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Schutzgebietskategorien

Title: Schutzgebietskategorien

Term Paper , 2005 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Michael Paape (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Summary Excerpt Details

Ein Schutzgebiet oder Schutzbereich ist ein „ in der Praxis exakt abgegrenzter Raum, der aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit, seiner ökologischen, ästhetischen oder historischen Erhaltungswürdigkeit oder auch seiner wirtschaftlichen und sozialen Funktion durch Gesetz oder Verordnung unter besonderen Schutz gestellt worden ist und in der Regel nur unter besonderen Bedingungen genutzt oder verändert werden darf.“ Diese Unterschutzstellung bezeichnet das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Zu Schutzgebieten gehören im allgemeinen Naturschutzgebiete (s.§23), Nationalparke (s.§24), Biosphärenreservate (s.§25), Landschaftsschutzgebiete(s.§26), Naturparke (s.§27), Naturdenkmale (s.§28), geschützte Landschaftsbestandteile (s.§29) und Biotope (s.§30) aber auch der Schutz von Gewässern und Uferzonen (s.§31). Doch was kennzeichnet diese gesonderten Gebiete und welche Bedeutung haben sie und wie sind sie im Deutschen Gesetz verankert? Welche Ziele verfolgte die Novellierung des Naturschutzgesetzes vom 03.04.2002? Dieses möchte ich in dieser Arbeit herausstellen. Außerdem möchte ich beispielhaft zwei geschützte Landschaftsbestandteile unserer Region kurz vorstellen, die im Rahmen des EU-Projektes „Natura 2000“ als Schutzgebiete ausgewiesen sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schutzgebiete in der Landschaft

2.1 Naturschutzgebiete

2.2 Nationalparke

2.3 Biosphärenreservate

2.4 Landschaftsschutzgebiete

2.5 Nationalparke

2.6 Naturparke

2.7 Naturdenkmale

2.8 Landschaftsbestandteile

2.9 Schutz von Gewässern und Uferzonen

3. Das Europäische Netz „Natura 2000“

3.1 Die Gebietsbeispiele

3.2 Das Hönnetal

3.3 Wupper östlich Wuppertal

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesetzlichen Grundlagen und Kategorien von Schutzgebieten in Deutschland im Kontext der Raumplanung. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bedeutung und Umsetzung des europäischen Schutzgebietsnetzwerks „Natura 2000“ anhand konkreter regionaler Beispiele.

  • Definition und gesetzliche Verankerung verschiedener Schutzgebietskategorien im Bundesnaturschutzgesetz.
  • Aufgaben und Ziele der Landespflege als ökologisch-gestalterische Raumordnung.
  • Analyse des europäischen Netzwerks „Natura 2000“ zur Erhaltung der biologischen Vielfalt.
  • Vorstellung beispielhafter Gebiete wie dem Hönnetal und der Wupper im Rahmen des EU-Projektes.
  • Darstellung der Entwicklung und Reformen des Naturschutzrechts in Deutschland.

Auszug aus dem Buch

1.Einleitung

Ein Schutzgebiet oder Schutzbereich ist ein „ in der Praxis exakt abgegrenzter Raum, der aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit, seiner ökologischen, ästhetischen oder historischen Erhaltungswürdigkeit oder auch seiner wirtschaftlichen und sozialen Funktion durch Gesetz oder Verordnung unter besonderen Schutz gestellt worden ist und in der Regel nur unter besonderen Bedingungen genutzt oder verändert werden darf.“1 Diese Unterschutzstellung bezeichnet das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)2.

Zu Schutzgebieten gehören im allgemeinen Naturschutzgebiete (s.§23), Nationalparke (s.§24), Biosphärenreservate (s.§25), Landschaftsschutzgebiete(s.§26), Naturparke (s.§27), Naturdenkmale (s.§28), geschützte Landschaftsbestandteile (s.§29) und Biotope (s.§30) aber auch der Schutz von Gewässern und Uferzonen (s.§31). Doch was kennzeichnet diese gesonderten Gebiete und welche Bedeutung haben sie und wie sind sie im Deutschen Gesetz verankert? Welche Ziele verfolgte die Novellierung des Naturschutzgesetzes vom 03.04.2002?3 Dieses möchte ich in dieser Arbeit herausstellen. Außerdem möchte ich beispielhaft zwei geschützte Landschaftsbestandteile unserer Region kurz vorstellen, die im Rahmen des EU-Projektes „Natura 2000“ als Schutzgebiete ausgewiesen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert den Begriff Schutzgebiet und skizziert die rechtliche Basis sowie die Zielsetzung der Arbeit unter Einbeziehung des Projekts Natura 2000.

2. Schutzgebiete in der Landschaft: Erläutert die verschiedenen Kategorien des Naturschutzes gemäß Bundesnaturschutzgesetz, von Naturschutzgebieten bis hin zum Schutz von Gewässern.

3. Das Europäische Netz „Natura 2000“: Analysiert die EU-Richtlinien zur Sicherung der Biodiversität und präsentiert das Hönnetal sowie die Wupper als konkrete Anwendungsbeispiele.

4. Fazit: Fasst zusammen, wie die Reform des Bundesnaturschutzgesetzes und der Verbund „Natura 2000“ zur langfristigen Erhaltung und Steigerung der Artenvielfalt beitragen.

Schlüsselwörter

Schutzgebiete, Naturschutz, Bundesnaturschutzgesetz, Natura 2000, Landespflege, Biodiversität, Biotop, Landschaftsschutz, Umweltschutz, Raumplanung, Hönnetal, Wupper, Flora-Fauna-Habitat, Artenvielfalt, Gesetzgebung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die gesetzlichen Kategorien und Rahmenbedingungen für Schutzgebiete in der deutschen Landschaft sowie deren Einbettung in europäische Naturschutzstrategien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den gesetzlichen Grundlagen (BNatSchG), der Definition verschiedener Schutzkategorien und dem europäischen Netzwerk Natura 2000.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die rechtliche Verankerung und die Ziele des deutschen Naturschutzrechts darzustellen und anhand von Beispielen die Bedeutung des Schutzes ökologischer Räume aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse von Gesetzestexten und fachlichen Definitionen, ergänzt durch Fallbeispiele aus der Region.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Vorstellung der Schutzgebietskategorien sowie eine vertiefende Betrachtung des europäischen Natura-2000-Netzwerks inklusive praktischer Gebietsbeispiele.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schutzgebiete, Natura 2000, Biodiversität, Bundesnaturschutzgesetz und Landespflege charakterisieren.

Was macht das Hönnetal als Schutzgebiet besonders?

Das Hönnetal wird aufgrund seiner hohen Vielfalt an Lebensräumen wie Schluchtwäldern, Höhlen und speziellen Pflanzenarten als schutzwürdig eingestuft.

Welche Bedeutung hat das Projekt Natura 2000 für Deutschland?

Es dient dazu, über die nationalen Regelungen hinaus ein grenzübergreifendes, kohärentes ökologisches Netz zu spannen, um gefährdete Arten und Lebensräume langfristig zu sichern.

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Details

Title
Schutzgebietskategorien
College
Ruhr-University of Bochum
Course
Grundlagen der Raumplanung
Grade
1,7
Author
Michael Paape (Author)
Publication Year
2005
Pages
15
Catalog Number
V58992
ISBN (eBook)
9783638530392
ISBN (Book)
9783656805809
Language
German
Tags
Schutzgebietskategorien Grundlagen Raumplanung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Paape (Author), 2005, Schutzgebietskategorien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58992
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