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Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Regelschulbetrieb

Título: Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Regelschulbetrieb

Informe de Práctica , 2013 , 15 Páginas , Calificación: 0,0

Autor:in: Andreas Wollenweber (Autor)

Pedagogía - Inclusión
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Im vorliegenden Praktikumsbericht setzt sich der Autor mit einem der zentralen und kontroversen Bildungsthemen der letzten Jahre auseinander, nämlich mit der Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Regelschulbetrieb. Im Zuge dessen beobachtet er einerseits den Umgang der Förderkräfte mit diesen sog. "I-Kindern", andererseits in diesem Kontext auch den Unterricht der Fachlehrer. Ferner reflektiert der Autor ebenso seine persönlichen Erfahrungen mit dieser Schülergruppe, um anschließend die übergeordnete Frage zu erörtern, inwiefern das Ziel der Inklusion in Deutschlands Schulen erreicht werden kann bzw. was dafür nötig sein wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I: Die theoretische Ausgangsgrundlage

II: Beobachtung des Umgangs der Sonderpädagogen mit den I-Kindern

III: Beobachtung des Umgangs der Fachlehrer mit den I-Kindern

IV: Meine eigenen Erfahrungen mit den I-Kindern

V: Reflexion einer Unterrichtseinheit

VI: Das Fazit der Untersuchung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die praktische Umsetzung von Inklusion an einer konkreten Praktikumsschule zu analysieren und kritisch mit der theoretischen Literatur sowie den eigenen Erfahrungen im Unterricht abzugleichen.

  • Analyse der Betreuungspraxis durch Sonderpädagogen und Fachlehrer
  • Reflexion über die Integration von Schülern mit Förderbedarf im Regelunterricht
  • Untersuchung der strukturellen Herausforderungen und Rahmenbedingungen
  • Evaluation des eigenen Lehrerhandelns bei der Anleitung inklusiver Lerngruppen
  • Herausarbeitung der Diskrepanz zwischen inklusiven Ansprüchen und schulischer Realität

Auszug aus dem Buch

II: Beobachtung des Umgangs der Sonderpädagogen mit den I-Kindern

Während meines Praktikums gab es lediglich in den Klassen 5 und 6 einige Kinder mit besonderem Förderbedarf, da die Umstrukturierung der einstigen Realschule in eine integrierte Gesamtschule erst vor wenigen Jahren durchgeführt wurde. Jene Kinder haben in den Hauptfächern einen ihnen zugewiesenen Betreuer, der sie bei der Bewältigung ihres Unterrichtspensums (sie bearbeiten meist nicht dieselben Inhalte wie ihre Kameraden) unterstützt. Dafür werden speziell für sie konzipierte Schulbücher verwendet. Die Sonderpädagogen wenden oft spielerische Methoden an, um den I-Kindern das gerade behandelte Thema zu veranschaulichen: So bastelte ein Betreuer in einer 6.Klasse mit einem Schüler aus Pappe, Kleber und Zeitungspapier eine Pyramide, da gerade im Fach Gesellschaftslehre in jener Klasse das Thema „Altes Ägypten“ behandelt wurde.

Während einer Mathestunde in einer anderen Klasse 6 war für den autistischen Schüler Furkan eine Art Angel gebastelt worden, mit welcher er sich aus einer Schachtel mit verschiedenen einfachen Rechenaufgaben einzelne „herausfischen“ konnte und diese dann zu bearbeiten versuchte. Dabei schaute ihm eine Betreuerin über die Schulter und korrigierte seine Aufgaben. Manchmal werden die I-Kinder aber auch außerhalb der regulären Unterrichtsstunden in einem individuellen Förderunterricht betreut, wobei sich mir die Frage stellt, inwiefern dies mit dem Anspruch einer inklusiven Didaktik zu vereinbaren ist.

Häufig konnte ich beobachten, dass durch die Vereinnahmung seitens der Sonderpädagogen eine gewisse ungewollte Isolierung der I-Kinder im Hinblick auf die Regelschüler entstand, sodass sich diese nur wenig um ihre Klassenkameraden mit besonderem Förderbedarf kümmerten bzw. kümmern konnten. Hier sehe ich den Anspruch, durch die Inklusionsschulen mehr Toleranz und Empathie seitens der Regelschüler im Umgang mit behinderten Mitschülern zu erzeugen, nicht konsequent umgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

I: Die theoretische Ausgangsgrundlage: Dieses Kapitel erläutert didaktische Modelle zur Inklusion und betont die Bedeutung von binnendifferenziertem Unterricht sowie professioneller pädagogischer Diagnostik.

II: Beobachtung des Umgangs der Sonderpädagogen mit den I-Kindern: Hier wird die Praxis der sonderpädagogischen Betreuung analysiert, wobei besonders die methodische Unterstützung sowie die Gefahr der sozialen Isolation der Förderkinder hervorgehoben werden.

III: Beobachtung des Umgangs der Fachlehrer mit den I-Kindern: Das Kapitel beleuchtet die Überforderung von Fachlehrern im Regelunterricht, insbesondere in Nebenfächern, in denen keine sonderpädagogische Unterstützung vorliegt.

IV: Meine eigenen Erfahrungen mit den I-Kindern: Der Autor reflektiert seine persönlichen Versuche, Schüler mit Förderbedarf aktiv in den Unterricht einzubinden, und beschreibt die damit verbundenen Herausforderungen hinsichtlich Konzentration und Leistungsheterogenität.

V: Reflexion einer Unterrichtseinheit: Anhand einer konkreten Religionsstunde wird der Versuch einer inklusiven Unterrichtsgestaltung dokumentiert, inklusive kritischer Rückschau auf die eigene Lehrerrolle.

VI: Das Fazit der Untersuchung: Die Untersuchung schließt mit dem Befund, dass die notwendigen Rahmenbedingungen für eine gelingende Inklusion an der beobachteten Schule derzeit noch nicht ausreichend vorhanden sind.

Schlüsselwörter

Inklusion, Inklusive Didaktik, Sonderpädagogik, Förderbedarf, Regelschule, Unterrichtsgestaltung, Binnendifferenzierung, Heterogenität, Schulpraxis, Inklusionskonzept, Pädagogische Diagnostik, Leistungsgefälle, Fachlehrer, Kooperatives Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der praktischen Umsetzung von Inklusion an einer integrierten Gesamtschule während eines Praktikums.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Arbeit von Sonderpädagogen, das Handeln von Fachlehrern, eigene pädagogische Erfahrungen und die generellen Rahmenbedingungen an der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Anforderungen an einen inklusiven Unterricht mit der beobachteten Realität im Schulalltag kritisch abzugleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Arbeit verwendet?

Der Bericht stützt sich auf die teilnehmende Beobachtung im Unterricht, Interviews mit Lehrkräften sowie die theoretische Aufarbeitung aktueller pädagogischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beobachtung verschiedener pädagogischer Rollen, eigene Unterrichtsversuche sowie die methodische Reflexion einer konkreten Unterrichtseinheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inklusion, Heterogenität, Sonderpädagogik, Unterrichtsgestaltung und pädagogische Herausforderungen charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Sonderpädagogen vor Ort?

Der Autor beobachtet, dass Sonderpädagogen zwar intensiv unterstützen, dies aber häufig mit einer ungewollten Isolierung der betreffenden Schüler von der Klassengemeinschaft einhergeht.

Warum fühlen sich laut Bericht viele Fachlehrer bei der Inklusion überfordert?

Die Fachlehrer berichten von mangelnden Qualifikationen im Bereich der sonderpädagogischen Förderung, fehlender Materialausstattung und einer Überlastung durch die Betreuung der gesamten Klasse.

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Detalles

Título
Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Regelschulbetrieb
Universidad
University of Siegen
Calificación
0,0
Autor
Andreas Wollenweber (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
15
No. de catálogo
V588210
ISBN (Ebook)
9783346175304
ISBN (Libro)
9783346175311
Idioma
Alemán
Etiqueta
förderbedarf inklusion kindern regelschulbetrieb
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Wollenweber (Autor), 2013, Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Regelschulbetrieb, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/588210
Leer eBook
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