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Determinanten der Nachfrage nach Krankenversicherungsprodukten in Deutschland

Título: Determinanten der Nachfrage nach Krankenversicherungsprodukten in Deutschland

Tesis , 2006 , 99 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Nicole Menger (Autor)

Economía - Economía de la salud
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen makroökonomischen Einflussfaktoren und der Krankenversicherungsnachfrage anhand statistischer Methoden zu erläutern. Mithilfe der Ergebnisse werden Prognosen für die zukünftige Entwicklung der Nachfrage nach privaten Krankenversicherungsprodukten abgeleitet. Der Zweck dieser Nachfrageprognose besteht darin, den Wirtschaftssubjekten bei ihren Entscheidungen eine möglichst zuverlässige und umfassende Informationsgrundlage über bevorstehende Zustände und Entwicklungen zu verschaffen, um Risiken in der unternehmerischen Entscheidungsfindung zu minimieren. Zunächst wird in Kapitel 2 die theoretische Nachfrage dargestellt. Hier geht es darum, die Gründe für das allgemeine Nachfrageverhalten und dessen Verlauf zu erläutern. In diesem Zusammenhang wird auch die Entstehung der speziellen Nachfrage nach Versicherungsprodukten begründet und es wird im Folgenden erklärt, inwiefern sich makroökonomische aber auch andere externe Faktoren auf die private Kranken-versicherungsnachfrage auswirken können. Kapitel 3 beschreibt die Vorgehensweise im Rahmen der Arbeit. Es werden zunächst ausgewählte makroökonomische Einflussfaktoren genannt und vorgestellt. Danach werden die Indikatoren der Nachfrage nach privaten Krankenversicherungsprodukten näher erläutert. Hier wird erklärt, anhand welcher Kriterien die Nachfrage nach Krankenversicherungsprodukten begründet werden kann und wie sich diese Versicherungsnachfrage messen lässt. In diesem Zusammenhang werden ebenso die Krankenversicherungsprodukte genannt, welche zur Untersuchung im Rahmen dieser Arbeit speziell ausgewählt werden. Abschließend werden im dritten Kapitel ausgesuchte Methoden der Bestimmung von Korrelationen erläutert und deren Bedeutung näher beleuchtet. In Kapitel 4 werden die im Rahmen der Untersuchung gewonnenen Ergebnisse präsentiert und analysiert. Ziel ist es, diejenigen makroökonomischen Faktoren zu identifizieren, die aufgrund der durchgeführten Berechnungen den größten Einfluss auf die Nachfrage nach privaten Krankenversicherungsprodukten in Deutschland haben. Der wahre Zusammenhang soll anschließend durch theoretische und sachliche Überlegungen herausgestellt werden. Anhand der gewonnenen Resultate werden Prognosen für eine mögliche künftige Entwicklung der Krankenversicherungsnachfrage erstellt.
Das letzte Kapitel beinhaltet eine Zusammenfassung der Ergebnisse. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie der Nachfrage nach Versicherungsprodukten

2.1 Erwartungsnutzenmodell als Grundlage der Nachfrage

2.2 Entstehung der privaten Krankenversicherungsnachfrage

2.2.1 Nachfrage nach Versicherungen

2.2.2 Nachfrage nach privaten Krankenversicherungsprodukten

2.2.3 Nachfrage nach Sozialversicherung versus Nachfrage nach Individualversicherung

2.3 Makroökonomische Einflussfaktoren von Kaufentscheidungen in der Versicherungswirtschaft

3 Vorgehen im Rahmen der Untersuchung

3.1 Ausgewählte makroökonomische Determinanten

3.2 Indikatoren der Nachfrage nach privaten Krankenversicherungsprodukten

3.2.1 Bruttobeitragseinnahmen

3.2.2 Zahl der Versicherten

3.3 Private Krankenversicherungsprodukte als Nachfragesubjekte

3.4 Methoden der Bestimmung von Beziehungen

3.4.1 Regressionstechnik

3.4.2 Korrelationstechnik

3.4.3 Bedeutungen der Techniken im Rahmen der Untersuchung

4 Ergebnisse und Analyse

4.1 Empirische Ergebnisse

4.2 Analyse

4.3 Prognose des Nachfrageverhaltens

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Zusammenhänge zwischen makroökonomischen Einflussfaktoren und der Nachfrage nach privaten Krankenversicherungsprodukten in Deutschland statistisch zu analysieren, um fundierte Prognosen für die zukünftige Nachfrageentwicklung ableiten zu können.

  • Analyse makroökonomischer Einflussgrößen wie BIP, Einkommen und Arbeitslosenzahlen
  • Statistische Methoden zur Bestimmung von Korrelationen und kausalen Zusammenhängen
  • Untersuchung verschiedener Produktsegmente der privaten Krankenversicherung
  • Vergleich des Nachfrageverhaltens nach Rechtsformen (AG vs. VVaG)
  • Prognose der Nachfrageentwicklung bis zum Jahr 2009

Auszug aus dem Buch

2.1 Erwartungsnutzenmodell als Grundlage der Nachfrage

Jedes Individuum muss täglich Entscheidungen treffen. Nicht selten handelt es sich dabei um Entscheidungsprobleme von existenzieller Bedeutung, welche die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig beeinflussen können. Wird der Entscheider mit einer solchen Schwierigkeit konfrontiert, so steht er vor einem „Wahlproblem“.

Situationen, in denen Entscheidungen getroffen werden müssen, sind durch eine bestimmte Grundstruktur gekennzeichnet. Diese kann beschrieben werden durch das Vorhandensein mehrerer Handlungsalternativen, sowie deren Konsequenzen und durch persönliche Ziele und Präferenzen des Entscheiders.

Ein Entscheidungsproblem entsteht erst dann, wenn mindestens zwei Handlungsalternativen vorliegen, d.h. wenn überhaupt eine Wahlmöglichkeit besteht. Ein Entscheider wird bspw. immer die möglichen Konsequenzen der Handlungsalternativen und deren Wahrscheinlichkeit einzutreten abwägen, bevor er letztlich eine Entscheidung trifft. Von großer Bedeutung im Entscheidungsprozess sind außerdem die persönlichen Ziele. Sind diese nicht klar definiert, ist das Treffen einer rationalen Entscheidung unmöglich, denn Handlungsalternativen werden danach beurteilt, wie nahe sie den individuellen Zielen kommen.

Entscheidungen können bei Sicherheit oder Unsicherheit getroffen werden. Sichere Erwartungen liegen dann vor, wenn jede Alternative genau eine Konsequenz mit sich bringt. Wenn Entscheidungen bei Risiko getroffen werden, bildet die Erwartungsnutzentheorie, begründet durch von Neumann und Morgenstern, die Grundlage rationalen Handelns. Danach wählt ein rationaler Entscheider immer diejenige Alternative aus, deren erwarteter Nutzen („Expected Utility“) am größten ist. Man geht daher von der Figur des „Homo Oeconomicus“ aus, der bei jeder Wahlentscheidung unter Berücksichtigung der ihm zur Verfügung stehenden Informationen diejenige Handlungsposition wählt, welche für ihn am nützlichsten ist. Diese Theorie unterstellt demnach allen Wirtschaftssubjekten ein absolut rationales Verhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wettbewerbsdruck in der Versicherungsbranche und begründet die Notwendigkeit von Nachfrageprognosen für die strategische Unternehmensführung.

2 Theorie der Nachfrage nach Versicherungsprodukten: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des rationalen Entscheidungsverhaltens sowie die speziellen Beweggründe für den Abschluss von Versicherungsverträgen erläutert.

3 Vorgehen im Rahmen der Untersuchung: Dieses Kapitel definiert die Auswahl der makroökonomischen Determinanten, die relevanten Nachfrageindikatoren und die angewandten statistischen Methoden zur Bestimmung von Zusammenhängen.

4 Ergebnisse und Analyse: Hier werden die empirischen Daten ausgewertet, die statistischen Korrelationen zwischen ökonomischen Parametern und der Nachfrage aufgezeigt und Prognosen für das Jahr 2009 abgeleitet.

5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Abhängigkeit der Krankenversicherungsnachfrage von der gesamtwirtschaftlichen Situation zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Branche.

Schlüsselwörter

Krankenversicherung, private Krankenversicherung, Nachfrageprognose, makroökonomische Faktoren, Bruttoinlandsprodukt, verfügbares Einkommen, Erwartungsnutzenmodell, Korrelationsanalyse, Regressionsanalyse, substitutive Krankenversicherung, Krankentagegeld, Versicherungsnachfrage, Vorsorgebedarf, Konjunktur, Absatzplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit untersucht, wie sich makroökonomische Variablen wie das Wirtschaftswachstum oder das Einkommen auf die Nachfrage nach privaten Krankenversicherungsprodukten in Deutschland auswirken.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Nachfrageentscheidung, die Analyse volkswirtschaftlicher Einflussfaktoren und die Anwendung statistischer Prognosemodelle auf Versicherungsdaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen ökonomischen Einflussfaktoren und der PKV-Nachfrage empirisch zu belegen, um daraus verlässliche Prognosen für die zukünftige Geschäftsentwicklung zu erstellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine quantitative statistische Analyse, insbesondere auf Regressions- und Korrelationsrechnungen unter Verwendung historischer Zeitreihen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise bei der Datenselektion sowie die detaillierte empirische Auswertung und Analyse der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind PKV-Nachfrage, Bruttoinlandsprodukt, verfügbares Einkommen, Korrelationsanalyse und Absatzplanung in der Versicherungswirtschaft.

Spielt die Rechtsform der Versicherer für die Nachfrage eine Rolle?

Die Arbeit untersucht explizit, ob Kunden ihr Nachfrageverhalten an der Rechtsform (Aktiengesellschaft vs. Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit) ausrichten, kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass dies kaum der Fall ist.

Welcher Faktor erwies sich als bester Prognoseindikator?

In vielen Fällen stellte sich das verfügbare Einkommen als der realitätsnächste und geeignetste Indikator für die Prognose der Nachfrageentwicklung heraus.

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Detalles

Título
Determinanten der Nachfrage nach Krankenversicherungsprodukten in Deutschland
Universidad
University of Cooperative Education Mannheim  (Ausbildungsbereich Wirtschaft)
Curso
Statistik, SBWL, VWL
Calificación
1,3
Autor
Nicole Menger (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
99
No. de catálogo
V60861
ISBN (Ebook)
9783638544337
ISBN (Libro)
9783656815709
Idioma
Alemán
Etiqueta
Determinanten Nachfrage Krankenversicherungsprodukten Deutschland Statistik SBWL
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nicole Menger (Autor), 2006, Determinanten der Nachfrage nach Krankenversicherungsprodukten in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60861
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