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Vergleich der Grammatikvermittlung nach der Montessori-Methode und der integrierten Grammatikvermittlung

Titel: Vergleich der Grammatikvermittlung nach der Montessori-Methode und der integrierten Grammatikvermittlung

Hausarbeit , 2017 , 15 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Maria Montessori, eine italienische Ärztin und Pädagogin, entwarf ein Konzept das Kindern einen Raum zum eigenständigen Lernen geben sollte. „Hilf mir, es selbst zu tun!“, ist einer der wichtigsten Erziehungsgrundsätze in der Montessori-Pädagogik und gibt bereits einen ersten Einblick in die Absichten und Prinzipien, die sich hinter der Montessori-Pädagogik verbergen. Jedes Kind soll die Gelegenheit haben, seinem eigenen Lernbedürfnis Befriedigung zu verschaffen, indem es ihm frei steht, immer etwas ganz Bestimmtes zu einem vom Kind ausgewählten Augenblick zu lernen.

Freiarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts an Montessorischulen. Die Freiarbeit findet immer zu Beginn des Tages statt. Danach erst folgt der Fachunterricht in Mathematik, Deutsch und Englisch. In der Freiarbeit dürfen die Kinder sich selbst für eine Aufgabe aus dem Arbeitsmittelrepertoire entscheiden und diese auch innerhalb zweier Freiarbeitsstunden tauschen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Was ist Montessori-Unterricht?

1.2 Grammatik als Teilwissenschaft der Linguistik?

1.3 Schulgrammatik und der Lernbereich. Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

2. Hauptteil

2.1 Methoden zum Kompetenzerwerb nach Montessori

2.1.1 Sensible Phase für Grammatik

2.1.2 Wort- und Satzanalyse

2.1.3 Integrierter Grammatikunterricht

2.2 Materialien zur Grammatikvermittlung bei Montessori

2.3 Vergleich der Grammatikvermittlung in der Montessori-Pädagogik mit der schulischen Grammatikvermittlung

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Ansätze der Grammatikvermittlung innerhalb der Montessori-Pädagogik mit den Konzepten des integrierten Grammatikunterrichts kritisch zu vergleichen und deren jeweilige Stärken sowie Schwachstellen im Hinblick auf einen effizienten Kompetenzerwerb zu analysieren.

  • Grundprinzipien der Montessori-Pädagogik und deren Anwendung auf sprachliche Bildung.
  • Linguistische und didaktische Grundlagen der Grammatikvermittlung.
  • Methoden und Materialien zur Grammatikförderung im Montessori-Kontext.
  • Strukturelle Analyse des integrierten Grammatikunterrichts nach Einecke.
  • Vergleichende Evaluierung der Effektivität beider Ansätze für den Schriftspracherwerb.

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Integrierter Grammatikunterricht

Der integrierte Grammatikunterricht stellt eine von vielen Varianten der Grammatikvermittlung dar. Das Besondere am integrierten Grammatikunterricht ist, dass er eine Großzahl an Handlungsmöglichkeiten bei der Planung des Unterrichts bietet. Sowohl die Form als auch die Funktion der Sprache werden im Zusammenhang mit dem Unterrichtsstoff analysiert. Dabei werden funktionale Untersuchungen von Sprache nicht dem Zufall überlassen, sondern durch gezielte Planung vom Lehrkörper integriert.

Die integrative Grammatikvermittlung bietet, wie oben bereits erwähnt, eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten, sodass verschiedene Unterrichtsanlässe während der Vermittlung berücksichtigt werden müssen. Günther Einecke beschreibt den Weg der integrierten Grammatikvermittlung wie folgt:

I. Den Unterrichtsstoff an geeigneten Stellen mit grammatischen Phänomenen verbinden (an den Unterrichtsstoff anbinden).

II. Das Induktive heranführen an grammatische Phänomene (Induktiv heranführen).

III. Die grammatischen Phänomene werden dann thematisiert, wenn es der Sprechanlass nahe legt (situativ aufgreifen).

IV. Regelmäßiges Wiederaufgreifen des grammatischen Phänomens in verschiedenen Kontexten (Begriffe fortwährend aufgreifen).

(vgl. Einecke,Günther 1998 S. 31ff.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Montessori-Pädagogik ein, definiert Grammatik im Kontext der Linguistik und beleuchtet die aktuelle Situation sowie Aufgaben der Schulgrammatik.

2. Hauptteil: Hier werden die Methoden und Materialien der Montessori-Pädagogik detailliert untersucht, dem Modell des integrierten Grammatikunterrichts gegenübergestellt und in einem direkten Vergleich analysiert.

3. Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse des Vergleichs und stellt fest, dass beide Ansätze ihre Berechtigung haben, jedoch keines der Konzepte für sich allein genommen einen optimalen Vermittlungsweg darstellt.

Schlüsselwörter

Montessori-Pädagogik, Grammatikvermittlung, integrierter Grammatikunterricht, Freiarbeit, Sprachbewusstsein, Satzanalyse, Wortartenanalyse, Lernmethoden, Schriftspracherwerb, Didaktik, Linguistik, Kompetenzerwerb, Unterrichtsplanung, Fachdidaktik Deutsch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem methodischen Vergleich zweier unterschiedlicher Konzepte der Grammatikvermittlung: dem Ansatz der Montessori-Pädagogik und dem Modell des integrierten Grammatikunterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind der Einsatz spezifischer Montessori-Materialien, das induktive Heranführen an grammatische Phänomene sowie die Rolle des Sprachbewusstseins im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung beider Konzepte und eine kritische Gegenüberstellung, um aufzuzeigen, wie Schüler effektiv grammatische Kompetenzen erwerben können.

Welche wissenschaftliche Methode wird für den Vergleich genutzt?

Es wird eine vergleichende Analyse der bestehenden Fachliteratur und der didaktischen Konzepte von Maria Montessori und Günther Einecke durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Montessori-Methodik, inklusive sensibler Phasen und Materialien, sowie die detaillierte Darstellung des integrierten Grammatikunterrichts nach Einecke.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sprachbildung, Wortarten, Satzanalyse, Freiarbeit, Lehrperson-Interaktion und Reflexion über Sprache.

Inwiefern unterscheiden sich die Vermittlungswege bei der Arbeit am Text?

Die Arbeit zeigt auf, dass das Arbeiten am Text in der Montessori-Pädagogik im Vergleich zum integrierten Grammatikunterricht erst zu einem späteren Zeitpunkt an Relevanz gewinnt.

Welche Bedeutung kommt dem Tastsinn in der Montessori-Grammatik zu?

Der Tastsinn dient als wesentlicher Baustein zur Festigung des Gelernten, da ästhetisch ansprechende Materialien zur eigenständigen Auseinandersetzung mit sprachlichen Strukturen animieren.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich der Grammatikvermittlung nach der Montessori-Methode und der integrierten Grammatikvermittlung
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
3,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V593760
ISBN (eBook)
9783346179265
ISBN (Buch)
9783346179272
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grammatikvermittlung montessori-methode vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Vergleich der Grammatikvermittlung nach der Montessori-Methode und der integrierten Grammatikvermittlung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/593760
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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