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Mobile TV - Formate. Geschäftsmodelle und Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Markteinführung

Title: Mobile TV - Formate. Geschäftsmodelle und Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Markteinführung

Diploma Thesis , 2006 , 147 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Medienwirt (FH) Frank Molter (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Summary Excerpt Details

Bedingt durch die Digitalisierung und die damit verbundene Konvergenz der einzelnen Medien hat der individuelle Konsum medialer Inhalte in den letzten zehn Jahren stark zugenommen.
Gerade im Bereich Fernsehen hat die Digitalisierung der Übertragungskanäle und die damit verbundene Multiplikation der angebotenen Programme es den Konsumenten ermöglicht, aus einem breiteren Angebotsspektrum auszuwählen. Zusätzlich bietet die Entwicklung neuer Produkte wie z.B. des Personal Video Recorders (PVR) den Konsumenten den Nutzen, sich die Inhalte persönlich nach eigenem Belieben zusammenzustellen sowie den Zeitpunkt des Konsums teils selbst zu bestimmen.
Durch Video-on-Demand- oder Pay-per-View-Angebote, die in anderen Ländern bereits weit verbreitet sind, wird diese Personalisierung des Fernsehkonsums in Deutschland zukünftig sogar noch weiter zunehmen.
Parallel dazu steigt die Mobilität der Menschen seit einigen Jahren immer weiter an. Besonders zeigt sich dies am großen Erfolg der mobilen Kommunikation. Weltweit nutzen bereits über 2 Mrd. Menschen Mobilfunk und alleine in Deutschland besteht mit rund 75 Mio. Nutzern bei ca. 83 Mio. Einwohnern eine Marktdurchdringung von knapp 90 %. Laut Prognosen werden in wenigen Jahren sogar mehr Telefonate über das Mobiltelefon geführt werden als über das Festnetz und mittelfristig sollen diese beiden Bereiche komplett zusammenwachsen.
Während des großen Hypes um die Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 wurden die Erwartungen geschürt, dass es zusätzlich zur reinen Kommunikation möglich sein werde, Musik über das UMTS-Netz auf das Mobiltelefon herunterzuladen, Radio zu hören, kurze Videos anzuschauen und sogar fernzusehen.
Kurz gesagt, neben der Kommunikation sollte nun auch der Medienkonsum mobil werden. In diesem Zusammenhang wurde das Mobiltelefon auch gerne als der vierte Bildschirm der Geschichte nach der Kinoleinwand, dem Fernseher und dem Computer bezeichnet und der Begriff des Mobile Entertainment geprägt.
Jedoch erst seit Ende 2004/Anfang 2005 ist auch in den Markt für Bewegtbild endlich Bewegung gekommen, doch die Unsicherheit bezüglich der attraktivsten Inhalte und erfolgreichsten Geschäftsmodelle ist nach wie vor groß.

Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieses Buches, einen Überblick über die zentralen Einflussfaktoren dieser Entwicklung zu schaffen, der es ermöglicht, die Besonderheiten dieses „neuen Mediums“ zu verstehen und die Entwicklungspotentiale einzuschätzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Gegenstand der Arbeit

1.2 Zentrale Fragestellung

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4 Zur Quellenlage

2. Stand der technologischen Voraussetzungen für die Einführung von Mobile TV

2.1. Übertragungstechnologien

2.1.1. DVB-H

2.1.2. DMB

2.1.3. ISD B-T

2.1.4. Media-FLO

2.1.5. DXB

2.1.6. GPRS

2.1.7. UMTS

2.1.8. Wireless LAN/WiMAX

2.1.9. Vergleich der Technologien

2.2. Endgerätesituation

2.2.1. Endgeräteaustauschzyklus

2.2.2. Anforderungen an die Endgeräte

2.2.2.1. Displaytechnologie

2.2.2.2. Akkukapazität

2.2.2.3. Speichermöglichkeiten

2.2.2.4. Audio

3. Formate und Dienste für Mobile TV

3.1. Merkmale der mobilen TV-Nutzung

3.1.1. Änderung der Sehgewohnheiten durch Ortsunabhängigkeit

3.1.2. Sonstige Merkmale der mobilen TV-Nutzung

3.1.3. Erwartungen der Konsumenten an mobilen Content

3.2. Anforderungen an Mobile Content

3.3. Potentielle Angebotsformen

3.4. Formate für Mobile TV

3.4.1. Nachrichten

3.4.2. Sport

3.4.3. Erotik

3.4.4. Comedy

3.4.5. Fiktionale Formate

3.4.6. Musikprogramme

3.4.7. Teleshopping

3.4.8. Quizshows

3.5. Dienste für Mobile TV

3.5.1. Mehrwertdienste

3.5.2. Location Based Services

3.5.3. Glücksspiele/Wetten

3.5.4. Electronic Service/Program Guide

4. Geschäftsmodelle

4.1. Marktpotential

4.2. Wertschöpfungskette Mobile TV

4.3. Potentielle Geschäftsmodelle

4.3.1. Grundlagen des Geschäftsmodells

4.3.2. Verschiedene Erlösmodelle

4.3.2.1. Indirekte Erlöse

4.3.2.2. Direkte Erlöse

4.3.2.3. Abrechnungsproblematik

4.3.3. Potentielle Führungsmodelle

4.3.3.1. TV-geführtes Modell

4.3.3.2. Mobilfunk-geführtes Modell

4.3.4.3. Unabhängiger Plattformbetreiber

4.3.4. Geschäftsmodelle zwischen den Marktbeteiligten

4.3.4.1. Erlösteilung

4.3.4.2. Content-Lizenzierung

4.3.4.3. Content-Auftragsproduktion

5. Erfolgsfaktoren

5.1. Grundlegende Erfolgsfaktoren für die Markteinführung

5.1.1. Erfolgsfaktor Frequenzverfügbarkeit

5.1.2. Erfolgsfaktor Endgerätesubvention

5.2. Grundlegende Erfolgsfaktoren für die Marktentwicklung

5.2.1. Erfolgsfaktor exklusiver Content

5.2.2. Erfolgsfaktor transparente Tarife

5.3. Übergreifender Erfolgsfaktor – Partnerschaftliche Marktentwicklung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die zentralen Einflussfaktoren der Markteinführung von Mobile TV zu geben, um die Besonderheiten dieses neuen Mediums zu verstehen und die Entwicklungspotentiale einzuschätzen.

  • Analyse geeigneter Übertragungstechnologien (DVB-H, DMB, UMTS) für einen Massenmarkt.
  • Untersuchung der Anforderungen an mobile Endgeräte und deren Einfluss auf die Marktpenetration.
  • Ermittlung von Anforderungen an Mobile Content sowie Identifikation geeigneter Programmformate.
  • Bewertung verschiedener Geschäftsmodelle und der Rolle der Akteure in der Wertschöpfungskette.
  • Herausarbeitung erfolgskritischer Faktoren für die erfolgreiche Etablierung des Marktes.

Auszug aus dem Buch

2.1.1. DVB-H

„Digital Video Broadcast – Handheld“ (DVB-H) wurde vom Digital Video Broadcast Konsortium zur terrestrischen Rundfunkübertragung von Video- und Audioinhalten auf mobile Endgeräte wie moderne Mobiltelefone oder PDAs, die über einen vergleichsweise kleinen Bildschirm mit beispielsweise 360 × 288 oder 180 × 144 Bildpunkten verfügen, entwickelt.

Wie die anderen Varianten der DVB-Familie, DVB-T (digitales, terrestrisches Fernsehen), DVB-S (…Satellit…) und DVB-C (…Kabel…), ist DVB-H vom European Telecommunications Standardisation Institute (ETSI) als Standard anerkannt. DVB-H basiert auf DVB-T, besitzt aber gegenüber DVB-T spezifische Eigenschaften, die den besonderen Anforderungen an die mobile Nutzung entsprechen sollen.

Im Gegensatz zu DVB-T und auch den anderen Varianten, die mit MPEG2 komprimiert werden, wird DVB-H mit H.264 (MPEG-4/Part 10) komprimiert. Die Datenraten der Videosignale lassen sich dadurch je nach Kapazität des Sendernetzes, gewünschter Qualität und den Anforderungen der Endgeräte auf Werte zwischen 120 und 400 kBit/s anpassen. Angedacht sind Auflösungen von 360 × 288 oder 176 × 144 Bildpunkten und Datenraten von 384 bzw. 128 kbit/s. Auf diese Weise ließen sich zwischen 25 und 40 Fernsehprogramme in einem rund 8 MHz großen DVB-Kanal übertragen. Im Vergleich dazu passen lediglich vier bis sechs Fernsehprogramme in normaler Standardauflösung von 720 × 576 Bildpunkten in einen gleich großen DVB-T Kanal. Auch Hörfunkprogramme lassen sich sowohl über DVB-H als auch über DVB-T übertragen.

Einer der wichtigsten Vorteile von DVB-H liegt im so genannten Time-Slicingverfahren. Dieses Verfahren reduziert die Stromaufnahme auf ein für Batteriebetrieb geeignetes Maß, so dass praktikable Spielzeiten gerade auch bei mobiler Nutzung erzielbar sind. Die Leistungsaufnahme der Endgeräte bei Demodulation und Decodierung konnte durch dieses Verfahren um bis zu 90 % gegenüber herkömmlichen „Always-on“-Verfahren verringert werden. Diese enorme Einsparung wird unter anderem dadurch erzielt, dass die zu einem Programm gehörigen Pakete zu vorhersehbaren festen Zeitpunkten versendet werden, so dass sich der Empfänger in der Zwischenzeit kurz abschalten kann, um Energie zu sparen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Rahmen der Arbeit fest, beschreibt das Ziel der Untersuchung und definiert den Begriff Mobile TV im Kontext aktueller technologischer Entwicklungen.

2. Stand der technologischen Voraussetzungen für die Einführung von Mobile TV: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Übertragungstechnologien und technische Anforderungen an mobile Endgeräte, um eine Diskussionsgrundlage für das Medium zu schaffen.

3. Formate und Dienste für Mobile TV: Hier werden das Nutzungsverhalten, die Erwartungen der Konsumenten sowie geeignete Content-Formate und Dienste detailliert untersucht.

4. Geschäftsmodelle: Das vierte Kapitel befasst sich mit der Wertschöpfungskette und entwickelt verschiedene Geschäftsmodelle für die Marktbeteiligten, inklusive Erlös- und Führungsmodellen.

5. Erfolgsfaktoren: In diesem Kapitel werden die zentralen Faktoren zusammengeführt, die für eine erfolgreiche Markteinführung und Marktentwicklung von Mobile TV entscheidend sind.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und die Notwendigkeit partnerschaftlicher Zusammenarbeit.

Schlüsselwörter

Mobile TV, DVB-H, DMB, UMTS, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Content-Formate, Erfolgsfaktoren, Mobilfunknetzbetreiber, Fernsehsender, Kundenbindung, Mehrwertdienste, Markteinführung, Interaktivität, Streaming.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die technischen, inhaltlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Markteinführung von mobilem Fernsehen (Mobile TV) in Deutschland.

Welche Themenfelder sind zentral?

Die zentralen Felder umfassen Übertragungstechnologien, die Endgerätesituation, die Anforderungen an Inhalte sowie die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle zwischen den beteiligten Akteuren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Besonderheiten von Mobile TV als neues Medium zu schaffen und die Entwicklungspotenziale sowie die kritischen Erfolgsfaktoren für eine Markteinführung zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Neben der Auswertung von Sekundärliteratur und Studien wurde eine Expertenexploration durchgeführt, bei der Branchenvertreter zu den Themenfeldern befragt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Analyse (Übertragung, Endgeräte), die Formate- und Dienste-Ebene (Content, Interaktivität) und die geschäftsmodellorientierte Betrachtung der Wertschöpfungskette.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wesentliche Begriffe sind Mobile TV, DVB-H, UMTS, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Content-Formate, Erfolgsfaktoren und Erlösmodelle.

Welche Rolle spielt die DVB-H-Technologie in der Arbeit?

DVB-H wird als technologisch überlegener Standard für die Verbreitung an eine große Masse an Nutzern hervorgehoben, insbesondere durch Vorteile beim Stromverbrauch und die IP-Integration.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Mobilfunknetzbetreiber?

Der Autor sieht die Betreiber in einer zentralen Führungsrolle, da sie die Schnittstelle zum Kunden, die Abrechnungssysteme und die notwendigen Subventionen für Endgeräte bereitstellen.

Warum sind "Walled Gardens" laut der Arbeit ein relevantes Szenario?

Es beschreibt ein Modell, bei dem Mobilfunknetzbetreiber als Plattformbetreiber die Erlöse kontrollieren und die Wertschöpfungskette dominieren, was jedoch das Risiko birgt, die Beteiligung anderer Akteure zu mindern.

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Details

Title
Mobile TV - Formate. Geschäftsmodelle und Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Markteinführung
College
Wiesbaden University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Diplom-Medienwirt (FH) Frank Molter (Author)
Publication Year
2006
Pages
147
Catalog Number
V58817
ISBN (eBook)
9783638529129
ISBN (Book)
9783638715751
Language
German
Tags
Mobile Formate Geschäftsmodelle Erfolgsfaktoren Markteinführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Medienwirt (FH) Frank Molter (Author), 2006, Mobile TV - Formate. Geschäftsmodelle und Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Markteinführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58817
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