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Fallstudie zum UK Healthcare System

Title: Fallstudie zum UK Healthcare System

Seminar Paper , 2006 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Florian Jansen (Author)

Economics - Case Scenarios
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Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick zu verschaffen über das Gesundheitssystem der UK; schlussendlich soll eine Bewertung des Systems möglich sein. Hierzu fungiert als Referenzpunkt das uns bekannte deutsche Modell. In die Bewertung sind neben den systeminternen Aspekten auch die Interdependenzen des Gesundheitssystems mit anderen Systemen, wie beispielsweise dem Arbeitsmarkt, eingeflossen. Diese vergleichende Analyse ist dreigeteilt: Nach einem einleitenden Überblick über das britischen Systems (Teil A), der sinnvollerweise auch eine hinreichend detaillierte Betrachtung der Historie integriert sowie die Konstruktionselemente von Gesundheitssystemen strukturiert darstellt, wird in Teil B auf Basis dieser Informationen ein Stärken- Schwächen-Profil erstellt. Drittens und abschließend wird in Teil C ein Vergleich – ebenfalls den Informationen des Vergleichs der Konstruktionselemente folgend - zum deutschen Gesundheitssystem durchgeführt.

Um zuverlässige und aktuelle Daten zu gewährleisten, beziehen sich die Informationen zu UK meist direkt auf Quellen des National Health Service (NHS) oder den National Statistics (NS). Analog ist das Zahlenmaterial zum deutschen System maßgeblich aus Quellen des statistischen Bundesamtes und des Gesundheitsministeriums entnommen. Anderweitige Bezüge sind gesondert gekennzeichnet. Die jüngsten zuverlässigen Daten sind aus 2001 erhältlich, was den regelmäßigen Bezug auf eben dieses Jahr erklärt. Im Prinzip ist die medizinische Versorgung im Vereinigten Königreich (UK), also England, Wales, Schottland und Nordirland, sehr ähnlich organisiert. Im Folgenden wird - sofern nicht anders vermerkt - beispielhaft die Situation in England dargestellt.

Excerpt


Struktur der Fallstudie

EINLEITUNG

A. DAS UK-GESUNDHEITSSYSTEM IM ÜBERBLICK

1. Eckdaten UK und historische Entwicklung des Gesundheitssystems

1.1 Typisierung von Gesundheitssystemen

1.2 Kontext

1.3 Historie

2. Konstruktionselemente des britischen Gesundheitssystems

2.1 Kataloge der Risiken & Leistungen

2.2 Personelle Reichweite

2.3 Organisation

2.4 Leistungen

2.5 Versorgung

2.6 Finanzierung

B. STÄRKEN-SCHWÄCHEN-ANALYSE

1. Zielsetzung

2. Stärken

3. Schwächen

C. LÄNDERVERGLEICH UK vs. DEUTSCHLAND

1. Vergleich der Konstruktionselemente

1.1 Risiken und Gefährdungstatbestände

1.2 Personelle Reichweite

1.3 Organisation

1.4 Leistungen

1.5 Versorgung

1.6 Finanzierung

2. Vergleich der Stärken und Schwächen

2.1 Nachteile des UK-Gesundheitssystems

2.2 Vorteile des UK-Gesundheitssystems

FAZIT

AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Gesundheitssystem des United Kingdom (UK) im Vergleich zum deutschen Modell. Ziel ist es, durch die Betrachtung der historischen Entwicklung und der zentralen Konstruktionselemente ein fundiertes Stärken-Schwächen-Profil des britischen National Health Service (NHS) zu erstellen und dieses dem deutschen System gegenüberzustellen, um Handlungsoptionen für zukünftige Reformen abzuleiten.

  • Historische Entwicklung des NHS seit 1948
  • Konstruktionselemente: Organisation, Finanzierung und Leistungen
  • Stärken-Schwächen-Analyse des britischen Beveridge-Modells
  • Vergleichende Analyse: UK vs. Deutschland
  • Perspektiven für gesundheitspolitische Reformen in Deutschland

Auszug aus dem Buch

1.3 Historie

Vor Gründung des NHS im Jahr 1948 gab es keine Sicherstellung der Grundversorgung. Zwar wurden Arbeiter mit Einkommen unterhalb best. Einkommensgrenzen kostenlos von Ärzten versorgt, nicht aber galt dies den Ehefrauen, Kindern oder Arbeitern mit Einkommen (leicht) oberhalb dieser Grenze. Krankenhäuser mussten i.d.R. selbst bezahlt werden, in wenigen Fällen wurde erstattet. Die wenigen „Voluntary Hospitals“ (z.B. Marsden, Royal Free Hospital), also Kliniken mit kostenloser Behandlungsmöglichkeit, hatten eine hohe Nachfrage. Viele ärmere Leute waren auf den Goodwill der Ärzte angewiesen oder auf „Eigentherapie“. Am 5. Juli 1948 wurde der NHS gegründet, mit der Maßgabe die Gesundheitsversorgung für alle Bewohner sicherzustellen, unabhängig von ihrer Zahlungsfähigkeit. Die Finanzierung sollte durch den Steuerzahler erbracht werden, das Management durch das Department of Health, welches auch die Verantwortung zur Bereitstellung von Gesundheitsleistungen über den NHS innehatte. Seit der Gründung vollzogen sich jedoch große Änderungen organisatorischer Art, zuletzt die des sog. „NHS Plan: A Plan for Investment. A Plan for Reform“ im Jahre 2000, dessen Umsetzung bis ins letzte Jahr andauerte.

1948-57: Die Kriegsfolgen waren zu spüren (rationierte Lebensmittel, Knappheit von Baumaterial und Energie…), neue Ballungszentren entstanden – insgesamt wuchs der Bedarf an Gesundheitsleistungen rapide an. Der neu gegründete NHS integrierte erstmalig in der Geschichte alle Sektoren. Die Ausgaben des neuen Systems waren schwer kalkulierbar und wurden zunächst bei weitem übertroffen, Gründe dafür war der nicht antizipierte medizinische Fortschritt. Trotz der Intention des kostenlosen Zugangs, mussten erste Gebühren eingeführt werden. Die echten Innovationen des NHS erster Stunde waren das eingeführte Hausärztemodell sowie die Errichtung von „Community Health Centres“, vergleichbar mit heutigen „Gesundheitszentren“ zur Rundum-Versorgung.

Zusammenfassung der Kapitel

A. DAS UK-GESUNDHEITSSYSTEM IM ÜBERBLICK: Das Kapitel erläutert die Einordnung des britischen Systems als Beveridge-Modell, beleuchtet die historische Entwicklung seit 1948 und definiert die grundlegenden Konstruktionselemente wie Organisation, Finanzierung und Leistungsspektrum.

B. STÄRKEN-SCHWÄCHEN-ANALYSE: Hier werden die zentralen Vorteile wie der gleichberechtigte Zugang und die integrierte Versorgung sowie die spezifischen Schwächen des NHS, insbesondere Kapazitätsengpässe und Wartezeiten, detailliert aufgeführt.

C. LÄNDERVERGLEICH UK vs. DEUTSCHLAND: In diesem Abschnitt erfolgt eine direkte Gegenüberstellung der Konstruktionselemente und der Systemeffizienz, wobei die Unterschiede zwischen dem beitragsfinanzierten deutschen Modell und dem steuerfinanzierten britischen System herausgearbeitet werden.

FAZIT: Das Kapitel schließt mit der Erkenntnis, dass kein System grundsätzlich überlegen ist, beide jedoch von den Erfahrungen des jeweils anderen lernen können, um ihre jeweiligen Finanzierungs- und Qualitätsprobleme zu adressieren.

AUSBLICK: Der abschließende Teil diskutiert den Reformdruck in Deutschland und zeigt auf, warum eine steuerfinanzierte Variante eine sinnvolle Alternative zur Entlastung des Arbeitsmarktes sein könnte.

Schlüsselwörter

Gesundheitssystem, NHS, Beveridge-Modell, Deutschland, Bismarck-Modell, Finanzierung, Konstruktionselemente, Leistungsstandard, Hausarztmodell, Patientenorientierung, Reformbedarf, Sozialversicherung, Steuerfinanzierung, Wartezeiten, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Fallstudie?

Die Arbeit befasst sich mit einer strukturierten Analyse des britischen Gesundheitssystems (NHS) und vergleicht dieses mit dem deutschen Gesundheitssystem, um Vor- und Nachteile der jeweiligen Finanzierungs- und Organisationsmodelle aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Im Zentrum stehen die historische Entwicklung des NHS, die Identifizierung der Konstruktionselemente sowie eine Stärken-Schwächen-Analyse unter Berücksichtigung von Finanzierungsfragen und Patientenversorgung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das britische Modell zu erlangen und aus dem Vergleich mit dem deutschen System Erkenntnisse für notwendige gesundheitspolitische Reformen in Deutschland zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der die Gesundheitssysteme beider Länder anhand ihrer Konstruktionselemente (Risiken, Leistungen, Organisation, Finanzierung) systematisch gegenübergestellt und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Überblick über den NHS, eine Stärken-Schwächen-Analyse und einen detaillierten Ländervergleich hinsichtlich der systeminternen Prozesse und der Auswirkungen auf die Ökonomie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Analyse wird durch Begriffe wie Beveridge-Modell, Bismarck-Modell, NHS, Steuerfinanzierung, Sozialversicherung, Leistungsstandard und Effizienz maßgeblich geprägt.

Wie unterscheidet sich die Finanzierung in UK und Deutschland?

Während der NHS primär durch allgemeine Steuern finanziert wird (Beveridge-Modell), basiert das deutsche System auf einem beitragsorientierten Modell über die gesetzliche Krankenversicherung (Bismarck-Modell).

Welche Rolle spielt das Hausarztmodell im britischen System?

Das Hausarztmodell dient als Gate-keeper-Funktion, die den direkten Zugang zu Fachärzten einschränkt, um eine effiziente Steuerung der Patientenströme und eine kontrollierte Inanspruchnahme der stationären Versorgung zu gewährleisten.

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Details

Title
Fallstudie zum UK Healthcare System
College
University Witten/Herdecke  (Fakultät der Wirtschaftswissenschaften)
Course
Health systems - an international comparison
Grade
1,3
Author
Florian Jansen (Author)
Publication Year
2006
Pages
26
Catalog Number
V60822
ISBN (eBook)
9783638544023
ISBN (Book)
9783638724937
Language
German
Tags
Fallstudie Healthcare System Health
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Jansen (Author), 2006, Fallstudie zum UK Healthcare System , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60822
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