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Psychomotorische Entwicklungsförderung im Wasser als therapeutisches Angebot in der Frühförderung

Title: Psychomotorische Entwicklungsförderung im Wasser als therapeutisches Angebot in der Frühförderung

Diploma Thesis , 2005 , 115 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom - Heilpädagogin Christiane Theis (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Mit dieser Diplomarbeit wird ein Konzept zur psychomotorischen Entwicklungsförderung im Wasser vorgelegt, das zur Prävention und Rehabilitation in die Angebotstruktur der Frühförderung integriert werden kann. Es soll gezeigt werden, welche Chancen der Entwicklungsförderung ein solches Angebot für nahezu alle Formen und Ausprägungen von Behinderung sowie für jede Altersstufe bietet und weshalb die psychomotorische Entwicklungsförderung im Wasser verstärkt als ergänzende Maßnahme in der Frühförderung eingesetzt werden sollte. Zur Einordnung der psychomotorischen Entwicklungsförderung im Wasser in den Kontext von Frühförderung werden die Ausführungen in Kapitel 2 mit einer Beschreibung der Institution Frühförderung und der von ihr betreuten Personengruppe begonnen. In Kapitel 3 soll anschließend eine knappe Darstellung der „Meilensteine“ kindlicher Entwicklung und eventueller behinderungsspezifischer Besonderheiten die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Entwicklungsförderung verdeutlichen. Dem folgt in Kapitel 4 eine Einführung in die Psy-chomotorik, die zum Verständnis des auf die Förderung im Wasser bezogenen Teils als notwendig erachtet wird. Nach einer in Kapitel 5 gegebenen kurzen Übersicht über bereits bestehende Ansätze zur Förderung von Menschen im Wasser in kritischer Auseinandersetzung mit ihrer Eignung für die Klientel der Frühförderung, wird in Kapitel 7, angelehnt an die Prinzipien der Psychomotorik, ein Konzept der Entwicklungsförderung im Wasser unter Berücksichtigung der spezifischen Eigenschaften und deren Wirkung auf den Menschen aus-formuliert. Besonderes Augenmerk wird auf den Einbezug der Eltern gelegt, um auch kleinen Kindern und Kindern mit starken Bewegungseinschränkungen die Teilnahme zu ermöglichen und die Interaktion von Kind und Elternteil zu fördern. Die Darstellung inhaltlicher Aspekte in Kapitel 8 präzisiert die Überlegungen. In Kapitel 9 werden die erläuterten positiven Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung anhand empirischer Ergebnisse aus anderen Förderangeboten im Wasser belegt. Zuletzt werden in Kapitel 10 Grenzen der Möglichkeiten psy-chomotorischer Entwicklungsförderung im Wasser aufgezeigt und in Kapitel 11 das vorliegende Konzept in die Angebotsstruktur der Frühförderung integriert. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER FRÜHFÖRDERUNG

2.1 BEGRIFFSKLÄRUNG

2.2 AUFGABEN UND ZIELE DER FRÜHFÖRDERUNG

2.3 FACHLICHE STANDARDS DER FRÜHFÖRDERUNG

2.3.1 GANZHEITLICHKEIT

2.3.2 FAMILIENORIENTIERUNG

2.3.2.1 DIE ÖKOLOGISCH-SYSTEMISCHE PERSPEKTIVE DER ENTWICKLUNG NACH BRONFENBRENNER

2.3.3 INTERDISZIPLINARITÄT

2.3.4 SOZIALE INTEGRATION

2.3.5 VERNETZUNG

2.4 DIE BERUFSGRUPPEN IN DER FRÜHFÖRDERUNG

2.5 BEHINDERUNGSBILDER IN DER FRÜHFÖRDERUNG

2.5.1 TRISOMIE 21

2.5.2 INFANTILE CEREBRALPARESE

3 DIE ENTWICKLUNG VOM NEUGEBORENEN- BIS ZUM VORSCHULALTER

3.1 DIE ENTWICKLUNG DER WAHRNEHMUNG

3.2 DIE MOTORISCHE ENTWICKLUNG

3.3 DIE KOGNITIVE ENTWICKLUNG NACH JEAN PIAGET

3.3.1 DIE SENSOMOTORISCHE PERIODE

3.3.2 VOROPERATORISCHES ANSCHAULICHES DENKEN

3.4 DIE SOZIAL-EMOTIONALE ENTWICKLUNG

4 PSYCHOMOTORISCHE ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG

4.1 ENTSTEHUNG DER PSYCHOMOTORIK IN DEUTSCHLAND

4.2 DAS MENSCHENBILD DER PSYCHOMOTORIK

4.3 ZIELE UND INHALTE DER PSYCHOMOTORIK

4.4 KOMPETENZERWEITERUNG DURCH PSYCHOMOTORIK

4.4.1 ICH-KOMPETENZ

4.4.2 SACH-KOMPETENZ

4.4.3 SOZIAL-KOMPETENZ

4.5 DIE BEDEUTUNG DES SELBSTKONZEPTES FÜR DIE ENTWICKLUNG

4.5.1 BEGRIFFSKLÄRUNG

4.5.2 SICH SELBST ERFÜLLENDE PROPHEZEIUNGEN

4.5.3 DIE SÄULEN DES SELBSTKONZEPTS

4.5.4 DAS KONZEPT DER ERLERNTEN HILFLOSIGKEIT NACH SELIGMAN

4.5.5 ABBAU EINES NEGATIVEN SELBSTKONZEPTES

4.5.6 DIE BEDEUTUNG DES SELBSTKONZEPTES FÜR DIE PSYCHOMOTORISCHE FRÜHFÖRDERUNG BEHINDERTER ODER VON BEHINDERUNG BEDROHTER KINDER

4.6 DIE EINHEIT VON WAHRNEHMUNG UND BEWEGUNG

4.7 DIE PROFILIERUNG DES BEGRIFFES „ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG“ FÜR DIE PSYCHOMOTORIK IN DER FRÜHFÖRDERUNG

5 ANGEBOTE DER FÖRDERUNG IM WASSER

5.1 AKTIVE WASSERTHERAPIE NACH INNENMOSER

5.2 DIE HALLIWICK-METHODE NACH MCMILLAN

5.3 DIE MOTORISCHE FRÜHSTIMULATION DURCH SÄUGLINGS- UND KLEINKINDERSCHWIMMEN

5.4 PSYCHOMOTORISCHE FRÜHFÖRDERUNG IM WASSER NACH CHEREK

6. PSYCHOMOTORISCHE ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER

6.1 DIE BESONDEREN EIGENSCHAFTEN DES MEDIUMS WASSER UND IHRE AUSWIRKUNG AUF KÖRPERREAKTIONEN, WAHRNEHMUNG UND BEWEGUNGSMÖGLICHKEITEN

6.1.1 WASSERTEMPERATUR

6.1.2 WASSERWIDERSTAND

6.1.3 WASSERDRUCK

6.1.4 AUFTRIEB

6.1.5 OPTISCHE REIZE

6.1.6 AKUSTISCHE REIZE

6.1.7 OLFAKTORISCHE REIZE

6.2 EMOTIONALE ERLEBNISQUALITÄTEN IM WASSER

6.2.1 ZUM BEGRIFF DER EMOTION

6.2.2 POSITIVE UND NEGATIVE EMOTIONEN IM WASSER

7 KONZEPTIONELLE ÜBERLEGUNGEN

7.1 ÄUßERER RAHMEN

7.2 ART UND DAUER DES ANGEBOTES

7.3 GRUPPENGRÖßE UND –ZUSAMMENSETZUNG

7.4 PERSONELLE STANDARDS

7.5 FINANZIERUNG DES ANGEBOTES

7.6 DIDAKTISCH-METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN

7.7 ALTERSBEGRENZUNGEN FÜR DIE PSYCHOMOTORISCHE ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER IN DER FRÜHFÖRDERUNG

8. INHALTLICHE ÜBERLEGUNGEN ZUR PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER

8.1 WASSERGEWÖHNUNG

8.2 RITUALE BEI DER PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER

8.3 TAKTILE, VESTIBULÄRE UND KINÄSTHETISCHE STIMULATION DURCH SCHWUNGÜBUNGEN IM WASSER

8.4 GESTALTUNG VON BEWEGUNGSANLÄSSEN ANHAND VON MATERIALIEN

8.5 SOZIALE ERFAHRUNGEN IM WASSER

8.5.1 ELTERN-KIND-INTERAKTION IM WASSER

8.5.2 SOZIALE ERFAHRUNGEN IM KONTAKT MIT ANDEREN KINDERN

8.6 DER EINSATZ VON SCHWIMMHILFEN

8.7 DIE ROLLE DES PSYCHOMOTORIKERS

9 VERÄNDERUNGEN BEI KINDERN IN DER PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER

10 GRENZEN DER PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER FÜR KINDER MIT BEHINDERUNG

11 INTEGRATION DER PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER IN DIE FRÜHFÖRDERUNG BEHINDERTER UND VON BEHINDERUNG BEDROHTER KINDER

12. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit entwickelt ein Konzept zur psychomotorischen Entwicklungsförderung im Wasser, das als präventives und rehabilitatives Angebot in die bestehende Frühförderungsstruktur integriert werden kann. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch ein solches, am Kind orientiertes Förderangebot in diesem Medium die kindliche Persönlichkeitsentwicklung, der Kompetenzerwerb sowie die Eltern-Kind-Interaktion positiv unterstützt werden können.

  • Integration von Psychomotorik in den Bereich der Frühförderung.
  • Systematische Bedeutung von Bewegung und Wahrnehmung im Medium Wasser.
  • Einbezug der Eltern als aktive Spielpartner zur Stärkung der Interaktion.
  • Entwicklung konzeptioneller Rahmenbedingungen für Fördergruppen im Wasser.
  • Förderung personaler Ressourcen wie Selbstkonzept und Selbstwirksamkeit.

Auszug aus dem Buch

6.1.1 Wassertemperatur

Beim Eintritt in das Wasser nimmt der Körper zunächst über die Thermorezeptoren die Wassertemperatur wahr. Durch die 25 mal größere Wärmeleitfähigkeit von Wasser im Vergleich zu Luft, gibt der Körper - laut Cherek abhängig von Wassertemperatur, Dauer des Wasseraufenthaltes, Verhältnis von Körperoberfläche zu Körpermasse, Fettschicht und Bewegungsintensität – drei bis vier mal so viel Wärme an das Wasser ab, wie an die Luft (vgl. Cherek 1984, 42).

Die so genannte „Indifferenztemperatur“ von 31-33°C hat sich für den Wasseraufenthalt von Säuglingen und Kleinkindern als ideal erwiesen, da der menschliche Körper diese als neutral empfindet und weder zu schnell auskühlt, noch zu sehr entspannt, wodurch die Bewegungsimpulse verringert würden. Auch können zu hohe Wassertemperaturen bei intensiver Bewegung zu einem Hitzestau führen. Bei 31-33°C bewegt sich ein Kind aktiv im Wasser, seine „Bewegungen [werden] ökonomisiert [...] und deren Koordination ständig verbessert“ (Ahrend 2001b, 19). Durch den dennoch recht großen Abstand von der Wassertemperatur zur Körpertemperatur des Kindes werden „positive Reize für die Verbesserung der Wärmeregulation und die Abhärtung in Gang gesetzt“ (Graumann 1995, 38). Ein regelmäßiger Wasseraufenthalt führt darüber hinaus zu einer Verbesserung des Immunsystems, des Unterhautfettgewebe-Wachstums und der Hautreaktion des Kindes auf Kälte (vgl. ebd., 38).

Bei verschiedenen körperlichen Behinderungen – Cherek nennt die Muskeldystrophie, Poliomyelitis und Cerebralparesen – sollte die Wassertemperatur auch bei älteren Kindern mindestens 32°C betragen, da hier ebenfalls, beispielsweise durch mangelnde Bewegungsintensität, die Gefahr des Auskühlens besteht. Außerdem führt die Wärme zu einer Muskelentspannung, während Kälte unwillkürliche Muskelkontraktionen hervorruft (vgl. Cherek 1984, 42).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, ein psychomotorisches Förderkonzept für die Frühförderung im Wasser zu entwickeln und die theoretische sowie inhaltliche Strukturierung des Vorhabens darzulegen.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER FRÜHFÖRDERUNG: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Frühförderung, deren Aufgaben und Ziele sowie die fachlichen Standards wie Ganzheitlichkeit und Familienorientierung im Kontext der systemischen Entwicklungsperspektive.

3 DIE ENTWICKLUNG VOM NEUGEBORENEN- BIS ZUM VORSCHULALTER: Der Fokus liegt hier auf der kindlichen Entwicklung in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik, Kognition nach Piaget sowie der sozial-emotionalen Entwicklung als Basis für die spätere Förderung.

4 PSYCHOMOTORISCHE ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen der Psychomotorik in Deutschland, deren Menschenbild, Ziele und die Bedeutung des Selbstkonzepts für den Förderprozess bei Kindern ein.

5 ANGEBOTE DER FÖRDERUNG IM WASSER: Hier werden bekannte Ansätze zur Förderung im Wasser, wie die aktive Wassertherapie, die Halliwick-Methode und die Frühstimulation, kritisch dargestellt und auf ihre Eignung in der Frühförderung geprüft.

6. PSYCHOMOTORISCHE ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER: In diesem Kapitel werden die physikalischen Eigenschaften des Mediums Wasser (Temperatur, Druck, Auftrieb, Widerstand) und deren psychomotorische Auswirkungen auf das Kind detailliert analysiert.

7 KONZEPTIONELLE ÜBERLEGUNGEN: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Umsetzung: Es behandelt den organisatorischen Rahmen, personelle Standards, Finanzierungsfragen und die didaktisch-methodische Ausrichtung der Förderstunden.

8. INHALTLICHE ÜBERLEGUNGEN ZUR PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER: Der Fokus liegt auf der praktischen Gestaltung der Stunden, inklusive Wassergewöhnung, Ritualen, spielerischer Materialverwendung und der Rolle des Psychomotorikers.

9 VERÄNDERUNGEN BEI KINDERN IN DER PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER: Dieses Kapitel fasst Beobachtungen zu Entwicklungsfortschritten bei Kindern sowie wissenschaftlich nachgewiesene Adaptionsmuster zusammen, die durch die regelmäßige Bewegung im Wasser erzielt wurden.

10 GRENZEN DER PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER FÜR KINDER MIT BEHINDERUNG: Das Kapitel thematisiert medizinische Indikationen und Grenzen der Methode, insbesondere im Umgang mit bestimmten Krankheitsbildern wie der infantilen Cerebralparese.

11 INTEGRATION DER PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG IM WASSER IN DIE FRÜHFÖRDERUNG BEHINDERTER UND VON BEHINDERUNG BEDROHTER KINDER: Es wird abschließend dargelegt, wie sich das Konzept erfolgreich in die bestehende Angebotsstruktur der Frühförderung einbetten lässt und welche Vorteile dies für Kinder und Familien bietet.

12. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit resümiert den Beitrag der psychomotorischen Wasserförderung zur kindlichen Entwicklung und zeigt Perspektiven für eine breitere Implementierung sowie den Bedarf weiterer Forschung auf.

Schlüsselwörter

Psychomotorik, Frühförderung, Entwicklungsförderung, Wasser, Bewegungserfahrung, Selbstkonzept, Eltern-Kind-Interaktion, Motorik, Wahrnehmung, Heilpädagogik, Trisomie 21, Infantile Cerebralparese, Förderung, Kindheit, Interdisziplinarität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit widmet sich der Integration psychomotorischer Angebote in den Kontext der Frühförderung, speziell unter Nutzung des Mediums Wasser zur ganzheitlichen Entwicklungsförderung von Kindern mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Frühförderung, entwicklungspsychologische Meilensteine, die Entstehung der Psychomotorik sowie spezifische physikalische und emotionale Wirkungen des Mediums Wasser auf das Kind.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein fachlich fundiertes Konzept für die psychomotorische Förderung im Wasser zu erstellen, das zeigt, wie Kinder individuell durch Bewegung ihre Kompetenzen entfalten und ein positives Selbstkonzept aufbauen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit bestehenden therapeutischen und pädagogischen Ansätzen, um daraus ein eigenes, kindzentriertes Förderkonzept abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Hintergründe zur kindlichen Entwicklung als auch die praktischen Anforderungen an das Förderkonzept – wie Raumgestaltung, Personalschlüssel, Materialwahl und die Einbindung der Eltern – detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Psychomotorik, Frühförderung, Selbstkonzept, Eltern-Kind-Interaktion, Wassertherapie, Bewegungsförderung und ganzheitliche Entwicklung.

Welche Bedeutung kommt den Eltern im Konzept zu?

Den Eltern wird eine zentrale Rolle als „Spielpartner, Vertraute und Helfer“ zugeschrieben. Ihre aktive Einbeziehung soll nicht nur Sicherheit vermitteln, sondern auch die Eltern-Kind-Interaktion durch den engen Kontakt im Wasser intensivieren.

Wie geht die Arbeit mit Kindern um, die medizinische Besonderheiten aufweisen?

Das Konzept berücksichtigt spezifische Behinderungsbilder wie Trisomie 21 oder infantile Cerebralparese und betont, dass die Wassertemperatur, die Übungsintensität und die Art der Bewegung individuell und unter Berücksichtigung medizinischer Grenzen angepasst werden müssen.

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Details

Title
Psychomotorische Entwicklungsförderung im Wasser als therapeutisches Angebot in der Frühförderung
College
University of Cologne
Grade
1,0
Author
Diplom - Heilpädagogin Christiane Theis (Author)
Publication Year
2005
Pages
115
Catalog Number
V59767
ISBN (eBook)
9783638536134
ISBN (Book)
9783656557586
Language
German
Tags
Psychomotorische Entwicklungsförderung Wasser Angebot Frühförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom - Heilpädagogin Christiane Theis (Author), 2005, Psychomotorische Entwicklungsförderung im Wasser als therapeutisches Angebot in der Frühförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59767
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