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Prozesssteuerung und –kontrolle durch Supply Chain Event Management Lösungen

Title: Prozesssteuerung und –kontrolle durch Supply Chain Event Management Lösungen

Seminar Paper , 2005 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian Dreeser (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Durch die Megatrends Outsourcing, Globalisierung und einer Fokussierung der Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen kommt es zu einer Veränderung der Logistikstrukturen. Aus geradlinig verlaufenden Wertschöpfungsketten werden komplexe Supply Chains mit einer tieferen Integration der Partnerunternehmen (z.B. Lieferanten, Kunden und Logistikdienstleister) in die Wertschöpfungskette. Daraus resultiert eine stärkere Abhängigkeit der Partner voneinander; nicht vorhersehbare Engpässe oder Ausfälle können im schlimmsten Fall die ganze Supply Chain lahm legen. Durch Softwarelösungen für das Supply Chain Event Management wird der Geschäftsprozess kontinuierlich überprüft und kritische Planabweichungen werden zeitnah signalisiert. Dies reduziert erheblich die Ineffizienzen, besonders an den Schnittstellen und trägt somit zur Optimierung der Supply Chain bei.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in das Supply Chain Management (SCM)

2.1 Abgrenzung des Supply Chain Management zum Logistikbegriff

2.2 Instrumente des SCM

2.3 Die Rolle der Informationstechnik im SCM

2.4 Entscheidungsdilemma im SCM

3 Supply Chain Event Management

3.1 Konzeptionelle Grundlage des Supply Chain Event Management

3.2 Vom Tracking&Tracing zum Supply Chain Event Management

3.2.1 Tracking&Tracing

3.3 Funktionsweise Supply Chain Event Management

3.4 SCEM Definition

3.5 Bullwhip Effekt

3.6 Vorgehensweise zur Implementierung von SCEM

3.6.1 Prozessaufnahme

3.6.2 Anforderungsprofil

3.6.3 GAP-Analyse

3.6.4 Maßnahmen

3.7 Funktionsumfang eines SCEM-Systems

3.8 Vor-/Nachteile

3.8.1 Nutzenpotentiale

3.8.2 Defizite

3.9 Anbieter von SCEM-Software

3.10 Entwicklungstrends

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Steuerung und Kontrolle komplexer Wertschöpfungsketten durch Supply Chain Event Management (SCEM)-Lösungen, um proaktiv auf Störungen reagieren und Effizienzpotenziale erschließen zu können.

  • Grundlagen des modernen Supply Chain Managements
  • Abgrenzung und Funktionsweise von SCEM gegenüber klassischen Tracking-Systemen
  • Phasenmodell zur erfolgreichen Implementierung von SCEM-Software
  • Analyse von Nutzenpotenzialen sowie bestehenden Defiziten und Hürden
  • Marktüberblick und aktuelle Entwicklungstrends im Bereich ereignisorientierter Steuerung

Auszug aus dem Buch

3.3 Funktionsweise Supply Chain Event Management

Ein Supply Chain Event Management (SCEM) erweitert die Funktionalität von T&T Systemen und ist dadurch in der Lage, deren Schwachstellen zu beseitigen: Im SCEM werden die durch das T&T System generierten Statusmeldungen in Echtzeit dem Entscheidungsträger zur Verfügung gestellt und darüber hinaus über einen in der SCEM-Software hinterlegten Soll-Ist-Vergleich in Events bzw. Alerts übersetzt.

Das SCEM-System fungiert dabei als Filter und erspart dadurch dem Process Owner die Suche nach von der Norm abweichenden Prozessen. Der Kontrollaufwand sinkt dadurch deutlich. Die entscheidungsrelevanten Daten werden aktiv zur Verfügung gestellt, d.h. sie müssen nicht erst (z.B. bei Fehlerverdacht) über eine Sendungsdatenbank manuell abgefragt werden. Diese ausgeprägte Usability erhöht die Wahrscheinlichkeit der Informationsversorgung und generell die Akzeptanz der Systeme.

Werden darüber hinaus diese „bewerteten“ Daten über eine einheitliche Schnittstelle, wie z.B. das Internet, den anderen Supply-Chain-Teilnehmern zugänglich gemacht, so kann dadurch eine erhöhte Transparenz über mehrere Stufen der Supply Chain geschaffen und ein umfassenderes Prozessverständnis bei allen Beteiligten erreicht werden. SCEM-Systeme beschränken sich nicht nur auf die Informationsversorgung von Status und Standort einer Einheit in der Transportkette, sondern beziehen auch andere logistische Prozessstrecken, wie etwa Produktionsfortschrittsmeldungen oder kritische Bestandsentwicklungen, in den Fokus der zu berichtenden Events mit ein. Damit geht das SCEM deutlich über das Funktionsspektrum von T&T-Systemen hinaus.

Weiterhin reagieren fortschrittliche SCEM-Systeme proaktiv auf Abweichungen vom Soll-Zustand, indem sie beispielsweise auf Grundlage hinterlegter Regeln Handlungsvorschläge generieren oder – im Extremfall – das Problem selbstständig lösen. Dies kann z.B. dadurch realisiert werden, dass auf Basis aktueller Daten, aus dem T&T-System, softwaregestützt eine Änderung in den Logistikprozessen vorgenommen wird (z.B. das Umrouten einer Sendung auf ein schnelleres Transportmittel).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit von SCEM aufgrund zunehmender Globalisierung und Komplexität in Wertschöpfungsketten.

2 Einführung in das Supply Chain Management (SCM): Dieses Kapitel definiert SCM, grenzt es von der klassischen Logistik ab und erläutert die Rolle der IT.

3 Supply Chain Event Management: Hier werden die konzeptionellen Grundlagen, die Funktionsweise, Implementierungsschritte sowie Marktangebote und Trends von SCEM detailliert analysiert.

Schlüsselwörter

Supply Chain Management, Supply Chain Event Management, SCEM, Tracking & Tracing, Prozesssteuerung, Prozesskontrolle, Bullwhip Effekt, Softwarelösungen, Wertschöpfungskette, Prozessoptimierung, Echtzeit-Monitoring, Risikominimierung, Logistik, Transparenz, Business Process Reengineering.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie moderne Softwarelösungen für das Supply Chain Event Management Unternehmen dabei unterstützen können, ihre Wertschöpfungsprozesse besser zu steuern und kritische Planabweichungen zeitnah zu erkennen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung vom klassischen Tracking & Tracing hin zu proaktiven SCEM-Systemen, deren Funktionsumfang, Implementierungsprozesse sowie die damit verbundenen ökonomischen Potenziale und Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen ereignisorientierter Steuerungssysteme darzustellen und aufzuzeigen, wie durch eine stärkere prozessübergreifende Transparenz die Wettbewerbsfähigkeit der Supply Chain gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung von Studien und Prozessmodellen (wie dem SCOR-Modell), um die theoretischen Konzepte mit praktischen Anwendungsfällen zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Konzept des Management by Exception, die Funktionsweise von SCEM-Modulen (Monitor, Notify, Simulate, Control, Measure) sowie praktische Implementierungsschritte und Entwicklungstrends erörtert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Supply Chain Event Management (SCEM), Echtzeit-Transparenz, Bullwhip Effekt, Prozessüberwachung, proaktives Störungsmanagement und die Rolle der Informationstechnologie als Enabler.

Wie unterscheidet sich SCEM von klassischem Tracking & Tracing?

Während Tracking & Tracing meist passive Verfahren sind, die Ist-Daten liefern, agieren SCEM-Systeme aktiv, filtern kritische Abweichungen, bieten einen Soll-Ist-Vergleich und unterstützen proaktive Entscheidungen.

Welche Rolle spielt der Bullwhip Effekt in der Argumentation?

Der Bullwhip Effekt dient als Beispiel für Ineffizienzen in der Lieferkette, die durch mangelnde Informationstransparenz entstehen und durch kollaborative SCEM-Prozesse eliminiert oder reduziert werden sollen.

Was sind die größten Hürden bei der Implementierung von SCEM?

Zu den Defiziten zählen hohe Investitionskosten, ein komplexer Integrationsaufwand sowie die oft fehlende Bereitschaft der beteiligten Unternehmen, Daten offenzulegen und volle Transparenz zu ermöglichen.

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Details

Title
Prozesssteuerung und –kontrolle durch Supply Chain Event Management Lösungen
College
University of Applied Sciences Koblenz
Course
Logistik Controlling
Grade
2,0
Author
Christian Dreeser (Author)
Publication Year
2005
Pages
33
Catalog Number
V60308
ISBN (eBook)
9783638540162
ISBN (Book)
9783638667289
Language
German
Tags
Prozesssteuerung Supply Chain Event Management Lösungen Logistik Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Dreeser (Author), 2005, Prozesssteuerung und –kontrolle durch Supply Chain Event Management Lösungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60308
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