Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne

Der Einfluss der nationalen Kultur auf den Effectuation-Ansatz im Unternehmen

Titel: Der Einfluss der nationalen Kultur auf den Effectuation-Ansatz im Unternehmen

Seminararbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Richard Seel (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Publikation untersucht die Beziehung zwischen der nationalen Kultur und ihrer Beeinflussung auf entrepreunale Prozesse. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass der präferierte Denkansatz von erfahrenen und erfolgreichen Entrepreneuren in Deutschland Causation zu sein scheint. Diese Erkenntnis steht im Widerspruch zu den Ergebnissen der Untersuchung von Sarasvathy aus dem Jahre 2008. Hier kam sie zu dem Schluss, dass erfahrene Entrepreneure häufiger effektual begründete Entscheidungen treffen als unerfahrene.

Wieso gibt es dennoch solch gravierende Unterschiede im dominierenden Denkansatz der Entrepreneure aus Deutschland und der USA? Spielt hierbei womöglich der kulturelle Hintergrund eine Rolle? Diese Problematik geht in die zentralen Forschungsfragen dieser Seminararbeit über: Beeinflusst die Kultur entrepreunales und im Besonderen effektuales Denken und Handeln? Wenn ja, welche Wertvorstellungen sind hierbei entscheidend? Und welche Bedeutung hat die Erfahrung eines Entrepreneurs im Hinblick auf seine kulturelle Prägung?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Effectuation

2.1 Abgrenzung zu Causation

2.2 Charakteristika

3 Kultur im unternehmerischen Kontext

3.1 Kulturdimensionen nach Hofstede

3.2 Einfluss auf effektuale Prozesse

3.3 Erfahrung als Änderungsfaktor

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht den Einfluss nationaler kultureller Prägungen auf den Effectuation-Ansatz im unternehmerischen Kontext. Dabei wird analysiert, inwieweit kulturelle Wertvorstellungen nach Hofstede effektuale Entscheidungsprozesse beeinflussen und welche Rolle die unternehmerische Erfahrung als moderierender Faktor bei der Anwendung dieser Logik spielt.

  • Grundlagen des Effectuation-Ansatzes im Vergleich zur kausalen Logik.
  • Analyse der Kulturdimensionen nach Hofstede als Einflussfaktor auf das unternehmerische Verhalten.
  • Verknüpfung der Prinzipien von Effectuation mit kulturellen Ausprägungen.
  • Bedeutung der unternehmerischen Erfahrung für die Wahl der Entscheidungslogik.
  • Kritische Reflexion der theoretischen Zusammenhänge und Notwendigkeit weiterer empirischer Studien.

Auszug aus dem Buch

3.1 Kulturdimensionen nach Hofstede

Wertvorstellungen, Verhalten und Leitbilder vereinigen sich in der Kultur einer Gemeinschaft. Diese aus der Historie eines Landes entstandene Kultur beeinflusst die Mitglieder der Gemeinschaft auf jeglichen soziologischen und institutionellen Ebenen wie Familie, Religion, Bildung und Gesellschaft im Ganzen. Folglich bilden sich hieraus bei jedem Individuum bestimmte Muster des Denkens, Fühlens und potentiellen Handelns. Die Kultur ist also eine „kollektive Programmierung des Geistes“, durch welchen sich die Mitglieder einer Gruppe von anderen unterscheiden.

Das von Hofstede entwickelte Konzept nutzt den Umstand, dass alle Gesellschaften dieser Welt den gleichen elementaren Problemen ausgesetzt sind. Die Kulturdimensionen entsprechen ebendieser Probleme und repräsentieren gleichzeitig die jeweiligen Kernwerte einer Kultur.

Die folgenden fünf Kulturdimensionen sind in dem Modell nach Hofstede definiert.

Machtdistanz (Power Distance Index – PDI): Der PDI beschreibt den Grad an Akzeptanz und Erwartung ungleich verteilter Macht aus der Sicht der weniger mächtigen Mitglieder einer Gemeinschaft.

Ungewissheitsvermeidung (Uncertainty Avoidance Index – UAI): Der UAI zeigt auf, wie viel Struktur in der Gesellschaft bevorzugt wird. In Kulturen mit einer niedrigen Ungewissheitsvermeidung sind restriktive Regeln unüblich, Entrepreneurship hingegen schon. Auf der anderen Seite haben Kulturen mit einer hohen Ungewissheitsvermeidung mehr Struktur und strengere Regeln darüber, was annehmbares Verhalten ist. Entrepreneurship ist hier eher unüblich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die bisher vernachlässigte Beziehung zwischen nationaler Kultur und unternehmerischem Verhalten unter Berücksichtigung des Effectuation-Ansatzes.

2 Effectuation: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Effectuation erläutert, von der kausalen Logik abgegrenzt und die fünf zentralen Prinzipien des Ansatzes definiert.

3 Kultur im unternehmerischen Kontext: Dieser Teil befasst sich mit den Kulturdimensionen nach Hofstede, untersucht deren direkten Einfluss auf effektuale Prozesse und analysiert die Rolle der Erfahrung als Änderungsfaktor.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit weiterführender empirischer Studien zur Bestätigung der Hypothesen.

Schlüsselwörter

Effectuation, Causation, Unternehmertum, Kultur, Kulturdimensionen, Hofstede, Entscheidungslogik, Erfahrung, Wertvorstellungen, Entrepreneurship, Entscheidungsprozesse, Management, Unternehmenskultur, Strategie, Risikoverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der nationalen Kultur auf unternehmerische Entscheidungsprozesse, spezifisch unter Anwendung des Effectuation-Ansatzes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Abgrenzung von Effectuation und Causation, die kulturellen Dimensionen nach Hofstede sowie den Einfluss der unternehmerischen Erfahrung auf das Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie kulturelle Prägungen und Erfahrung das unternehmerische Denken beeinflussen und ob sie die Wahl der Entscheidungslogik determinieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse bestehender Ansätze und Studien zu Effectuation, Kulturdimensionen und unternehmerischem Verhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Effectuation-Prinzipien, die theoretische Verknüpfung dieser mit den Kulturdimensionen nach Hofstede und die Untersuchung der Erfahrung als moderierender Einflussfaktor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Effectuation, Causation, Kulturdimensionen, unternehmerisches Verhalten und Erfahrung.

Warum spielt die Erfahrung des Unternehmers eine Rolle?

Erfahrung wirkt als exogener Faktor, der das unternehmerische Verhalten messbar in Richtung einer stärkeren Anwendung effektualer Logik verschiebt.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich der Machtdistanz?

In der vorliegenden theoretischen Analyse lässt sich für die Kulturdimension der Machtdistanz keine direkt nachvollziehbare Verknüpfung zu den Prinzipien der Effectuation feststellen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss der nationalen Kultur auf den Effectuation-Ansatz im Unternehmen
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Entrepreneurship und Ökonomische Bildung
Note
1,7
Autor
Richard Seel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V594339
ISBN (eBook)
9783346203465
ISBN (Buch)
9783346203472
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Effectuation Sarasvathy Unternehmsgründung Kultur Hofstede Kulturdimension Causation Entrepreneurship Entrepreneur Unternehmer Unternehmen effectual effektual
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Richard Seel (Autor:in), 2017, Der Einfluss der nationalen Kultur auf den Effectuation-Ansatz im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/594339
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum