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Missverständnisse der nonverbalen Kommunikation im interkulturellen Kontext. Verständnis und Prävention

Título: Missverständnisse der nonverbalen Kommunikation im interkulturellen Kontext. Verständnis und Prävention

Trabajo Escrito , 2017 , 10 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación - Comunicación interpersonal
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Im alltäglichen Leben deuten wir die Körpersprache unserer Mitmenschen auf meist unbewusste Weise. Dies fällt uns oft leicht und geschieht ohne weiter darüber nachzudenken. Wir werfen beispielsweise unserem Partner vor nicht richtig zuzuhören, weil sein Blick nach links und rechts abschweift. Die gegenwärtige Vielfalt an verschiedenen Kulturen lässt einem wenig Spielraum hinsichtlich einer eindeutigen, zwischenmenschlichen Verständigung. Das Sprichwort ein Blick sagt mehr als tausend Worte trifft dies präzise, denn ein einzelner Blick kann bereits eine nicht gewollte Botschaft an das Gegenüber übermitteln. Angesichts dieser und der Tatsache, dass interkulturelle Begegnungen omnipräsent sind, kann man geradezu erahnen, dass Missverständnisse bei der nonverbalen Kommunikation wiederkehrend auftreten unabhängig von dem Land, indem man sich befindet.

Die Hausarbeit soll daher das Thema Missverständnisse der nonverbalen Kommunikation im interkulturellen Kontext näher untersuchen. Zu Beginn wird eine kurze Einführung zur nonverbalen Kommunikation dargelegt, welche mit theoretischem Wissen bestückt ist. Daraufhin folgt der Hauptteil, der sich auf den interkulturellen Kontext der nonverbalen Kommunikation, die damit einhergehenden Missverständnisse und wie man diesen präventiv vorbeugen kann, bezieht. Am Ende werden die Erkenntnisse in einem Fazit zusammengefasst.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Eine kurze Einführung zur nonverbalen Kommunikation

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Kanäle der nonverbalen Kommunikation

2.3 Funktionen der nonverbalen Kommunikation

3 Nonverbale Kommunikation im interkulturellen Kontext

3.1 Einführende Worte

3.2 Missverständnisse

3.2.1 Berührungen

3.2.2 Körperliche Bewegungen

3.2.3 Mimik

3.3 Mögliche Ansätze um Missverständnissen vorzubeugen

4 Fazit

5 Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Entstehung von Missverständnissen bei der nonverbalen Kommunikation im interkulturellen Kontext zu untersuchen und den Leser zu einem offenen sowie selbstreflektierten Umgang mit kulturellen Unterschieden anzuregen.

  • Grundlagen und Definitionen der nonverbalen Kommunikation
  • Kulturelle Unterschiede bei Berührungen und Kontaktverhalten
  • Einfluss körperlicher Bewegungsstile auf die interkulturelle Wahrnehmung
  • Mimik, Blickkontakt und deren variierende Deutung zwischen Kulturen
  • Präventionsstrategien zur Vermeidung interkultureller Missverständnisse

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Berührungen

Die Häufigkeiten und die Art der Berührungen variieren erheblich zwischen verschiedenen Kulturen. Hinsichtlich des Kontaktverhaltens wird generell zwischen kontaktreichen und kontaktarmen Kulturen unterschieden. Zu den kontaktreichen Gruppen zählen Araber, Lateinamerikaner, Südeuropäer und etliche afrikanische Kulturen (vgl. Argyle 2013: 83). „Diese Unterschiede hat eine von Jourard […] durchgeführte Studie illustriert, bei der er die Häufigkeiten erfasste, mit der Paare in Cafés sich gegenseitig berühren: In San Juan (Puerto Rico) berührten sie sich durchschnittlich 180-mal Pro Stunde, in Paris 110-mal – und in London kein einziges Mal“ (Argyle 2013: 83).

Eine Unterhaltung zwischen einem Engländer und einem Puerto Ricaner könnte somit unter Umständen ein negatives Bild entstehen lassen, weil der Engländer sich belästigt fühlt und der Puerto Ricaner denkt, dass er dem Gesprächspartner unsympathisch ist.

„Barnlund […] reproduzierte eine frühere Studie von Jourard in den USA […] und stellte fest, dass japanische Studenten weit seltener als US-amerikanische berichteten, von Freunden oder Eltern am Körper oder an den Beinen berührt worden zu sein“ (Argyle 2013: 83).

Meiner Erfahrung nach kann ich die These, dass es kontaktreiche und kontaktarme Kulturen gibt, bestätigen. Während meines Aufenthalts an der Offizierschule des Heeres in Dresden und auch an der Universität der Bundeswehr in München, hatte ich zahlreiche Berührungspunkte zu ausländischen Kameraden. Diese waren aus afrikanischen Kulturen als auch aus asiatischen. Hinsichtlich der Berührungen während eines Gesprächs waren die Kommilitonen aus afrikanischen Kulturen auffallend kontaktfreudiger als die asiatischen Kameraden.

Das hat zur Folge, dass große Missverständnisse während eines Gesprächs entstehen können. Bei zu vielen Berührungen durch einen afrikanischen Mann, kann es möglich sein, dass sich eine asiatische Frau sexuell belästigt fühlt, obwohl der Mann dies in keinster Weise rüberbringen wollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der nonverbalen Kommunikation ein und erläutert die persönliche Motivation sowie das Ziel der Arbeit, interkulturelle Missverständnisse durch Selbstreflexion zu minimieren.

2 Eine kurze Einführung zur nonverbalen Kommunikation: Hier werden grundlegende Definitionen, die verschiedenen Kommunikationskanäle und die sozialen Funktionen nonverbaler Signale theoretisch beleuchtet.

3 Nonverbale Kommunikation im interkulturellen Kontext: In diesem Kapitel werden die interkulturellen Unterschiede bei Berührungen, Bewegungsabläufen und Mimik analysiert und Strategien zur Vorbeugung von Missverständnissen aufgezeigt.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnis zusammen, dass nonverbale Kommunikation kulturell stark variiert und ein bewusster, sensibler Umgang damit essenziell für erfolgreiche interkulturelle Kontakte ist.

5 Literatur- und Quellenverzeichnis: Dieses Verzeichnis listet sämtliche in der Arbeit verwendeten Fachliteraturquellen und Online-Referenzen auf.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, Interkultureller Kontext, Missverständnisse, Körpersprache, Mimik, Gestik, Kontaktverhalten, Kulturprägung, Selbstreflexion, Interkulturelle Kompetenz, Blickkontakt, Berührungen, Körperbewegungen, Wahrnehmung, Soziale Interaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Körpersprache in interkulturellen Begegnungen und der Frage, wie kulturelle Unterschiede bei nonverbalen Signalen zu zwischenmenschlichen Missverständnissen führen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition nonverbaler Kommunikation, spezifische kulturelle Unterschiede bei Berührungen, Mimik und körperlichem Bewegungsverhalten sowie Möglichkeiten zur Vermeidung von Fehlinterpretationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Bewusstsein für die eigene kulturelle Prägung zu schärfen und Strategien aufzuzeigen, wie durch Offenheit und Selbstreflexion die Qualität interkultureller Kommunikation verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf eigene Erfahrungen aus seinem beruflichen und persönlichen Umfeld, etwa während seiner Zeit an der Offizierschule.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert, wie Gestik, Mimik und Berührungen in verschiedenen Ländern unterschiedlich interpretiert werden und warum dies besonders in globalisierten Kontexten zu erheblichen Missverständnissen führen kann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere interkulturelle Kommunikation, nonverbale Signale, kulturelle Prägung, Missverständnis, Kontaktverhalten und interkulturelle Kompetenz.

Warum spielt das Thema für den Autor eine persönliche Rolle?

Als Soldat mit Auslandseinsätzen erlebt der Autor interkulturelle Begegnungen als Herzstück seiner Karriere, wodurch das Minimieren von Missverständnissen für ihn sowohl beruflich als auch im Alltag von hoher praktischer Relevanz ist.

Welche Rolle spielt die Mimik laut der Arbeit?

Die Arbeit stellt fest, dass Emotionen wie Freude zwar global relativ einheitlich gedeutet werden, andere Aspekte der Mimik, wie der Blickkontakt, jedoch sehr stark von lokalen kulturellen Normen geprägt sind.

Welcher universelle Tipp wird zur Prävention gegeben?

Ein zentraler Ratschlag des Autors lautet, dass man bei mangelnden Kenntnissen über eine fremde Kultur sein Gestikulieren möglichst reduzieren sollte, um das Risiko für Fehlinterpretationen gering zu halten.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Missverständnisse der nonverbalen Kommunikation im interkulturellen Kontext. Verständnis und Prävention
Universidad
University of the Federal Armed Forces München
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
10
No. de catálogo
V595197
ISBN (Ebook)
9783346209016
ISBN (Libro)
9783346209023
Idioma
Alemán
Etiqueta
kommunikation kontext missverständnisse prävention verständnis
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Missverständnisse der nonverbalen Kommunikation im interkulturellen Kontext. Verständnis und Prävention, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595197
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