Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sociology - Children and Youth

Kinder und Medien

Ein kurzer Einblick

Title: Kinder und Medien

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: Jochen Bender (Author)

Sociology - Children and Youth
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In modernen Informationsgesellschaften wie unserer, sind die neuen Medien allgegenwärtig. Jedes Kind wird unweigerlich mit ihnen konfrontiert und muss sich damit auseinandersetzen. Ob dies in einer für das Kind positiven Weise geschieht, sich auf sein Verhalten bzw. auf seine Entwicklung im allgemeinen eher förderlich auswirkt oder einer positiven Entwicklung im Wege steht, ist multifaktoriell bedingt. Welche Vor- Nachteile die verschieden Medien für Kinder beinhalten, wie sie wirken und von welchen Faktoren diese Wirkungen abhängig sind, sind neben der Frage nach ihrer Verbreitung zentrale Fragestellungen vorliegender Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mediales Nutzungsverhalten bei Kindern

2.1 Druckmedien

2.2 Radio und andere auditive Medien

2.3 Fernsehen

2.4 Computer und Videospiele

3. Die Nutzung der Medien und ihre Wirkung

3.1 Wirkung auf das Verhalten

3.2 Kognitive Fähigkeiten und Wissenszuwachs

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle verschiedener Medien im Leben von Kindern, beleuchtet deren Verbreitung sowie die vielfältigen Auswirkungen auf das kindliche Verhalten und die kognitive Entwicklung in der heutigen Informationsgesellschaft.

  • Mediales Nutzungsverhalten von Kindern im Bereich Druckmedien, Radio, Fernsehen und Computer.
  • Analyse der Wirkungsmechanismen von Medieninhalten auf das Sozialverhalten und die Psyche.
  • Bedeutung der elterlichen Vermittlung und des sozialen Umfelds für den Medienkonsum.
  • Förderung kognitiver Fähigkeiten und Wissenszuwachs durch verschiedene Medienformen.
  • Diskussion über den Zusammenhang zwischen Mediennutzung und Lesekompetenz sowie Schulleistungen.

Auszug aus dem Buch

2.4 Computer und Videospiele

Schon 1885 verfügten von den 12- 16jährigen etwa 1/5 über einfache Telespiele (vgl. LUKESCH u.a. 1990, zit. nach LUKESCH 1993, S. 487). Heute befindet sich etwa in jedem sechsten Haushalt ein Homecomputer, wobei nur 22% der Kinder, bei welchen ein solches Gerät zu Hause steht, dieses auch nutzen (vgl. Lukesch 1993, S. 478).

In einer Untersuchung der SWF- MEDIENFORSCHUNG (1989, zit. nach LUKESCH 1993, S. 487) konnte gezeigt werden, dass den Videospielen, im Vergleich aller Medien nur relativ wenig Zeit gewidmet wird. So beschäftigen sich 8- 13 jährige durchschnittlich nur etwa 3 Minuten pro Tag mit diesen Spielen. Über die Kindheit hinweg, nimmt die Spieldauer nach oben genannter Untersuchung zu, bis sie bei 13jährigen ihren Höhepunkt erreicht und danach wieder abfällt.

Entgegen der landläufigen Meinung, „Computerkids“ seien einzelgängerisch und an Spielkontakten mit anderen wenig interessiert, fand LUKESCH u.a. (1989, zit. nach LUKESCH 1996, S. 487), dass die meisten Kinder sich am liebsten zusammen mit ihren Freunden mit Videospielen beschäftigen. WEILER (1995, zit. nach BÜNDEL, HURRELMANN 1996, S. 231) konnte zeigen, dass die meisten „Computerkids“ enge Freundschaften zu anderen Kindern pflegen. Ein Peerbezug ist also, auch laut LUKESCH (1993, S. 487) unverkennbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Allgegenwärtigkeit neuer Medien in der modernen Gesellschaft ein und definiert die zentralen Fragestellungen hinsichtlich der Wirkung und Verbreitung von Medien bei Kindern.

2. Mediales Nutzungsverhalten bei Kindern: Das Kapitel bietet eine Bestandsaufnahme zur Nutzung von Druckmedien, Radio, Fernsehen sowie Computern und Videospielen im Kindesalter.

3. Die Nutzung der Medien und ihre Wirkung: Hier werden die emotionalen, kognitiven und sozialen Effekte der Medienrezeption diskutiert und Ansätze zur Förderung der kognitiven Fähigkeiten analysiert.

Schlüsselwörter

Mediennutzung, Kindheitsforschung, Lesekompetenz, Fernsehen, Computer, Videospiele, Sozialisation, kognitive Entwicklung, Medienwirkung, Printmedien, Jugendkultur, Lernprozesse, Informationsgesellschaft, Medienkompetenz, Erziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle moderner Medien im Alltag von Kindern und untersucht, wie sich deren Nutzung auf das Verhalten und die kognitive Entwicklung auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Nutzung von Printmedien, Radio, TV und digitalen Medien sowie der kritischen Auseinandersetzung mit deren pädagogischen und entwicklungspsychologischen Auswirkungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die positiven und negativen Einflüsse verschiedener Medien zu identifizieren und zu klären, unter welchen Bedingungen Medienkonsum förderlich oder hemmend auf die kindliche Entwicklung wirkt.

Welche wissenschaftliche Methodik wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung verschiedener empirischer Studien aus den Bereichen der Kindheits- und Medienforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Nutzungsverhalten detailliert beschrieben, gefolgt von einer tiefgehenden Diskussion zur Wirkung von Medien, insbesondere hinsichtlich Gewalt, Kreativität und kognitivem Wissenszuwachs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Untersuchung am besten?

Die wesentlichen Begriffe sind Mediennutzung, Sozialisation, Medienkompetenz, kognitive Entwicklung und die differenzierte Betrachtung von Medienformen wie Fernsehen und Computer.

Welchen Stellenwert räumt die Autorin bzw. der Autor dem Lesen ein?

Das Lesen wird als fundamentale Voraussetzung für die Teilhabe an der modernen Gesellschaft und als Grundlage für die Entwicklung hoher Medienkompetenz hervorgehoben.

Wie bewertet die Arbeit die Wirkung von Gewalt in Medien auf Kinder?

Die Arbeit warnt vor Verstärkungseffekten bei aggressivem Verhalten durch Vorbildfunktionen, weist jedoch darauf hin, dass es keine monokausalen Zusammenhänge gibt und das familiäre Umfeld eine entscheidende Rolle spielt.

Welche Bedeutung haben Märchen im Vergleich zu modernen Fernsehserien?

Laut der zitierten Auffassung von Bettelheim erfüllen Märchen und moderne Serien ähnliche Funktionen für die kindliche Identitätsbildung und die Bewältigung von Grundkonflikten.

Warum wird der Computer als besonderes Medium hervorgehoben?

Der Computer wird aufgrund seiner interaktiven Natur und seiner Fähigkeit zur direkten Rückmeldung als Medium mit besonderen Potenzialen für die Lernförderung und Steigerung der Schreibmotivation dargestellt.

Excerpt out of 13 pages  - scroll top

Details

Title
Kinder und Medien
Subtitle
Ein kurzer Einblick
College
SRH University of Heidelberg
Course
Kindheit im sozialen Wandel
Grade
2
Author
Jochen Bender (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V60456
ISBN (eBook)
9783638541305
ISBN (Book)
9783638752831
Language
German
Tags
Kinder Medien Kindheit Wandel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jochen Bender (Author), 2003, Kinder und Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60456
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint