft benötigt, zeigen sich keine Unterschiede.

An der vorliegenden Studie nahmen 48 Teilnehmer (28 Frauen) zwischen 20 und 54 Jahren teil. Beim Studiendesign handelt es sich um ein 2x2 Between- Subject Design. Es wurde die persönliche Theorie über Willenskraft (UV1) und die Ego- Depletion (UV2) manipuliert und die Auswirkung auf die Bearbeitung des Stroop - Test (Stroop, 1935) (AV) gemessen. Die Manipulation der persönlichen Theorien hat in beiden Gruppen funktioniert. Das logistisch hierarisch lineare Model (HLM), welches zur Überprüfung der Moderation des Ego- Depletion Effekts durch die induzierten persönlichen Theorien über Willenskraft berechnet wurde, zeigte keine signifikante Effekte.

Die Ergebnisse aus der Originalstudie konnten nicht bestätigt werden. Die Ergebnisse können geringfügig durch eine Abweichung zur Originalstudie erklärt werden. Jedoch benötigt es noch weitere Studien sowohl mit veränderten Designs, als auch mit weiteren Replikationsarbeiten, um die Erkenntnisse über den Ego- Depletion Effekt und auch dessen praktische Implikationen weiter zu erforschen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung:

Replikationsstudie: Self- Regulation

1. Einleitung

2. Methode

3. Ergebnisse

4. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient der Replikation der Studie von Job, Dweck und Walton (2010), um zu untersuchen, inwiefern subjektive Theorien über Willenskraft den sogenannten Ego-Depletion-Effekt bei der Bearbeitung von Aufgaben beeinflussen können.

  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen subjektiven Willenskraft-Theorien und dem Ego-Depletion-Effekt
  • Experimentelle Manipulation persönlicher Theorien über Willenskraft
  • Messung der Selbstkontrollleistung mittels Stroop-Test
  • Analyse der Moderationseffekte durch ein logistisch hierarchisches Modell
  • Diskussion der Replikationsergebnisse im Vergleich zur Originalstudie

Auszug aus dem Buch

1.1 Theoretischer Hintergrund

Selbstkontrolle ist nach Baumeister, Vohs und Tice (2007) eine zentrale Funktion des Selbst und ein wichtiger Schlüssel für Erfolg im Leben. Es handelt sich dabei um die Kapazität zum Ändern der eigenen Reaktion, um diese den Standards, Idealen, Werten, der Moral und den sozialen Erwartungen anzupassen oder um Langzeitziele zu erreichen. Die Begriffe Selbstkontrolle und Selbstregulation werden häufig synonym verwendet. Werden die beiden Begriffe aber distinkt voneinander betrachtet, wird Selbstkontrolle als beratender, bewusster und aufwändiger Teil der Selbstregulation angesehen (Baumeister, Vohs, & Tice, 2007).

Ein zentrales Phänomen in den Arbeiten von Baumeister ist der sogenannte Ego- Depletion Effekt. Mit dem Begriff Ego Depletion wird ein Erschöpfungszustand beschrieben, welcher nach Volitionshandlungen eintritt und weitere Handlungen, welche auch Selbstkontrolle erfordern kurzfristig beeinflusst (Baumeister, Bratlavsky, Muraven, & Tice, 1998). Der Ego-Depletion Effekt bedeutet, dass nach einer Aufgabe, welche Selbstkontrolle benötigt, eine Person aufgrund ihrer erschöpften Ressourcen in einer nächsten Aufgabe weniger Selbstkontrolle zeigen kann. Baumeister konnte in verschiedenen Experimenten diese Effekte aufzeigen (Baumeister, Bratlavsky, Muraven, & Tice, 1998; Baumeister, & Vohs, 2007; Baumeister, Vohs, & Tice, 2007).

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Die Einleitung gibt einen Überblick über die Studienrelevanz sowie die theoretische Fundierung des Ego-Depletion-Effekts.

Replikationsstudie: Self- Regulation: Dieser Abschnitt beschreibt das übergeordnete Ziel des Replikationsprojekts.

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Problematik des Leistungsdrucks ein und verknüpft diese mit theoretischen Modellen der Selbstkontrolle.

2. Methode: Hier werden die Versuchsplanung, die Auswahl der Probanden sowie die verwendeten Instrumente (FiT-W, Buchstaben-Erkennungsaufgabe, Stroop-Test) detailliert dargelegt.

3. Ergebnisse: Die statistische Auswertung zeigt, dass die Manipulation erfolgreich war, jedoch keine signifikanten Effekte auf den Ego-Depletion-Effekt im Stroop-Test nachgewiesen werden konnten.

4. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die nicht replizierten Ergebnisse und erörtert mögliche methodische Erklärungen sowie Implikationen für zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Ego-Depletion, Selbstkontrolle, Selbstregulation, Willenskraft, Replikationsstudie, Stroop-Test, Leistungsdruck, implizite Theorien, Limited-resource theory, Nonlimited-resource theory, psychologische Forschung, experimentelles Design, Fehlerwahrscheinlichkeit, Volition, Stress.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht in Form einer Replikationsstudie, ob subjektive Einstellungen und Theorien von Personen über ihre eigene Willenskraft beeinflussen, wie stark sie unter dem sogenannten Ego-Depletion-Effekt leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind Selbstkontrolle, die psychologischen Mechanismen der Erschöpfung nach geistigen Anstrengungen sowie der Einfluss von persönlichen Überzeugungen auf die Leistungsfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu prüfen, ob die ursprünglichen Ergebnisse von Job, Dweck und Walton (2010), welche einen Moderationseffekt durch persönliche Theorien über Willenskraft nahelegen, in einem neuen, experimentellen Setting repliziert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein 2x2 Between-Subject Design angewandt. Zur Datenanalyse wurde primär ein logistisch hierarchisches Modell genutzt, um die Fehlerwahrscheinlichkeit im Stroop-Test als abhängige Variable zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Hypothesen, die präzise Beschreibung des methodischen Versuchsaufbaus inklusive Probandenauswahl und die Darstellung der statistischen Ergebnisse sowie deren kritische Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe umfassen Ego-Depletion, Selbstkontrolle, Willenskraft, Replikation und implizite Theorien.

Warum konnte der Ego-Depletion-Effekt in dieser Studie nicht repliziert werden?

Die Autorin diskutiert hierbei verschiedene Ansätze: Es könnten methodische Abweichungen, wie z.B. eine geänderte Sprachumgebung der Aufgaben oder ein gewandeltes Stresserleben in der heutigen Gesellschaft, dazu geführt haben, dass die Probanden resilienter gegenüber Erschöpfung sind.

Welche Rolle spielten die unterschiedlichen Aufgaben im Experiment?

Die Buchstaben-Erkennungsaufgabe diente der gezielten Induktion von Erschöpfung, während der Stroop-Test als objektives Maß für die verbleibende Selbstkontrollfähigkeit eingesetzt wurde, um Unterschiede zwischen den Gruppen messbar zu machen.

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Detalles

Título
Auswirkung subjektiver Theorien über Willenskraft auf das Arbeitsverhalten. Eine Replikationsstudie der Studie von Job, Dweck und Walton (2010)
Universidad
University of Tubingen
Autor
Katharina Rademacher (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
24
No. de catálogo
V585132
ISBN (Ebook)
9783346181336
ISBN (Libro)
9783346181343
Idioma
Alemán
Etiqueta
arbeitsverhalten auswirkung dweck eine replikationsstudie studie theorien walton willenskraft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Rademacher (Autor), 2017, Auswirkung subjektiver Theorien über Willenskraft auf das Arbeitsverhalten. Eine Replikationsstudie der Studie von Job, Dweck und Walton (2010), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/585132
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