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Altern und Wein - eine gerontologische Annäherung - in vino sanitas

Title: Altern und Wein - eine gerontologische Annäherung - in vino sanitas

Bachelor Thesis , 2006 , 168 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Diplom-Pflegewirtin (FH) Katrin Aust (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Summary Excerpt Details

Wein wird in Deutschland immer beliebter, vor allem bei jungen Menschen. Weg von der ´McDonaldisierung` entwickelt sich eine neue Genusskultur. Dazu gehört sowohl gutes, hochwertiges Essen, als auch der passende Wein. Wein ist wieder Trend und entwickelt sich gerade zu einem neuen Kult der jüngeren Generation. Natürlich wird auch von älteren Menschen gerne Wein getrunken, ein Phänomen des Alters ist er aber nicht (mehr).
In den Supermärkten gibt es mittlerweile ein schier unüberschaubares Angebot an Weinen aus allen Teilen der Erde. Gerade Weine aus der ´Neuen Welt` (Kalifornien, Südafrika oder Chile) scheinen sich großer Beliebtheit zu erfreuen. Aber auch Weine aus der ´Alten Welt` (Italien, Österreich oder Deutschland) werden gerne gekauft und getrunken. Das Preisspektrum hat ebenfalls eine enorme Spannbreite. Beim Discounter sind bereits Weine für 1,99 Euro zu erhalten. Dagegen können Spitzenweine weit über 1.000 Euro kosten. Ein ´Château Mouton Rothschild Pauillac 1er Cru Classe` von 1936 soll bis zu 50.000 Euro wert sein. Hier zeigt sich, dass Wein nicht einfach nur ein Getränk ist. Er kann auch eine Geldanlage sein. Moldawien hat zum Beispiel einen Großteil seines Staatsvermögens in Wein angelegt. Dort lagern in den zwei größten Weinkellern der Welt, in Milesti Mici und in Cricova, drei bis vier Millionen Flaschen Wein, unter anderem Raritäten wie der oben genannte Rothschild, der übrigens aus der Sammlung von Hermann Göring stammt. Dazu kommen noch unzählige Weinfässer.
Ein weiterer wichtiger und auch aktueller Punkt ist das Thema Wein und Gesundheit. Schon im Altertum galt Wein als Heilmittel. Diesen Status konnte der Wein Jahrhunderte lang aufrechterhalten. Bis heute konnte die gesundheitsfördernde Wirkung des Weins nicht widerlegt werden. Im Gegenteil, in vielen Studien wurde sie sogar bestätigt. In den letzten Monaten sind allerdings neue Diskussionen entfacht. Einige Wissenschaftler bezweifeln die positiven Wirkungen des Weins, und weisen auf die Schädlichkeit des Alkohols hin. Andere zweifeln an der Aussagekraft der Studien, die die positiven

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zur Bedeutung des Themas

1.2 Methodik und Fragestellung

1.3 Gliederungsansatz

2. Aspekte des Weins

2.1 Begriffsannäherung Wein

2.2 Historische Hintergründe

2.2.1 Die Ursprünge

2.2.2 Wein in Ägypten

2.2.3 Wein in Griechenland

2.2.4 Wein im römischen Reich

2.2.5 Weinbau in Europa

2.3 Wein in den Klöstern

2.3.1 Die Rolle der Klöster im europäischen Weinbau

2.3.2 Die Zisterzienser

2.3.3 Klösterlicher Weinbau in Deutschland

2.4 Zum Mythos des Weins

2.4.1 Osiris in Ägypten

2.4.2 Dionysos in Griechenland

2.4.3 Bacchus im römischen Reich

2.4.4 Wein im Christentum

2.4.5 Wein im Islam

2.5 Önologische Aspekte

2.5.1 Zu den Rebstöcken

2.5.2 Zum Weinberg

2.5.3 Zur Traube

2.5.4 Zur Gärung

2.5.5 Weinarten

2.6 Zum Weinglas

2.6.1 Zu den Ursprüngen

2.6.2 Zum wissenschaftlichen Beweis

2.6.3 Zu den verschiedenen Weingläsern

2.7 Wein und Gesundheit

2.7.1 Wein als Medizin

2.7.2 Begriffsannäherung Gesundheit

2.7.3 Gesundheitsfördernde Aspekte des Alkohols

2.7.4 Gesundheitsfördernde Aspekte weiterer Weininhaltsstoffe

2.7.5 Zur Wirkung des Weins

2.7.6 Studien zu den gesundheitsfördernden Aspekten des Weins

2.8 Zusammenfassung

3. Alter und Lebensqualität

3.1 Aspekte des Alterns

3.1.1 Zum Begriff des Alters

3.1.2 Begriffsannäherung Alter

3.1.3 Facetten des Alterns

3.1.4 Alternsmodelle

3.2 Zur Lebensqualität

3.2.1 Zum Begriff Lebensqualität

3.2.2 Begriffsannäherung Lebensqualität

3.3 Zur Lebensqualität im Alter

3.3.1 Zum Lebenslagenkonzept

3.3.2 Lebenslagen älterer Menschen

3.3.3 Zum positiven und negativen Alter

3.3.4 Zum dritten und vierten Alter

3.3.5 Zur Hochaltrigkeit

3.4 Zum Konzept des erfolgreichen Alterns

3.4.1 Historische Grundlagen

3.4.2 Zum entwicklungspsychologischen Ansatz

3.4.3 Zum SOK-Modell

3.4.4 Komponenten erfolgreichen Alterns

3.4.5 Gesellschaftliche Aufgaben erfolgreichen Alterns

3.5 Zusammenfassung

4. Forschungslogische Ansätze

4.1 Empirische Sozialforschung

4.1.1 Zum Forschungsablauf

4.1.2 Zum Forschungsprozess

4.2 Quantitative Sozialforschung

4.3 Qualitative Sozialforschung

4.4 Ausgewählte Methoden der qualitativen Sozialforschung

4.4.1 Befragung

4.4.2 Teilstandardisiertes Interview

4.5 Zusammenfassung

5. Forschungsprojekt: Wein im Alter

5.1 Forschungsziel und Fragestellung

5.2 Forschungsfeld und Forschungsgruppe

5.3 Erhebungsinstrument und Methodik

5.4 Datenerhebung

5.5 Zu erwartende Ergebnisse und Probleme

5.6 Datenerfassung, -auswertung, Präsentation

5.7 Kritische Würdigung

6. Ergebnisse und Schlussfolgerungen

6.1 Ergebnisse der Interviews

6.2 Soziodemographische Daten

6.3 Zusammenfassung der Ergebnisse von Forschungsgruppe B

6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse von Forschungsgruppe A

6.5 Zusammenfassung der Ergebnisse

6.6 Ableiten von Schlussfolgerungen und Beantworten der Forschungsfrage

7. Interpretation der Ergebnisse

7.1 Interpretationsansatz

7.2 Soziale Beziehungen im Alter

7.3 Freizeit im Alter

7.4 Ernährung und Gesundheit im Alter

7.5 Zusammenfassung

8. Gerontologie und Önologie

8.1 Zur Gerontologie

8.2 Zur Önologie

8.3 Gewagte Interdisziplinarität

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Gründe für den Weinkonsum bei älteren Menschen und setzt diesen in den Kontext von Lebensqualität, Gesundheit und sozialen Aspekten im Alter.

  • Gerontologische Perspektiven auf das Altern und Lebensqualität
  • Historische und kulturelle Bedeutung des Weins
  • Wissenschaftliche Analyse der gesundheitlichen Wirkungen von Wein und Alkohol
  • Empirische Untersuchung mittels teilstandardisierter Experten- und Konsumenteninterviews
  • Interdisziplinäre Annäherung von Gerontologie und Önologie

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsannäherung Wein

Wein wird im ´Brockhaus – Wein` folgendermaßen definiert: „Alkoholisches Getränk, das durch Gärung aus dem Saft der Früchte von Weinreben gewonnen wird; chemisch gesprochen ist Wein eine hydro–alkalische Lösung von Alkohol und etwa 20–30g/ l anderer Substanzen in Wasser, zu denen fast 400 verschiedene Aroma und Geschmacksstoffe gehören“ (o. A. [1] 2005, S. 475). Aus Sicht der Autorin ist Wein aber weit mehr als eine Ansammlung chemischer Substanzen. Er ist Getränk, Genussmittel, Essensbegleiter, „Fruchtsaft für Erwachsene“ (Skinner 2005, Covertext) und auch, wie die Studie ergeben hat, ein Stück Lebensqualität. Luigi Veronelli, ein italienscher Weinexperte, sagte Folgendes: „Der Wein ist kein Nahrungsmittel – er ist es auch –, aber er ist in erster Linie ein Gefährte, mit dem man lebt, mit dem man sich tröstet, mit dem man Freunde hat. Er ist eine Persönlichkeit“ (vgl. o. A. [20] 2006, o. S.). Wie jede Persönlichkeit hat sich auch der Wein im Laufe der Zeit entwickelt. Auf diese Entwicklung soll im nächsten Abschnitt näher eingegangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Weinkonsums, definiert die Forschungsfrage bezüglich älterer Menschen und skizziert die methodische Vorgehensweise.

2. Aspekte des Weins: Dieses Kapitel widmet sich der Definition, Geschichte, Mythologie und Önologie des Weins sowie seiner gesundheitlichen Bedeutung.

3. Alter und Lebensqualität: Es werden Konzepte des Alterns, Altersmodelle und der Begriff der Lebensqualität im Alter detailliert theoretisch fundiert.

4. Forschungslogische Ansätze: Dieses Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über Methoden der empirischen Sozialforschung, insbesondere qualitative Ansätze.

5. Forschungsprojekt: Wein im Alter: Hier werden das Forschungsziel, die Stichprobe und das methodische Vorgehen der eigenen Untersuchung dargelegt.

6. Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der Interviews mit Weinhändlern und Konsumenten werden zusammengefasst und die Forschungsfrage beantwortet.

7. Interpretation der Ergebnisse: Die Befunde werden anhand gerontologischer Fachliteratur (u.a. soziale Beziehungen, Freizeit, Ernährung) interpretiert.

8. Gerontologie und Önologie: Ein Versuch, interdisziplinäre Parallelen zwischen der Alternswissenschaft und der Wissenschaft vom Wein zu ziehen.

Schlüsselwörter

Wein, Altern, Lebensqualität, Gerontologie, Önologie, empirische Sozialforschung, qualitative Interviews, Gesundheit, Genuss, soziale Kontakte, erfolgreiches Altern, Weinkonsum, Lebenslage, interdisziplinär, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Weinkonsum für ältere Menschen und beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Wein, Genuss, Lebensqualität und Gesundheit.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den historischen und önologischen Grundlagen des Weins werden gerontologische Modelle des Alterns und der Lebensqualität analysiert.

Was ist das primäre Forschungsziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Frage zu beantworten, warum ältere Menschen gerne Wein trinken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet die empirische Sozialforschung, genauer gesagt teilstandardisierte Interviews mit Experten (Weinhändlern) und Konsumenten.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Aufarbeitung von Wein- und Alternsthemen als auch die Durchführung und Auswertung der qualitativen Befragungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wein, Altern, Lebensqualität, Gerontologie, Önologie sowie die soziale Komponente des Genusses.

Wie unterscheidet sich der Weinkonsum von älteren Menschen laut der Arbeit von dem jüngerer Generationen?

Ältere Menschen trinken laut der Untersuchung bewusster, schätzen die Qualität und nutzen Wein oft im Kontext geselliger Runden oder als Entspannungsmittel am Abend.

Welchen Zusammenhang sieht die Autorin zwischen Wein und interdisziplinärer Forschung?

Die Autorin zieht Parallelen zwischen dem Alterungsprozess beim Menschen und dem Reifeprozess von Wein, um eine "gewagte Interdisziplinarität" zwischen Gerontologie und Önologie zu erörtern.

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Details

Title
Altern und Wein - eine gerontologische Annäherung - in vino sanitas
College
Protestant University of Applied Sciences Nuremberg
Grade
1,3
Author
Diplom-Pflegewirtin (FH) Katrin Aust (Author)
Publication Year
2006
Pages
168
Catalog Number
V61476
ISBN (eBook)
9783638549318
ISBN (Book)
9783656780984
Language
German
Tags
Altern Wein Annäherung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Pflegewirtin (FH) Katrin Aust (Author), 2006, Altern und Wein - eine gerontologische Annäherung - in vino sanitas, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61476
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