Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Histoire de l'Allemagne - National-socialisme, La seconde guerre mondiale

Konzeption und Realität der nationalsozialistischen Luftrüstung

Titre: Konzeption und Realität der nationalsozialistischen Luftrüstung

Essai , 2003 , 10 Pages , Note: bestanden

Autor:in: M. A. Simon Reimann (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - National-socialisme, La seconde guerre mondiale
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Thema der folgenden Ausarbeitung ist ein Vergleich zwischen Planung, Konzeption und anvisiertem Umfang der Luftwaffenrüstung und dem tatsächlich erreichten Ergebnis. Daran anschließende Fragestellungen wie ein Vergleich betreffs zahlenmäßiger Stärke und Qualität der Ausrüstung zwischen Deutschland und den Alliierten oder gar eine Ursachenforschung für den Verlust der Lufthoheit würden den Rahmen einer Ausarbeitung bei weitem sprengen und werden deshalb nicht oder allenfalls begleitend am Rand behandelt.

Um der Fragestellung gerecht zu werden sollen zuerst generelle Konzepte, wie das der „Risikoluftwaffe“, behandelt werden, die dem Aufbau einer wie auch immer gearteten Luftstreitkraft zugrunde liegen, um dann auf die Umsetzung dieser Konzepte einzugehen. Hierzu werden neben der Art der benötigten Maschinen auch deren Fertigungsweisen und eventuell neue Methoden und deren Resultate in der Fertigung betrachtet werden. Um einen abschließenden Vergleich zwischen Geplantem und Erreichtem ziehen zu können, ist das Heranziehen von Zahlen und „harten Fakten“ von großer Bedeutung, da gerade das Thema des Luftkampfes im Zweiten Weltkrieg bis heute eine derartige Faszination ausübt, dass sich die Quellenlage schwierig gestaltet. Nicht, weil es keine Untersuchungen, Spekulationen und Mutmaßungen über diesen Themenbereich gibt, sondern im Gegenteil. Es gibt ein so umfangreiches Angebot an wissenschaftlicher, unwissenschaftlicher oder schon eher dem Bereich des historischen Romans zuzuordnender Literatur, das sich schon die Auswahl kritisch gestaltet, ganz zu schweigen davon, was nach einer Quellenkritik an verwertbaren Fakten übrig bleibt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.1 Generelle Konzeptionen und Entwürfe der deutschen Luftwaffe

2.2 Geplanter Aufrüstungsumfang der deutschen Luftwaffe

2.3 Tatsächlich realisierter Aufrüstungsumfang der Luftwaffe

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Missverhältnis zwischen den konzeptionellen Planungen und der tatsächlichen Realisierung der nationalsozialistischen Luftrüstung in den Jahren 1933 bis 1939. Dabei wird analysiert, inwieweit die strategischen Vorgaben einer „Risikoluftwaffe“ auf der Basis wirtschaftlicher und technischer Kapazitäten umsetzbar waren und warum die gesteckten Ziele letztlich scheiterten.

  • Entwicklung operativer Einsatzkonzepte der deutschen Luftwaffe
  • Vergleich zwischen geplanten und tatsächlich realisierten Produktionszahlen
  • Die Rolle der „Risikoluftwaffe“ als strategisches Abschreckungsmittel
  • Problematik der Quellenlage und Literaturkritik im Bereich der Rüstungsforschung
  • Einfluss von Führungspersonen und politischen Vorgaben auf die Rüstungsproduktion

Auszug aus dem Buch

2.1 Generelle Konzeptionen und Entwürfe der deutschen Luftwaffe

Bevor man sich mit der Frage des geheimen Aufbaus einer deutschen Luftwaffe nach dem 1. Weltkrieg unter den restriktiven Bestimmungen des Versailler Vertrags und der Umsetzung einer noch auszuarbeitenden Luftrüstung beschäftigte, war es nötig, ein operatives Einsatzkonzept zu entwickeln. Als im Jahr 1933 die politische Führung in Deutschland wechselte, hatten die Schöpfer der Luftwaffe noch keins, und es standen mehrere zur Auswahl.

Wollte man mit der Luftwaffe den eigenen Luftraum wirkungsvoll verteidigen, bräuchte man starke Jagdverbände; um ein kämpfendes Heer zu unterstützen, bräuchte man einige Aufklärer und mittlere sowie leichte Bomber. Zur Unterstützung maritimer Verbände hätte es vor allem Seefernaufklärer und leichte Bomber bedurft. Wollte man feindliche Städte und Industriezentren sowie wichtige Verkehrsverbindungen zerstören, bräuchte man ganze Flotten schwere Bomber. Da eine zielgenaue Vernichtung bestimmter Ziele wie z.B. Eisenbahnzentralen oder Trafostationen mit den damals eingesetzten ballistischen Bomben nicht in dem Maße möglich war wie es moderne „smart bombs“ ermöglichen, mussten die Bomberverbände entsprechend groß sein, um das benötigte „mehr“ an Bomben, das bis zur Zerstörung des Ziels gebraucht wurde, auch tragen und im Zielgebiet ausbringen zu können. Kombiniert man operative Ziele wie „etwas Luftraumverteidigung, hauptsächlich offensiver Bombereinsatz“, muss man auch unterschiedliche Flugzeugtypen in der benötigten Stückzahl bauen. Letztendlich entschied man sich für das Konzept der „Risikoluftwaffe“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Untersuchung und erörtert die methodischen Herausforderungen bei der Arbeit mit widersprüchlichen historischen Quellen und Literatur zur Luftrüstung.

2.1 Generelle Konzeptionen und Entwürfe der deutschen Luftwaffe: Dieses Kapitel erläutert die strategischen Überlegungen hinter der sogenannten „Risikoluftwaffe“ und ihre Funktion als politisches Instrument zur Umgehung des Versailler Vertrages.

2.2 Geplanter Aufrüstungsumfang der deutschen Luftwaffe: Der Text skizziert die verschiedenen Phasen der Aufrüstungspläne, vom bescheidenen Aufbau bis hin zu den groß angelegten Produktionsprogrammen wie dem „Rheinland-Programm“.

2.3 Tatsächlich realisierter Aufrüstungsumfang der Luftwaffe: Dieses Kapitel vergleicht die angestrebten Rüstungsziele mit der tatsächlichen Produktion und analysiert das Scheitern der quantitativen und qualitativen Zielvorgaben vor Kriegsausbruch.

3. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und betont die „totale Realitätsferne“ der Rüstungspolitik sowie die negativen Auswirkungen interner Führungsdifferenzen.

Schlüsselwörter

Luftrüstung, Nationalsozialismus, Risikoluftwaffe, Wehrmacht, Rüstungsproduktion, Versailler Vertrag, Reichsluftfahrtsministerium, militärische Strategie, Aufrüstung, Zweiter Weltkrieg, Luftkrieg, Produktionsplanung, Rüstungsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Diskrepanz zwischen den theoretischen Rüstungskonzepten des nationalsozialistischen Deutschlands und der realen Umsetzung der Luftwaffenrüstung zwischen 1933 und 1939.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die strategische Konzeption der „Risikoluftwaffe“, die Produktionsplanung des Reichsluftfahrtsministeriums sowie die Auswirkungen politischer und militärischer Vorgaben auf die industrielle Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum die deutschen Rüstungsziele weit hinter den quantitativen und qualitativen Erwartungen zurückblieben und welche strukturellen Probleme diesen Prozess beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine vergleichende Analyse von historischer Fachliteratur und statistischen Daten, wobei er kritisch die Zuverlässigkeit verschiedener Quellen und Autoren beleuchtet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Luftkriegskonzepte sowie die detaillierte Betrachtung der geplanten versus der tatsächlich realisierten Produktionszahlen der Flugzeugindustrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Luftrüstung, Risikoluftwaffe, Aufrüstung, Rüstungsproduktion und die Geschichte des Luftkrieges im „Dritten Reich“ definieren.

Was war der Zweck des Konzepts der „Risikoluftwaffe“?

Sie diente primär als Abschreckungsmittel gegen einen möglichen Präventivschlag durch die Nachbarstaaten, um unter diesem „Schutz“ den Versailler Vertrag ungestraft brechen zu können.

Warum blieben die Rüstungsziele laut Autor hinter den Erwartungen zurück?

Der Autor führt dies auf die totale Realitätsferne der Planungen, den Verzicht auf Forschung zugunsten reiner Produktionsmengen sowie interne Konfessionen und Führungsfehler zurück.

Fin de l'extrait de 10 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Konzeption und Realität der nationalsozialistischen Luftrüstung
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Note
bestanden
Auteur
M. A. Simon Reimann (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
10
N° de catalogue
V60104
ISBN (ebook)
9783638538626
ISBN (Livre)
9783638766586
Langue
allemand
mots-clé
Konzeption Realität Luftrüstung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M. A. Simon Reimann (Auteur), 2003, Konzeption und Realität der nationalsozialistischen Luftrüstung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60104
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  10  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint