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eRationalisierungsstrategien

Title: eRationalisierungsstrategien

Seminar Paper , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maher Beiruti (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Rationalisierung in der Verwaltung durch Einführung neuer elektronischer Technologien. Bei einer Modernisierung dieser Art spricht man auch von einer eRationalisierung. Es soll die Frage behandelt werden, welchen Nutzen die Verwaltung daraus zieht und auf welche Risiken und Umsetzungsprobleme sie dabei stößt. Dabei spielt der soziale Aspekt in diesem Zusammenhang auch eine wichtige Rolle. Zudem wird die Anwendbarkeit der Erneuerung analysiert. Im Anschluss wird eine bestimmte Rationalisierungsstrategie der Verwaltung vorgestellt. Es handelt sich dabei um Wahlen per Internet. Zum Schluss wird ausführlich auf die Auswirkungen einer Umsetzung dieser Strategie eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Grundlagen der eRationalisierungsstrategien

2.1. Definition und Ziele der eRationalisierungsstrategien

2.2. Abgrenzung der eRationalisierungsstrategie von der eQualitätsstrategie und der Nischenstrategie

2.3. Die Einführung elektronischer Medien

2.4. Umsetzungsproblematik und Risiken

2.5. Mögliche Einsatzfelder von eRationalisierungsstrategien

3. Internetwahlen als eine eRationalisierungsstrategie

3.1. Einordnung der Internetwahlen im eVoting

3.2. Das Konzept der internetbasierenden Wahlen

3.3. Mögliche Gefahren und Auswirkungen der Onlinewahlen

3.4. Fazit der Onlinewahlen

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht das Konzept der eRationalisierung in der Verwaltung durch die Einführung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welchen ökonomischen Nutzen staatliche Institutionen durch diese Modernisierung erzielen können, welche Risiken sowie Umsetzungsprobleme dabei entstehen und unter welchen Voraussetzungen eine Digitalisierung, exemplarisch dargestellt anhand von Internetwahlen, erfolgreich realisiert werden kann.

  • Grundlagen und Definitionen der eRationalisierungsstrategie im eGovernment.
  • Abgrenzung zu anderen Verwaltungsstrategien wie eQualitäts- und Nischenstrategien.
  • Analyse von Kostensenkungspotentialen mittels Break-Even-Analysen.
  • Identifikation zentraler Umsetzungshürden, Sicherheitsrisiken und rechtlicher Rahmenbedingungen.
  • Untersuchung von Internetwahlen als spezifische Anwendungsform der eRationalisierung.

Auszug aus dem Buch

3.3. Mögliche Gefahren und Auswirkungen der Onlinewahlen

Die Nutzung des Internets zieht Gefahren mit sich, die die Durchführung der Onlinewahlen negativ beeinträchtigen. Zunächst können durch zufällige Systemausfälle des Wahlservers die schon abgegebenen Wahlstimmen zunichte gemacht werden. Diesbezüglich gibt es Methoden, wie z.B. eine Verwendung von redundanten Komponenten, die die Systeme kontinuierlich verfügbar machen [Grim01, 94]. Redundante Komponenten könnten bspw. Server-Computer mit mehreren Prozessoren sein, die beim Ausfall eines Prozessors gewährleisten, dass der Betrieb weitergeführt werden kann [Will02, 92f.]. Der Einsatz solcher Strategien ist mit Kosten verbunden. Ein weiteres Problem ist die offene Datenübertragung, wo es Fremden aus der ganzen Welt mit ausreichender Fachkenntnis die Möglichkeit gestattet, Daten auszuspähen oder sie sogar zu manipulieren [Hanß04, 67f.]. Ein weit aus schwerwiegenderes Problem, sind kriminellen Angriffen standzuhalten. Diese Angriffe können von Hacker, Terroristen oder von Gruppen ausgeübt werden, die aus finanziellen Gründen versuchen, das Wahlverfahren zu zerstören oder zu manipulieren. Eine Variante eines Angriffs kann der Denial of Service-Angriff sein, mit dem Ziel, durch das Attackieren eines Internetservers mit einer großen Menge von Daten, die Verfügbarkeit der Dienste einzuschränken. Eine andere Möglichkeit von Angriffen sind solche, die ein Betriebssystem mit Hilfe durch Systemanomalien vom normalen Verhalten abweichen lässt [Hanß04, 72ff.].

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung umreißt die Motivation der Arbeit, die darin besteht, die Möglichkeiten und Risiken der Modernisierung in der Verwaltung durch elektronische Technologien zu analysieren.

2. Grundlagen der eRationalisierungsstrategien: Dieses Kapitel definiert das Konzept der eRationalisierung, grenzt es von anderen Strategien ab und erörtert mittels ökonomischer Analysen das Potential zur Kostensenkung sowie spezifische Herausforderungen bei der Implementierung.

3. Internetwahlen als eine eRationalisierungsstrategie: Hier wird das Konzept der Internetwahlen als praktisches Anwendungsbeispiel für eRationalisierung vorgestellt, wobei Chancen, technische Gefahren und rechtliche Rahmenbedingungen kritisch beleuchtet werden.

4. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, diskutiert die Vor- und Nachteile der Digitalisierung und leitet Handlungsbedarfe für eine erfolgreiche Umsetzung im eGovernment ab.

Schlüsselwörter

eGovernment, eRationalisierung, Internetwahlen, Verwaltung, Kostensenkungspotential, Effizienz, Modernisierung, IT-Sicherheit, Digitalisierung, Online-Dienste, Wettbewerbsfähigkeit, Umsetzungsrisiken, elektronische Verwaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Strategien und Auswirkungen der Rationalisierung innerhalb der öffentlichen Verwaltung durch den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, kurz eRationalisierung genannt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen zählen die Definition von eRationalisierung, die Abgrenzung zu anderen Strategien, die Analyse von Kostentreibern und Einsparpotentialen sowie die Auseinandersetzung mit spezifischen Gefahren bei der Einführung digitaler Lösungen wie Onlinewahlen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, welchen Nutzen die Verwaltung aus der Digitalisierung ziehen kann und unter welchen Bedingungen dieses Potential optimal ausgeschöpft werden kann, ohne dabei Qualität oder rechtliche Anforderungen zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Auswertung von Literatur und Fachberichten zu eGovernment-Strategien. Zudem wird die ökonomische Vorteilhaftigkeit durch Break-Even-Analysen veranschaulicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der eRationalisierungsstrategien und deren praktische Anwendung im Kontext von Internetwahlen, inklusive der Untersuchung von Sicherheitsrisiken und Umsetzungsproblemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind eGovernment, eRationalisierung, Internetwahlen, Kostensenkungspotential, IT-Sicherheit, Digitalisierung und Effizienzsteigerung in der öffentlichen Verwaltung.

Welche Rolle spielen rechtliche Rahmenbedingungen bei Internetwahlen?

Rechtliche Vorgaben, wie das Wahlgeheimnis gemäß Grundgesetz, stellen hohe Anforderungen an die Infrastruktur von Online-Wahlverfahren und beeinflussen maßgeblich die Investitionskosten und die technische Umsetzbarkeit.

Warum ist die Benutzerfreundlichkeit für den Erfolg entscheidend?

Die Arbeit betont, dass technologische Innovationen nur dann ihr volles Kostensenkungspotential entfalten, wenn die Endnutzer diese auch annehmen. Mangelnde Benutzerfreundlichkeit führt dazu, dass Bürger auf konventionelle, teurere Verfahren ausweichen, womit das Sparziel verfehlt wird.

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Details

Title
eRationalisierungsstrategien
College
University of Siegen
Course
Seminar - Informatik und Gesellschaft
Grade
1,3
Author
Maher Beiruti (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V59988
ISBN (eBook)
9783638537681
ISBN (Book)
9783656805311
Language
German
Tags
Seminar Informatik Gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maher Beiruti (Author), 2006, eRationalisierungsstrategien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59988
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