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Der Gegenstandsbereich der Erziehungspsychologie

Title: Der Gegenstandsbereich der Erziehungspsychologie

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Katharina Mewes (Author), Sabine Ostrowitzki (Author)

Psychology - General
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Einleitung

In dieser Hausarbeit mit dem Thema „Der Gegenstand der Erziehungspsychologie“ möchten wir die wichtigsten Begriffsbestimmungen der Erziehungspsychologie darstellen. Diese bilden
eine Basis für weitere Theorien und Forschungsgebiete dieser Richtung der Psychologie. Unsere Arbeit gliedert sich in zwei Teile.
Im ersten Teil beschäftigt sich Sabine Ostrowitzki mit Im zweiten Teil dieser Hausarbeit beschäftigt sich Katharina Mewes mit den Bestimmungen der Begriffe Sozialisation, Enkulturation und Akkulturation sowie Kultivation beschäftigen und am Ende die Beziehung
zwischen erziehungspsychologischen Konzepten von Veränderungen und die Entwicklungsund Erziehungsprozesse im Beziehungskontext aufzeigen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Sozialisation

1.1. Begriffsbestimmung

1.2. Begriffsentwicklung

1.2.1. Struktur- funktionalistische Sozialisationsbegriff

1.2.2. Sozialökologischer Sozialisationsbegriff

1.3. Sozialisationsprozess

1.4. Sozialisation der Eltern durch ihre Kinder

1.5. Konzept der Selbstsozialisation

2. Enkulturation und Akkulturation

2.1. Begriffsbestimmungen

2.2. Was ist Kultur und wie wird sie weitergegeben?

3. Kultivation

3.1. Begriffsbestimmung

3.2. Kultivationsprozess nach Simmel

3.3. Muchowsche Lebensraumstudie: Beispiele gelungener kindlicher Kultivation

4. Beziehung zwischen erziehungspsychologischen Konzepten von Veränderung

4.1. Entwicklung vs. Sozialisation

4.2. Sozialisationsvorgänge vs. Erziehungsprozesse im engeren Sinne

4.3. Kultivationsbegriff vs. Entwicklungsbegriff

5. Entwicklungs- und Erziehungsprozesse im Beziehungskontext

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, zentrale Begriffe der Erziehungspsychologie fundiert darzustellen, um eine theoretische Basis für weitere erziehungswissenschaftliche Forschungsfelder zu schaffen. Dabei wird insbesondere das Spannungsfeld zwischen Erziehung, Sozialisation und Kultivation analysiert.

  • Grundlagen der Sozialisation und ihrer Entwicklung
  • Differenzierung von Enkulturation, Akkulturation und Kultivation
  • Verhältnisbestimmung zwischen Sozialisation und Erziehung
  • Bedeutung der kindlichen Eigenaktivität und Kultivation
  • Zusammenwirken von Entwicklungs- und Erziehungsprozessen

Auszug aus dem Buch

1.1 Sozialisation – Was ist das eigentlich?

Es ist nicht ganz einfach den Begriff Sozialisation präzise zu erfassen, denn hinter diesem stecken eine Menge theoretischer Fragen und Problemstellungen. Nach K. Hurrelmann stelle Sozialisation ein „Modell der dialektischen Beziehungen zwischen Subjekt und gesellschaftlich vermittelter Realität dar“. Er erweitert dies durch den „interdependenten Zusammenhang von individueller und gesellschaftlicher Veränderung und Entwicklung“. Dieses Modell stelle das menschliche Subjekt in einen sozialen und ökologischen Kontext, welcher subjektiv aufgenommen und verarbeitet würde, der in diesem Sinn also auf das Subjekt einwirke, aber zugleich immer auch durch das Individuum beeinflusst, verändert und gestaltet werde.

Durkheim liefert die klassische Bestimmung des Begriffs der Sozialisation. Seiner Ansicht nach bringe der Mensch von Geburt aus zunächst seine Physis und in Bezug auf alle späteren Eigenschaften nur unbestimmte Dispositionen mit. Der Säugling sei nahezu eine „Tabula rasa“ und müsse seine Persönlichkeit erst in der sozialen Umwelt entwickeln und auf das gesellschaftliche Leben vorbereitet (sozialisiert) werden.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Diese Einleitung stellt die zentralen Themen der Arbeit vor und umreißt die theoretische Ausrichtung sowie die Aufteilung der Arbeit in zwei inhaltliche Teilbereiche.

1. Sozialisation: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Sozialisation, dessen historische Entwicklung und verschiedene theoretische Ansätze sowie die Rolle des Individuums und der Eltern.

2. Enkulturation und Akkulturation: Hier werden die Aneignung von kulturellen Kompetenzen und die Folgen kultureller Kontaktprozesse für das Individuum in den Fokus gerückt.

3. Kultivation: Das Kapitel befasst sich mit dem selbstaktiven Prozess der Kultivation, dem Ansatz nach Simmel und der Bedeutung von kindlichen Lebensräumen.

4. Beziehung zwischen erziehungspsychologischen Konzepten von Veränderung: Hier erfolgt eine kritische Abgrenzung der Begriffe Entwicklung, Sozialisation und Erziehung sowie die Untersuchung ihrer strukturellen Zusammenhänge.

5. Entwicklungs- und Erziehungsprozesse im Beziehungskontext: Der Fokus liegt auf dem Zusammenwirken dieser Prozesse in systemischen Modellen, unter Berücksichtigung von Familienstrukturen und verschiedenen Altersgruppen.

6. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont, dass Sozialisation ein lebenslanger, kumulativer Prozess ist, der über die Kindheits- und Jugendphase hinausreicht.

Schlüsselwörter

Erziehungspsychologie, Sozialisation, Enkulturation, Akkulturation, Kultivation, Entwicklung, Erziehung, Persönlichkeitsentwicklung, Individuum, Gesellschaft, Lebenslauf, Selbstsozialisation, Erziehungsprozesse, soziale Umwelt, Identitätsbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt den Gegenstand der Erziehungspsychologie, insbesondere die Klärung und Abgrenzung wichtiger Grundbegriffe wie Sozialisation, Enkulturation und Kultivation.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung der Sozialisationsbegriffe, der Kultivationsprozess, sowie das komplexe Verhältnis von Erziehung zur allgemeinen Sozialisation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, eine präzise wissenschaftliche Basis für weitere Forschungen zu schaffen, indem die Begrifflichkeiten in ihrem wechselseitigen Zusammenhang definiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der auf zentrale fachwissenschaftliche Werke und Theorien der Erziehungs- und Entwicklungspsychologie zurückgegriffen wird.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil der Hausarbeit?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Konzepte menschlicher Entwicklung und Einflussnahme, von der kindlichen Selbstsozialisation bis zur pädagogischen Intervention.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit ist stark durch Begriffe wie Sozialisationsprozess, Kultivation, Erziehung und den Diskurs um die „Pädagogisierung der Gesellschaft“ charakterisiert.

Was besagt die „Muchowsche Lebensraumstudie“ für die Kultivation?

Sie belegt, dass Kinder die von Erwachsenen definierten Räume aktiv umdeuten und für ihre eigene Identitätsbildung sowie für das Spiel nutzen, was eine Grundvoraussetzung für gelungene Kultivation darstellt.

Wie unterscheidet die Arbeit den Sozialisations- vom Erziehungsbegriff?

Sozialisation wird als umfassender, lebenslanger Prozess begriffen, während Erziehung als eine gezielte, bewusste und meist zeitlich begrenzte Intervention innerhalb dieses Prozesses verstanden wird.

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Details

Title
Der Gegenstandsbereich der Erziehungspsychologie
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg
Grade
1,3
Authors
Katharina Mewes (Author), Sabine Ostrowitzki (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V61614
ISBN (eBook)
9783638550383
ISBN (Book)
9783640860760
Language
German
Tags
Gegenstandsbereich Erziehungspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Mewes (Author), Sabine Ostrowitzki (Author), 2006, Der Gegenstandsbereich der Erziehungspsychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61614
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