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Ökologie - Planung eines Leistungskurses

Title: Ökologie - Planung eines Leistungskurses

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 27 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Katrin Warnke (Author)

Didactics - Biolology
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Summary Excerpt Details

In der gymnasialen Oberstufe hat der Biologieunterricht das Ziel, eine erweiterte und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln, die zur allgemeinen Studierfähigkeit führt. Die Schüler sollen mit Hilfe von grundlegenden und weiterführenden Kenntnissen und Einsichten, ein vertieftes Verständnis für Denkweisen und Forschungsmethoden der Biologie entwickeln. Bei der Stoffvermittlung sollen die Schüler befähigt werden, Konzepte der Erkenntnisgewinnung nachzuvollziehen, zu erlernen und anwenden zu können. Sich selbst und ihrer Umwelt gegenüber sollen die Schüler eine ethische Handlungskompetenz, eine komplexe Sichtweise auf biologische Erscheinungen und Prozesse sowie die Befähigung zum fächerübergreifenden Problemlösen erlangen. Im Kursabschnitt „Ökologie“ sehe ich ein hohes Potential, dies Ziele zu verwirklichen. Darüber hinaus soll die große praktische Bedeutung der Biologie für die Zukunftsgestaltung durch Anwendungsbezug deutlich gemacht werden. Der Einsatz von fremdsprachigen Lehrmaterial ist für die Förderung der Fremdsprachenkompetenz sehr gut geeignet und kann eventuelle Auslandsaufenthalte der Schüler erleichtern. Der Biologieunterricht an der gymnasialen Oberstufe soll den Schülern ein Fundament an biologischen Wissen und Können vermitteln, welches ihnen zu einer ausreichenden Sach- und Entscheidungskompetenz für ihr weiteres Leben verhilft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.1 Allgemeine Ziele und Funktionen des Unterrichts an der gymnasialen Oberstufe

1.2 Kursspezifische Unterrichtsziele

2. Exemplarische Beschreibung ausgewählter methodischer Gestaltungsvarianten

3. Ausgewählte Beobachtungen, Untersuchungen und Experimente sowie Vorschläge für Exkursionen, Besichtigungen, und biologische Freilandarbeit

4. Beispiel für einen fächerübergreifend gestalteten Kursabschnitt

5. Klausurbeispiel für eine zweistündige Lernerfolgskontrolle

6. Stoffverteilungsplan

7. Quelle/Literaturempfehlungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, konkrete didaktische und methodische Empfehlungen für die Gestaltung des Kursabschnitts „Ökologie“ in der gymnasialen Oberstufe zu geben. Dabei steht die Vermittlung von Fachwissen in Verbindung mit einer Förderung von Selbstständigkeit, Methodenkompetenz und wissenschaftspropädeutischem Arbeiten durch einen praxisnahen Unterricht im Mittelpunkt.

  • Entwicklung kognitiver, affektiver und psychomotorischer Unterrichtsziele für das Thema Ökologie.
  • Einsatz methodischer Gestaltungsvarianten wie problemorientierter Unterricht, Protokollführung, Projektarbeit und Exkursionen.
  • Integration fächerübergreifender Ansätze, illustriert durch ein Planspiel („Pollution Control“).
  • Konzeption einer zweistündigen Lernerfolgskontrolle zur Überprüfung der erreichten Kompetenzen.
  • Erstellung eines detaillierten Stoffverteilungsplans für den gesamten Kursabschnitt.

Auszug aus dem Buch

Die Exkursion

Meiner Meinung nach sind Exkursionen in diesem Kursabschnitt extrem wichtig und sollten eine zentrale Rolle einnehmen. Dies könnte ein gutes Beispiel zur Abkehr vom Klassenraum als Lernort darstellen. Wo sonst können Schüler sich über ökologische Typen, ökologische Nischen oder biotische und abiotische Faktoren informieren als im Ökosystem selbst. Jede Unternehmung, die sich außerhalb des Schulgebäudes abspielt, wird als eine Exkursion definiert. (Nach ESCHENHAGEN, KATTMANN & RODI, 1993). Man unterscheidet zwischen Unterrichtsgängen (ein bis zwei Stunden), Lehrwanderungen (halb- bis ganztägig), und Lehr-/Studienfahrten (mehrtägig).

Der Große Vorteil einer Exkursion liegt in ihrem motivierenden Moment. Sie bringt Abwechslung in den Schulalltag, fördert die Kontakte zwischen Mitschülern und auch zum Lehrpersonal, spricht Eigenaktivität und spezielle Fähigkeiten der Schüler an, und ermöglicht, wie schon erwähnt, das „mehrsinnige Erfassen“ der Originalobjekte in ihrer natürlichen Umgebung. Die Schüler werden in Lage versetzt, Probleme zu erkennen, Fakten in größere Zusammenhänge einzuordnen, und einen Transfer von Wissen durchzuführen. So leistet die Exkursion einen Beitrag zum entdeckenden Lernen. (siehe ESCHENHAGEN, KATTMANN & RODI, 1993).

Zusammenfassung der Kapitel

1.1 Allgemeine Ziele und Funktionen des Unterrichts an der gymnasialen Oberstufe: Dieses Kapitel erläutert den Bildungsauftrag der Oberstufe, eine vertiefte Allgemeinbildung sowie ethische Handlungskompetenz und die Fähigkeit zum fächerübergreifenden Problemlösen zu vermitteln.

1.2 Kursspezifische Unterrichtsziele: Hier werden spezifische kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele definiert, um den Schülern ökologisches Fachwissen und praktische Methodenkompetenz zu vermitteln.

2. Exemplarische Beschreibung ausgewählter methodischer Gestaltungsvarianten: Das Kapitel beschreibt praxisorientierte Methoden wie problemorientierten Unterricht, Protokollführung, Projektarbeit und Exkursionen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Natur.

3. Ausgewählte Beobachtungen, Untersuchungen und Experimente sowie Vorschläge für Exkursionen, Besichtigungen, und biologische Freilandarbeit: Dieser Abschnitt bietet konkrete Vorschläge für Freilandarbeiten und Exkursionsziele in der Greifswalder Umgebung sowie Untersuchungsmöglichkeiten für Biotope.

4. Beispiel für einen fächerübergreifenden gestalteten Kursabschnitt: Das Kapitel plädiert für die Notwendigkeit fächerübergreifenden Unterrichts und stellt das Planspiel „Pollution Control“ als effektive Methode zur Förderung von Entscheidungskompetenz vor.

5. Klausurbeispiel für eine zweistündige Lernerfolgskontrolle: Dieser Teil enthält eine beispielhafte Prüfung mit Fragestellungen zu ökologischen Regeln, Stoffkreisläufen und Schadstoffanreicherung inklusive der entsprechenden Lösungen.

6. Stoffverteilungsplan: Ein tabellarischer Plan gliedert den gesamten Kursabschnitt in zwölf Wochen und detailliert Stundenverläufe, Methoden und Lernziele.

7. Quelle/Literaturempfehlungen: Das abschließende Verzeichnis listet die verwendete Fachliteratur und weiterführende Empfehlungen zur Unterrichtsgestaltung auf.

Schlüsselwörter

Ökologie, Biologiedidaktik, Gymnasiale Oberstufe, Unterrichtsplanung, Freilandarbeit, Exkursion, fächerübergreifender Unterricht, Methodenkompetenz, Ökosystem, Stoffkreislauf, Umweltbildung, Planspiel, Lernerfolgskontrolle, ökologische Regeln, Handlungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet didaktische und methodische Empfehlungen für die Gestaltung des Kursabschnitts „Ökologie“ in der gymnasialen Oberstufe mit dem Fokus auf einen praxisnahen, schülerzentrierten Unterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die Definition von Unterrichtszielen, die Vorstellung didaktischer Methoden, die fächerübergreifende Unterrichtsgestaltung, die Durchführung von Exkursionen und die Planung von Lernerfolgskontrollen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Lehrkräften konkrete Konzepte an die Hand zu geben, um durch projektorientiertes und selbstständiges Arbeiten Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bei den Schülern zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf didaktische Fachliteratur und entwickelt daraus anwendungsorientierte Unterrichtskonzepte für die gymnasiale Oberstufe.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Definition von Lernzielen, methodische Gestaltungsvarianten (z.B. Planspiel, Protokollieren), konkrete Beispiele für Freilandarbeit sowie einen detaillierten Stoffverteilungsplan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Ökologie, Biologiedidaktik, Methodenkompetenz, Freilandarbeit und fächerübergreifender Unterricht definiert.

Welche Rolle spielt das Planspiel „Pollution Control“ im Konzept?

Das Planspiel dient als zentrales Beispiel für einen fächerübergreifenden Unterricht zwischen Biologie und Sozialkunde, um Entscheidungskompetenz bei komplexen Umweltkonflikten zu trainieren.

Wie ist die im Dokument enthaltene Klausur aufgebaut?

Die Klausur umfasst Aufgaben zu ökologischen Gesetzmäßigkeiten (Bergmannsche/Allensche Regel), zur Dynamik von Stoffkreisläufen im See sowie zur Schadstoffanreicherung in Nahrungsketten.

Warum betont die Autorin die Bedeutung von Exkursionen?

Exkursionen sind laut der Autorin essenziell für entdeckendes Lernen, da sie die Abkehr vom Klassenraum ermöglichen und Schüler befähigen, Originalobjekte in ihrer natürlichen Umgebung zu „begreifen“.

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Details

Title
Ökologie - Planung eines Leistungskurses
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Grade
sehr gut
Author
Katrin Warnke (Author)
Publication Year
2004
Pages
27
Catalog Number
V62096
ISBN (eBook)
9783638554114
ISBN (Book)
9783656815594
Language
German
Tags
Planung Leistungskurses
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Warnke (Author), 2004, Ökologie - Planung eines Leistungskurses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62096
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