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Unternehmenskultur - Inhalt und Bedeutung für die Organisationstheorie

Title: Unternehmenskultur - Inhalt und Bedeutung für die Organisationstheorie

Term Paper , 2006 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bernd Rogalewski (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die Betrachtung kultureller Phänomene innerhalb betriebswirtschaftlicher Theorien gilt vielmehr als Randerscheinung denn als selbstverständlicher Erkenntnisgegenstand. Trotzdem ist die Unternehmenskultur zu einem viel beachteten Thema geworden.Die Beschäftigung mit diesem Thema unterlag dem Verdacht, eine der vielen Moden zu sein, die die Organisationstheorie durchzog. In den USA existiert bereits seit den frühen achtziger Jahren der Begriff „Corporate Culture“.Unternehmenskultur tauchte als Schlagwort in Deutschland erstmals 1985 auf.Zugrunde liegt diesem Phänomen die Theorie des „Organizational Sybolism“, dass die Bedeutung von Symbolen innerhalb eines Unternehmens hinterfragt. Dieses kulturanthropologische sowie kulturtheoretische Konzept, stellt einen zentralen Kulturbegriff dar, wodurch die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Kulturwissenschaften verdeutlicht wird.4Umgekehrt entwickelt sich in Unternehmen ein Bewusstsein über den Stellenwert von Unternehmenskultur. Betriebswirtschaftliche Fragen enthalten nicht nur ökonomische, sondern auch soziologische, psychologische und ethnologische Aspekte. Dabei ist es essentiell sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen auseinanderzusetzen, um die Bedeutung für die Organisationstheorie zu verstehen und auf die Praxis anwendbar zu machen. Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, diese Grundlagen zu erläutern. Es soll aufgezeigt werden, wo sich Unternehmenskultur im wissenschaftlichen Kontext einordnet (Kap. 2). In diesem Zusammenhang ist zu klären, welche Einflussmöglichkeiten auf Unternehmenskultur es gibt. Ein Blick in die Entstehungsgeschichte von Unternehmenskultur ist erforderlich, da die Thematik sich der Soziologie zuordnen lässt. Hierzu wird das Herrschaftsmodell von Max Weber vorgestellt (Kap. 3).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Unternehmenskultur als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung

2.1 Begriffsabgrenzung: Organisation und Unternehmenskultur

2.2 Die Einflussmöglichkeiten auf die Unternehmenskultur

3. Die verschiedenen organisationstheoretischen Paradigmen

3.1 Die paradigmatischen Dimensionen

3.2 Die Organisation als System aufeinander bezogener Verhaltenserwartungen

3.3 Die Organisation als ein zielorientiertes Handlungssystem mit interpersoneller Arbeitsteilung

3.4 Das Bürokratie-Modell nach Max Weber

3.4.1 Legale Herrschaft

3.4.2 Traditionale Herrschaft

3.4.3 Charismatische Herrschaft

4. Deutung von Organisation mittels Metaphern

4.1 Die Organisation als Maschine

4.2 Die Organisation als Organismus

4.3 Die Organisation als Gehirn

4.4 Die Organisation als Kultur

4.5 Die Organisation als politisches System

4.6 Die Organisation als psychisches Gefängnis

4.7 Die Organisation als Fluss und Wandel

4.8 Die Organisation als Machtinstrument

5. Komponenten des Corporate Identity

5.1 Corporate Identity

5.2 Corporate Design

5.3 Corporate Communications

5.4 Management by wandering around

6. Von der Unternehmenskultur zu Cognitive Maps und Organizational Communications

6.1 Zur Vorgehensweise bei der Erstellung von Cognitive Maps

6.2 Zur Begriffsverwendung von Cognitive Maps

6.3 Zur Verwendung von Cognitive Maps

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die wissenschaftlichen Grundlagen der Unternehmenskultur zu erläutern, ihre Einordnung in die Organisationstheorie vorzunehmen und ihre praktische Anwendbarkeit durch verschiedene Analysemodelle und Instrumente zu verdeutlichen.

  • Wissenschaftliche Fundierung und Begriffsabgrenzung von Organisation und Unternehmenskultur.
  • Analyse organisationstheoretischer Paradigmen, insbesondere das Herrschaftsmodell von Max Weber.
  • Anwendung von Metaphern nach Gareth Morgan zur Diagnose komplexer Organisationsstrukturen.
  • Komponenten der Corporate Identity und kommunikative Führungsinstrumente.
  • Methodischer Einsatz von Cognitive Maps zur Visualisierung von Denkprozessen in Organisationen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Organisation als Maschine

Die Maschinen-Metapher wird von allen Metaphern, bezogen auf Unternehmen, am häufigsten verwendet. Ist die Rede von einer Organisation, „…denken wir meistens an einen Zustand wohlgeordneter Beziehungen zwischen klar definierten Teilbereichen, die auf einem bestimmten Ordnungssystem beruhen“. Über Organisationen wird wie über Maschinen gesprochen, weshalb von Ihnen in gleichem Maße erwartet wird, dass sie mit derselben Routine zu funktionieren haben. Bei dem Entwurf einer Organisation wird meistens eine klare Struktur von Arbeitsvorgängen zusammengestellt, damit sie rational und effizient ablaufen kann. Allerdings wird bei dieser Betrachtungsweise der menschliche Aspekt vernachlässigt.

Der mechanistische Ansatz ist nur unter den Voraussetzungen angemessen, unter denen auch Maschinen ihre Aufgaben erfüllen. Sie müssen einfach und klar strukturiert sein. Mechanistische Organisationen können nur schwer an veränderte Bedingungen angepasst werden, da sie nur darauf eingestellt sind, festgelegte Ziele zu erreichen und von Innovation absehen. Der mechanistische Organisationsansatz ist aufgrund seiner Effizienz und der Fähigkeit, Macht und Kontrolle auszuüben sehr populär.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung und Relevanz des Begriffs Unternehmenskultur sowie das Ziel der Arbeit, diese wissenschaftlich einzuordnen.

2. Die Unternehmenskultur als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung: Dieses Kapitel trennt Unternehmenskultur als Forschungsgegenstand von der Managementaufgabe und diskutiert die Begriffsabgrenzung zur Organisation.

3. Die verschiedenen organisationstheoretischen Paradigmen: Es werden verschiedene organisationstheoretische Ansätze und Paradigmen vorgestellt, wobei insbesondere das Bürokratie-Modell von Max Weber zur Legitimation von Herrschaft im Fokus steht.

4. Deutung von Organisation mittels Metaphern: Dieser Abschnitt analysiert Organisationen mithilfe von acht Metaphern nach Gareth Morgan, um komplexe und paradoxe Organisationsphänomene besser verständlich zu machen.

5. Komponenten des Corporate Identity: Das Kapitel erläutert Kernelemente der Unternehmensidentität, darunter Corporate Design, Corporate Communications und das Konzept des "Management by wandering around".

6. Von der Unternehmenskultur zu Cognitive Maps und Organizational Communications: Hier wird der Einsatz von Cognitive Maps als Analysetool zur Visualisierung von Denkvorgängen und zur Förderung der internen Sinnvermittlung behandelt.

7. Resümee: Die Arbeit fasst zusammen, dass Unternehmenskultur ein dynamisches und beeinflussbares Führungsinstrument darstellt, das zur Komplexitätsbewältigung kritische Reflexion erfordert.

Schlüsselwörter

Unternehmenskultur, Organisationstheorie, Corporate Identity, Metaphern, Cognitive Maps, Max Weber, Macht, Führung, Organizational Communication, Management by wandering around, Systemtheorie, Organisationswandel, Strategie, Sinnvermittlung, Unternehmenskulturforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftlichen Grundlagen und die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Organisationstheorie sowie deren praktische Umsetzung im Management.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der Unternehmenskultur, das Verständnis von Organisation durch Metaphern, Corporate Identity und die Nutzung von Cognitive Maps.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, den wissenschaftlichen Kontext der Unternehmenskultur zu erläutern und zu zeigen, wie Mechanismen der Unternehmenskultur in der Praxis effektiv angewendet werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretischen Diskurs, die Analyse organisationstheoretischer Paradigmen (Weber) und die metaphorische Organisationsanalyse nach Gareth Morgan.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Einordnung, die Analyse von Organisationsmetaphern, Komponenten der Corporate Identity und die Anwendung von Cognitive Maps als Analysetool.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Unternehmenskultur, Corporate Identity, Metaphern und Cognitive Maps charakterisiert.

Warum ist das Bürokratie-Modell von Max Weber für diese Untersuchung relevant?

Es dient als Grundlage für die Unternehmenskulturforschung, da es die Legitimation von Herrschaft in den Vordergrund stellt und Machtstrukturen innerhalb von Organisationen beleuchtet.

Inwiefern helfen Metaphern beim Verständnis von Organisationen?

Metaphern ermöglichen eine differenzierte Sichtweise auf komplexe und oft paradoxe Organisationsstrukturen, indem sie unterschiedliche Facetten des Unternehmenslebens hervorheben.

Welchen Zweck erfüllen Cognitive Maps im Kontext der Unternehmensführung?

Sie dienen als Analysetool, um komplexe Zusammenhänge und Denkvorgänge zu visualisieren und so eine effektive Sinnvermittlung und Strategiefindung in Managergruppen zu unterstützen.

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Details

Title
Unternehmenskultur - Inhalt und Bedeutung für die Organisationstheorie
College
University of Lüneburg
Grade
1,3
Author
Bernd Rogalewski (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V59762
ISBN (eBook)
9783638536097
ISBN (Book)
9783656792178
Language
German
Tags
Unternehmenskultur Inhalt Bedeutung Organisationstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernd Rogalewski (Author), 2006, Unternehmenskultur - Inhalt und Bedeutung für die Organisationstheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59762
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