Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Controlling

Kundenspezifische Produktivitätserhöhung durch die Einführung von Logistikkennzahlen

Am Beispiel der Rhenus AG & Co. KG

Title: Kundenspezifische Produktivitätserhöhung durch die Einführung von Logistikkennzahlen

Diploma Thesis , 2005 , 82 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anke Skupin (Author)

Business economics - Controlling
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Logistikbranche befindet sich seit mehreren Jahren in einem Wandlungsprozess, der im Tätigkeitsfeld der Logistikdienstleister spürbar ist. So werden nicht mehr einzelne Speditions- und Transportleistungen durch die Unternehmen angeboten, sondern immer mehr logistische Dienstleistungen innerhalb der Wertschöpfungskette eines Kunden übernommen. Wer heute als Dienstleister im Bereich Logistik agiert, muss sich dem dynamischen Umfeld anpassen, um seinen Kunden das bestmögliche Konzept im Sinne einer ganzheitlichen Lösung anzubieten. Dabei spielt der Gedanke des ökonomischen Prinzips eine entscheidende Rolle. Ist für einen Logistikdienstleister der Input an Artikeln für ein Lager nicht beeinflussbar, muss er nach dem Maximalprinzip handeln, um das Maximum an Output zu erreichen. [...]
Die vorliegende Diplomarbeit soll die Produktivitätssteigerungspotentiale aus Sicht eines Logistikdienstleisters innerhalb eines kundenspezifischen Ablaufes im Logistikzentrum der Rhenus AG & Co. KG in Velten erkennen, messbar machen und veranschaulichen. Dazu wird der spezielle Prozess im Rahmen einer Ist-Zustand-Analyse in seine Arbeitsteilschritte gespalten und mit bereits vorhandenen Kennzahlen untermauert. Der Ist-Zustand dokumentiert einen vollständigen Überblick zur aktuellen Vorgehensweise im Logistikzentrum, den erreichten Leistungen und der Lagerplatzsituation. Zur Veranschaulichung der Lagerplatzsituation im Zusammenhang mit der Artikellagerung wird eine ABC-Analyse durchgeführt. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Logistik

2.1 Lagerlogistik

2.2 Der Lagerprozess als Logistikprozess

2.3 Kennzahlen – Lagerprozesse messbar machen

2.3.1 Lagerprozesskennzahlen zur Produktivitätsermittlung

2.3.2 Vorgehensweise zur Lagerkennzahlenermittlung

3. Das Logistikgeschäft in der Praxis am Beispiel eines Kunden der Rhenus AG & Co. KG

3.1 Rhenus AG & Co. KG – der Logistikdienstleister

3.2 Kundenspezifische Rahmenbedingungen

4. Darstellung des Ist–Zustandes

4.1 Analyse entlang der Prozesskette

4.1.1 Allgemeiner Daten- und Informationsaustausch

4.1.2 Wareneingang

4.1.2.1 Arbeitsablauf

4.1.2.2 Auswertung der Leistungsdaten

4.1.3 Kommissioniervorgang

4.1.3.1 Arbeitsablauf

4.1.3.2 Auswertung der Leistungsdaten

4.1.4 Verpackung und Warenausgang

4.1.4.1 Arbeitsablauf

4.1.4.2 Auswertung der Leistungsdaten

4.1.5 Zwischenergebnis Ist-Zustand-Analyse

4.2 ABC-Analyse zur Ermittlung der aktuellen Lagerplatzordnung

5. Schwachstellenanalyse

5.1 Schwachstellen entlang der Prozesskette

5.1.1 Lagerungsfaktoren

5.1.2 Daten- und Informationsaustausch

5.1.3 Wareneingang

5.1.4 Kommissioniervorgang

5.1.5 Verpackung und Warenausgang

5.1.6 Mitarbeitersituation

5.1.7 Zwischenergebnis Schwachstellenanalyse

5.2 Schwachstellen der Lagerplatzordnung

6. Soll-Konzept

6.1 Veränderungen entlang der Prozesskette

6.1.1 Veränderungen im Daten- und Informationsaustausch

6.1.2 Verbesserungen im Bereich Kommissionierung

6.1.2.1 Arbeitsablauf

6.1.2.2 Einführung von Logistikkennzahlen im Bereich Kommissionierung

6.1.3 Einführung von Logistikkennzahlen im Bereich Verpackung/ Versand

6.1.4 Anforderungen an die Mitarbeitersituation

6.1.5 Zwischenergebnisse zu den Veränderungen entlang der Prozesskette

6.2 Veränderung der Lagerplatzordnung

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat das Ziel, Produktivitätssteigerungspotentiale im Logistikzentrum der Rhenus AG & Co. KG durch eine Analyse kundenspezifischer Abläufe zu identifizieren und durch die Einführung eines Kennzahlensteuerungssystems messbar zu machen.

  • Analyse und Optimierung von Lagerprozessen mittels Logistikkennzahlen
  • Durchführung einer Ist-Zustand-Analyse und Schwachstellenanalyse entlang der Prozesskette
  • Anwendung einer ABC-Analyse zur Optimierung der Lagerplatzordnung
  • Gestaltung eines Soll-Konzepts zur effizienteren Steuerung des Personaleinsatzes
  • Bewertung der Auswirkungen von IT-gestützten Informationssystemen auf die Prozessqualität

Auszug aus dem Buch

4.1.3.1 Arbeitsablauf

Nach der Einlagerung der Artikel stehen diese unverändert zur Auslagerung bereit. Die Kommissionierung umfasst die Zusammenstellung von Teilmengen aus einer Artikelgesamtmenge. Dazu überträgt der Auftraggeber alle nötigen Bedarfsinformationen in Form von Auslagerungslisten mit den dazugehörigen Labeln per DFÜ-Verbindung an einen Drucker, der mit dem HTS verbunden ist. Die kaufmännischen Mitarbeiter der Rhenus AG & Co. KG können diesen automatischen Vorgang nicht beeinflussen. Die Auslagerungslisten werden den Etiketten zugeordnet und zur Bearbeitung in den Lagerbereich verbracht. Die Auslagerungsliste wird als Kommissionierliste verwendet und beinhaltet Auslagerungsnummer, Datum, Uhrzeit, Spediteur, Versandart, Empfänger, Lieferdatum, Auslagerungscode, Anzahl der Packstücke, Gewicht, Freifeld zur Unterschrift des Kommissionierers und Packers. Das zugeordnete Label enthält alle Daten, die für den Empfänger wichtig sind.

Dazu gehören Auslagerungsnummer, Artikelnummer, Positionsnummer, Artikelbezeichnung, Menge und ein Warnhinweis.

Der Kommissionierer entnimmt die Dokumente in der Lagerhalle. Es wird immer ein einzelner Auftrag manuell bearbeitet. Die Angabe Fachboden, Hochregal bzw. Fachboden und Hochregal ermöglicht das schnelle Auffinden der geforderten Positionen. Zur Hochregalkommissionierung wird ein Schubmaststapler eingesetzt. Die Fachbodenkommissionierung erfolgt manuell. Zur Vorgangserleichterung sind alle Artikel in wegeoptimierter Reihenfolge aufgelistet (serielle Kommissionierung). Das HTS bringt dazu die Positionen in einem Gang in eine Reihenfolge. Diese bestimmt den Weg des Mitarbeiters in eine Richtung des Ganges. Für jeden neuen Regalgang, der aufgesucht wird, ordnet das HTS die Positionen neu. Dabei muss immer wieder vom Anfang des Ganges gelaufen werden. Der Gangwechsel wird durch ein Kreuz auf der Auslagerungsliste angezeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Wandlungsprozess in der Logistikbranche und definiert das Ziel, Produktivitätspotentiale am Beispiel der Rhenus AG & Co. KG zu analysieren.

2. Logistik: Es werden theoretische Grundlagen der Lagerlogistik, Lagerprozesse und die Bedeutung von Kennzahlen zur Messbarkeit von Leistungen erörtert.

3. Das Logistikgeschäft in der Praxis am Beispiel eines Kunden der Rhenus AG & Co. KG: Dieser Abschnitt beschreibt das Unternehmen Rhenus als Dienstleister sowie die kundenspezifischen Rahmenbedingungen des Ersatzteillagers.

4. Darstellung des Ist–Zustandes: Hier wird der Prozessablauf im Logistikzentrum analysiert, inklusive detaillierter Arbeitsabläufe, Leistungsdaten und einer ABC-Analyse der Lagerplatzordnung.

5. Schwachstellenanalyse: Basierend auf der Ist-Analyse werden Prozessschwachstellen und Probleme der Lagerplatzordnung identifiziert, die den Arbeitsablauf und die Produktivität negativ beeinflussen.

6. Soll-Konzept: Es wird ein Maßnahmenplan entwickelt, der den Informationsfluss verbessert, Logistikkennzahlen integriert, den Personaleinsatz steuert und eine Neuorganisation der Lagerplatzordnung vorschlägt.

7. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert, dass die Einführung der entwickelten Konzepte und Kennzahlen eine nachhaltige Produktivitätssteigerung und Prozesstransparenz ermöglicht.

Schlüsselwörter

Lagerlogistik, Kennzahlen, Produktivitätssteigerung, Kommissionierung, Prozessanalyse, ABC-Analyse, Rhenus AG & Co. KG, Lagerplatzordnung, Soll-Konzept, Personalplanung, Schwachstellenanalyse, Informationsfluss, Auftragsabwicklung, Ersatzteillager, Logistikdienstleister.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit untersucht Produktivitätssteigerungspotentiale eines Logistikdienstleisters bei der Abwicklung eines Ersatzteillagers und entwickelt ein System zur Messung und Steuerung dieser Produktivität.

Welche Themenfelder stehen im Fokus der Analyse?

Zentrale Themen sind die Lagerlogistik, die Prozessanalyse entlang der Wertschöpfungskette (Wareneingang, Kommissionierung, Versand), die Anwendung von Kennzahlen sowie die Optimierung der Lagerplatzgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Ist-Zustand der Logistikprozesse transparent zu machen, Schwachstellen durch eine datengestützte Analyse aufzudecken und ein Soll-Konzept für eine produktivere Arbeitsweise zu erstellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Neben einer umfassenden Ist-Zustand-Analyse und Schwachstellenanalyse wurden eine ABC-Analyse zur Lagerplatzoptimierung sowie eine systematische Erfassung von Leistungsdaten und Arbeitszeiten durchgeführt.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Zustands-Analyse der verschiedenen Prozessstufen, die Schwachstellendefinition und die darauf aufbauende Erarbeitung eines Soll-Konzepts zur Prozessoptimierung.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Lagerlogistik, Kennzahlen, Produktivitätssteigerung, Kommissionierung, ABC-Analyse und Prozessoptimierung.

Welche Rolle spielt das HTS in der untersuchten Praxis?

Das HTS (Hermann Trautvetter System) fungiert als zentrales Warehouse-Management-System, das zur Prozessüberwachung, Stammdatenverwaltung und zur Steuerung der Auftragsbearbeitung genutzt wird.

Warum wird eine ABC-Analyse für die Lagerplatzordnung durchgeführt?

Die Analyse identifiziert die Zugriffshäufigkeit der Artikel, um durch eine gezielte Umlagerung (A-Artikel nah an der Packzone) Wegezeiten zu minimieren und so die Produktivität in der Kommissionierung signifikant zu steigern.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin hinsichtlich der Mitarbeitersituation?

Die Autorin stellt eine unausgeglichene Auslastung fest und empfiehlt eine planbare Steuerung des Personaleinsatzes basierend auf den ermittelten Kennzahlen sowie eine stärkere Führung und Motivation durch den Teamleiter.

Excerpt out of 82 pages  - scroll top

Details

Title
Kundenspezifische Produktivitätserhöhung durch die Einführung von Logistikkennzahlen
Subtitle
Am Beispiel der Rhenus AG & Co. KG
College
University of Cooperative Education Berlin
Grade
2,0
Author
Anke Skupin (Author)
Publication Year
2005
Pages
82
Catalog Number
V59098
ISBN (eBook)
9783638531221
ISBN (Book)
9783656810049
Language
German
Tags
Kundenspezifische Produktivitätserhöhung Einführung Logistikkennzahlen Beispiel Rhenus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anke Skupin (Author), 2005, Kundenspezifische Produktivitätserhöhung durch die Einführung von Logistikkennzahlen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59098
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  82  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint