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Das EFQM-Modell. Möglichkeiten und Grenzen

Title: Das EFQM-Modell. Möglichkeiten und Grenzen

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Betriebswirtin Cathrin Huber (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Meiner Auffassung zufolge liegt das Ziel eines jeden Unternehmens darin, kur zfristig am Markt zu bestehen und langfristig zu wachsen. Verschiedene Faktoren wie der steigende Konkurrenzdruck, die zunehmenden Kundenerwartungen und der wachsende globale Wettbewerb erschweren es dieses Ziel zu erreichen. Deshalb ist es für Unternehmen unerlässlich geworden täglich Spitzenleistungen zu erbringen und sie auf Dauer zu sichern. Die Spitzenleistung beschränkt sich aber nicht auf die reine Produkt- oder Dienstleistungsqualität, sondern vielmehr auf die qualitative Überlegenheit der betrieblichen Leistungen als Ganzes. Vor diesem Hintergrund ergab sich die Entwicklung, dass Total Quality Management (TQM) auch in Europa seit Anfang der 90er Jahre das Managementkonzept vieler Unternehmen bestimmt. Ein heute anerkanntes Referenzmodell für TQM ist das Business Excellence Model der European Foundation for Quality Management (EFQM). Dieses Modell wird von einer zunehmenden Anzahl von Unternehmen implementiert, und hat sich zu einem Quasi-Standard für TQM in Europa entwickelt. Ziel dieser Arbeit ist es, im ersten Teil das EFQM-Modell in seinen Grundzügen zu beschreiben. Der zweite Teil dient der kritischen Erörterung der Möglichkeiten und Grenzen des EFQM-Modells.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. TEIL - ZUR THEORIE DES EFQM-MODELLS FÜR EXCELLENCE

1. Die Entstehung des EFQM-Modells

2. Die Grundkonzepte des EFQM-Modells

2.1. Ergebnisorientierung

2.2. Ausrichtung auf den Kunden

2.3. Führung und Zielkonsequenz

2.4. Management mittels Prozessen und Fakten

2.5. Mitarbeiterentwicklung und -beteiligung

2.6. Kontinuierliches Lernen, Innovation und Verbesserung

2.7. Aufbau von Partnerschaften

2.8. Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit

3. Der inhaltliche Aufbau des EFQM-Modells

3.1. Die Kriterien

3.1.1. Die Befähiger

3.1.2. Die Ergebnisse

4. Die RADAR-Logik des EFQM-Modells

II. TEIL – ZUR KRITISCHEN ERÖRTERUNG DER MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DES EFQM-MODELLS

1. Die Möglichkeiten des EFQM-Modells

1.1. Leicester-Studie

1.2. Praxisbeispiel aus dem Industriesektor – Die Schurter AG

1.3. Praxisbeispiel aus dem Dienstleistungssektor – TNT Epress GmbH

1.4. Universelle Einsetzbarkeit und Flexibilität

1.5. Objektive Bewertung des Leistungsstandes und Benchmarking

1.6. Orientierung am Stakeholderansatz

2. Die Grenzen des EFQM-Modells

2.1. Der Faktor „Mensch“

2.2. Fehlende Komponenten

2.3. Das Human-, Zeit- und Finanzkapital

2.4. Bürokratische Struktur

2.5. Fehlendes Implementierungskonzept

2.6. Komplexität

Fazit

Zielsetzung und Themen

Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Beschreibung der Grundzüge des EFQM-Modells sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dessen spezifischen Anwendungsmöglichkeiten und konzeptionellen Grenzen in der Unternehmenspraxis.

  • Grundlagen und Entstehung des EFQM-Modells als TQM-Referenzmodell
  • Detaillierte Analyse der Kriterien und der RADAR-Logik
  • Untersuchung der Erfolgspotenziale anhand von Studien und Praxisbeispielen
  • Kritische Reflexion über Implementierungshürden und strukturelle Defizite

Auszug aus dem Buch

1.4. Universelle Einsetzbarkeit und Flexibilität

Ein großer Vorteil des EFQM-Modells liegt darin, dass es universell einsetzbar ist. Es ist für keinen spezifischen Anwendungsbereich entwickelt, sondern bewusst offen und praxisorientiert formuliert worden. Deshalb kann es eine breite Anwendbarkeit bei Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen als auch bei sozialen Einrichtungen finden. Für die Verschiedenheit der Unternehmen, die dieses Modell anwenden, spricht allein schon die Liste der Gewinner des EQA’s. Sie reicht von der Automobilindustrie (BMW) über Fracht- (TNT Express) und Telekommunikationsunternehmen (T-Systems) bis hin zur Zahnarztpraxis und Hotellerie (Schindlerhof Klaus Kobjoll).

Diese verschiedenen Branchen sprechen für die Flexibilität des EFQM-Modells. Viele Unternehmen nutzen das Modell als Grundlage und Rahmen für ihren eigenen Weg zu Business Excellence. Das Vaillant Exzellenz Modell basiert z.B. auf dem Modell der EFQM, wurde aber in einigen Aspekten an die speziellen Anforderungen der Firma angepasst. Vaillant hat also die Möglichkeiten der kreativen Eigengestaltung genutzt. Vor allem Einrichtungen des nichtindustriellen Bereichs (Schulen, Krankenhäuser etc.) nehmen diese Möglichkeit wahr und übertragen das EFQM-Modell auf die jeweiligen eigenen Prozeduren.

Vergleicht man die Gewinner des EQA’s untereinander, so lässt sich eine weitere Möglichkeit erkennen, die das EFQM-Modell bietet: Die Implementierung des Modells in Unternehmen der verschiedensten Größen. Auch ein kleineres Unternehmen, z.B. eine Zahnarztpraxis, mit wenigern Mitarbeitern und geringerem Umsatz kann das Modell ebenso anwenden wie größere Konzerne, z.B. BMW. Es muss aber nicht immer gleich das ganze Unternehmen sein, das sich dem EFQM-Modell verschreibt. Ebenso ist die Ausrichtung lediglich einer Abteilung auf das Modell möglich. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass man die eventuellen Schwierigkeiten des Modells in der Praxis und die Anwendung im kleinen Rahmen erfahren kann und somit die Frage einfacher geklärt werden kann, ob das Modell auf den ganzen Betrieb ausgeweitet werden soll oder nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Unternehmen, langfristig zu wachsen, und stellt das EFQM-Modell als führendes Referenzmodell für Total Quality Management in Europa vor.

I. TEIL - ZUR THEORIE DES EFQM-MODELLS FÜR EXCELLENCE: Dieser Teil beschreibt die Entstehung, die fundamentalen Grundkonzepte sowie den inhaltlichen Aufbau des Modells inklusive der Kriterien und der RADAR-Logik.

II. TEIL – ZUR KRITISCHEN ERÖRTERUNG DER MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DES EFQM-MODELLS: Hier erfolgt eine Analyse der Stärken anhand von Studien und Praxisbeispielen sowie eine kritische Betrachtung der Grenzen hinsichtlich Faktoren wie dem Menschen, der Komplexität und fehlender Komponenten.

Fazit: Das Fazit resümiert das Modell als nützliches, aber nicht alleiniges Hilfsmittel, das von der Überzeugungskraft des Managements und der Flexibilität in der Anwendung lebt.

Schlüsselwörter

EFQM-Modell, Total Quality Management, Business Excellence, Unternehmensqualität, RADAR-Logik, Qualitätsmanagement, Benchmarking, Stakeholderansatz, Prozessmanagement, Unternehmenskultur, Effizienz, Wettbewerbsvorteil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das EFQM-Modell für Excellence im Hinblick auf seine theoretischen Grundlagen sowie seine praktischen Möglichkeiten und Grenzen für Unternehmen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entstehung des Modells, die Grundkonzepte, die Kriterienstruktur, die RADAR-Logik sowie eine kritische Evaluation der praktischen Anwendbarkeit.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Ziel ist es, den Aufbau des Modells zu erläutern und kritisch zu prüfen, wo die Vorteile liegen und an welchen Stellen das Modell in der Praxis an seine Grenzen stößt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung des EFQM-Modells unter Einbeziehung von Fallbeispielen und Studienergebnissen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die EFQM-Kriterien und -Logik sowie eine kritische Diskussion, die Faktoren wie Mitarbeiterbeteiligung, Komplexität und Implementierung beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zu den Kernbegriffen gehören Business Excellence, TQM, RADAR-Logik, Prozessmanagement und der Stakeholderansatz.

Warum ist der Faktor „Mensch“ eine Grenze des Modells?

Die Implementierung erfordert eine hohe Veränderungsbereitschaft und Überzeugungskraft; ohne die aktive Einbindung und Begeisterung aller Mitarbeiter scheitert das Modell in der Praxis.

Was bedeutet die „universelle Einsetzbarkeit“ bei EFQM?

Das Modell ist branchendifferenziert nicht starr, sondern offen gestaltet, sodass es sowohl von kleinen Betrieben als auch von Großkonzernen in verschiedenen Sektoren adaptiert werden kann.

Welches Problem besteht bezüglich des Implementierungskonzepts?

Die Autorin kritisiert, dass für die komplexe Einführung des Modells kein ausreichendes, standardisiertes Implementierungskonzept existiert, was zu Fehlern führen kann.

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Details

Title
Das EFQM-Modell. Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Cooperative Education Ravensburg
Grade
1,7
Author
Diplom-Betriebswirtin Cathrin Huber (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V60958
ISBN (eBook)
9783638545174
Language
German
Tags
EFQM-Modell Möglichkeiten Grenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Betriebswirtin Cathrin Huber (Author), 2006, Das EFQM-Modell. Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60958
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