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Chancen und Risiken des Fremdbezugs eines Warehouse-Management-Systems bei der Zusammenarbeit mit Third-Party-Logistics-Providern

Title: Chancen und Risiken des Fremdbezugs eines Warehouse-Management-Systems bei der Zusammenarbeit mit Third-Party-Logistics-Providern

Research Paper (undergraduate) , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Eva Graewe (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, verschiedene Kriterien aufzuzeigen, die bei der Entscheidung über den Fremdbezug eines Warehouse Management Systems (WMS) bei gleichzeitigem Outsourcing von Prozessen an 3PL berücksichtigt werden sollten. Um dieses Ziel zu erreichen, sind die folgenden Fragen zu beantworten: Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus dem Fremdbezug eines WMS? Ist der Fremdbezug eines WMS für Unternehmen sinnvoll, die bestimmte Dienstleistungen an 3PL outsourcen?

Die zunehmende Geschwindigkeit der Globalisierung, die Verkürzung von Produktlebenszyklen sowie hoher Innovations- und Kostendruck sind Entwicklungen, denen Unternehmen auch im Logistikbereich im digitalen Zeitalter gegenüberstehen. Diese Trends erfordern zusammen mit dynamischen, sich schnell verändernden Märkten von Unternehmen eine schnelle Anpassungsfähigkeit.

Durch die anhaltende Globalisierung der Märkte und die Fragmentierung des Wertschöpfungsprozesses entstehen weltweite Beschaffungs-, Produktions- und Absatznetzwerke, die zu immer komplexeren Logistikherausforderungen führen. Dies hat zur Folge, dass die Konzentration auf die Kernkompetenz eines Unternehmens zunehmend an Bedeutung gewinnt, was häufig das Outsourcing von Funktionen und Prozessen erfordert. Der Trend zum Outsourcing trägt somit auch zur Zerteilung des Wertschöpfungsprozesses bei, was bedeutet, dass mehr Unternehmen an einzelnen Wertschöpfungsprozessen beteiligt sind.

Werden Logistikprozesse wie auch die Bereitstellung von Warehouse-Management-Systemen (WMS) im Rahmen des Outsourcings an unterschiedliche Dienstleister, und zwar an Third-Party-Logistics-Provider (3PL) und Software-Service-Provider, vergeben, können neben den Chancen auch Risiken auftreten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung

2.1 Warehouse-Management-System

2.2 Third Party Logistics Provider

2.3 Arten des Fremdbezugs

3 Fremdbezug eines Warehouse-Management-Systems

3.1 Chancen durch Fremdbezug

3.1.1 Optimierung der Kostenstruktur

3.1.2 Konzentration auf die Kernkompetenz

3.1.3 Erhöhung der Flexibilität

3.1.4 Zugriff auf Spezialisten-Know-how

3.2 Risiken durch Fremdvergabe

3.2.1 Transaktionskosten

3.2.2 Abhängigkeit vom Dienstleister

3.2.3 Know-how-Verlust

3.2.4 Know-how-Transfer

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Entscheidung für den Fremdbezug eines Warehouse-Management-Systems (WMS) unter Berücksichtigung der parallelen Zusammenarbeit mit Third-Party-Logistics-Providern (3PL). Ziel ist es, die spezifischen Chancen und Risiken dieses Outsourcing-Modells zu identifizieren und Kriterien für eine fundierte Entscheidungsfindung abzuleiten.

  • Grundlagen des Warehouse-Management-Systems und der 3PL-Dienstleistungen
  • Analyse der Chancen durch den Fremdbezug (Kosten, Kernkompetenzen, Flexibilität)
  • Bewertung der Risiken (Transaktionskosten, Abhängigkeiten, Know-how-Verlust)
  • Methodik des Outsourcing-Entscheidungsprozesses in fünf Phasen
  • Handlungsempfehlungen für Unternehmen in dynamischen Logistikmärkten

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Optimierung der Kostenstruktur

Die Minimierung der Kosten, die Reduktion der Kapitalbindung, die Umwandlung von Fixkosten in variable Kosten sowie die Erhöhung der Kostentransparenz stehen im Fokus einer optimierten Kostenstruktur und sind maßgeblich bei der Überlegung des Fremdbezugs eines WMS (Bretzke, 2004, S. 30 ff.).

Im Mittelpunkt der vier aufgeführten Inhalte einer optimalen Kostenstruktur steht die Kostensenkung. Spezialisierte IT-Dienstleister sind aufgrund höherer Kapazitätsauslastungen, des Einsatzes effektiverer Standardsoftware und weiterer Technologien, der Ausnutzung von Größendegressionen und der Nutzung von Synergien in der Lage, die Kosten zu reduzieren.

Ein weiteres Argument, das in Verbindung mit einer optimierten Kostenstruktur angeführt wird, ist die Reduktion der Kapitalbindung, da das Vorhalten von IT und Logistik-Ressourcen sowie das Investieren in neue Technologien Kapital bindet. Demnach lassen sich durch die Ausgliederung an externe Dienstleister Investitionen minimieren und mittel- bis langfristig gebundenes Kapital freisetzen (Bretzke, 2004, S. 30 ff.).

Wird also das WMS von einem Dienstleister, bezogen sind keine Erweiterungs- und Entwicklungsinvestitionen in diesem Bereich notwendig.

Auch bei der Zusammenarbeit mit 3PLs kann die Kostenstruktur weiter optimiert werden. Da das bestehende System durch Anpassungen auch vom Dienstleister für die Erfüllung der outgesourcten Leistung genutzt werden kann, schafft sich das Unternehmen Vorteile bei kommerziellen Verhandlungen mit dem 3PL.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Globalisierung und des Outsourcing-Trends ein und definiert die Zielsetzung der Untersuchung sowie die leitenden Forschungsfragen.

2 Begriffsbestimmung: Hier werden die zentralen Fachbegriffe wie Warehouse-Management-System (WMS), Third Party Logistics Provider (3PL) und Fremdbezug definiert, um eine gemeinsame Basis für die Analyse zu schaffen.

3 Fremdbezug eines Warehouse-Management-Systems: Dieser Hauptteil beleuchtet den strategischen Entscheidungsprozess in fünf Phasen und detailliert die verschiedenen Chancen und Risiken, die mit der Auslagerung von IT-Systemen in der Logistik verbunden sind.

4 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass eine Entscheidung für das Outsourcing von der individuellen Unternehmenssituation abhängt und einer periodischen Überprüfung bedarf.

Schlüsselwörter

Fremdbezug, Warehouse-Management-System, WMS, Third-Party-Logistics-Provider, 3PL, Outsourcing, Logistik, Kostenstruktur, Kernkompetenz, Flexibilität, Transaktionskosten, Know-how-Verlust, IT-Dienstleister, Prozessoptimierung, Strategieplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den strategischen Auswirkungen der Auslagerung eines Warehouse-Management-Systems (WMS) in einem Umfeld, in dem Unternehmen bereits mit externen Logistikdienstleistern (3PL) zusammenarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Outsourcing-Entscheidungsprozess, die Optimierung der Kostenstruktur, die Stärkung der Kernkompetenzen und das Risikomanagement bei der Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Kriterien aufzuzeigen, die Unternehmen bei der Entscheidung über den Fremdbezug eines WMS in Kombination mit dem Outsourcing von Logistikprozessen unterstützen, um eine optimale Leistungstiefe zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung betriebswirtschaftlicher Entscheidungsmodelle, wie der Make-or-Buy-Strategie und der Transaktionskostentheorie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der fünfphasige Prozess der Entscheidungsfindung erläutert und anschließend detailliert die Chancen (z.B. Kostenoptimierung, Spezialistenwissen) sowie die Risiken (z.B. Transaktionskosten, Know-how-Abfluss) diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Outsourcing, Fremdbezug, Warehouse-Management-System, 3PL, Logistikstrategie und Risikomanagement charakterisieren.

Wie beeinflusst ein 3PL die Entscheidung für ein WMS?

Die Zusammenarbeit mit einem 3PL erfordert Schnittstellen zwischen verschiedenen Systemen; die Entscheidung für ein WMS muss daher auch die Anforderungen des 3PL berücksichtigen, um Prozesse reibungslos zu integrieren.

Warum ist Know-how-Transfer bei diesem Outsourcing-Modell riskant?

Es besteht die Gefahr, dass internes Wissen in den Dienstleister abfließt und dieser innovative Logistiklösungen, die eigentlich einen Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen darstellen sollten, als Branchendienstleistung anderen Wettbewerbern anbietet.

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Details

Title
Chancen und Risiken des Fremdbezugs eines Warehouse-Management-Systems bei der Zusammenarbeit mit Third-Party-Logistics-Providern
College
University of Applied Sciences Hamm
Grade
1,3
Author
Eva Graewe (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V588068
ISBN (eBook)
9783346217608
ISBN (Book)
9783346217615
Language
German
Tags
WMS Third-Party-Logistics-Provider 3PL Outsoucing Make-or-Buy
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Graewe (Author), 2019, Chancen und Risiken des Fremdbezugs eines Warehouse-Management-Systems bei der Zusammenarbeit mit Third-Party-Logistics-Providern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/588068
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