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Jubel- und Heilandsruf in Mt 11,25-30

Titre: Jubel- und Heilandsruf in Mt 11,25-30

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 30 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Christian Elias (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Jubel- und Heilandsruf in Mt 11,25-30 sind in der neueren evangelischen Theologie oft behandelte Texte. Fasziniert hat vor allem Vers 27 mit seiner eindringlichen Schilderung der engen (Erkenntnis-)Beziehung von Vater und Sohn, aber auch der Heilandsruf an die Abgemühten, denen Jesus Ruhe verheißt, ist von nicht geringer Eindringlichkeit. Dieser Aufsatz soll vor allem die theologischen Aussagen über die Person Jesu herausstellen, eingebettet in den Kontext des Evangeliums. Leitende Fragen sind: In welcher Stellung stehen Jubel- und Heilandsruf zueinander und zum Kontext? Welche Bedeutung hat das Rufen Jesu an sich und für die Gerufenen selbst? Wie ist das Verhältnis von Gott und Jesus bestimmt?

Zur Behandlung der Fragen sind verschiedene Schritte notwendig, die aufeinander aufbauen. Die anfängliche Übersetzung und Gliederung (Punkt I) nehmen die Ergebnisse schon vorweg, sind aber für das Verständnis des Aufsatzes vonnöten. Um Klarheit über den Inhalt der Perikope zu erlangen, habe ich den Text zunächst unter formal-rhetorischen Gesichtspunkten untersucht (Punkt II). Die gefundenen Ergebnisse unterstützen merklich die theologische Auslegung unter Berücksichtigung der obigen Fragestellung, welche den größten Raum einnehmen soll (Punkt IV-VI). In einem Zwischenschritt (Punkt III) soll der Text diachron untersucht werden, was die Perikope aufgrund ihrer mehrstufigen Genese an sich schon gebietet. Die Theologien der Perikope können dadurch besser erfasst werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Übersetzung und Struktur von Mt 11,25-30

II. Textanalyse

III. Diachrone Untersuchung

IV. Mt 11,25-30 als Scharnier im Matthäusevangelium

IV.1. Mt 11,25-30 & Mt 28,18-20 – Sammlung und Sendung

IV.2. Kontext der Perikope Mt 11,25-30

IV.3. Die Scharnierperikope Mt 11,25-30

V. Jesus jubelt

V.1. Jubel über den Ratschluss Gottes

V.2. Der Vater und der Sohn

V.3. Zwischenfazit

VI. „Her zu mir!“

VI.1. Der Anspruch Jesu als Sohn des Vaters

VI.2. Jubel- & Heilandsruf des Immanuel

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Perikopenpaar Mt 11,25-30 exegetisch und theologisch, wobei der Fokus auf der Einbettung der Texte in den Kontext des Matthäusevangeliums liegt. Es wird analysiert, wie Jubel- und Heilandsruf wechselseitig aufeinander bezogen sind, welche Bedeutung Jesu Rufe für die Gläubigen haben und wie das Verhältnis zwischen Gott und Jesus innerhalb des matthäischen Evangeliums konzeptionell bestimmt ist.

  • Strukturelle und textanalytische Untersuchung von Mt 11,25-30
  • Diachrone Analyse und Genese der Perikope
  • Die Funktion von Mt 11,25-30 als Scharnier im Matthäusevangelium
  • Christologische Konzentration: Jesus als Sohn des Vaters
  • Ethische Dimension: Nachfolge und das Joch der Lehre Jesu

Auszug aus dem Buch

II. Textanalyse

Um einen biblischen Text für exegetische und theologische Fragestellungen fruchtbar zu machen, muss er zunächst in seiner Sprachgestalt durchdrungen und verstanden werden. Im Folgenden soll Mt 11,25-30 hierfür sprachlich, d.h. unter semantischen, syntaktischen, rhetorischen und pragmatischen Gesichtspunkten, untersucht werden. Die aufgezeigte Struktur bezieht sich auf diese Erträge und dient zugleich als weiteres Hilfsmittel der Analyse.

Die Perikope lässt sich eindeutig vom Kontext in Mt 11 unterscheiden und als in sich sinnvolle Einheit erkennen. In Mt 11,20-24 spricht Jesus Weherufe über galiläische Städte aus, während er in V. 25 mit einem Lobpreis des Vaters beginnt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die zentrale Bedeutung der Texte für die Theologie dargestellt und die methodische Vorgehensweise skizziert.

I. Übersetzung und Struktur von Mt 11,25-30: Dieser Abschnitt bietet die textliche Grundlage durch die Übersetzung sowie eine erste inhaltliche Gliederung.

II. Textanalyse: Hier erfolgt eine sprachlich-formale Untersuchung der Perikope zur Vorbereitung der weiterführenden Auslegung.

III. Diachrone Untersuchung: Dieses Kapitel widmet sich der Entstehungsgeschichte der Texte unter Einbeziehung der Logienquelle und vergleichender religiöser Literatur.

IV. Mt 11,25-30 als Scharnier im Matthäusevangelium: Die Untersuchung zeigt die zentrale Position der Perikope als Bindeglied zwischen den Wirkstationen Jesu und dem Missionsbefehl auf.

V. Jesus jubelt: Es wird der theologisch komplexe Jubel Jesu analysiert, der sowohl ein Dankgebet als auch eine Bestätigung des göttlichen Willens beinhaltet.

VI. „Her zu mir!“: Dieser Teil behandelt den Heilandsruf als ethischen Nachfolgeaufruf und als Ausdruck der speziellen Beziehung zwischen Sohn und Vater.

Schlüsselwörter

Mt 11,25-30, Matthäusevangelium, Heilandsruf, Jubelruf, Christologie, Exegese, Offenbarung, Vater-Sohn-Beziehung, Nachfolge, Joch, Immanuel, Weisheit, Schriftgelehrte, Theologie des Neuen Testaments, Gemeindebildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert exegetisch den Abschnitt Mt 11,25-30 und beleuchtet dessen theologische Bedeutung innerhalb des Matthäusevangeliums.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Christologie Jesu, die Bedeutung seiner Offenbarung, der Nachfolgeaufruf an die Gläubigen und das Verhältnis Jesu zum Vater.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Scharnierfunktion von Mt 11,25-30 zu verstehen und die theologischen Aussagen zur Person Jesu in den Kontext des gesamten Evangeliums einzuordnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit nutzt Methoden der Textanalyse (semantisch, syntaktisch, rhetorisch) sowie die diachrone Forschung zur Genese der Perikope.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Text- und Entstehungsgeschichte über die strukturelle Analyse bis hin zur theologischen Deutung des Jubel- und Heilandsrufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Zentrale Begriffe sind neben der Perikopenstelle selbst die Begriffe "Heilandsruf", "Christologie", "Nachfolge" und die "Vater-Sohn-Beziehung".

Wie unterscheidet sich der Ansatz des Autors gegenüber der Lehre der Pharisäer?

Jesus wird hier als Lehrer dargestellt, der ein "leichtes Joch" anbietet, im Gegensatz zu den als unerträglich empfundenen Lasten der schriftgelehrten Auslegung.

Warum wird Mt 11,25-30 als "Scharnier" bezeichnet?

Der Text fungiert als Abschluss des vorangegangenen Wirkens Jesu und nimmt gleichzeitig wesentliche Aspekte für das kommende Verständnis und den Missionsbefehl vorweg.

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Résumé des informations

Titre
Jubel- und Heilandsruf in Mt 11,25-30
Université
University of Göttingen  (Ev. Theologie)
Note
1,0
Auteur
Christian Elias (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
30
N° de catalogue
V588491
ISBN (ebook)
9783346197955
ISBN (Livre)
9783346197962
Langue
allemand
mots-clé
Matthäus Neues Testament Heilandsruf Heiland Jesus Last Joch Gliederung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Elias (Auteur), 2008, Jubel- und Heilandsruf in Mt 11,25-30, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/588491
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Extrait de  30  pages
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