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Essstörungen

Titre: Essstörungen

Dossier / Travail de Séminaire , 2004 , 44 Pages , Note: sehr gut

Autor:in: Helena Riegel (Auteur)

Psychologie - Psychologie du développement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Aufgrund der ständigen Präsenz des Themas „Essstörungen“ in unserer Gesellschaft, habe ich die Entscheidung getroffen mich mit diesem Thema in meiner Hausarbeit näher auseinander zu setzen. Im Folgenden werde ich mich mit der „Anorexia nervosa“ (Magersucht), der „Bulimia nervosa“ (Ess - Brech - Sucht) und der „Adipositas“ (Fettsucht) beschäftigen. Essstörungen, insbesondere die Anorexia nervosa und die Bulimia nervosa sind in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr unbekannt. Vor allem bei Mädchen und jungen Frauen rücken sie immer mehr in den Vordergrund. Auch Männer sind mittlerweile von diesen Krankheiten betroffen, allerdings weitaus seltener als Frauen. Die Menschen werden in der heutigen Zeit massiv durch diverse Medien z.B. Fernsehen, Zeitschriften, Presse, etc. beeinflusst. Die Medien vermitteln uns eine art idealen und perfekten Menschen, was an vielen Menschen nicht einfach spurlos vorübergeht. Jung, schlank, hübsch,… muss der Mensch sein. Aber wer hat das eigentlich zu sagen was den idealen Menschen ausmacht? Wer bestimmt das? Ist nicht jeder Mensch, so wie er ist, wertvoll? Hat nicht jeder Mensch das Recht so zu sein wie er ist?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Essstörungen

3. Anorexia nervosa

3.1. Definition

3.2. Symptome

3.3. Ursachen

3.3.1. Familiäre Einflüsse

3.3.2. Soziokulturelle/gesellschaftliche Einflüsse

3.3.3. Persönlichkeit der Betroffenen

3.4. Therapiemöglichkeiten

3.4.1. Kriterien für eine stationäre Behandlung

3.4.2. Kriterien für eine ambulante Therapie

3.4.3. Ablauf der Therapie

3.4.3.1. Der medizinisch – diätische Ansatz

3.4.3.2. Psychotherapie

3.4.3.3. Verhaltenstherapie

3.4.3.4. Familientherapie

3.4.3.5. Ambulante Nachsorge

4. Bulimia nervosa

4.1. Definition

4.2. Symptome

4.3. Ursachen

4.3.1. Familiäre Einflüsse

4.3.2. Soziokulturelle/gesellschaftliche Einflüsse

4.3.3. Persönlichkeit der Betroffenen

4.4. Therapiemöglichkeiten

4.4.1. Kriterien der stationären Behandlung

4.4.2. Psychotherapie

5. Unterschiede zwischen Anorexia nervosa und Bulimie

6. Adipositas

6.1. Definition

6.2. Symptome

6.2.1. Gynoide Form

6.2.2. Androide Form

6.2.3. Folgeschäden der Adipositas

6.2.3.1. Auf internistischem Gebiet

6.2.3.2. Auf chirurgischem Gebiet

6.2.3.3. Auf orthopädischem Gebiet

6.2.3.4. Auf gynäkologischem Gebiet

6.2.4. Klinische Einteilung und Risikoschätzung der Adipositas

6.3. Ursachen

6.4. Therapiemöglichkeiten

6.4.1. Diättherapie

6.4.2. Verhaltenstherapie

6.4.3. Medikamentöse Behandlung

6.4.4. Operative Eingriffe

7. Geschichte der Anorexia nervosa

8. Verhalten von Magersüchtigen

9. Verhaltensvorschläge für Lehrerinnen und Lehrer

10. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Krankheitsbild von Essstörungen, namentlich Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und Adipositas, um ein tieferes Verständnis für deren Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten zu entwickeln sowie Handlungsoptionen für pädagogische Fachkräfte im schulischen Umfeld abzuleiten.

  • Grundlagen und Erscheinungsformen der drei zentralen Essstörungen
  • Familiäre und soziokulturelle Risikofaktoren
  • Diagnostische Kriterien und medizinisch-therapeutische Ansätze
  • Psychologische Aspekte der Krankheitsentwicklung
  • Verhaltensauffälligkeiten und Umgangsstrategien für Lehrkräfte

Auszug aus dem Buch

3.1.Definition

Anorexie, die [zu griech. Anoréktein = keinen Appetit haben]: Appetitlosigkeit, Minderung des Triebes zur Nahrungsaufnahme.

Die Pubertätsmagersucht, Anorexia nervosa, stellt eine psychische Reifungskrise dar, von der v. a. Mädchen oder junge Frauen (insbesondere intelligente und ehrgeizige Persönlichkeiten) betroffen sind. Die Pubertätsmagersucht ist durch eine gravierende, mitunter zu bedrohlichem Abmagern oder gar bis zum Tode führende Appetitstörung gekennzeichnet. Man nimmt an, dass sich diese bei Mädchen gegen die Entwicklung zur Frau richtet und die Beibehaltung kindlicher Körperformen erzwingen will.

Die meist tiefenpsychologisch oder verhaltenstherapeutisch orientierte Therapie der Pubertätsmagersucht ist in der Regel nur stationär möglich; häufig widersetzen sich Patient und Angehörige zunächst auch einer Therapie, da diese für sie die Gefahr der Aufdeckung konfliktgeladener familiärer Strukturen bringt.2

Wie in der Definition steht, heißt „Anorexie“ Appetitlosigkeit. Man kann bei der Magersucht jedoch nicht von Appetitlosigkeit sprechen. Vielmehr leiden die Magersüchtigen nicht an fehlendem Appetit, sondern sind in Wirklichkeit sehr hungrig, weigern sich aber zu essen. Man bezeichnet diese Form der Essstörung als Sucht, da die Gedanken an das Essen stets gegenwärtig sind. Der Betroffene beschäftigt sich ständig mit Nahrung, Gewicht und Kalorien, was für ihn wie zu einer Sucht wird. Man kann diese Sucht auch mit anderen Formen der Sucht vergleichen, wie beispielsweise die Sucht nach Alkohol oder Nikotin, in allen Fällen sind die Menschen abhänig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz von Essstörungen ein, begründet die Themenwahl und benennt die zentralen Krankheitsbilder.

2. Essstörungen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die drei Hauptformen und erläutert epidemiologische Risiken sowie die Rolle der Medien und gesellschaftlicher Normen.

3. Anorexia nervosa: Es werden Definition, Symptomatik, familiäre wie soziokulturelle Ursachen sowie differenzierte Therapiemöglichkeiten ausführlich beschrieben.

4. Bulimia nervosa: Der Fokus liegt auf der suchtartigen Störung, den spezifischen Symptomen wie Heißhungerattacken sowie den Ursachen und Behandlungsansätzen.

5. Unterschiede zwischen Anorexia nervosa und Bulimie: Ein tabellarischer Vergleich verdeutlicht die fließenden Übergänge und signifikanten Unterschiede in der Symptomatik.

6. Adipositas: Das Kapitel definiert Fettsucht, analysiert die Symptome, Folgeschäden und kritisch die Wirksamkeit verschiedener Therapiemethoden.

7. Geschichte der Anorexia nervosa: Ein historischer Rückblick beleuchtet die medizinische Erforschung der Magersucht seit dem 17. Jahrhundert.

8. Verhalten von Magersüchtigen: Hier werden typische Verhaltensweisen und Auffälligkeiten im Alltag sowie bei der Krankheitsbewältigung analysiert.

9. Verhaltensvorschläge für Lehrerinnen und Lehrer: Der praktische Teil gibt Empfehlungen für den Umgang mit betroffenen Schülern im schulischen Kontext.

10. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Materialien.

Schlüsselwörter

Essstörungen, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas, Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Fettsucht, Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Familiäre Einflüsse, Pubertät, Körperwahrnehmung, Gewichtsmanagement, Suizidprävention, pädagogischer Umgang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den drei verbreiteten Essstörungen Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und Adipositas, um deren komplexe Hintergründe und Behandlungsmöglichkeiten zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der medizinischen Definition, den Ursachen (familiär/soziokulturell), den psychologischen Faktoren sowie den therapeutischen Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für diese Störungsbilder zu vermitteln, um insbesondere Lehrkräften Sicherheit im Umgang mit betroffenen Schülern zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die durch eigene Interviewergebnisse ergänzt wird, um die Theorie mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der einzelnen Krankheitsbilder, deren Symptome, Ursachen, therapeutische Optionen sowie eine historische Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Essstörungen, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas, Therapie, präventiver Umgang und psychische Reifungskrise.

Wie unterscheidet sich die Therapie bei Magersucht und Bulimie?

Während bei beiden eine Normalisierung des Essverhaltens und eine Psychotherapie im Vordergrund stehen, unterscheidet sich die spezifische Vorgehensweise je nach Schweregrad und Vorhandensein bulimischer Symptome.

Welche Rolle spielen Lehrer im Umgang mit essgestörten Schülern?

Lehrer dienen als Vorbild und Vertrauensperson; die Arbeit empfiehlt, bei Verdacht das Gespräch in Ich-Form zu suchen, ohne Vorwürfe zu äußern, und professionelle Hilfe zu vermitteln.

Fin de l'extrait de 44 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Essstörungen
Université
University of Education Heidelberg
Cours
Entwicklungspsychologie-Jungendpsychologie
Note
sehr gut
Auteur
Helena Riegel (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
44
N° de catalogue
V60297
ISBN (ebook)
9783638540063
ISBN (Livre)
9783656810988
Langue
allemand
mots-clé
Essstörungen Entwicklungspsychologie-Jungendpsychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Helena Riegel (Auteur), 2004, Essstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60297
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Extrait de  44  pages
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