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Lokale Windsysteme. Ein täglich wiederkehrendes geographisches Phänomen

Title: Lokale Windsysteme. Ein täglich wiederkehrendes geographisches Phänomen

Term Paper , 2004 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: Maria Reif (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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Das geographische Phänomen der lokalen Windsysteme werde ich in dieser Schrift näher beleuchten.
Die lokalen Windsysteme charakterisieren sich durch ihre tägliche Wiederkehr. Sie sind Erscheinungen der Hochdruckwetterlagen, die durch die Temperaturunterschiede im Gelände hervorgerufen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lokale Windsysteme

2.1. Tagesperiodische Winde

2.1.1. Hangwinde und Berg- und Talwindsysteme

2.1.2. Land- und Seewindsysteme

2.2. Fallwinde

2.3. Synoptische Regionalwinde

2.4. Flurwinde

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die verschiedenen Arten lokaler Windsysteme innerhalb der physischen Geographie zu definieren, ihre Entstehungsmechanismen zu erläutern und ihre spezifischen Charakteristika sowie klimatischen Auswirkungen darzustellen.

  • Charakterisierung tagesperiodischer Windsysteme
  • Dynamik von Hang-, Berg- und Talwinden
  • Physikalische Prozesse bei Land- und Seewinden
  • Wirkungsweisen und Beispiele für Fallwinde und synoptische Regionalwinde
  • Bedeutung des urbanen Stadteffekts für Flurwinde

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Hang-/ Berg- und Talwindsysteme

Im Gebirge ist die Sonneneinstrahlung insbesondere an den Südhängen der Berge höher als im Tal. Der hierdurch hervorgerufene Temperaturunterschied führt zur Entwicklung lokaler Winde, die der Richtung entsprechend Talwind genannt werden. Stellt sich in der Nacht eine stärkere Abkühlung an den Hängen ein, so wird die Zirkulation umgekehrt. Der kühle Bergwind fällt von den Höhen ins Tal hinab. Erläuternd, jedoch beginnend mit dem Hangwindsystem ist folgendes zu erwähnen. Hangwinde sind ein Resultat kleinräumiger Hochs und Tiefs. Variable Faktoren hierbei sind die Wärmekapazität sowie die unterschiedliche Absorption von Sonneneinstrahlung. Das Hangwindsystem unterteilt sich in Hangauf- und Hangabwind. Den Erstgenannten trifft man am Tage an.

Wie im eingefügten Schema (C.-D. Schönwiese, 1994, S.194) zu sehen ist, werden die Isothermen den Hang hinauf gezogen. Diese aufsteigende Luftbewegung wird als Konvektion bezeichnet. (Sie ist meist mit Wolkenbildung und gelegentlichen Schauern verbunden, da sie Feuchtigkeit transportiert.) Als Folge dessen findet sich im Hangbereich ein thermisches Tief (d.h. warme Luft) vor.

Oberhalb des Hanges wird die warme Luft in Richtung Talmitte abwärts bewegt und kühlt aus. Die kühle Luft in jener Mitte wird als thermisches Hoch bezeichnet. In der Nacht kehrt sich der Vorgang, wie dem Bild zu entnehmen ist um. Der kalte Hangabwind zieht in Richtung Talmitte und wärmt sich dort wieder auf. Die erwärmte Luft steigt auf und bewegt sich dann abermals in Richtung Hang.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der lokalen Windsysteme im Kontext der physischen Geographie und gibt einen Ausblick auf den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2. Lokale Windsysteme: Dieses Kapitel erläutert die Grundcharakteristika lokaler Windsysteme als Erscheinungen von Hochdrucklagen, die durch Temperaturunterschiede im Gelände entstehen.

2.1. Tagesperiodische Winde: Hier werden Windsysteme beschrieben, die aufgrund differenzierter Bodenbedeckung und Reliefgestaltung bei Ein- bzw. Ausstrahlung einen Richtungswechsel vollziehen.

2.1.1. Hangwinde und Berg- und Talwindsysteme: Dieser Abschnitt analysiert die Zirkulation an Gebirgshängen sowie deren Kombination mit Berg- und Talwinden unter Berücksichtigung thermischer Hochs und Tiefs.

2.1.2. Land- und Seewindsysteme: Die Ausführungen behandeln die durch unterschiedliche Wärmekapazitäten von Wasser und Festland induzierten Windsysteme an Küsten.

2.2. Fallwinde: Das Kapitel widmet sich lokalen Windsystemen, bei denen Luftmassen gezwungen werden, Gebirge zu übersteigen, wobei unter anderem der Föhn als prominentes Beispiel angeführt wird.

2.3. Synoptische Regionalwinde: Hier werden Winde besprochen, die bei spezifischen Wetterlagen als Rückseiten- oder Vorderseitenwinde in unterschiedlicher Intensität auftreten.

2.4. Flurwinde: Dieser Teil beleuchtet das Phänomen der Flurwinde, die durch urbane Stadteffekte und die damit verbundene Temperaturerhöhung gegenüber dem Umland entstehen.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung reflektiert den Erarbeitungsprozess und die Herausforderungen bei der Recherche zu diesem Thema.

Schlüsselwörter

Lokale Windsysteme, physische Geographie, Hangwind, Bergwind, Talwind, Landwind, Seewind, Fallwind, Föhn, Bora, synoptische Regionalwinde, Flurwind, Stadteffekt, Konvektion, Thermik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der physisch-geographischen Untersuchung lokaler Windsysteme und deren vielfältigen Ausprägungen durch unterschiedliche thermische und orographische Bedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Klassifizierung von Windsystemen wie tagesperiodischen Winden, Fallwinden, synoptischen Regionalwinden sowie urban bedingten Flurwinden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Definition, Einordnung und physikalische Erklärung der Entstehung lokaler Windphänomene, um ein Verständnis für deren tägliche Wiederkehr und meteorologische Auswirkungen zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung meteorologischer Grundlagen und der Auswertung von Fachliteratur sowie schematischen Darstellungen der entsprechenden Windsysteme.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der einzelnen Windgruppen: tagesperiodische Winde (Hang-, Berg-, Tal-, Land- und Seewinde), Fallwinde, synoptische Winde und Flurwinde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Lokale Windsysteme, Konvektion, Thermik, Föhn, Bora, Stadteffekt und atmosphärische Zirkulation.

Wie unterscheidet sich der Föhn von anderen Fallwinden?

Der Föhn ist ein spezifisch warmer und trockener Fallwind im Alpenraum, dessen Entstehung durch einen Luftdruckausgleich über ein Gebirge erklärt wird, wobei die Luft beim Aufstieg Feuchtigkeit verliert und beim Abstieg trockenadiabatisch erwärmt wird.

Warum werden Flurwinde als Besonderheit betrachtet?

Flurwinde sind eine Besonderheit, da sie nicht primär durch natürliche Relief- oder Einstrahlungsunterschiede, sondern durch den menschlich induzierten Stadteffekt – eine Temperaturerhöhung innerhalb urbaner Räume gegenüber dem Umland – entstehen.

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Details

Title
Lokale Windsysteme. Ein täglich wiederkehrendes geographisches Phänomen
College
Martin Luther University  (Geographie)
Course
Unterseminar Physische Geographie
Grade
2
Author
Maria Reif (Author)
Publication Year
2004
Pages
13
Catalog Number
V59449
ISBN (eBook)
9783638533867
ISBN (Book)
9783638766487
Language
German
Tags
Lokale Windsysteme Unterseminar Physische Geographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Reif (Author), 2004, Lokale Windsysteme. Ein täglich wiederkehrendes geographisches Phänomen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59449
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