Diese Arbeit beinhaltet die komplette Unterrichtsplanung einer Stunde zur Einführung des Reimschemas "umfassender Reim".
Desweiteren sind Materialien eines passenden Wochenplans zum Thema Sommergedichte enthalten, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Die "Gedichtekiste" ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht beigefügt - die Gedichte können ganz einfach selbst zusammengestellt werden.
Gliederung
1. Struktur und Begründungszusammenhang des Themas
1.1 Fachliche und überfachliche Erschließung des Inhalts
1.2 Begründungszusammenhang
1.2.1 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung
1.2.2 Exemplarische Bedeutung
1.2.3 Zugänglichkeit des Themas
1.2.4 Übereinstimmung mit dem Rahmenplan
1.2.5 Unterrichtliche Kontinuität
1.3 Folgerungen für die didaktische Reduktion und Strukturierung
1.4 Erweisbarkeit
2. Unterrichtsbedingungen
2.1 Allgemeine Situation in der Klasse
2.2 Voraussetzungen für diese Stunde
3. Methodische Überlegungen
4. Lernziele
5. Verlaufsplan
6. Literatur
7. Anhang
Zielsetzung & Themen
Ziel der Arbeit ist die Erarbeitung des Reimschemas „umfassender Reim“ im Rahmen einer Unterrichtsreihe zu Sommergedichten, wobei die Schüler durch kreativen und analysierenden Umgang mit Lyrik ihre Sprachgestaltungskompetenz erweitern sollen.
- Vertiefung von Sprachkompetenz und kreativem Schreiben
- Einführung und Anwendung der Reimschemata (insb. umfassender Reim)
- Förderung der Selbstorganisation durch Wochenplanarbeit
- Reflexion und Kritikfähigkeit durch Dichterkonferenzen
Auszug aus dem Buch
1.1 Fachliche und überfachliche Erschließung des Inhalts
Das Wort „Gedicht“ bezeichnete ursprünglich alles schriftlich Abgefasste. Seit dem 18. Jahrhundert wird es jedoch ausschließlich im poetischen Bereich verwendet und bezeichnet eine „lyrische Form, die mit bildhafter Sprache (Metaphern) in formell gebundener Sprache in mündlicher oder schriftlicher Form arbeitet.“ Typisch sind die „in sich geschlossene Form“ und „die bildhafte, oft lyrische Sprache“. Gedichte bestehen meist aus Versen und Strophen (siehe unten) und können nach einem Reimschema aufgebaut sein (siehe unten). Moderne Gedichtformen (z.B. Elfchen) sind jedoch häufig ohne Reim.
Gedichte behandeln die unterschiedlichsten Themen, welche verschiedenste Gefühle (Freude, Trauer, Nachdenklichkeit…) auslösen. Die in dieser Stunde eingesetzten Gedichte sind in weitem Sinne dem Thema Sommer zuzuordnen.
Unter „Reim“ versteht man im weiteren Sinn eine „Verbindung von Wörtern mit ähnlichem Klang (z.B. gießt – grüßt), im engeren Sinn wird damit der „Gleichklang eines betonten Vokals und der ihm folgenden Laute bei verschiedenem Anlauf (z.B. Sand – Strand) bezeichnet.
Reimschemata beschreiben die Anordnung von Reimen innerhalb einer Strophe bzw. eines Gedichts. Zueinander passende Reime werden dabei jeweils mit gleichen Buchstaben bezeichnet. In dieser Stunde bzw. Unterrichtseinheit sind folgende Reimschemata von Bedeutung:
Zusammenfassung der Kapitel
1. Struktur und Begründungszusammenhang des Themas: Dieses Kapitel definiert die fachlichen Grundlagen zu Gedichten, Reimen und Reimschemata und begründet deren Bedeutung sowie die Einbettung in den Rahmenplan.
2. Unterrichtsbedingungen: Hier werden die Klassensituation der 4b, die bestehenden Sozialformen und die Lernvoraussetzungen der Schüler analysiert.
3. Methodische Überlegungen: Dieses Kapitel erläutert den Schwerpunkt der Differenzierung bei den verschiedenen Aufgaben des Wochenplans, um individuelle Lernstände zu berücksichtigen.
4. Lernziele: Definition der zentralen Intention sowie der spezifischen Zielbereiche für die Schüler in Bezug auf Sprachgestaltung und Selbstorganisation.
5. Verlaufsplan: Detaillierte Darstellung der Unterrichtsphasen mit Zeitplanung, Inhalten, methodischen Hinweisen und Sozialformen.
6. Literatur: Verzeichnis der verwendeten fachlichen und didaktischen Quellen.
7. Anhang: Enthält Arbeitsmaterialien wie den Wochenplan, Gedichtvorlagen, Ideensammlungen und Kontrollblätter.
Schlüsselwörter
Grundschule, Lyrik, Gedichte, Reimschema, umfassender Reim, Sprachgestaltung, Wochenplanarbeit, Differenzierung, Kreativität, Unterrichtsentwurf, Lehrprobe, Sommergedichte, Lesekompetenz, Dichterkonferenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst einen Unterrichtsentwurf für eine benotete Lehrprobe im Fach Grundschulpädagogik zum Thema Gedichte.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die lyrische Sprachgestaltung, die Vermittlung von Reimschemata und die Arbeit mit einem Wochenplan.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das Hauptziel ist das Kennenlernen und die kreative Anwendung des Reimschemas „umfassender Reim“ durch die Schüler.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen praxisorientierten Unterrichtsentwurf, der auf didaktischer Reduktion und differenzierter Lernförderung basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, den methodischen Überlegungen zur Differenzierung und dem konkreten Verlaufsplan.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Grundschule, Lyrik, Reimschema, Wochenplanarbeit und Differenzierung.
Warum spielt die Differenzierung eine so große Rolle?
Da das Leistungsspektrum der Klasse heterogen ist, ermöglicht die Differenzierung jedem Schüler einen Zugang zu den Gedichten, der seinem Lernstand entspricht.
Was zeichnet die „Dichterkonferenz“ aus?
Die Dichterkonferenz dient der Reflexion, bei der die Schüler ihre selbst verfassten Gedichte vorstellen und gegenseitig konstruktive Kritik üben.
Wie wurde die Arbeit am Wochenplan aufgebaut?
Der Wochenplan umfasst verschiedene Aufgaben wie das Ordnen, Schreiben, Auswendiglernen, Malen und Vertonen von Gedichten.
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- Andrea Lenz (Author), 2006, Sommergedichte - kreativer und handelnder Umgang mit Gedichten 4. Klasse - Einführung des Reimschemas "umfassender Reim", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62028