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Equity Mezzanine. Genussrechte im Rahmen eigenkapitalnaher Mezzanine als Finanzierungslösung für den deutschen Mittelstand

Titre: Equity Mezzanine. Genussrechte im Rahmen eigenkapitalnaher Mezzanine als Finanzierungslösung für den deutschen Mittelstand

Mémoire (de fin d'études) , 2006 , 88 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Tobias Kröber (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Deutschlands technologische Leistungsfähigkeit beruht zu großen Teilen auf seinem Mittelstand.“

Dieses Zitat der großen Regierungskoalition belegt die aktuell hohe Bedeutung des deutschen Mittelstandes für die deutsche Volkswirtschaft. Doch wie steht es um diesen deutschen Mittelstand?
Unter bilanzanalytischen Gesichtspunkten betrachtet, können deutsche mittelständische Unternehmen als marode bezeichnet werden. Beleg hierfür ist ihre niedrige Ausstattung mit Eigenkapital. Im Durchschnitt hat der deutsche Mittelstand eine Eigenkapitalquote von 7,5%. Diese Eigenkapitalschwäche erlangt im Zuge der Einführung von Ratingsystemen in Verbindung mit Basel II eine neue Brisanz. Da Kreditinstitute schon heute ihre Kunden nach bestimmten Bonitätskriterien einstufen und die Eigenkapitalquote hierbei eine bedeutende Rolle spielt, besteht die berechtigte Sorge der Unterversorgung des deutschen Mittelstandes mit Fremdkapital bzw. der Versorgung nur zu nicht tragbar hohen Konditionen. In diesem Zusammenhang suchen besonders mittelständische Unternehmen zusammen mit ihren Kreditinstituten nach einer Lösung der Eigenkapitalproblematik.
Als eine Lösungsmöglichkeit wird hier ein Finanzinstrument genannt, welches auf Grund seiner Ausgestaltung als Eigenkapitalsubstitut fungieren kann: „Mezzanine“.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung und Ziel der Arbeit

2) Mittelstandsfinanzierung im Wandel

2.1) Definition Mittelstand

2.2) Volkswirtschaftliche Bedeutung des Mittelstands

2.3) Veränderte Rahmenbedingungen als Ursachen des Bedarfes an Mezzanine

3) Mezzanine - Kapital

3.1) Definition

3.2) Anlässe und Finanzierungsprozess

3.3) Vergütung

3.3.1) Komponenten und deren Strukturierung

3.3.2) Pricing

3.4) Ausgestaltungsformen von Mezzanine-Kapital

3.4.1) Equity Mezzanine

3.4.1.1) Atypisch Stille Beteiligung

3.4.1.1.1) Definition der atypisch Stillen Beteiligung

3.4.1.1.2) Steuerliche Betrachtung der atypisch Stillen Beteiligung

3.4.1.1.3) Bilanzierung der atypisch Stillen Beteiligung

3.4.1.1.4) Vorteile der atypisch Stillen Beteiligung

3.4.1.2) Genussrechte

3.4.2) Hybrid Mezzanine

3.4.3) Debt Mezzanine

3.5) Fazit

4) Genussrechte als mezzanine Form

4.1) Definition

4.2) Abgrenzung zur atypisch Stillen Beteiligung

4.3) Rechtliche Grundlagen

4.4) Steuerliche Behandlung

4.4.1) Steuerliche Behandlung eigenkapitalnaher Genussrechte

4.4.2) Steuerliche Behandlung fremdkapitalnaher Genussrechte

4.5) Bilanzierung nach HGB

4.5.1) Bilanz

4.5.2) Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang

4.6) Typische Regelungen für Genussrechtsvereinbarungen

4.6.1) Zeichnungssumme und Laufzeit

4.6.2) Vergütung

4.6.3) Mitwirkungs- und Kontrollrechte

4.6.4) Handelbarkeit

4.7) Verbriefung der Genussrechte

4.8) Fazit

5) Marktbetrachtung

5.1) Analyse des Marktes für Mezzanine-Kapital

5.2) Analyse des deutschen Marktes für Genussrechte

5.3) Beurteilung und Potential des Mezzanine-Marktes in Deutschland

5.4) Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, mezzanine Finanzierungsinstrumente als Lösungsansatz für die Eigenkapitalproblematik mittelständischer Unternehmen vorzustellen, ihre Ausgestaltungsformen zu analysieren und zu prüfen, inwieweit sie eine nachhaltige Bilanzstrukturverbesserung ermöglichen können.

  • Bilanzstrukturverbesserung mittelständischer Unternehmen
  • Analyse von Mezzanine-Kapital und Genussrechten
  • Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung
  • Verbriefungsmodelle und Kapitalmarktzugang
  • Rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.4.1.1.1) Definition der atypisch Stillen Beteiligung

Zu den eigenkapitalnahen Mezzaninen zählt neben Genussrechten und Gesellschafterdarlehen die atypisch Stille Beteiligung. Sie wird auch als atypisch Stille Gesellschaft bezeichnet und ist eine häufig anzutreffende Gestaltungsform von Mezzanine-Kapital. Bevor zur Definition der atypisch Stillen Beteiligung die Abgrenzung zur typisch Stillen Beteiligung vollzogen wird, erfolgt zunächst die grundsätzliche Definition der Stillen Beteiligung.

Das Wesen der Stillen Beteiligung ist in § 230 ff. HGB geregelt. Sie stellt eine besondere Form der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts dar. Der Stille Gesellschafter bringt seine Stille Beteiligung als Sach- und/oder Kapitaleinlage in die Gesellschaft eines anderen ein. Diese Einlage geht in das Vermögen des Inhabers des Handelsgeschäftes über, wobei der Stille Gesellschafter keine operativen Führungstätigkeiten bei der beteiligungsnehmenden Gesellschaft erhält. Die Stille Gesellschaft stellt laut HGB eine reine Innengesellschaft dar, die weder nach außen in Erscheinung tritt noch ein gesondertes Gesellschaftsvermögen bildet. Beteiligungsnehmer wie auch -geber verfolgen ein gemeinsames Ziel, welches sie in einem gemeinsamen stillen Gesellschaftsvertrag festhalten. Für die Einlage steht dem Gesellschafter eine adäquate Vergütung zu. Diese gestaltet sich in Form einer Gewinn- und/oder Verlustbeteiligung aus, wobei eine Verlustbeteiligung grundsätzlich ausgeschlossen werden kann. Die Gewinnbeteiligung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Sollte eine Verlustbeteiligung nicht ausgeschlossen sein, nimmt der Stille Gesellschafter nur bis zur Höhe seiner Einlage am Verlust teil. Des Weiteren werden dem Stillen Gesellschafter bestimmte Kontrollrechte eingeräumt.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung und Ziel der Arbeit: Einführung in die Eigenkapitalproblematik des deutschen Mittelstands vor dem Hintergrund von Basel II und Vorstellung von Mezzanine als Lösungsansatz.

2) Mittelstandsfinanzierung im Wandel: Untersuchung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Mittelstands und Analyse der durch Basel II veränderten Finanzierungsrahmenbedingungen.

3) Mezzanine - Kapital: Definition von Mezzanine-Kapital als hybride Finanzierungsform, Vorstellung der Vergütungsmechanismen und der verschiedenen Ausgestaltungsformen wie Equity, Hybrid und Debt Mezzanine.

4) Genussrechte als mezzanine Form: Detaillierte Betrachtung von Genussrechten hinsichtlich rechtlicher Grundlagen, steuerlicher Behandlung, Bilanzierung nach HGB und der Möglichkeiten der Verbriefung.

5) Marktbetrachtung: Analyse des aktuellen Mezzanine-Marktes, Vergleich standardisierter Genussrechtsprogramme und Beurteilung des zukünftigen Potentials für den deutschen Mittelstand.

Schlüsselwörter

Mezzanine-Kapital, Mittelstand, Eigenkapital, Genussrechte, Basel II, Finanzierung, Bilanzstruktur, atypisch Stille Beteiligung, Verbriefung, Rating, Bonität, Eigenkapitalersatz, Financial Engineering, Cash-Flow, Kapitalmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Mezzanine-Finanzierungsinstrumenten als Lösung für die Eigenkapitalschwäche deutscher mittelständischer Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Definition des Mittelstands, die Auswirkungen von Basel II, die rechtliche und steuerliche Einordnung von Mezzanine-Instrumenten sowie die Analyse des aktuellen Marktes ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Mezzanine-Kapital für die Bilanzstrukturverbesserung aufzuzeigen und zu prüfen, ob es eine nachhaltige Lösung für die Finanzierungsprobleme des Mittelstands bietet.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf einen praktischen Beispielfall (Expansions GmbH), um die Wirkung von Mezzanine auf Bilanzen und Finanzkennzahlen zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Mezzanine, eine detaillierte Untersuchung der Ausgestaltungsformen (insb. Genussrechte und atypisch Stille Beteiligungen) sowie eine umfangreiche Marktbetrachtung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Mezzanine-Kapital, Eigenkapitalquote, Genussrechte, Basel II, Rating und Financial Engineering.

Wie unterscheidet sich die atypisch Stille Beteiligung vom Genussrecht laut der Arbeit?

Ein Hauptunterschied ist die gesellschaftsrechtliche Struktur: Die atypisch Stille Beteiligung begründet eine Innengesellschaft mit gemeinsamem Ziel, während Genussrechte schuldrechtliche Ansprüche ohne mitgliedschaftliche Verwaltungsrechte darstellen.

Warum ist das Thema "Verbriefung" für den Mittelstand wichtig?

Die Verbriefung ermöglicht es, kleine Finanzierungsvolumina zu bündeln und somit mittelständischen Unternehmen einen indirekten Zugang zum Kapitalmarkt zu eröffnen, was bei Direktausgaben oft nicht möglich wäre.

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Résumé des informations

Titre
Equity Mezzanine. Genussrechte im Rahmen eigenkapitalnaher Mezzanine als Finanzierungslösung für den deutschen Mittelstand
Université
University of Cooperative Education Mannheim  (Fachrichtung Bank)
Note
1,8
Auteur
Tobias Kröber (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
88
N° de catalogue
V60097
ISBN (ebook)
9783638538558
ISBN (Livre)
9783638935609
Langue
allemand
mots-clé
Equity Mezzanine Genussrechte Rahmen Mezzanine Finanzierungslösung Mittelstand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tobias Kröber (Auteur), 2006, Equity Mezzanine. Genussrechte im Rahmen eigenkapitalnaher Mezzanine als Finanzierungslösung für den deutschen Mittelstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60097
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Extrait de  88  pages
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