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Qualitätssicherung im Nonprofit-Bereich. Neue Herausforderungen für Fachkräfte mit Managementkompetenzen in der Sozialen Arbeit

Título: Qualitätssicherung im Nonprofit-Bereich. Neue Herausforderungen für Fachkräfte mit Managementkompetenzen in der Sozialen Arbeit

Trabajo Escrito , 2020 , 23 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Im Rahmen der zunehmenden Ökonomisierung hat das Qualitätsthema in der Sozialen Arbeit in den letzten Jahren essenziell an Bedeutung gewonnen. Öffentliche Finanzmittel werden knapper, die Forderung nach einer bewertbaren sowie wirksamkeitsorientierten Arbeit und die Frage nach einer effizienten Ressourcennutzung sind Themen, durch die das betriebswirtschaftliche Denken in der Sozialen Arbeit in den letzten Jahren verstärkt implementiert wurde. Was bedeutet Non-Profit in der Praxis? Wie ist Qualität definiert und woran wird sie gemessen? Wieso werden für die Qualitätssicherung Managementkompetenzen benötigt? Die Beantwortung dieser Fragen, mit dem Fokus darauf, wie Qualität in der praktischen Arbeit nachhaltig gesichert und manifestiert werden kann, stellen das Ziel der folgenden Ausarbeitung dar.

Durch eine aktive Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen kann es gelingen, den Anforderungen der Zeit und dabei insbesondere den Legitimationsanforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Der Anspruch an die Profession erscheint hoch und erfordert von der Sozialen Arbeit ein Umdenken in vielen Bereichen. Dies stellt in der Praxis häufig eine komplexe Aufgabe dar. Einerseits durch objektive Überprüfungsmerkmale die Qualität transparent zu machen, andererseits aber Anforderungen wie Kostenreduktion und die Einhaltung qualitativer Mindeststandards zu bewerkstelligen. Im Mittelpunkt dabei immer das höchste Gut der Sozialen Arbeit – Der Mensch. Um diese Diskrepanz, aus vielen Anforderungen, auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und den Fokus zu erhalten, bedarf es Fachkräfte mit fundierten Managementkompetenzen. Durch sie kann ein Einklang der unterschiedlichsten Aufgaben entstehen und die Soziale Arbeit an Professionalität gewinnen, ohne dabei den Blick auf hohe Qualitätsstandards, bei der Arbeit mit den Menschen, zu verlieren. In Zeiten, in denen der Kapitalismus als Wirtschaftsform exorbitant ausgeprägt erscheint und die Verwendung von Geldern mehr denn je mit dem Blick des Nutzens und der Effizienz betrachtet werden, ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Insbesondere für eine Profession, die den Anspruch erhebt in der Öffentlichkeit als eigenständig und professionell fundiert angesehen zu werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Non-Profit-Bereich

2.1 Non-Profit – Eine Begriffsannäherung

2.2 Unterschiede zwischen Profit-Organisation und Non-Profit-Organisation

2.3 Paradigmenwechsel von der Bedarfs- zur Marktorientierung

2.4 Wandel und Identität von Non-Profit-Organisationen

3. Qualitätsmanagement

3.1 Entstehung der Begrifflichkeit – Eine Annäherung

3.2 Warum Qualität in der Sozialen Arbeit? Die Qualitätsdebatte

3.3 Fachpolitischer Hintergrund am Beispiel der Jugendhilfe

4. Aufgaben für Fachkräfte mit Managementkompetenzen

4.1 Managementlehre – Was ist Management?

4.2 Sozialmanagement und seine Selbstverortung

4.3 Sozialmanagement zwischen Wirtschaftlichkeit und fachlichen Zielen

4.4 Sozialmanagement im Kontext politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Ökonomisierung im Non-Profit-Bereich und die daraus resultierenden neuen Anforderungen an Fachkräfte in der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Qualitätsmanagement als Steuerungsinstrument genutzt werden kann, um betriebswirtschaftliche Effizienz mit dem fachlichen Auftrag der Sozialen Arbeit in Einklang zu bringen, ohne dabei das Wohl des Menschen aus den Augen zu verlieren.

  • Identitätswahrung von Non-Profit-Organisationen im Wandel
  • Die Rolle des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit
  • Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und fachlichen Zielen
  • Anforderungen an Sozialmanager zur Professionalisierung
  • Fachpolitischer Kontext am Beispiel der Jugendhilfe

Auszug aus dem Buch

2.4 Wandel und Identität von Non-Profit-Organisationen

In den letzten Dekaden verursachten die Ausweitung der Wirtschaftsräume und technologische Innovationen tiefgreifende, strukturelle Veränderungen. Dabei wurden, wie vorangegangen skizziert, die Effizienzvorstellungen aus der Erwerbswirtschaft auf den dritten Sektor adaptiert. Die Implementierung betriebswirtschaftlicher Instrumente ist daher heute als Erfordernis für fortschrittliche und zukunftsorientierte Organisationsgestaltung zu sehen. Der Non-Profit-Bereich wird gleichzeitig von zahlreichen Systemen tangiert und in seiner strukturellen Ausrichtung beeinflusst. Häufig führt Anpassungsdruck aus dem Umfeld zu organisationalen Veränderungen. Auch die Verknappung von Ressourcen oder interne Krisenphänomene können Auslöser für Entwicklungsbedarf und Umstrukturierungsmaßnahmen sein.

Der gesellschaftliche Status Quo lässt weitere Entwicklungsschübe und Anpassungszwänge erahnen. So sind exemplarisch der Abbau von Staatsschulden oder die Entwicklung der Verteilungsfrage Themen, die zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit signifikante Auswirkungen auf den dritten Sektor haben. In Kombination mit zunehmender Komplexität und Beschleunigung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, bewegt sich der Non-Profit-Bereich in einem zunehmend diffuser werdenden Umfeld. An dieser Stelle muss die Soziale Arbeit fachlich gut qualifizierte Lösungen und Antworten liefern, um die positive Zukunftssicherung dieses Bereiches zu gewährleisten. Grundlegende Bedeutung kommt dabei der Non-Profit-Identität der jeweiligen Organisation zu.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Ökonomisierung der Sozialen Arbeit und die Notwendigkeit für Fachkräfte, Managementkompetenzen zu erwerben, um Qualität und Professionalität nachhaltig zu sichern.

2. Non-Profit-Bereich: Dieses Kapitel nähert sich dem Non-Profit-Begriff, grenzt ihn von Profit-Organisationen ab und analysiert den Paradigmenwechsel von der Bedarfs- zur Marktorientierung sowie die Identität von Organisationen im dritten Sektor.

3. Qualitätsmanagement: Hier wird die Entstehung und Bedeutung von Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit diskutiert, ergänzt durch einen fachpolitischen Einblick anhand der Jugendhilfe und der Darstellung von Rahmenbedingungen.

4. Aufgaben für Fachkräfte mit Managementkompetenzen: Das Kapitel definiert Management im sozialen Kontext, verortet das Sozialmanagement und zeigt Strategien auf, wie das Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und fachlichen Zielen bewältigt werden kann.

5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass Sozialmanager eine Schlüsselfunktion einnehmen, um die Identität der Sozialen Arbeit zu wahren und gleichzeitig betriebswirtschaftliche Anforderungen konstruktiv in Qualitätsprozesse zu integrieren.

Schlüsselwörter

Qualitätssicherung, Non-Profit-Bereich, Soziale Arbeit, Sozialmanagement, Ökonomisierung, Managementkompetenzen, Jugendhilfe, Organisationsentwicklung, Professionalisierung, Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Identität, Sozialstaat, Qualitätsdebatte, Projektmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit thematisiert die zunehmende Ökonomisierung im Nonprofit-Bereich und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Soziale Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Qualitätsmanagement, dem Sozialmanagement sowie dem Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und dem fachlichen Kern der Sozialen Arbeit.

Welches Ziel verfolgt die Ausarbeitung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Qualität in der Sozialen Arbeit nachhaltig gesichert werden kann, indem Fachkräfte Managementkompetenzen nutzen, um professionell und wirksam zu handeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Einbettung aktueller Entwicklungen und Diskurse des Sozialmanagements sowie der Qualitätsdebatte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Nonprofit-Bereich, Grundlagen des Qualitätsmanagements, die Rolle und Selbstverortung des Sozialmanagements sowie deren Einordnung in politische und wirtschaftliche Entwicklungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Qualitätssicherung, Sozialmanagement, Ökonomisierung, Nonprofit-Bereich und Professionalisierung.

Warum ist das Qualitätsmanagement für die Jugendhilfe besonders relevant?

Da die Jugendhilfe durch Ressourcenknappheit und den Druck zur Steuerung von Leistungen unter einen erhöhten rechtlichen und ökonomischen Rechtfertigungszwang geraten ist, dient Qualitätsmanagement hier als Instrument zur Legitimation.

Wie unterscheidet sich der institutionelle vom funktionalen Managementansatz?

Der institutionelle Ansatz fokussiert auf die Führungskraft und deren Persönlichkeit, während der funktionale Ansatz eher auf Aufgabenbereiche und die Steuerung von Leistungsprozessen abstellt.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Qualitätssicherung im Nonprofit-Bereich. Neue Herausforderungen für Fachkräfte mit Managementkompetenzen in der Sozialen Arbeit
Universidad
University of Applied Sciences North Hesse; Brückeburg
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
23
No. de catálogo
V595487
ISBN (Ebook)
9783346209054
ISBN (Libro)
9783346209061
Idioma
Alemán
Etiqueta
Projektmanagement Management Nonprofit Wandel Qualitätssicherung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Qualitätssicherung im Nonprofit-Bereich. Neue Herausforderungen für Fachkräfte mit Managementkompetenzen in der Sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595487
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