Eine Analyse der Erfolgsfaktoren für Spielfilmproduktionen


Hausarbeit, 2005

27 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Fragestellung der Arbeit
1.2 Abgrenzung des Themas
1.3 Vorgehensweise

2 Der Kinomarkt
2.1 Die aktuelle Marktsituation
2.2 Wertschöpfungskette eines Kinofilms
2.3 Finanzierung eines Kinofilms

3 Erfolgsfaktoren
3.1 Bedeutung von Erfolgsfaktoren
3.2 Filmspezifische Erfolgsfaktoren
3.2.1 Definition
3.2.2 Stars
3.2.3 Regisseur
3.2.4 Genre
3.2.5 Inhalt
3.3 Studioabhängige Erfolgsfaktoren
3.3.1 Definition
3.3.2 Filmbudget
3.3.3 Werbung
3.3.4 Zeitpunkt der Veröffentlichung
3.3.5 Distribution
3.4 Gesellschaftliche Erfolgsfaktoren
3.4.1 Definition
3.4.2 Filmkritik
3.4.3 Mund zu Mund-Propaganda
3.4.4 Auszeichnungen

4 Fazit
4.1 Diskussion
4.2 Empfehlung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Marktanteile der großen Hollywood Studios 2003 in %

Abbildung 2: Wertschöpfungskette einer Spielfilmproduktion

Abbildung 3: Finanzierungsarten

Abbildung 4: Beispiel einer Filmfinanzierung in Deutschland

Abbildung 5: Von der Produktion zum Konsumenten

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Kinobesucher und Umsatz nach dem 3. Quartal der Jahre 2003 und 2004

Tabelle 2: Besucherzahlen je Genre 1998

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

1.1 Fragestellung der Arbeit

Die vorliegende Arbeit versucht die Frage zu beantworten, ob es möglich ist den Erfolg eines Kinofilms vorherzusagen. In dem Zusammenhang sollen die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine Kinofilmproduktion herausgearbeitet werden.

Des Weiteren sollen mögliche Empfehlungen für das Management von Filmproduktionen untersucht bzw. gegeben werden.

Als Ergebnis werden letztendlich einige Erfolgsfaktoren feststehen, oder die Arbeit kommt zu dem Schluss, das der Erfolg eines Kinofilm gar nicht oder nur begrenzt vorhersagbar ist.

1.2 Abgrenzung des Themas

Diese Arbeit behandelt ausschließlich die Erfolgsfaktoren für Kinofilmproduktionen. Hierbei beschränkt sich der wesentliche Teil der Arbeit auf den deutschen Markt ohne aber den US Markt, als finanzkräftigsten Markt, aus den Augen zu verlieren.

Eine Übertragbarkeit der herausgearbeiteten Faktoren auf den Fernsehfilm wird außen vor gelassen. Diese Eingrenzung ist auf Grund des umfangreichen Themas leider geboten.

1.3 Vorgehensweise

Das zweite Kapitel „Der Kinomarkt“ beginnt mit einer Analyse der aktuellen Marktsituation des deutschen Kinomarktes, in der die Entwicklung der Branche seit 2002 erläutert wird. In diesem Zusammenhang wird auch ein Blick auf die internationale Produktion von Spielfilmen geworfen und der US-Markt kurz erläutert. Danach werden die Wertschöpfungskette und die Finanzierung eines Kinofilms kurz dargestellt, damit der Leser einen Überblick über den Ablauf einer Filmproduktion bekommt.

Auf der Grundlage dieser Fakten sollen im dritten Kapitel mögliche Erfolgsfaktoren eines Kinofilms erarbeitet und diskutiert werden.

Das Fazit versucht eine abschließende Bewertung der ermittelten Erfolgsfaktoren und spricht eine Handlungsempfehlung an das Management von Filmproduktionen aus.

2 Der Kinomarkt

2.1 Die aktuelle Marktsituation

Der deutsche Kinomarkt konnte im ersten Halbjahr 2004 einen leichten Aufschwung gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. Die Besucherzahlen stiegen von 71,3 Mio. auf 72,3 Mio. und der Umsatz legte um 6 Mio. €, von 414 Mio. € auf 420 Mio. € zu.[1]

Im dritten Quartal konnten die Umsätze und die Besucherzahlen noch einmal erheblich gesteigert werden. Die Besucherzahlen stiegen um weitere 34,3% auf 110 Mio. Besucher und der Umsatz stieg um 34,2 % auf 638,6 Mio. €.[2]

Da der durchschnittliche Eintrittspreis mit 5,81 € im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben ist, ist hier von einem realen Zuwachs die Rede. Die Nachfolgende Tabelle zeigt die Besucherzahlen sowie den Umsatz zum dritten Quartal 2004

Tabelle 1: Kinobesucher und Umsatz nach dem 3. Quartal der Jahre 2003 und 2004[3]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Zuwachs im dritten Quartal liegt vor allem an dem Erfolg des Films (T)Raumschiff Surprise, der seit dem Kinostart am 22.07.2004, 9,1 Mio. Besucher verzeichnen konnte.

Der Marktanteil des deutschen Films lag im Jahr 2003 bei 17,5%. Diese Marke wird der deutsche Film im Jahr im Jahr 2004 überschreiten. Im ersten Halbjahr erreichte er einen Marktanteil von 13%, der sich aufgrund der Filme „(T)Raumschiff Surprise“, „Die fetten Jahre sind vorbei“ und den „Sieben Zwergen“ im 2. Halbjahr auf über 23% gesteigert hat.[4]

Im internationalen Vergleich jedoch nimmt Deutschland immer noch einen der hinteren Ränge ein. Mit 80 Spielfilmproduktionen im Jahr 2003 rangiert Deutschland deutlich hinter Spanien (98), Italien (103), Frankreich (200), den USA mit 400 und Indien als Spitzenreiter mit 800 Spielfilmproduktionen. Was die Investitionen in den Spielfilmbranche angeht liegen die USA mit 12 Milliarden € weit vor Europa, die weniger als ein viertel an Film-Investments tätigen.

Der Erfolg des US Filmmarkt ist vor allem der große Heimatmarkt. Mit 280 Mio. Menschen bietet sich den Produzenten ein riesiger Absatzmarkt der zum grossteil schon die Refinanzierung des investierten Geldes sichert, bevor der Film nach Europa kommt. Export und die nachgelagerten Verwertungsstufen sicher letztendlich die Gewinne der erfolgreichen Produktionen. In Europa hingegen verlassen 85% der produzierten Spielfilme nie ihr Ursprungsland. Der große Heimatmarkt und die damit Verbundene schnelle Refinanzierung sind auch der Grund warum in den USA mehr Geld für Filmproduktionen ausgegeben wird. Ein amerikanischer Film kostet im durchschnitt 43,5 Mio. € ein deutscher hingegen nur 5 Mio. €.[5] Der US Filmmarkt teilte sich im Jahr 2003 wie folgt auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Marktanteile der großen Hollywood Studios 2003 in %[6]

Wie das Diagramm zeigt teilt sich der US Filmmarkt im Jahr 2003 unter sieben großen Studios mit einem Marktanteil zwischen 7,7 und 16,7% auf. MGM, welches inzwischen von Sony und einigen Investoren gekauft wurde und Dreamworks spielten im Jahr 2003 eher eine untergeordnete Rolle.

[...]


[1] Vgl.: FFA: FFA Info. Das Kino-Halbjahr 2004. S. 1 17.08.2004

[2] Vgl.: Heiko R. Blum: Ein Hoch auf die 7 Zwerge. Rheinische Post. Kultur A 8. 28.12.2004, sowie Nielsen EDI in Constantin Film AG: Zwischenbericht 3. Quartal. Geschäftsverlauf im dritten Quartal 2004. S. 4. 3. Quartal 2004

[3] Vgl.: Nielsen EDI in Constantin Film AG: Zwischenbericht 3. Quartal. Geschäftsverlauf im dritten Quartal 2004. S. 4. 3. Quartal 2004

[4] Vgl.: FFA: FFA Info. Das Kino-Halbjahr 2004. S. 1 17.08.2004 sowie Die Welt: Deutscher Film im Aufwind. 29.12.2004

[5] Vgl.: Dr. Matthias Kurp: Filmwirtschaft. Umsatzrückgang an den Kinokassen. S. 1 – 7. 05.02.2004. URL: http://www.medienmaerkte.de/ - Download 11.11.2004

[6] Vgl:: Hollywood Reporter in der Financial Times Deutschland

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Eine Analyse der Erfolgsfaktoren für Spielfilmproduktionen
Hochschule
Rheinische Fachhochschule Köln
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
27
Katalognummer
V58522
ISBN (eBook)
9783638526906
Dateigröße
509 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eine, Analyse, Erfolgsfaktoren, Spielfilmproduktionen
Arbeit zitieren
Ulrich Aschenbroich (Autor), 2005, Eine Analyse der Erfolgsfaktoren für Spielfilmproduktionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58522

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