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Parodontitis. Ätiopathogenese und Einwirkung auf das Timing in der systematischen Therapie

Título: Parodontitis. Ätiopathogenese und Einwirkung auf das Timing in der systematischen Therapie

Trabajo Escrito , 2020 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Alicia Behrend (Autor)

Medicina - Odontología
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Ziel dieser Ausarbeitung ist es, die Ätiologie und Pathogenese der Parodontitis herauszuarbeiten und anhand der aktuellen Grundlagen die Auswirkungen im Hinblick auf das Timing der parodontalen Therapie darzustellen.

Dabei wird zuerst der Hauptfaktor der Parodontitis, der bakterielle Biofilm, mit den Folgen, der Gingivitis und Parodontitis beschrieben. Des Weiteren werden die relevanten Bakterienkomplexe innerhalb des Biofilms genauer erläutert. Anhand dieser Grundlage werden diese Kenntnisse genutzt, um ein Behandlungskonzept für die Parodontitistherapien in der Praxis abzuleiten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ÄTIOPATHOGENESE DER PARODONTITIS

2.1 BIOFILM

2.2 PHASEN DER PLAQUEBILDUNG

2.3 GINGIVITIS

2.4 LÄSIONEN DER GINGIVITISBILDUNG

2.5 BAKTERIENKOMPLEXE

2.6 PARODONTITIS

2.7 KLASSIFIKATIONEN DER PARODONTITIS

3 TIMING IN DER SYSTEMATISCHEN PARODONTITISTHERAPIE

3.1 INITIALE PHASE

3.2 KORREKTIVE PHASE

3.3 ERHALTENDE PHASE

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Ätiologie und Pathogenese der Parodontitis fundiert darzustellen, um daraus ein präzises, timing-orientiertes Behandlungskonzept für die systematische Parodontitistherapie abzuleiten, das den individuellen Bedürfnissen der Patienten gerecht wird.

  • Grundlagen der Ätiopathogenese und Biofilm-Entwicklung
  • Differenzierung zwischen Gingivitis-Stadien und Parodontitis
  • Bakterienkomplexe und ihre pathogene Bedeutung
  • Struktur der systematischen Parodontitistherapie (initial, korrektive, erhaltende Phase)
  • Kriterien für das Timing der UPT-Intervalle nach neuer Klassifikation

Auszug aus dem Buch

2.5 Bakterienkomplexe

Scransky et. al. (1998) beschrieben die mikrobiellen Zusammenhänge in der subgingivalen Plaque.

Die Bakterien in der subgingivalen Plaque liegen in Komplexen vor, welche eine enge Verwandtschaft untereinander aufweisen. Es ist zudem bekannt, dass die Bakterien untereinander kommunizieren (Darveau, Tanner und Page, 1997). Nach dem großen Experiment von Socransky et. al. (1998) wurden sechs Hauptkomplexe herausgearbeitet. Diese sind in der nachfolgenden Abbildung aufgeführt.

Der gelbe Komplex zeigt die aeroben, grampositiven Mikroorganismen, welche in der Mundhöhle im gesunden gingivalen Sulkus direkt vorkommen. Diese sind v.a. Streptokokken (Mengel & Flores-de-Jacoby, 2000). Weiter subgingival werden sie im Sulkus von dem grünen Komplex verdrängt, denn dort herrscht ein anaerober Zustand. Dort fühlen sich die gramnegativen Mikroorganismen am wohlsten (Mengel & Flores-de-Jacoby, 2000). Die Keime des violetten Komplexes besiedeln, zusammen mit dem orangenen Komplex, den Sulkusbereich zuerst (Dombrowa 2012). Weiter folgend unterdrücken der orangene und rote Komplex diesen violetten Komplex (Socransky, Smith & Haffajee, 2002).

Der orangene Komplex ist der größte Komplex. Dieser zieht den roten Komplex nach sich. Der orangene Komplex trägt pathogene Mikroorganismen in sich, welche sich stark vermehren. Der rote Komplex bildet sich erst, wenn bestimmte Gegebenheiten gestellt wurden. Dadurch entsteht eine hohe Pathogenität des roten Komplexes, welcher bei den parodontalen Erkrankung am meisten vorhanden ist (Socransky et. al., 1998). Außerdem kann dieser Komplex durch bestimmte Messungen nachgewiesen werden (Haffajee et. al., 1998). Dabei spielt das Bakterium (A.a.) eine Leitrolle zwischen den einzelnen Komplexen und den Mikroorganismen direkt, denn er weist eine sehr hohe Pathogenität auf (Fives-Taylor, Meyer, Mintz & Brissette, 1999).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Arbeit thematisiert die multifaktorielle Genese der Parodontitis und betont die Notwendigkeit aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse für eine effektive Therapieplanung.

2 ÄTIOPATHOGENESE DER PARODONTITIS: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des Biofilms, die verschiedenen Stadien der Gingivitis bis hin zur Parodontitis und beschreibt die Bedeutung der spezifischen Bakterienkomplexe sowie die aktuelle Klassifikation.

3 TIMING IN DER SYSTEMATISCHEN PARODONTITISTHERAPIE: Hier werden die drei Phasen der Therapie – initial, korrektive und erhaltende Phase – detailliert beschrieben, wobei ein besonderer Fokus auf das richtige Timing und die UPT-Intervalle gelegt wird.

4 FAZIT: Das Fazit bestätigt, dass eine konsequente, patientenindividuelle Therapieplanung unter Berücksichtigung der Ätiologie essenziell für den langfristigen Erhalt der parodontalen Gesundheit ist.

Schlüsselwörter

Parodontitis, Ätiopathogenese, Biofilm, Gingivitis, Parodontitistherapie, Timing, UPT, systematische Behandlung, subgingivales Debridement, Socransky, Klassifikation, Staging, Grading, Mundhygiene, Bakterienkomplexe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung der Parodontitis (Ätiopathogenese) und leitet daraus ein systematisches Behandlungskonzept ab, das das therapeutische Timing in den Mittelpunkt stellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die mikrobiologischen Grundlagen (Biofilm, Bakterienkomplexe), die klinische Progression der Erkrankung sowie die praktische Umsetzung der Therapie in drei Phasen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse einen Empfehlungsplan für das Timing der systematischen Parodontitistherapie zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung aktueller wissenschaftlicher Studien zur Parodontologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die bakterielle Ätiologie, die Klassifikationssysteme (Staging und Grading) und strukturiert das Vorgehen in der initialen, korrektiven und erhaltenden Phase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Parodontitis, Biofilm, UPT, systematisches Timing und parodontale Therapie definieren.

Warum ist die Unterscheidung der Bakterienkomplexe nach Socransky relevant?

Die Einteilung hilft zu verstehen, welche Mikroorganismen maßgeblich an der Pathogenität beteiligt sind, insbesondere durch die Identifikation der roten und orangenen Komplexe als Risikofaktoren.

Welche Rolle spielt die neue Klassifikation (Staging und Grading) für die UPT?

Die Klassifikation dient zur Risikoabschätzung, wodurch die Intervalle der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) patientenindividuell und wissenschaftlich fundiert bestimmt werden können.

Ist eine Parodontitis nach erfolgreicher Therapie vollständig geheilt?

Nein, die Arbeit stellt fest, dass ein Parodontitispatient dauerhaft als solcher gilt und lebenslange, regelmäßige UPT-Sitzungen zur Rezidivprophylaxe benötigt.

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Detalles

Título
Parodontitis. Ätiopathogenese und Einwirkung auf das Timing in der systematischen Therapie
Universidad
European University of Applied Sciences Bruel
Calificación
1,3
Autor
Alicia Behrend (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
19
No. de catálogo
V590967
ISBN (Ebook)
9783346194909
ISBN (Libro)
9783346194916
Idioma
Alemán
Etiqueta
ätiopathogenese einwirkung paradontitis therapie timing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alicia Behrend (Autor), 2020, Parodontitis. Ätiopathogenese und Einwirkung auf das Timing in der systematischen Therapie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/590967
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