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Die Entwicklung der türkischstämmigen Bevölkerung vom Zeitpunkt des Anwerbeabkommens an

Title: Die Entwicklung der türkischstämmigen Bevölkerung vom Zeitpunkt des Anwerbeabkommens an

Seminar Paper , 2004 , 21 Pages

Autor:in: Arzu Getboga (Author)

Didactics - Regional History and Geography
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Im folgenden werde ich mich mit der Entwicklung der türkischstämmigen Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland vom Zeitpunkt des Anwerbeabkommens zwischen Türkei und Deutschland beschäftigen.
Da dieses Thema sehr umfangreich ist und sehr viele Unterpunkte hat, habe ich mich nur auf wenige beschränkt. Der Grund dafür ist nicht die Wichtigkeit dieser Themen, sondern allein mein persönliches Interesse.

Ich möchte mich mit diesem Thema beschäftigen, weil ich es für eines der wichtigen Entwicklungen für die Bundesrepublik halte.

Ich selber bin auch eine türkischstämmige Bürgerin Deutschlands.
Meine Eltern leben seid ihrer Kindheit in Deutschland. Mein Großvater kam auch 1964 infolge des Anwerbeabkommens, als Gastarbeiter in die BRD. Ein Jahr später folgten ihm meine Großmutter mit den Kindern. Meine Großeltern arbeiteten ca. 20 Jahre in Deutschland und kehrten dann wegen Krankheitsgründen zurück in die Türkei.
Meine Mutter wuchs hier auf, machte eine Ausbildung und heiratete später meinen Vater.
Mein Vater kam erstmalig 1979 mit dem Zug aus Izmir um in Stuttgart zu arbeiten. Zuvor hatte er in der Türkei eine Ausbildung zum Elektriker absolviert und später ein Germanistikstudium. Hier arbeitete er in der Automobilindustrie.
Nach dem meine Eltern geheiratet hatten und drei Töchter bekamen, konnte meine Mutter ihr Abitur nachholen und ein Studium im Fach Sozialarbeit beenden.
Heute arbeitet meine Mutter als Sozialarbeiterin am Kreis Herford und mein Vater ist Lehrer an der Berufschule in Detmold.
Wir drei Mädchen haben alle das Gymnasium besucht und ein Studium begonnen.
Allein in meiner Familie hat sich also in der Zeit vom Anwerbeabkommen bis heute viel verändert, deshalb finde ich es sehr interessant zu erfahren welche Veränderungen es in der Gesellschaft noch gab.

Im folgenden werde ich mich erst mit der Zuwanderung der Türken in die Bundesregierung Deutschland beschäftigen. Des weiteren werde ich mich mit den Ursachen von Migration auseinander setzten und dann die Entwicklung der „Gastarbeiter“ zum Unternehmer erarbeiten.
Ein weiterer wichtiger Punkt meiner Arbeit ist die Thematik über türkische Kinder und Jugendliche. Als letztes beschäftige ich mich mit der Entwicklung der türkischen Frauen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Zuwanderung der Türken in die BRD

3. Migration

3.1 Definition: Migration und Emigration

3.2 Ursachen der Migration

4. Vom Gastarbeiter zum Unternehmer

5.Türkische Kinder und Jugendliche

6. Türkische Frauen in Deutschland

7. Schuss

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die sozioökonomische und kulturelle Entwicklung der türkischstämmigen Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland seit dem Anwerbeabkommen von 1961. Ziel ist es, den Transformationsprozess von der ersten Generation der „Gastarbeiter“ hin zur Etablierung einer zweiten und dritten Generation sowie deren Integrationserfahrungen und Herausforderungen nachzuzeichnen.

  • Historischer Kontext der Zuwanderung und das Anwerbeabkommen.
  • Soziologische Analyse der Migrationsursachen (Push- und Pull-Faktoren).
  • Wirtschaftliche Integration und der Wandel vom Gastarbeiter zum Unternehmer.
  • Herausforderungen für Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld der Kulturen.
  • Lebenswirklichkeit und gesellschaftliche Wahrnehmung türkischer Frauen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Ursachen der Migration

Migrationforscher unterscheiden zwischen Schub- und Sogfaktoren (push- und pull Faktoren) von Migration, welche auch ineinander fließen können. Entscheidend für den Unterschied, ist der Grad des Zwanges welcher verschiedene subjektive als auch objektive Ursachen haben kann. Auch Leidensfähigkeit und Risikobereitschaft sind individuell und kollektiv unterschiedlich ausgeprägt. Objektive Bedingungen und subjektive Motive von Einzel- oder Gruppenentscheidungen können von sozialwissenschaftlichen Typologien nur selektiv erfasst werden. (vgl. Nuscheler,1995)

Schubfaktoren von Migration bewegen oder zwingen Menschen dazu ihre Heimat zu verlassen. Diese push- Faktoren sind Bedingungen am Herkunftsland bzw. –ort, die als unerträgliche oder auch bedrohliche Situationen empfunden werden. Diese Situationen können sehr unterschiedlich sein. Dazu gehören z.B. Naturkatastrophen, Landknappheit, Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Armut, soziale Diskriminierung, binnen- und zwischenstaatliche Kriege, politische Verfolgung und auch subjektive Entfremdung und Frustration. (vgl. Nuscheler, 1995)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin stellt das Thema vor, erläutert ihr persönliches Interesse als türkischstämmige Bürgerin und skizziert die geplante Vorgehensweise.

2. Die Zuwanderung der Türken in die BRD: Dieses Kapitel behandelt die Anfänge der Arbeitmigration nach dem Anwerbeabkommen von 1961 und beleuchtet die ursprüngliche Intention der Rückkehr sowie die spätere langfristige Ansiedlung.

3. Migration: Es werden grundlegende Definitionen von Migration sowie theoretische Modelle zu Schub- und Sogfaktoren diskutiert.

4. Vom Gastarbeiter zum Unternehmer: Die wirtschaftliche Entwicklung der Migranten wird analysiert, wobei besonders der Wandel zur Selbstständigkeit und der Einfluss auf den Arbeitsmarkt hervorgehoben werden.

5.Türkische Kinder und Jugendliche: Das Kapitel widmet sich den Integrationsherausforderungen, den generationellen Konflikten und der Identitätssuche junger Menschen in Deutschland.

6. Türkische Frauen in Deutschland: Hier wird die spezifische Situation türkischer Frauen beleuchtet, inklusive ihrer Abhängigkeitsverhältnisse und der Rolle im sozialen Wandel.

7. Schuss: Die Verfasserin resümiert ihre Arbeit, reflektiert die Komplexität des Themas und zieht ein persönliches Fazit zur eigenen Identität.

8. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Werke.

Schlüsselwörter

Migration, Gastarbeiter, Anwerbeabkommen, Integration, Bundesrepublik Deutschland, Push- und Pull-Faktoren, türkische Bevölkerung, Unternehmer, zweite Generation, Identität, Sozialstruktur, Arbeitsmarkt, Kultur, Assimilation, Lebensbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der türkischstämmigen Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland ab dem Anwerbeabkommen von 1961 bis in die Gegenwart.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Zuwanderung, theoretische Migrationsgründe, den wirtschaftlichen Aufstieg durch Unternehmertum sowie die soziale Lage von Frauen und Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Wandel der Lebensverhältnisse türkischstämmiger Migranten und die Herausforderungen ihrer Integration in die deutsche Gesellschaft wissenschaftlich und persönlich einzuordnen.

Welche methodische Herangehensweise wird genutzt?

Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse, um den historischen und soziologischen Kontext zu erklären, ergänzt durch persönliche Reflexionen und eigene Familienerfahrungen.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsdefinition von Migration, die wirtschaftliche Entwicklung der Gastarbeiter, sowie spezifische Kapitel zu den Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Frauen.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Sie zeichnet sich durch eine Verknüpfung wissenschaftlicher Fachliteratur zur Migration mit der biographischen Perspektive einer in Deutschland geborenen türkischstämmigen Studentin aus.

Welche Auswirkungen hatte das Rückkehrförderungsgesetz von 1983 auf die Migranten?

Das Gesetz sollte Anreize für die Rückkehr in die Heimat schaffen, was jedoch zu einer verstärkten Unsicherheit und Zukunftsentscheidung bei vielen Migranten führte, sich dauerhaft in Deutschland niederzulassen.

Warum wird die Entwicklung türkischer Unternehmen als "Gründerboom" bezeichnet?

Da die Anzahl türkischer Selbstständiger zwischen 1985 und 2000 überproportional zum Wachstum der Gesamtbevölkerung türkischer Herkunft gestiegen ist.

Wie beschreibt die Autorin das Spannungsfeld der zweiten Generation?

Sie beschreibt es als einen Konflikt zwischen den traditionellen Wertevorstellungen der Eltern und dem Wunsch nach individueller Entfaltung sowie der Integration in die deutsche Gesellschaft.

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Details

Title
Die Entwicklung der türkischstämmigen Bevölkerung vom Zeitpunkt des Anwerbeabkommens an
College
Bielefeld University
Author
Arzu Getboga (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V59521
ISBN (eBook)
9783638534369
ISBN (Book)
9783640386352
Language
German
Tags
Entwicklung Bevölkerung Zeitpunkt Anwerbeabkommens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arzu Getboga (Author), 2004, Die Entwicklung der türkischstämmigen Bevölkerung vom Zeitpunkt des Anwerbeabkommens an, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59521
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