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Bernard Herrmanns Filmmusik zu Alfred Hitchcocks 'Vertigo'

Title: Bernard Herrmanns Filmmusik zu Alfred Hitchcocks 'Vertigo'

Term Paper , 2006 , 9 Pages , Grade: 12 Punkte

Autor:in: Christian Düringer (Author)

Communications - Movies and Television
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Summary Excerpt Details

Der Film Vertigo ist die vierte Zusammenarbeit des Regisseurs Alfred Hitchcock mit dem Filmkomponisten Bernard Herrmann. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Kooperation der beiden Künstler sowie mit der Wirkung und Anwendung der Filmmusik in Vertigo. Sie ist Teil einer Gemeinschaftsarbeit und beschränkt sich somit auf einzelne Teilaspekte des Films. Beginnend mit einem kurzen einführenden Teil, der den Stellenwert von Vertigo in Hitchcocks Gesamtwerk verdeutlichen soll, sowie der anschließenden Analyse des Preludes unter filmmusikalischen Gesichtspunkten. Vertigo gilt heute als eines der Herzstücke in Alfred Hitchcocks Filmographie. Anders jedoch als andere seiner bekannten Filme jener Epoche, wie Rear Window (Das Fenster zum Hof), The Man Who Knew Too Much (Der Mann der zu viel wusste) oder North By Northwest (Der unsichtbare Dritte), die schon zum Zeitpunkt ihres Erscheinens von Feuilletons wie Publikum gleichermaßen geschätzt und verehrt wurden, brauchte Vertigo eine lange Reifephase um zum Klassiker zu werden. Vertigo erzählt die Geschichte des wegen Höhenangst aus dem Polizeidienst ausgeschiedenen Detektivs Scottie Ferguson, der von einem Freund den Auftrag bekommt, dessen neurotische Frau Madeleine zu bewachen. Er verliebt sich in sie, kann aber ihren Selbstmord nicht verhindern. Von Schuldkomplexen traumatisiert begegnet er einer Doppelgängerin der Toten, versucht sie nach seinen Vorstellungen und Fantasien zu gestalten und der Ver-storbenen anzugleichen und entdeckt schließlich, dass er einem Täuschungsmanöver zum Opfer gefallen ist. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Prolog

2. Einordnung des Films Vertigo in das Gesamtwerk des Regisseurs Alfred Hitchcock

2.1 Der Stellenwert von Vertigo

2.2 Hitchcocks Zusammenarbeit mit Bernard Herrmann

3. Die Filmmusik in Vertigo

3.1 Der Prelude

3.2 Konklusion

4. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die kooperative Arbeit zwischen Regisseur Alfred Hitchcock und Komponist Bernard Herrmann am Beispiel des Films „Vertigo“. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Bedeutung und der psychologischen Wirkungsweise der Filmmusik sowie deren enger Verzahnung mit der visuellen Gestaltung des Films, um die zentralen Motive wie Obsession und Schwindelgefühl zu verdeutlichen.

  • Analyse der historischen Bedeutung des Films „Vertigo“ in Hitchcocks Gesamtwerk
  • Untersuchung der langjährigen künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Hitchcock und Herrmann
  • Detaillierte musikwissenschaftliche Analyse des Film-Vorspanns (Prelude)
  • Erforschung der Wechselwirkung zwischen visuellen Spiralmotiven und musikalischer Begleitung
  • Deutung der Filmmusik als Instrument zur emotionalen und psychologischen Interpretation

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Prelude

Dem dreiminütigen Vorspann von Vertigo fällt eine gewichtige Rolle zu, wird der Zuschauer doch bereits an dieser Stelle, noch bevor der eigentliche Plot begonnen hat, mit den wesentlichen Motiven des Films aus der Perspektive des Helden konfrontiert und buchstäblich in die Handlung eingesogen.

Höhenangst und Obsession, das Fallen und das Verfallen-Sein – die zentralen Handlungselemente werden von Saul Bass, damals Hollywoods wohl berühmtestem Titel-Designer, in einer einzigen graphischen Darstellung eingefangen. Bass orientiert sich dabei an Hitchcocks Spiralmotiven, die als Leitmotive während des Films immer wieder zum Einsatz kommen, um den psychologischen Strudel von Vertigo zu symbolisieren. Sie tauchen beispielsweise in Form der Frisur von Madeleine und Carlotta, dem runden Blumenstrauß und dem Dekor des Glockenturms der Mission wieder auf. Auch die Kamera bedient sich dieses Leitmotivs und visualisiert das sich intensivierende Verhältnis zwischen Scottie und Judy vom Moment ihrer ersten Begegnung bis zu ihrer vollständigen Umwandlung mit umkreisenden Kamerafahrten.

Bass´ visuelle Vorausdeutungen auf die spätere Handlung und das Schicksal des Helden werden erheblich von Bernard Herrmanns musikalischen Figuren untermauert.

Die Musik des Vorspanns beginnt bereits während das Paramount Logo eingeblendet wird mit Flöten und Violinen. Eine markante Harfen-Arpeggiofigur setzt ein und wird den gesamten Vorspann durchdringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prolog: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Zusammenarbeit zwischen Hitchcock und Herrmann ein und definiert den Rahmen der Analyse, die sich schwerpunktmäßig auf den Film „Vertigo“ konzentriert.

2. Einordnung des Films Vertigo in das Gesamtwerk des Regisseurs Alfred Hitchcock: Hier wird der historische Stellenwert von Vertigo als Herzstück der Filmographie sowie die spezifische, langjährige Kooperation zwischen dem Regisseur und seinem Komponisten beleuchtet.

3. Die Filmmusik in Vertigo: Dieser Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung des Vorspanns und der abschließenden Einordnung der Filmmusik als zentrales expositionelles Gestaltungselement des Films.

4. Bibliographie: Das Literaturverzeichnis listet die verwendeten Fachbücher und Online-Ressourcen auf, die der Untersuchung als theoretische Basis dienten.

Schlüsselwörter

Alfred Hitchcock, Bernard Herrmann, Vertigo, Filmmusik, Soundtrack, Saul Bass, Filmmusik-Analyse, Vorspann, Filmmusik-Komposition, Leitmotiv, Psychologisches Filmdrama, Obsession, Schwindelgefühl, Vertigo-Effekt, Kinogeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die künstlerische Kooperation zwischen Alfred Hitchcock und Bernard Herrmann am Beispiel des Films „Vertigo“ und untersucht dabei insbesondere die Funktion und Wirkung der Musik.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Filmgeschichte, der Zusammenarbeit zwischen Regisseur und Komponist, der visuellen Gestaltung durch Saul Bass sowie der filmmusikalischen Analyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Herrmanns Musik die psychologischen Aspekte und die visuelle Symbolik des Films (wie das Spiralmotiv) unterstützt und prägt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine film- und musikwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die den Vorspann als expositionsrelevantes Element in den Mittelpunkt stellt.

Was bildet den Inhalt des Hauptteils?

Im Hauptteil wird der „Prelude“ (Vorspann) intensiv analysiert, wobei auf die Instrumentierung, die Leitmotive und die Verbindung zum visuellen Stil eingegangen wird.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind „Vertigo-Effekt“, Filmmusik, musikalische und visuelle Leitmotive, Obsession sowie die künstlerische Synergie zwischen Hitchcock und Herrmann.

Welche Rolle spielt das „Spiralmotiv“ in der Analyse?

Das Spiralmotiv wird sowohl visuell durch Saul Bass als auch musikalisch durch Herrmann als Symbol für den psychologischen Strudel und die Obsession des Protagonisten identifiziert.

Wie unterscheidet sich Herrmanns Arbeit von anderen Komponisten Hitchcocks?

Die Arbeit stellt heraus, dass Herrmann eine außergewöhnlich lange und enge Bindung zu Hitchcock pflegte, wobei seine Partituren – insbesondere bei Vertigo – eine ungewöhnliche Eigenständigkeit und emotionale Aussagekraft besitzen.

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Details

Title
Bernard Herrmanns Filmmusik zu Alfred Hitchcocks 'Vertigo'
College
University of Marburg
Course
Die Zusammenarbeit von Alfred Hitchcock mit dem Filmkomponisten Bernard Herrman
Grade
12 Punkte
Author
Christian Düringer (Author)
Publication Year
2006
Pages
9
Catalog Number
V58935
ISBN (eBook)
9783638529952
Language
German
Tags
Bernard Herrmanns Filmmusik Alfred Hitchcocks Vertigo Zusammenarbeit Alfred Hitchcock Filmkomponisten Bernard Herrman
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Düringer (Author), 2006, Bernard Herrmanns Filmmusik zu Alfred Hitchcocks 'Vertigo', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58935
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