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Übertragen eines Meterrisses mit der Schlauchwaage (Unterweisung Maurer und Betonbauer / -in)

Title: Übertragen eines Meterrisses mit der Schlauchwaage (Unterweisung Maurer und Betonbauer / -in)

Instruction , 2005 , 10 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Markus Giebels (Author)

Instructor Plans: Craft / Production / Trade - Brick Layer, Road Builder
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Summary Excerpt Details

Angaben zum Auszubildenden: Schulische Vorbildung: Hauptschulabschluss nach Klasse 10. Ausbildungsberuf: Maurer und Betonbauer Fachrichtung: Beton- und Stahlbetonbauer. Ausbildungsjahr: 1. Lehrjahr. Alter: 16 Jahre. Vorraussetzungen des Auszubildenden: Der Auszubildende hat aus seiner Schulzeit gute Kenntnisse aus dem Bereich Physik. Aus einer früheren Unterweisung, kann der Auszubildende bereits mit einer Wasserwaage umgehen, und Höhen übertragen. Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan: Ausbildungsplan für Beton- und Stahlbetonbauer gem. § 5 Ausbildungsordnung lfd. Nr. 4d.(Handhaben einfacher Vermessungsgeräte - Übertragen und Einmessen von Höhen mit Wasserwaage und Schlauchwaage).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Rahmenbedingungen

2. Lernziele

3. Sachanalyse

4. Allgemeine Unterweisungsvoraussetzungen

5. Verlaufsplanung

1. Phase: Begrüßung

2. Phase: Bekanntgabe des Lernziels

3. Phase: Aufgabenerfassung / Ausführung

4. Phase: Kontrolle

5. Phase: Übung des Gelernten

6. Phase: Transfer

7. Phase: Thema der nächsten Unterweisung

Zielsetzung und Themen

Ziel der schriftlichen Unterweisung ist es, einem Auszubildenden im ersten Lehrjahr die praktische Anwendung der Schlauchwaage zum präzisen Übertragen von Meterrissen auf einer Baustelle zu vermitteln. Dabei stehen die physikalischen Grundlagen, der sichere Umgang mit dem Werkzeug sowie die eigenverantwortliche Kontrolle der Messergebnisse im Vordergrund.

  • Physikalische Funktionsweise und Prinzip der kommunizierenden Röhren
  • Vorbereitung der Schlauchwaage (Füllen, Entlüften, Funktionsprüfung)
  • Praktische Durchführung der Höhenübertragung in einem Rohbau
  • Qualitätskontrolle und Korrektur von Messwerten
  • Sicherheitsvorschriften und Arbeitssicherheit auf der Baustelle

Auszug aus dem Buch

3. Sachanalyse

Schlauchwaage mit Wasser füllen. Ein Eimer mit sauberem Wasser gefüllt, wird auf eine Fensterbrüstung in 1,00 m Höhe gestellt. Das eine Ende der Schlauchwaage wird in den Eimer gehalten. Das andere Ende der Schlauchwaage muss unterhalb des Wasserspiegels vom Eimer sein. Nun wird am tiefer liegenden Ende der Waage mit dem Mund angesaugt, bis das Wasser selbstständig herausläuft. Der Schlauch kann nun aus dem Eimer genommen werden. Es ist ein wenig Wasser aus dem Schlauch wieder herauszulassen.

In miteinander verbundenen Röhren ist der Wasserstand immer gleich. (Prinzip der kommunizierenden Röhren). Daher können mit einer Schlauchwaage Höhen übertragen werden. Es muss sauberes Wasser sein, da verdrecktes Wasser Messergebnisse verfälschen können.

Kontrolle der Schlauchwaage auf: Blasenfreiheit, Knickfreiheit, Beschädigung. Dazu wird die beidseitig mit Stopfen geschlossene Schlauchwaage in beide Hände genommen und Stück für Stück abgetastet. Mit dem Auge wird geschaut ob keine Luftblasen eingeschlossen sind, und mit den Händen werden Knicke und Beschädigungen erfühlt. Knicke werden durch herausdrücken beseitigt.

Bei einem beschädigten Schlauch kann eine Messung nicht vorgenommen werden, da Wasser auslaufen kann. Sollte Luft eingeschlossen, und Knicke vorhanden sein, entstehen fehlerhafte Messungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Rahmenbedingungen: Detaillierte Auflistung der persönlichen Voraussetzungen des Auszubildenden sowie die Einordnung des Themas in den offiziellen Ausbildungsrahmenplan.

2. Lernziele: Definition der Feinziele unterteilt in den kognitiven, affektiven und psychomotorischen Kompetenzbereich zur Sicherstellung des Lernerfolgs.

3. Sachanalyse: Fachliche Darstellung der Arbeitsschritte bei der Handhabung der Schlauchwaage, ergänzt durch die physikalische Begründung der Messmethode.

4. Allgemeine Unterweisungsvoraussetzungen: Beschreibung des Lernortes, der benötigten Werkzeuge sowie der relevanten Sicherheitsvorschriften für die praktische Unterweisung.

5. Verlaufsplanung: Strukturierte zeitliche und methodische Gliederung der Unterweisung in sieben Phasen, von der Begrüßung bis zur Festlegung des nächsten Lernthemas.

Schlüsselwörter

Schlauchwaage, Meterriss, Maurer, Betonbauer, Höhenübertragung, kommunizierende Röhren, Unterweisung, Baustelle, Arbeitssicherheit, Messtechnik, Auszubildender, Sachanalyse, Lernziele, Handwerk, Qualitätskontrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterweisung grundsätzlich?

Es geht um die fachgerechte Vermittlung der Methode zur Höhenübertragung mittels einer Schlauchwaage für Auszubildende im Beruf Maurer und Betonbauer.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die physikalische Vorbereitung der Schlauchwaage, die Durchführung der Messung unter Baustellenbedingungen sowie die anschließende Qualitätskontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Der Auszubildende soll nach der Unterweisung selbstständig in der Lage sein, einen Meterriss präzise mit einer Schlauchwaage auf eine Wand zu übertragen.

Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?

Die Unterweisung folgt einem phasenorientierten Ablauf, der eine Kombination aus Einweisung, praktischer Durchführung, aktiver Beobachtung und anschließender Übung vorsieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Sachanalyse der Arbeitsschritte (Was, Wie, Warum) und eine strukturierte Verlaufsplanung der Unterweisungsphasen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Schlauchwaage, Höhenübertragung, Meterriss, kommunizierende Röhren und fachpraktische Ausbildung.

Warum ist das Prinzip der „kommunizierenden Röhren“ für diese Arbeit wichtig?

Es bildet die physikalische Grundlage der Schlauchwaage, da es garantiert, dass der Wasserstand in den verbundenen Röhren unabhängig von der Entfernung stets auf dem gleichen Niveau bleibt.

Welche Rolle spielt die „Frostgefahr“ bei der Handhabung der Schlauchwaage?

Bei Frostgefahr muss die Schlauchwaage entleert werden, um ein Gefrieren des Wassers im Schlauch zu verhindern, da dies zum Platzen des Materials und somit zur Zerstörung des Messgeräts führen könnte.

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Details

Title
Übertragen eines Meterrisses mit der Schlauchwaage (Unterweisung Maurer und Betonbauer / -in)
Grade
2,0
Author
Markus Giebels (Author)
Publication Year
2005
Pages
10
Catalog Number
V61021
ISBN (eBook)
9783638545679
ISBN (Book)
9783656796732
Language
German
Tags
Meterrisses Schlauchwaage Maurer Betonbauer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Giebels (Author), 2005, Übertragen eines Meterrisses mit der Schlauchwaage (Unterweisung Maurer und Betonbauer / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61021
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