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Burn Out bei Führungskräften

Theorie, Messinstrumente, empirische Befragung

Title: Burn Out bei Führungskräften

Diploma Thesis , 2004 , 79 Pages , Grade: 2

Autor:in: Gregor Schimbäck (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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In den letzten Jahren ist Burn-Out zu einem Schlagwort in der Mediendiskussion und der breiten Öffentlichkeit geworden. Durch die stetig zunehmende Anzahl an Betroffenen stellt Burn-Out nun mehr als eine Modeerscheinung dar, die Sinnhaftigkeit des Tuns wird dabei in Frage gestellt, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Betroffenen wird dadurch nachhaltig beeinträchtigt.

Im Kapitel "Einführung" soll ein Überblick über die Geschichte des Begriffs „Burn-Out gegeben werden. Des Weiteren wird auf die Entwicklung und Entstehung des Forschungsgegenstand näher eingegangen. Zielsetzung dabei ist es unter anderem, den Begriff von anderen Themen wie Arbeitsunzufriedenheit oder Depressionen abzugrenzen. Insbesondere auch die zunehmende und immer noch steigende Popularität des Begriffs wird betont.

Im Kapitel "Konzepte" soll ein Überblick über die wichtigsten und gebräuchlichsten Definitionen in der Burn-Outforschung gegeben werden. Die unterschiedlichen Auslegungen des Begriffs werden näher erläutert. Damit soll es gelingen den Begriff vollständig zu ergründen, die möglichen Einflüsse und Entstehungsbedingungen eines Burn-Out sollen konkretisiert und fassbar gemacht werden.

Im Kapitel "Symptomatik" wird der Verlauf der Krankheit konkretisiert, daraus werden die gewaltig negativen Auswirkungen und die Folgen von Burn-Out ersichtlich. Eindeutig hervor gehen dadurch auch die Unterschiede zu anderen Beschwerden wie Depressionen, Stress und Arbeitsunzufriedenheit.

Im Kapitel "Messinstrumente" werden die wichtigsten Instrumente zur Bestimmung von Burn-Out vorgestellt. Damit wird auch die Frage beantwortet, ob ein Schweregrad von Burn-Out exakt ermittelt werden kann.

Im Kapitel „Wie betroffen sind Führungskräfte von Burn-Out?“ soll festgestellt werden, wie gefährdet Führungskräfte tatsächlich von Burn-Out sind. Eine Befragung von insgesamt 67 Führungskräften dient der Erhebung der Burn-Out-Betroffenheit in diesem Berufsfeld.

Das Fazit bildet den Abschluss der Arbeit und gibt Anknüpfungspunkte für weitere Forschungsarbeiten zum Phänomen Burn-Out. Bestehende Forschungsarbeiten werden dabei analysiert und der Einsatz neuer Forschungsmethoden in Erwägung gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Burn-Out- Eine Einführung

3. Burn-Out Konzepte

3.1 Individuumzentrierte Konzepte

3.1.1 Burn-Out-Konzept nach Burisch

3.1.2 Burn-Out-Konzept nach Meier

3.1.3 Burn-Out-Konzept nach Freudenberger

3.1.4 Burn-Out-Konzept nach Edelwich und Brodsky

3.1.5 Zusammenfassung

3.2 Situationszentrierte Konzepte

3.2.1 Burn-Out-Konzept nach Maslach u. Schaufeli

3.2.2 Burn-Out-Konzept nach Pines u. Aronson

3.2.3 Burn-Out-Konzept nach Cherniss

3.2.4 Burn-Out-Konzept nach der Berkeley Planning Associates

3.2.5 Zusammenfassung

4. Symptomatik

4.1 Burn-Out-Symtomatik nach Schaufeli

4.2 Burn-Out-Symptomatik nach Ewald

4.3 Burn-Out-Symptomatik nach Burisch

4.4 Burn-Out-Symptomatik nach Golembieski

4.5 Burn-Out-Symptome nach Cherniss

4.6 Zusammenfassung

5. Messinstrumente

5.1 Maslach Burn-Out Inventory

5.2 Maslach Burn-Out Inventory General Survey

5.3 Tedium Measure von Pines

5.4 Zusammenfassung

6. Untersuchung

6.1 Einleitung

6.2 Untersuchungsverlauf

6.3 Zielgruppe

6.3.1 Altersverteilung der Führungskräfte

6.3.2 Geschlecht der Führungskräfte

6.3.3 Berufserfahrung der Führungskräfte

6.3.4 Familiäre Situation der Führungskräfte

6.4 Ergebnisse

6.4.1 Feedback

6.4.2 Monotonie

6.4.3 Erwartungshaltungen

6.4.4 Psychische Ermüdung

6.4.5 Distanzierung

6.4.6 Frustration

6.4.7 Erschöpfung

6.5 Kritische Betrachtung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat das Ziel, Führungskräfte für das Phänomen Burn-Out zu sensibilisieren und den Status Quo der Betroffenheit mittels einer empirischen Erhebung bei 67 Führungskräften von Raiffeisenbanken in Oberösterreich zu untersuchen.

  • Historische Entwicklung und Begriffsabgrenzung von Burn-Out
  • Darstellung und Kategorisierung theoretischer Burn-Out-Konzepte
  • Analyse von Krankheitssymptomatiken und deren Verlaufsphasen
  • Evaluation wissenschaftlicher Messinstrumente zur Burn-Out-Bestimmung
  • Empirische Untersuchung der Belastungssituation von Führungskräften

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Burn-Out-Konzept nach Burisch

Nach Burisch drückt sich Burn-Out aus durch Depression, Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit. Burisch stellt besonders den Aspekt der Motivation in den Mittelpunkt seiner Überlegungen.

Menschliches Verhalten wird zunächst dadurch angeregt, dass die latenten Motive des Akteurs durch eine wahrgenommene Situation angeregt und aktiviert werden. Das Resultat ist die Identifikation mit einem Ziel, das zur Mobilisierung der Energie und Ausführung von einer Handlung führt. Es ist aber auch möglich, dass der Weg von der Motivanregung zur Motivsättigung oder anders ausgedrückt dem Ziel gestört ist. Ein Hindernis kann die Zielerreichung beeinträchtigen und das Ziel nur mit unverhältnismäßigem hohem Aufwand erreichen lassen. Erfolglose Versuche diesem Stress beizukommen resultieren in weiterer Folge zu fataler Verminderung von Bewältigungsanforderungen und zu einem pessimistischen Weltbild. Das Individuum erlebt daraufhin Gefühle der Hilflosigkeit bis hin zu Erschöpfung. Psychische Störungen können allerdings auch nach der Zielerreichung auftreten, und zwar dann wenn die Erwartung bezüglich der nachfolgenden Entlohnung enttäuscht wird oder die Zielerreichung sogar zu negativen Effekten führt. Auch in diesem Fall reagiert das Individuum mit Pessimismus und verminderter Anstrengung.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Diese Einleitung gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit und die Relevanz der einzelnen Kapitel für das Ziel, das Phänomen Burn-Out zu ergründen.

Burn-Out- Eine Einführung: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte des Begriffs sowie dessen zunehmende mediale und wissenschaftliche Verbreitung.

Burn-Out Konzepte: Hier werden verschiedene Erklärungsansätze für Burn-Out vorgestellt, unterteilt in individuumzentrierte und situationszentrierte Konzepte.

Symptomatik: Das Kapitel erläutert die vielfältigen somatischen, vegetativen und psychischen Symptome von Burn-Out und beschreibt den prozesshaften Verlauf der Krankheit.

Messinstrumente: Hier werden gängige psychologische Verfahren vorgestellt, mit denen das Ausmaß von Burn-Out operationalisiert und messbar gemacht werden kann.

Untersuchung: Dieses Kapitel dokumentiert die empirische Befragung von Führungskräften inklusive Zielgruppendefinition, Methodik und Auswertung der Faktoren.

Kritische Betrachtung: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung und diskutiert Einschränkungen sowie den Bedarf für künftige Vergleichsstudien.

Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse, wonach keine erhöhte Burn-Out-Gefährdung bei der befragten Gruppe vorliegt.

Schlüsselwörter

Burn-Out, Führungskräfte, Erschöpfung, Depersonalisierung, Stress, Arbeitsbelastung, Coping, Maslach Burn-Out Inventory, OLBI, psychische Ermüdung, Frustration, Motivationsverlust, Arbeitszufriedenheit, Leistungsdruck, Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Burn-Out-Syndrom, analysiert theoretische Konzepte und untersucht im empirischen Teil, wie stark Führungskräfte in Raiffeisenbanken davon betroffen sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Einordnung von Burn-Out, Symptomanalyse, Messmethoden und die berufliche Belastungssituation von Führungspersonen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Phänomen Burn-Out bei Führungskräften zu untersuchen und zu eruieren, ob diese Berufsgruppe ein überdurchschnittliches Gefährdungspotenzial aufweist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der 67 Führungskräfte mittels des Oldenburger Burn-Out-Inventars (OLBI) befragt und die Daten statistisch (Faktorenanalyse) ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Burn-Out-Konzepten und Symptomatiken sowie eine praktische Untersuchung mittels Fragebögen in der Bankenbranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Burn-Out, Führungskräfte, Stress, Erschöpfung, Arbeitsbelastung und quantitative empirische Forschung sind die tragenden Begriffe.

Warum wurde das Oldenburger Burn-Out-Inventar (OLBI) für die Studie gewählt?

Das OLBI wurde gewählt, da es Burn-Out auch außerhalb von helfenden Berufen misst und somit besser auf die spezifische Situation von Führungskräften in Banken anwendbar ist.

Welches Hauptergebnis lieferte die Untersuchung?

Die Studie ergab, dass bei der befragten Gruppe von Führungskräften keine eindeutige, erhöhte Burn-Out-Gefährdung festgestellt werden konnte.

Welche Rolle spielt das Alter der Führungskräfte für Burn-Out-Faktoren?

Die Auswertung zeigte, dass das Alter beispielsweise bei den Faktoren "Feedback" und "Erwartungshaltungen" eine signifikante Rolle spielt, während das Geschlecht in vielen Bereichen weniger Einfluss hatte.

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Details

Title
Burn Out bei Führungskräften
Subtitle
Theorie, Messinstrumente, empirische Befragung
College
Vienna University of Economics and Business  (Institut für Soziologie)
Grade
2
Author
Gregor Schimbäck (Author)
Publication Year
2004
Pages
79
Catalog Number
V60931
ISBN (eBook)
9783638544948
ISBN (Book)
9783656808336
Language
German
Tags
Burn Führungskräften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gregor Schimbäck (Author), 2004, Burn Out bei Führungskräften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60931
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