Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Media Economics, Media Management

Reputationsmanagement in der Organisation der öffentlich-rechtlichen Medien in Lettland

Teilaspekte in der Personalfindung und -führung

Title: Reputationsmanagement in der Organisation der öffentlich-rechtlichen Medien in Lettland

Master's Thesis , 2017 , 121 Pages , Grade: 10

Autor:in: Roberts Putnis (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Forschungsarbeit untersucht das Verständnis der gesetzlich vorgeschriebenen guten Reputation in Bezug auf die Organisation der lettischen öffentlich-rechtlichen Medien bei den zuständigen Gremienmitgliedern (Saeima und der Nationale Rat für elektronische Massenmedien) und seine Umsetzung bei den entsprechenden Personalfindungsverfahren im Zeitraum seit dem Inkrafttreten der jeweiligen Gesetzesklausel in 2010 bis heute.

Dabei analysiert diese Arbeit die öffentlich zugänglichen Dokumente zum Untersuchungsgegenstand und die bei Leitfadeninterviews mit den Gremienmitgliedern erzeugten Daten. Diese Analyse erfolgt auf der Basis einer theoretischen Annährung an den Begriff Reputation in ihrer Wechselwirkung mit der Öffentlichkeit als ihrer Arena in einer Mediendemokratie.

Der Reputationsbegriff wird zusätzlich anhand der besonderen Stellung der öffentlich-rechtlichen Medien unter den demokratischen Institutionen erörtert und das Reputationsmanagement als eine zentrale Steuerungsaufgabe von öffentlich-rechtlichen Medien ausgearbeitet. Im Ergebnis stellt diese Arbeit diverse Probleme bei dem Reputationsmanagement der lettischen öffentlich-rechtlichen Medien fest und unterbreitet mehrere Empfehlungen zu seiner Verbesserung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. THEORETISCHE UNTERSUCHUNG DER ZENTRALEN LEITBEGRIFFE

1.1. Reputation

1.2. Rivalität der Begriffe Reputation und Image

1.3. Öffentlicher Raum als Arena der Reputation

1.4. Öffentlich-rechtliche Medien als demokratische Institutionen

1.4.1. Öffentlich-rechtliche Medien in der Betrachtung der Europäischen Rundfunkunion

1.4.2. Öffentlich-rechtliche Medien in der Betrachtung des Europarates

1.4.3. Die öffentlich-rechtlichen Medien in der Betrachtung der Europäischen Union

1.4.4. Öffentlich-rechtliche Medien in der Betrachtung der UNESCO

1.5. Organisation der Verantwortlichkeit als eine zentrale Managementaufgabe bei den öffentlich-rechtlichen Medien

2. METHODE

2.1. Dokumentenanalyse

2.2. Leitfadeninterviews

2.2.1. Leitfaden und Ablauf der Interviews

2.2.2. Besondere Aspekte der Interviewsituation

2.2.3. Offenheit und ihre Begrenzung in der Interviewsituation

2.2.4. Zeitlicher Ablauf von Interviews und Erfassung der Daten

2.2.5. Selektion der Befragten

2.3. Wissenschaftsethische Aspekte

3. ERGEBNISSE UND DISKUSSION

3.1. Institutionelle Organisation von öffentlich-rechtlichen Medien in Lettland anhand von Dokumentenanalyse

3.1.1. Organisationssystem

3.1.2. Öffentlicher Auftrag

3.1.3. Der Nationale Rat für elektronische Medien (NEPLP)

3.1.4. Zuständigkeit von NEPLP in Bezug auf die öffentlich-rechtlichen Medien

3.1.5. Voraussetzungen für die Bekleidung des Amtes als NEPLP-Mitglied

3.2. Untersuchung der Personalfindungsverfahren im System der öffentlich-rechtlichen Medien anhand von Dokumentenanalyse

3.2.1. Wahlverfahren von NEPLP-Mitgliedern

3.2.2. Absetzung von NEPLP-Vorsitzendem aus Reputationsgründen in 2015

3.2.3. Findungsverfahren für den Vorstand von LTV in 2013

3.2.4. Findungsverfahren für den Vorstand von Latvijas Radio in 2014

3.2.5. Findungsverfahren für den Vorstand von LTV in 2016

3.3. Untersuchung der subjektiven Gewichtung der Reputationsaspekte bei den zuständigen Gremienmitgliedern anhand von Leitfadeninterviews

3.3.1. Begriffsinhalt und dessen subjektives Verständnis (Fragen 1-6)

3.3.1.1. Offene Fragen (Fragen 1, 3, 4)

3.3.1.2. Fragen mit skalierten Antwortvorgaben (Fragen 2, 5, 6)

3.3.2. Tatsächliche Umsetzung der Reputation bei der Personalfindung (Fragen 7-11)

3.3.2.1. Fragen mit skalierten Antwortvorgaben (Fragen 7, 8)

3.3.2.2. Offene Erklärungen zu vorausgegangenen Fragen (Fragen 9)

3.3.2.3. Offene Fragen (Fragen 10, 11)

3.3.3. Reputationsmanagement im Amt (Fragen 12-15)

FAZIT

EMPFEHLUNGEN

ZUSAMMENFASSUNG

SUMMARY

KOPSAVILKUMS

LITERATURVERZEICHNIS

ANLAGE 1

ANLAGE 2

Zielsetzung & Themen

Ziel der Studie ist die Untersuchung, wie das Reputationsmanagement in lettischen öffentlich-rechtlichen Medien in Bezug auf die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen an die „gute Reputation“ bei Personalbesetzungen verstanden und umgesetzt wird. Hierbei steht die Erforschung der subjektiven Einordnung dieses rechtlichen Kriteriums durch die zuständigen Entscheidungsträger im Fokus.

  • Reputationsmanagement in öffentlich-rechtlichen Medien
  • Gesetzliche Anforderungen und Personalfindungsprozesse
  • Subjektive Wahrnehmung von Reputationskriterien
  • Rolle der Medien als demokratische Institutionen
  • Herausforderungen in der praktischen Umsetzung und Organisation

Auszug aus dem Buch

1.1. Reputation

Der Begriff „Reputation“ stammt aus dem latinischen Wort „reputatio“ bzw. „Erwägung“ und „Berechnung“ und als deutschsprachige Synonyme können dafür „Ruf“ und „Ansehen“ verwendet werden. (DUDEN 1994: 1186) Eisenegger beschreibt die Reputation als „das Resultat der Differenzbetonung der je besonderen Leistungsfähigkeit einer Organisation zur Realisierung von kollektiv geteilten Zielen und Werten im jeweiligen Handlungsfeld.“ (Eisenegger 2005: 44) Dabei sieht Eisenegger das Vertrauen als die maßgebende Leistung von Reputation, denn diese fungiert als soziales Kapital und ermöglicht den Erhalt bzw. die Akkumulation weiteren Vertrauens. (ebd.) Hierbei bleibt jedoch der Begriff Reputation nach Eisenegger für öffentliche Geltung reserviert, weil primär die öffentliche Kommunikation netzwerkübergreifende interpersonale Anschlusskommunikation ermöglicht (Eisenegger 2005: 21):

„Dabei mag die Präsenz eines Akteurs in öffentlichen Diskursen intendiert sein oder nicht, in beiden Fällen kann sich der jeweilige Akteur den Prozessen und der Logik öffentlicher Reputationskonstitution nicht entziehen.“ (Eisenegger 2005: 22)

Im Zusammenhang der öffentlichen Kommunikation in einer komplexen Mediengesellschaft verweist Eisenegger auf das Vertrauen als die bedeutsamste Handlungsressource, denn nur mit Hilfe eines gegenseitigen Vertrauens entsteht überhaupt die Möglichkeit der Mitglieder einer solchen Gesellschaft, die kein vollständiges Wissen besitzen bzw. gar nicht besitzen können, unter einander Austauschbeziehungen aufzubauen. (Eisenegger 2005: 29) Die Reputation ist hier das Schlüsselelement, um ein solches Vertrauen aufzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. THEORETISCHE UNTERSUCHUNG DER ZENTRALEN LEITBEGRIFFE: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen von Reputation und die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien als demokratische Institutionen innerhalb der Öffentlichkeit.

2. METHODE: Es werden die methodischen Ansätze der Dokumentenanalyse und der Leitfadeninterviews erläutert, die zur Untersuchung der Personalfindungsverfahren und der subjektiven Wahrnehmung der Reputationsklausel verwendet werden.

3. ERGEBNISSE UND DISKUSSION: Dieses Kapitel präsentiert die Analyse der institutionellen Organisation, der Personalfindungsverfahren und der Interviews, um die Umsetzung der gesetzlichen Reputationsklausel kritisch zu beleuchten.

Schlüsselwörter

Reputationsmanagement, öffentlich-rechtliche Medien, Personalfindung, Lettland, demokratische Institutionen, Gesetzgebung, Personalbesetzung, Leitfadeninterviews, Reputation, Image, Public Value, Dokumentenanalyse, NEPLP, Medienpolitik, gesellschaftliche Legitimität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Reputationsmanagement innerhalb der Organisation lettischer öffentlich-rechtlicher Medien und deren gesetzliche Verankerung bei der Besetzung öffentlicher Ämter.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen gehören der Reputationsbegriff, die Funktion öffentlich-rechtlicher Medien in einer Demokratie sowie die praktische Anwendung gesetzlicher Reputationsvorgaben bei Personalfindungsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Ziel ist es zu untersuchen, wie Entscheidungsträger die gesetzlich vorgeschriebene „gute Reputation“ verstehen und wie dieses Kriterium in der Auswahl von NEPLP-Mitgliedern und Vorstandsmitgliedern konkret angewandt wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Forschungsmethodik, die eine Kombination aus Dokumentenanalyse von rechtlichen Unterlagen und strukturierten Leitfadeninterviews mit Entscheidungsträgern umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Auseinandersetzung mit Leitbegriffen, eine methodische Beschreibung sowie die Präsentation und Diskussion der empirischen Ergebnisse zur institutionellen Organisation und zu den Personalfindungsverfahren.

Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?

Reputationsmanagement, öffentlich-rechtliche Medien, Personalfindung, Lettland, demokratische Institutionen, NEPLP, Governance und Legitimität.

Warum spielt die Absetzung des NEPLP-Vorsitzenden eine Rolle für die Forschung?

Der Vorfall 2015 dient als präzedenzloses Fallbeispiel für die parlamentarische Anwendung des Reputationsverlustes als Absetzungsgrund und verdeutlicht die politische Dimension der Reputationsdiskussion.

Welche Herausforderungen bei der Umsetzung der Reputationsklausel identifiziert der Autor?

Der Autor identifiziert eine mangelnde Konkretisierung des Reputationsbegriffs in den Gesetzen sowie eine Überforderung der Gremienmitglieder bei der praktischen Anwendung dieses Kriteriums in komplexen politischen Entscheidungsprozessen.

Excerpt out of 121 pages  - scroll top

Details

Title
Reputationsmanagement in der Organisation der öffentlich-rechtlichen Medien in Lettland
Subtitle
Teilaspekte in der Personalfindung und -führung
Grade
10
Author
Roberts Putnis (Author)
Publication Year
2017
Pages
121
Catalog Number
V595509
ISBN (eBook)
9783346202956
ISBN (Book)
9783346202963
Language
German
Tags
öffentlich-rechtliche Medien medien reputation reputationsmanagement lettland mediengovernance personalführung personalfindung mediagovernance Medien-Governance reputation managemen medienmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Roberts Putnis (Author), 2017, Reputationsmanagement in der Organisation der öffentlich-rechtlichen Medien in Lettland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595509
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  121  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint