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Betriebliche Mitarbeitervorsorge gem. BMVG - insbesondere steuerliche Behandlung

Title: Betriebliche Mitarbeitervorsorge gem. BMVG - insbesondere steuerliche Behandlung

Seminar Paper , 2004 , 36 Pages , Grade: 1,05

Autor:in: Mag. rer. soc. oec. Alexander Herbst (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die vorliegende Arbeit greift unter dem Thema „"Abfertigung Neu" aus stl. Sicht“ die umfangreichen stl. Aspekte der "Abfertigung Neu" schwerpunktmäßig auf, beleuchtet diese – ausgehend von einer bewusst kurz gehaltenen Einführung in das System der "Abfertigung Neu" – sowohl aus AG, AN und MVK-Sicht in den jeweiligen Phasen der Abfertigungseinzahlung, -auszahlung und Thesaurierung und geht darüber hinaus auch auf stl. Sondertatbestände, wie beispielsweise jenen der freiwilligen Abfertigungen, näher ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG UND GANG DER ARBEIT

2. ERSTE SÄULE D. ALTERSVORSORGE: „GESETZLICHE PFLICHTVERSICHERUNG“

3. ZWEITE SÄULE D. ALTERSVORSORGE: "ABFERTIGUNG NEU"

3.1. System der "Abfertigung Neu" im Überblick

3.2. Steuerliche Grundlagen der "Abfertigung Neu"

3.3. Steuerliche Behandlung auf Arbeitgeberseite

3.3.1. Einzahlungsphase

3.3.1.1. Laufende Einzahlungsbeträge

3.3.1.1.1. Einzahlungen von 1,53 %

3.3.1.1.2. Einzahlungen über 1,53 %

3.3.1.2. Verzugszinsen

3.3.1.3. Verrechnete Mehrverwaltungskosten der MVK

3.3.1.4. Vorauszahlungen/Rückstände von Beitragszahlungen

3.3.1.5. Übertragung von Anwartschaften

3.3.1.6. "Abfertigung Alt"

3.3.1.6.1. Stl. Übergangsbestimmungen

3.3.1.6.2. Rechnungszinsen vom Übertragungsbetrag

3.3.2. Thesaurierungs- und Auszahlungsphase

3.4. Steuerliche Behandlung auf Arbeitnehmerseite

3.4.1. Einzahlungsphase

3.4.1.1. Laufende Pflichteinzahlungen

3.4.1.2. Laufende (Mehr-)Einzahlungen

3.4.1.3. "Abfertigung Alt": Übertragungsbeiträge

3.4.1.3.1. Vollübertragung ohne Nachschusspflicht

3.4.1.3.2. Vollübertragung mit Nachschusspflicht

3.4.1.3.3. Teilübertragung

3.4.2. Thesaurierungsphase

3.4.3. Auszahlungsphase

3.4.3.1. Einmalleistung

3.4.3.1.1. Kollektivvertragliche, einmalige Abfertigungsauszahlungen

3.4.3.1.2. Freiwillige, einmalige Abfertigungsauszahlungen

3.4.3.1.3. Gerichtliche/außergerichtliche Vergleichssummen

3.4.3.1.4. Sonderregelung für Dienstnehmer im stl. Sinne

3.4.3.1.5. "Abfertigung Alt"

3.4.3.1.5.1. Kollektivvertragliche Alt-Abfertigungsauszahlungen

3.4.3.1.5.2. Freiwillige Alt-Abfertigungsauszahlungen

3.4.3.2. Übertragung der Abfertigung an die neue MVK

3.4.3.3. Weiterveranlagung in der bisherigen MVK

3.4.3.4. Verrentung

3.4.3.4.1. Einmalprämie für eine Pensionszusatzversicherung

3.4.3.4.1.1. Pensionszusatzversicherung im stl. Sinne

3.4.3.4.1.2. Steuerliche Begünstigung

3.4.3.4.2. Einmalprämie für einen Pensionsinvestmentfond

3.4.3.4.2.1. Pensionsinvestmentfonds im stl. Sinne

3.4.3.4.2.2. Steuerliche Begünstigung

3.4.3.4.3. Einmalprämie für eine Pensionskasse

3.4.3.4.3.1. Steuerliche Begünstigung

3.4.3.4.3.2. Sonderfall: Kapitalabfindung

3.4.3.5. Sonderbestimmungen im Todesfall

3.5. Steuerliche Behandlung bei der MVK

3.5.1. Einzahlungsphase

3.5.2. Thesaurierungsphase

3.5.3. Auszahlungsphase

4. DRITTE SÄULE D. ALTERSVORSORGE: „"ABFERTIGUNG NEU" F. SELBSTÄNDIGE“ (§ 108G ESTG FF.)

5. KRITISCHE WÜRDIGUNG AUS STL. SICHT

6. RESÜMEE

7. KREATIVER AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das 2002 eingeführte System der "Abfertigung Neu" in Österreich aus steuerlicher Sicht, analysiert die Auswirkungen auf Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie die Mitarbeitervorsorgekassen und bewertet die steuerliche Systematik sowie deren Anreizwirkung.

  • Systematische Einführung in die "Abfertigung Neu".
  • Detaillierte steuerliche Analyse der Einzahlungs-, Thesaurierungs- und Auszahlungsphasen für alle beteiligten Parteien.
  • Untersuchung von Übergangsbestimmungen von der "Abfertigung Alt".
  • Vergleichende Betrachtung zur dritten Vorsorgesäule ("Abfertigung Neu" für Selbstständige).
  • Kritische Würdigung der steuerlichen Anreizstrukturen und deren Wirksamkeit.

Auszug aus dem Buch

3.1. System der "Abfertigung Neu" im Überblick

Die Regelungen des bisherigen Abfertigungssystems führten zu zahlreichen Nachteilen sowohl auf AG als auch auf AN-Seite. Als Hauptkritikpunkte sind hier vor allem der mobilitätshemmende Verlust des Abfertigungsanspruches bei Selbstkündigung auf Seiten des AN sowie die – besonders für KMU gegebene hohe Liquiditätsbelastung im Falle der Abfertigungszahlung zu identifizieren. Da das System der "Abfertigung Alt" somit „(…) nicht mehr zur Gänze den Anforderungen eines modernen Arbeitsmarktes und den heutigen Bedürfnissen der AN (…)“ entsprach und ferner eine stärkere Betonung der zweiten Säule im Pensionsvorsorgemodell erreicht werden sollte, wurde das bisherige Abfertigungssystem durch die Gesetzwerdung des BMVG in ein beitragsorientiertes System umgestaltet, bei dem der Abfertigungsanspruch nicht mehr aufgrund einer langen Dienstzeit erworben, sondern durch laufende Beiträge kontinuierlich aufgebaut wird.

Dieses ist für alle, auf einem „privatrechtlichen Vertrag“ beruhenden, echten Dienstverhältnisse, deren Beginn nach dem 31. Dezember 2002 liegt, gültig. Darunter fallen auch geringfügig Beschäftigte und fallweise Beschäftigte. Eine Anwendung auf freie Dienstverhältnisse, Werkverträge, echte Ferialpraktikanten, Volontäre, Beamte und Personen mit einem Arbeitsverhältnis zu Ländern und Gemeinde(verbänden) ist jedoch ausgeschlossen. Für alte Arbeitsverhältnisse wurde eine entsprechende Übergangsregelung getroffen.

Die Finanzierung der Abfertigung erfolgt dabei durch laufende Beitragszahlungen, die der AG im Rahmen eines Kapitaldeckungsverfahrens an den jeweils zuständigen Träger der Krankenversicherung überweist, der diese an die entsprechende MVK weiterleitet. Die bisherige Abfertigungsverpflichtung auf Seiten des AG wird somit auf eine rechtlich selbstständige MVK ausgelagert, die sich lediglich zur verwaltungstechnisch einfacheren Beitragseinhebung der Krankenversicherung bedient. Diese MVK verwalten die eingezahlten Abfertigungsbeiträge dabei „(…) im Rahmen einer offene Verwaltungstreuhand (…)“. Sämtliche Abfertigungsansprüche richten sich im neuen System nicht mehr gegen den AG, sondern gegen die MVK und führen somit bei ersterem auch zu keiner Liquiditätsbelastung mehr.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG UND GANG DER ARBEIT: Der Einleitungsteil begründet die Reform des Pensionsvorsorgesystems und legt den Fokus der Arbeit auf die steuerliche Analyse der "Abfertigung Neu".

2. ERSTE SÄULE D. ALTERSVORSORGE: „GESETZLICHE PFLICHTVERSICHERUNG“: Dieses Kapitel behandelt kurz die steuerlichen Rahmenbedingungen der gesetzlichen Pflichtversicherung und stellt diese dem neuen System gegenüber.

3. ZWEITE SÄULE D. ALTERSVORSORGE: "ABFERTIGUNG NEU": Das Kernkapitel bietet eine detaillierte steuerliche Untersuchung der "Abfertigung Neu" in ihren drei Phasen sowie aus der Perspektive aller Beteiligten.

4. DRITTE SÄULE D. ALTERSVORSORGE: „"ABFERTIGUNG NEU" F. SELBSTÄNDIGE“ (§ 108G ESTG FF.): Hier erfolgt eine Einordnung der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge und deren steuerliche Abgrenzung zur betrieblichen Abfertigung.

5. KRITISCHE WÜRDIGUNG AUS STL. SICHT: Eine kritische Evaluierung, inwiefern die gesetzlichen Anreize tatsächlich die angestrebte Stärkung der zweiten Säule erreichen oder lediglich steuerliche Komplexität erhöhen.

6. RESÜMEE: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Transformation des österreichischen Vorsorgesystems und der Bedeutung der neuen Regelungen.

7. KREATIVER AUSBLICK: Dieser Abschnitt wagt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen und die Bedeutung des Themas in zukünftigen Steuerreformen.

Schlüsselwörter

Abfertigung Neu, BMVG, Betriebliche Altersvorsorge, Steuerliche Behandlung, MVK, Kapitaldeckungsverfahren, Einkommensteuer, Arbeitgeberbeiträge, Arbeitnehmer, Verrentung, Steuerbegünstigung, Zukunftsvorsorge, Lohnsteuer, Pensionskasse, Steuerrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die steuerrechtlichen Aspekte der im Jahr 2002 eingeführten "Abfertigung Neu" und deren Einbettung in das österreichische Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Einzahlung, Thesaurierung und Auszahlung der Abfertigungsbeiträge, die steuerliche Behandlung auf Ebene von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Mitarbeitervorsorgekassen sowie die steuerliche Übergangsproblematik von der "Abfertigung Alt" zum neuen System.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist eine ganzheitliche Darstellung der steuerlichen Konsequenzen der "Abfertigung Neu" und eine kritische Würdigung der steuerlichen Anreize zur Förderung der zweiten Säule der Altersvorsorge.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse der einschlägigen Gesetze (BMVG, EStG), der Literatur sowie steuerlicher Richtlinien und zieht quantitative Vergleichsrechnungen als Grundlage für die Argumentation heran.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die steuerliche Betrachtung der Einzahlungs-, Thesaurierungs- und Auszahlungsphasen für alle Parteien, die Behandlung von Vergleichssummen, Sonderfälle bei Todesfällen sowie die detaillierte Darstellung der Verrentungsvarianten.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte umfassen Abfertigung Neu, BMVG, betriebliche Altersvorsorge, steuerliche Behandlung, MVK, Verrentung, Steuerbegünstigung und Zukunftsvorsorge.

Wie werden freiwillige Mehrzahlungen bei der Einzahlung steuerlich behandelt?

Freiwillige Mehrzahlungen über 1,53 % hinaus sind steuerpflichtige Vorteile aus dem Dienstverhältnis und unterliegen sowohl der Lohnsteuer- als auch der Sozialversicherungspflicht, wobei sie steuerlich "doppelt" erfasst werden.

Warum wird die steuerliche Behandlung von Vergleichssummen gesondert hervorgehoben?

Aufgrund ihrer Bedeutung bei Streitbeilegungen wurde eine spezielle Lösung entwickelt, die bestimmte Beträge mit einem festen Steuersatz begünstigt und den Rest teilweise steuerfrei stellt, um die Vollbesteuerung zu vermeiden.

Welche steuerliche Rolle nimmt die MVK in diesem System ein?

Die Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) fungiert im neuen System als eigenständige Instanz, verwaltet die Beträge treuhändig und ist von wesentlichen Unternehmenssteuern sowie der Kapitalertragssteuer auf erwirtschaftete Erträge befreit.

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Details

Title
Betriebliche Mitarbeitervorsorge gem. BMVG - insbesondere steuerliche Behandlung
College
Klagenfurt University  (Institut für Wirtschaftswissenschaften)
Course
Steuerlehre 4
Grade
1,05
Author
Mag. rer. soc. oec. Alexander Herbst (Author)
Publication Year
2004
Pages
36
Catalog Number
V61213
ISBN (eBook)
9783638547178
ISBN (Book)
9783638694414
Language
German
Tags
Betriebliche Mitarbeitervorsorge BMVG Behandlung Steuerlehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. rer. soc. oec. Alexander Herbst (Author), 2004, Betriebliche Mitarbeitervorsorge gem. BMVG - insbesondere steuerliche Behandlung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61213
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