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Prozessoptimierungsansätze im Überblick

Betrachtung mit Hauptaugenmerk auf die Methodik des Business Process Reengineering nach M. Hammer und C. Champy

Title: Prozessoptimierungsansätze im Überblick

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 89 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl.-Ing. Oliver Graf (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Die Leistungsfähigkeit einer Organisation wird heute neben Qualität und Kosten verstärkt anhand des Faktors Zeit beurteilt. Die immer schwieriger werdende Befriedigung der Kundenwünsche fordert von den Firmen ein hohes Maß an Flexibilität und schnelle Reaktionen auf ein wechselhaftes Nachfrageverhalten. Es gilt kurze Kommunikationswege und breit angelegte, an der Leistungserstellung orientierte Kompetenzen auszuprägen, um schnell, richtige Entscheidungen herbeiführen zu können. Das effiziente Bearbeiten aller Teilaufgaben ist gerade in Großunternehmen mit ihren komplexen Strukturen und verhältnismäßig starren, bereichsspezifischen Regelungen schwer zu organisieren.
Innerhalb dieser Arbeit werden wichtige Prozessoptimierungsansätze gegenübergestellt, um Anregungen zum bewältigen der sich stellenden Probleme zu liefern bzw. um die Auswahl der richtigen Methodik zu erleichtern. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht dabei der radikalste und zugleich jüngste aller hier aufgegriffenen Ansätze – das Business Process Reengineering, bei dem insbesondere die Kerninhalte Prozessdenken und der Einfluss der Informationstechnologie hervorgehoben werden. Die Entstehung des BPR bzw. der Einfluss früherer Effizienzsteigerungsansätze auf die Entwicklung des Reengineering, wird über die Beschreibung der Hauptinhalte der Ansätze nach Taylor und Ford, dem Lean Management, dem Six Sigma sowie weiteren und der anschließenden Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zur Methodik nach Hammer und Champy aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Business Process und Prozessoptimierung mittels BPR

2.1. Organisation als Grundlage für die Geschäftsprozessbetrachtung

2.1.1. Sichtweisen der Organisationslehre

2.1.2. Kernfragestellungen der Organisationslehre

2.1.3. Organisieren – Ein Prozess

2.2. Business Process

2.2.1. Die Typen von Geschäftsprozessen

2.2.2. Das Beschreiben von Geschäftsprozessen

2.2.3. Die Bewertung von Geschäftsprozessen

2.2.3.1. Bewertung aus Kundensicht

2.2.3.2. Bewertung aus Unternehmersicht

2.3. Business Process Reengineering

2.3.1. Notwendigkeit und Auslöser des BPR

2.3.2. Reorganisationspotentiale

2.3.3. Akzeptanzproblematik und Vorgehen beim BPR

2.3.4. Informationstechnologische Veränderung als Anstoß zur Prozessveränderung

3. Entwicklung des BPR

3.1. Bedeutende Effizienzsteigerungsansätze im Überblick

3.1.1. Vilfredo Pareto

3.1.2. Frederic Winslow Taylor

3.1.3. Henry Ford

3.1.4. William Edward Deming

3.1.5. Lean Management

3.1.5.1. Kaizen

3.1.5.2. Total Quality Management

3.1.5.3. Just in Time

3.1.5.4. Kundenorientierung

3.1.6. Six Sigma

3.1.7. BPR nach Hammer und Champy

3.1.7.1. Schlüsselworte

3.1.7.2. Wichtigkeit des Prozessdenkens

3.1.7.3. Informationstechnologie

3.1.7.4. Anwendungsbereiche und Anwender

3.1.7.5. Was BPR nicht ist

3.2. Zusammenfassende Gegenüberstellung der Einzelansätze

3.3. Einfluss der früheren Effizienzsteigerungsansätze auf das BPR

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene Prozessoptimierungsansätze und beleuchtet insbesondere die Methodik des Business Process Reengineering (BPR) nach Michael Hammer und James Champy. Ziel ist es, die Entwicklung der Effizienzsteigerungsmethoden der letzten zwei Jahrhunderte aufzuzeigen, diese zu systematisieren und ihren jeweiligen Einfluss auf das moderne BPR-Verständnis zu analysieren.

  • Instrumente der Organisationslehre und Definition des Business Process.
  • Detaillierte Erläuterung des BPR-Ansatzes unter Berücksichtigung von Prozessdenken und IT.
  • Strukturierte Gegenüberstellung bedeutender Effizienzsteigerungsansätze.
  • Analyse des Einflusses von Methoden wie Lean Management, Six Sigma, Taylorismus und Deming auf das BPR.
  • Diskussion von Erfolgsfaktoren und Risiken bei der Implementierung von Prozessreorganisationen.

Auszug aus dem Buch

3.1.7.1. Schlüsselworte

„Reengineering is the fundamental rethinking and radical redesign of business process to achieve dramatic improvements in critical, contemporary measures of performance, such as cost, quality, service, and speed.“22

Die bereits im einleitenden Abschnitt 3.1.7. und hier in der formellen Definition des Reengineering verwendeten Schlüsselworte sollen wegen ihrer Wichtigkeit für das Grundverständnis des Denkansatzes von Hammer und Champy, noch einmal in Kurzform erläutert werden:

fundamental – Die mit dem BPR in Verbindung stehenden Personen, allen voran die Führungskräfte, müssen sich zuerst dafür interessieren, WAS warum im Unternehmen gemacht wird. Im zweiten Schritt wird dann nach der eigentlichen Vorgehensweise, dem WIE gefragt. Es wird nichts als gegeben angenommen und sich auf die Frage konzentriert, wie ein Prozess sein sollte.

radikal – Bestehende Strukturen und Arbeitsabläufe werden komplett in Frage gestellt. Es wird versucht völlig neue Wege zur Erledigung der Arbeit zu finden. Praktisch bedeutet dies, eine Antwort auf folgende Frage zu suchen: „Wenn ich dieses Unternehmen heute mit meinem jetzigen Wissen und beim gegenwärtigen Stand der Technik neu gründen müsste, wie würde es dann aussehen?“23

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der wachsenden Anforderungen an moderne Organisationen im globalen Wettbewerb und Einführung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Business Process und Prozessoptimierung mittels BPR: Erläuterung der organisationstheoretischen Grundlagen und Definition von Geschäftsprozessen sowie Einführung in die Kernaspekte des Business Process Reengineering.

3. Entwicklung des BPR: Detaillierte Analyse historischer und aktueller Effizienzsteigerungsmethoden, deren Strukturierung und deren Einflussnahme auf das BPR-Konzept.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit zur wachsenden Bedeutung der Prozessorientierung und zur notwendigen Einzelfallbetrachtung bei der Anwendung von Optimierungsmethoden.

Schlüsselwörter

Business Process Reengineering, BPR, Prozessorientierung, Lean Management, Geschäftsprozesse, Effizienzsteigerung, Organisationstheorie, Prozessmanagement, Kaizen, Six Sigma, Kundenorientierung, Informationstechnologie, Wertschöpfung, Prozessoptimierung, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet einen strukturierten Überblick über verschiedene Prozessoptimierungsansätze und untersucht deren historische Entwicklung sowie deren Bedeutung für das moderne Business Process Reengineering (BPR).

Welche sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Grundlagen der Organisationslehre, die methodische Einordnung von Geschäftsprozessen sowie eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Reengineering-Ansatz nach Hammer und Champy.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die systematische Erläuterung und Gegenüberstellung von Effizienzsteigerungsmethoden der letzten zwei Jahrhunderte, um zu beurteilen, wie diese Ansätze das BPR beeinflusst haben und wo deren spezifische Anwendungsgebiete liegen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Der Autor verwendet eine Literaturanalyse und eine strukturierte Gegenüberstellung der Ansätze anhand von Hauptinhalten, Zielen und Anwendungsbereichen, um die Entwicklung zum radikalen Prozessansatz nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Prozessbegriffs, die ausführliche Darstellung des BPR und eine chronologische, thematische Aufarbeitung von Ansätzen wie Taylorismus, Fordismus, Deming-Management, Lean Management und Six Sigma.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Business Process Reengineering, Prozessorientierung, Effizienzsteigerung, Lean Management, Wertschöpfung und Organisationsgestaltung geprägt.

Warum betonen Hammer und Champy die Begriffe „fundamental“ und „radikal“ beim BPR?

Diese Begriffe unterstreichen, dass BPR nicht bei inkrementellen Verbesserungen stehen bleibt, sondern das bestehende Unternehmen vollständig in Frage stellt („Grüne-Wiese-Ansatz“), um Quantensprünge bei Kosten, Qualität und Zeit zu erzielen.

Welche Rolle spielt die Informationstechnologie laut dem Autor für das BPR?

Die IT dient nicht nur der Rationalisierung bestehender Wege, sondern als Enabler für völlig neue, bisher undenkbare Prozessstrukturen, indem sie geografische und zeitliche Restriktionen aufhebt.

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Details

Title
Prozessoptimierungsansätze im Überblick
Subtitle
Betrachtung mit Hauptaugenmerk auf die Methodik des Business Process Reengineering nach M. Hammer und C. Champy
College
Technical University of Chemnitz  (Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme)
Course
Studienarbeit im Rahmen der Diplomprüfungsordnung (Zeitansatz: 400h)
Grade
1,7
Author
Dipl.-Ing. Oliver Graf (Author)
Publication Year
2006
Pages
89
Catalog Number
V60483
ISBN (eBook)
9783638541527
ISBN (Book)
9783638718301
Language
German
Tags
Prozessoptimierungsansätze Studienarbeit Rahmen Diplomprüfungsordnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing. Oliver Graf (Author), 2006, Prozessoptimierungsansätze im Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60483
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