Die Darstellung von Linksterrorismus in Kinofilmen und Fernsehproduktionen: Tatort Schatten


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
30 Seiten

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Sequenzprotokoll

3. Inhalt
3.1 Die Ereignisse 1976 der Tatort

4. Zeitliche Einordnung
4.1 Die 1970er
4.2 Die Dokumentationen
4.3 Spielfilme

5. Das Genre
5.1 Der Fernsehkrimi und seine Subgenres
5.3 Belehrung im Tatort

6. Der Straftäter Gerard
6.1 Realität der Straftäter im Tatort
6.2 Typisierung der Straftäter
6.2.1 Die Schichtzugehörigkeit der Täter
6.3 Die Auftretenshäufigkeit von Gerard

7. Feinanalyse
7.1 Szene 5: Besuch bei Armin (12:22 – 14:18)
7.1.1 Analyse
7.2 Szene 19: Gerards Geständnis (84:24 – 88:00)
7.2.1 Analyse
7.3 Vergleich der Analyse

8. Fazit

9. Anhang
9.1 Allgemeine Daten zum Film
9.3 Quellenverzeichnis
9.3.1 Primärquelle
9.3.2 Sekundärliteratur
9.3.3 Internetquellen

1. Einleitung

In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit einer Filmanalyse. Im Rahmen des Seminars „Ich werfe keine Bomben, ich mache Filme“ Zur Darstellung des Linksterrorismus in Kinofilmen und Fernsehproduktionen untersuche ich den Film Schatten aus der Kriminalreihe Tatort der ARD. Nachdem ich bereits in meinem Referat auf die allgemeinen Aussagen des Films und die Darstellung des Terrorismus eingegangen bin, habe ich mir für diese Hausarbeit einen anderen Aspekt gewählt: Ich werde herausstellen, wie der politische Charakter des Films mit dem Genre Fernsehkrimi vereinbar ist. Außerdem werde ich mich im Folgenden genauer mit der Figur Gerard auseinander setzen. Dieser Charakter, gespielt von Matthias Koeberlin, hat mein besonderes Interesse geweckt. Ich werde untersuchen, wie er dargestellt wird und vor allem, welche Aussage seine Rolle hat.

Zunächst einmal gehe ich jedoch auf allgemeinere Aspekte von Schatten ein, um die Basis für meine Analysen zu schaffen. In Punkt 2 transkribiere ich den Film in einem Seuquenzprotokoll. Ich teile hier den Film anhand des zeitlichen Ablaufs in einzelne Szenen ein und erläutere den Inhalt. Ich richte mich hier nach den Erläuterungen zur Sequenzanalyse von Helmut Korte[1] (2004, 51f). Anschließend gebe ich den Inhalt des Films in Punkt 3 wieder und gehe auf den Realitätsbezug der Handlung ein (3.1). Im vierten Punkt ordne ich Schatten zeitlich ein. Hier steht vor allem der filmische Kontext im Vordergrund. Ich beziehe mich dabei hauptsächlich auf die Vorträge im Seminar.

Anschließend betrachte ich das Genre Kriminalserie (Punkt 5) und ordne den Film verschiedenen Subgenres zu (5.2). in 5.3 betrachte ich, inwiefern der politische Aspekt des Films zu dem Genre Krimi passt. Nun folgt den Kapiteln 6 und 7 eine Auseinandersetzung mit der Figur Gerard. Punkt 6 nähert sich der Figur theoretisch und untersucht besonders die Darstellung des Straftäters (6.2), die Schichtzugehörigkeit (6.2.1), sowie seine Auftretenshäufigkeit (6.3). In Punkt 7 analysiere ich einzelne Szenen aus dem Film (7.1.1 und 7.2.1) und leite aus dem Vergleich der Analyse eine Aussage über die Darstellung von Gerard und die sich daraus ergebende Botschaft ab (7.3). Meine Charakterisierung folgt den Ausführungen Werner Faulstichs, denen zu folge eine Person sowohl durch sich selbst áls auch durch andere und durch Musik charakterisiert werden kann. (1994, 141.) Abschließend fasse ich meine Erkenntnisse in einem Fazit zusammen (Punkt 8). Im Anhang (Punkt 9) folgen allgemeine Daten zum Film sowie die von mir zitierte Rezension und das Quellenverzeichnis.

2. Sequenzprotokoll

1. Vorspann

00:00 Vorspann

00:35 Dokumentarisches Material: Collage „Jubelperser“ (2.Juni 1967), Martin Luther King, Vietnam Krieg, Kanzler Kiesinger, A. Baader, U. Meinhof, H. Meins.

2. Einleitung in die Geschichte, die erste Spur

00:56: Kinder finden Leiche von Blohm

01:13 Kripo, unter anderem Inga Lürsen und Stedefreund, am Fundort.

01:45 Durchsuchung von Blohms Wohnung

02:42: Inga Lürsen allein in der Wohnung. Sie findet Dokumente und eine Waffe im Hohlraum des Waschbeckens.

03:12 Stedefreund kommt hinzu. Lürsen zitiert die Maßnahme von Brecht.

04:09 Der Verdacht kommt auf, dass jemand erpresst wurde. Eintrag im Buch: Einlaufen eines Schiffes am nächsten Tag.

3. Die Verhaftung von Sören Feldmann

04:38 im Hafen: Die Kripo beobachtet das Schiff.

05:27 Inga entdeckt Sören Feldmann an Bord. Sie ordnet seine Festnahme an.

06:52 Feldmann wird verhaftet.

07:19 Inga und Sören begegnen sich.

07:29 Das BKA taucht auf und will Feldmann festnehmen. Er wird abgeführt. Stedefreund macht Inga Vorwürfe.

4. Ingas Suspendierung

08:42: Inga wird von Staatsanwalt Worms befragt. Ihr wird vorgeworfen, dass sie niemanden über den Einsatz informiert hat. Worms vermutet, dass Inga wusste, dass Feldmann nach Bremen kommt.

09:35 Worms stellt eine Verbindung zwischen Inga und Sören her.

10:25 Inga wird vom Dienst suspendiert. Stedefreund übernimmt den Mordfall Blohm.

10:44 Gespräch zwischen Stedefreund und Lürsen. Inga räumt ihren Schreibtisch ab.

11:13 Stedefreund fragt Inga Lürsen nach den Zusammenhängen von Blohm, Feldamm und ihr selbst. Sie berichtet von der RAF.

11:25 Inga bittet Stedefreund, ihr Ermittlungsunterlagen zukommen zu lassen. Er gibt nach und hilft ihr.

5. Besuch bei Armin

11:43 Inga geht eine Straße entlang, sie wird von zwei BKA Beamten verfolgt. Sie kann die beiden in einem Geschäft abschütteln.

12:22 Inga betritt durch die Hintertür das Antiquariat von Armin. Sie hört ein Streitgespräch zwischen Armin und Gerard mit. Es geht um Armins übertriebene Hilfsbereitschaft.

13:23 Inga geht die Treppe hinauf, begrüßt die beiden und erzählt Armin von Sörens Verhaftung und von Blohms Tod. Gerard hört von unten das Gespräch mit.

15:08 Inga erzählt von der Epressung und fragt, ob Armin erpresst wurde. Sie möchte den Rest der Clique kontaktieren.

6. Inga erinnert sich/Stedefreund verhört Feldmann

15:48 Inga betritt ihr Haus. Sie wird immer noch vom BKA observiert. Im Haus trinkt sie Wein und holt Gegenstände, Ausschnitte etc. hervor, die sie an die 1970er erinnern.

16:10 Stedefreund verhört Feldmann.

16:24 Inga schaut einen selbstgedrehten Film aus den 70ern.

16:33 Stedefreund befragt Feldmann nach Inga Lürsen. Feldmann bestreitet den Mord an dem Weser-Express -Wachmann.

16:53 Inga schaut weiterhin den Film.

17:01 Verlauf des Verhörs. Feldmann bringt Inga mit dem Mord am Wachmann in Verbindung. Staatsanwalt Worms wirft Stedefreund einen Interessenskonflikt vor und will das Verhör übernehmen.

7. Inga klärt Stedefreund auf

17:36 Ingas Film ist zuende. Sie wacht von der Türklingel auf. Sie sieht müde und betrunken aus.

17:55 Stedefreund steht bei Inga vor der Tür.

18:24 Stedefreund bemerkt die alten Zeitungsausschnitte. Er fordert eine Erklärung.

18.57 Inga erzählt von der RAF und ihrer Clique.

19:38 Sie erzählt von der Aktion beim Weser Express (WE).

19:58 Rückblick: die Clique dringt in das Gelände des WE ein. Zwischendurch sieht man Inga immer wieder erzählen. Sie berichtet von den Ereignissen.

20:33 Inga distanziert sich von der Gewalt der RAF.

22:28 Inga schläft ein.

8. Ermittlungen gegen Inga

22:30 Es klingelt an der Tür: Ingas Tochter ist aus den USA zurück.

23:55 Es klingelt erneut an der Tür: Worms mit Durchsuchungserlaubnis und Haftbefehl für Inga.

24:10 Stedefreund versteckt die alten Zeitungsausschnitte.

25:20 Worms verurteilt Sympathisantentum.

25:54 Vor der Haftrichterin: Worms trägt Anschuldigungen gegen Inga vor: er glaubt, sie habe den Wachmann getötet. Inga wird von Lothar verteidigt.

27:17 Die Richterin hebt den Haftbefehl auf.

27:38 Inga sagt Lothar, dass die ganze Clique sich auf Blohms Beerdigung zu einer Aussprache treffen soll.

9. Blohms Beerdigung

27:41 Fotografen machen Bilder der Trauernden. Auch Worms gibt Anweisungen, wer fotografiert werden soll.

28:05 Auf der Trauerfeier: Stedefreund soll auf Inga warten, während sie mit der Clique spricht.

28:23 Die ehemaligen Freunde treffen sich in einem Nebenzimmer. Inga befragt die anderen nach der Erpressung. Die Freunde berichten.

31:07 Renate berichtet von ihren Schuldgefühlen. Rückblick zur Nacht beim WE.

31.48 Renate sagt, sie habe nicht gesehen, dass Feldmann den Wachmann getötet hat.

32:00 Lothar beschreibt die Entwicklung der einzelnen Mitglieder der Clique. Daraus entstehen Diskussionen.

33:26 Worms trifft auf Stedefreund.

34:18 Die Freunde berichten vom Vorgehen des Erpressers.

35:15 Die Gruppe löst sich auf.

35:22 Armin erzählt Inga von Worms Stiefbruder.

10. Inga ermittelt/Gerards Situation/ Worms und Stedefreund

35.42 Inga und Stedefreund verlassen im Auto die Beerdigung. Sie werden von einem anderen Wagen verfolgt. Es beginnt eine Verfolgungsjagd.

36:19 Inga kann die Verfolger abschütteln. Stedefreund macht Inga Vorwürfe und fordert Klarheit.

36:57 Inga gibt Stedefreund die Namen der Mitglieder der Clique zu Ermittlungszwecken.

37:33 Inga steigt in den ICE nach Berlin

37:46 Gerard und seine Frau reden über ihre Finanznot.

38:17 In Berlin: Ingas Handy klingelt. Sie redet mit ihrer Tochter.

38:50 Einige Männer kommen aus einem Gebäude, steigen in ein Auto.

38:58 Inga geht auf sie zu und berichtet Berger von der Erpressung.

40.19 Worms befragt Stedefreund nach Ingas Aufenthaltsort und den Ergebnissen im Fall Blohm. Worms setzt ihn unter Druck.

41:40 In Berlin: Berger erfährt, dass auch er erpresst wurde. Inga bittet ihn, ihr zu helfen, Sören sprechen zu können.

42:33 Stedefreund versteckt den Zettel mit den Namen und wird weiter von Worms befragt.

11. Inga besucht Sören/Gerards Situation

43:55 Inga darf Sören im Gefängnis besuchen.

44:28 Sie wird von Worms in einen Besucherraum geführt, verlangt aber einen anderen Raum. Sie vermutet, dass das Gespräch abgehört werden könnte.

45:00 Inga und Feldman können in einem anderen Raum miteinander sprechen. Er betrachtet sie als seine Verbündete und fordert, dass sie die Wahrheit über den Mord vor 26 Jahren klärt.

46:46 Feldman berichtet von seiner Sicht auf die Nacht des 9. Mai 76. Rückblenden werden eingespielt.

47:50 Gerard sitzt in seiner leer geräumten Firma. Er ist verzweifelt und weint.

48:14 Zwei Arbeiter kommen herein. Gerard stürmt heraus.

48:18 Inga redet weiter mit Sören.

48:50 Sören erzählt Inga, dass Blohm selbst auch erpresst wurde.

50:10 Inga distanziert sich sehr deutlich von Feldmann und damit vom Terrorismus.

51:19 Inga ruft Armin an, um ein Treffen der Clique zu organisieren.

51:49 Inga verlässt das Gefängnisgelände. Sie wird immer noch vom BKA verfolgt.

52:12 Inga telefoniert mit Berger. Sie möchte, dass er auf die Erpressung eingeht, um so den Täter zu finden.

12. Armin und Gerard

52:55 Gespräch zwischen Armin und Gerard. Gerard möchte verhindern, dass sein Vater zu dem Treffen der Clique geht.

53:51 Gerard macht Armins Aktivismus für das Zerbrechen der Familie verantwortlich. Er fleht seinen Vater an, nicht zu gehen.

54:25 Armin geht zum Treffen.

13. Das 2. Treffen der Clique/Stedefreunds Vorladung

54:30 Inga vor dem Treffpunkt Aladin. Sie fühlt sich von einem Auto aus beobachtet.

54:45 Die Clique findet sich im Aladin ein.

55:53 Inga berichtet von ihrer Vermutung, Blohm sei umgebracht worden, weil er dem Erpresser auf die Spur gekommen war.

56:23 Worms gibt Stedefreund eine Vorladung zum Gericht.

56:46 Inga versucht, die Nacht des 9. Mai 76 zu rekonstruieren.

57:20 Stedefreund sucht Inga bei ihr zu Hause. Ingas Tochter bittet ihn herein.

57:40 Die Freunde erinnern sich an alte Zeiten.

58:18 Lothar dreht einen Joint. Walter stellt Ingas Loyalität in Frage.

58:50 Auch Inga zieht an dem Joint. Die Clique raucht zusammen und singt. Es herrscht plötzlich gute Stimmung.

59:44 Walter erwähnt den Mord. Auf einen Schlag endet die gute Stimmung. Die Freunde brechen auf.

60:49 Armin betritt die Straße, bemerkt den Wagen seines Sohnes.

61:01 Gerard steigt aus. Armin stellt ihn zur Rede. Er möchte lieber auf die finanzielle Unterstützung seines Sohnes verzichten, als von dessen Meinungen abhängig zu sein.

61:20 Stedefreund im Gespräch mit Lürsens Tochter.

14. Armin erinnert sich/Inga spricht mit ihrer Tochter

61:32 Armin durchwühlt seine Bücher. Er durchblättert sein Tagebuch, das in einer Kiste lag. Er ruft Gerard an und entschuldigt und bedankt sich.

62:23 Inga trifft bei sich zu Hause ein. Sie redet mit Stedefreund über dessen Vorladung. Er wirft Inga ihre Geheimniskrämerei vor und sagt, er werde nicht für sie lügen. Stedefreund wird zu einem Einsatz gerufen.

64:06 Inga redet mit ihrer Tochter über die Terrorverdächtigungen.

65:20 Das Telefon klingelt. Berger berichtet, dass der Erpresser auf sein vermeintliches Eingehen auf die Erpressung reagiert hat.

65:31 Armin blättert in seinem Tagebuch und erinnert sich.

15. Der Plan/Armin erfährt die Wahrheit

66:13 Inga bespricht mit Stedefreund ihre Plan, den Erpesser beim Sechstagerennen zu fassen.

66:43 Armin will Gerard in seiner Firma besuchen und stellt fest, dass diese längst Konkurs gemacht hat.

67:22 Stedefreund berichtet seinem Vorgesetzten von einer heißen Spur im Fall Blohm. Dieser befreit Stedefreund von der Vorladung, so dass er an der Überführung teilnehmen kann. Dem Vorgesetzten ist klar, dass auch Inga an der Aktion teilnehmen wird.

68:35 Armin sucht Gerard in dessen Haus. Es sind aber nur seine Frau und sein Kind zu Hause. Er stellt sie zur Rede. Sie berichtet von der finanziellen Lage der Familie. Armin ist den Tränen nahe.

69:00 Gerards Frau wirft Armin sein Desinteresse an Gerard vor.

69:13 Armin stellt sich die Frage, wie Gerard ihn in letzter Zeit noch unterstützen konnte.

69:30 Armins Frau erzählt, Gerard habe einen Job beim Sechstagerennen. Daraufhin fängt Armin an, Gerards Sachen zu durchsuchen.

69:55 Armin findet die als Spendenaufrufe getarnten Erpresserbriefe, Unterlagen über die Cliquenmitglieder und Kopien aus seinem eigenen Tagebuch.

70:35 Auf Gerards Computer findet Armin den Lageplan für den Ort der Geldübergabe.

70:45 Armin weist Gerards Frau an, sie solle den Computer formatieren. Dann stürmt er hinaus.

16. Beim Sechstagerennen/Worms Beschwerde

70:56 Ingas Bekannte vom Fernsehen erklärt Inga die Überwachung des Rennens mit den Videokameras, die Inga für die Überführung des Erpressers nutzen will.

71:20 Worms beschwert sich bei Stedefreunds Chef über die Freistellung von der Vorladung.

71:55 Worms äußert den Vorwurf, Inga wolle in dem Fall nicht ermitteln, sondern ihre eigene Vergangenheit vertuschen.

72:14 Beim Sechstagerennen: Armin betritt die Halle. Gerard steckt etwas in einen Mülleimer.

72:31 Inga erklärt den Plan.

73:12 Armin geht an Gerard vorbei, sieht ihn aber nicht. Aber Gerard bemerkt Armin.

73:24 Inga beobachtet die Monitore im Überwachungsraum.

73:32 Armin geht suchend durch die Menge. Gerard beobachtet das Geschehen von oben.

73:53 Die Polizisten beobachten den Lockvogel Berger.

75:32 Berger steckt das Geld in eine Papiertüte. Er will es in dem Mülleimer deponieren, wird aber aufgehalten. Inga drängt zu Eile, da sie die Kameras nur noch einige Minuten nutzen kann.

75:40 Stedefreund soll etwas unternehmen. Er holt sich ein Autogramm von Roger Moore.

75:50 Armin, die Polizisten und Gerard beobachten unabhängig voneinander, wie Beger zum Mülleimer geht.

76:04 Berger wirft die Papiertüte mit dem Geld in den Mülleimer. Sowohl Gerard als auch Armin gehen auf den Mülleimer zu.

76:25 Armin nimmt die Tüte aus dem Mülleimer. Inga ist entsetzt. Armin und Gerard entdecken sich. Stedefreund soll die beiden verfolgen. Die Kameras müssen anderweitig verwendet werden.

77:25 Armin rennt mit dem Geld auf die Toilette. Gerard folgt ihm.

17. Armins Geständnis

78:20 Vater und Sohn sprechen sich über Armins Vergangenheit und die Clique aus.

79:14 Armin gesteht Gerard, dass er den Wachmann getötet hat. Gerard ist geschockt.

79:55 Armin berichtet von den Ereignissen der Nacht beim WE. Es werden Rückblicke eingeblendet.

81:00 Armin beschreibt, wie er den Wachmann erschlagen hat.

81:35 Vater und Sohn weinen, fallen sich in die Arme. Gerard hat Angst um Armin.

82:10 Armin drängt Gerard, zu gehen, bevor die Polizei kommt. Gerard geht und Armin verlässt mit dem Geld die Toilette.

82:33 Stedefreund nimmt Armin fest.

82:46 Armin und Inga stehen sich gegenüber, sehen sich fragend und verzweifelt an.

18. Armins Tod

82:53 Der Dienststellenleiter gratuliert Stedefreund zu seinem Fahndungserfolg. Man erfährt, dass Armin den Mord am Wachmann, sowie den Mord an Blohm und die Erpressung gestanden hat. Inga glaubt das nicht und fragt nach Gerard.

83:43 Armin wird erhängt in seiner Zelle gefunden.

84:12 Worms will weiter gegen Inga ermitteln. Ihre Suspendierung wird aufgehoben.

19. Gerards Geständnis

84:25 Auf dem Friedhof: Die Clique und Gerard bei Armins Beerdigung.

85:00 Inga und ihre Kollegen suchen das Gespräch mit Gerard, der allein an Armins Grab sitzt.

85:33 Inga stellt Gerard wegen dem Mord an Blohm zur Rede. Lothar, der Gerards Verteidiger sein wird, rät ihm, zu schweigen.

85:52 Gerard gesteht den Mord an Blohm und erzählt, was passiert ist.

86:18 Gerard erzählt, dass er von Blohm verhöhnt wurde und dass er ihn daraufhin aus Wut erschlagen hat. Eine Rückblende wird gezeigt.

87:00 Inga lässt Gerard festnehmen.

87:25 Inga und Stedefreund prognostizieren, dass Gerard keine schwere Strafe erwartet.

20. Abspann

88:00 Abspann

[...]


[1] Auch ältere Werke zur Filmanalyse schlagen eine ähnliche Vorgehensweise zur Transkription vor (vgl. Kuchenbuch 1978, 14ff , Hickethier 1979, 88ff und Faulstich 1994, 199ff).

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung von Linksterrorismus in Kinofilmen und Fernsehproduktionen: Tatort Schatten
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Veranstaltung
Die Darstellung von Linksterrorismus in Kinofilmen und Fernsehproduktionen
Autor
Jahr
2005
Seiten
30
Katalognummer
V61561
ISBN (eBook)
9783638549936
Dateigröße
607 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Darstellung, Linksterrorismus, Kinofilmen, Fernsehproduktionen, Tatort, Schatten
Arbeit zitieren
Frauke Schulz (Autor), 2005, Die Darstellung von Linksterrorismus in Kinofilmen und Fernsehproduktionen: Tatort Schatten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61561

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