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Motivation: Theorie und Praxis nach der Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg

Title: Motivation: Theorie und Praxis nach der Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg

Term Paper , 2006 , 31 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jens Rosenow (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Intention des vorliegenden Werkes ist die Untersuchung eines in der betrieblichen Praxis eingesetzten Fragebogens zur Arbeitszufriedenheit. Damit sollen die Ursachen für die gegenwärtig herrschende Unzufriedenheit und die damit verbundene hohe Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung ermittelt werden, die zu unzufriedenen Kunden und Umsatzeinbußen führt. Nach Auswertung des Fragebogens werden konkrete Maßnahmen entwickelt, mit denen die Arbeitszufriedenheit und Arbeitsproduktivität gesteigert wird.

Zunächst gibt der Autor einen Überblick über die bekanntesten Motivationstheorien, wobei der Schwerpunkt auf die Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg gelegt wird, da diese für die weitere Analyse und Bewertung des Praxisbeispiels verwendet wird. Die Bewertung erfolgt im Hinblick darauf, welche Maßnahmen zur Motivationssteigerung am ehesten geeignet sind, wenn die Präferenzen und Einschätzungen der Arbeitssituation der Mitarbeiter durch die Befragung bekannt sind.

Den Schluss bildet ein Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten der Motivations- bzw. Effizienzsteigerung nach Herzberg, die sich in der Ausarbeitung eines neuen Fragebogens widerspiegeln.

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Inhaltsverzeichnis

1 Ziel der Arbeit

2 Motivationstheorien

2.1 Bedürfnis-Hierarchie-Theorie

2.2 Zweifaktoren-Theorie

2.2.1 Erläuterung der Zweifaktoren-Theorie

2.2.2 Kritik an der Zweifaktoren-Theorie

2.2.3 Verknüpfung der Zweifaktoren-Theorie mit der Praxis

3 Das Praxisbeispiel

3.1 Darstellung der Ausgangssituation

3.2 Analyse und Bewertung des Praxisgeschehens

3.3 Ableitung von Gestaltungsmassnahmen für die Praxis

4 Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für Arbeitsunzufriedenheit in einem mittelständischen Filialunternehmen, um auf Basis der Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Produktivität zu entwickeln und einen optimierten Fragebogen zu konzipieren.

  • Analyse betrieblicher Motivationsfaktoren auf Basis der Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg.
  • Untersuchung der Arbeitszufriedenheit in der Abteilung Lagerwirtschaft / Kommissionierung.
  • Bewertung von Hygienefaktoren und deren Einfluss auf das Betriebsklima und die Fehlerquote.
  • Ableitung konkreter personalwirtschaftlicher Gestaltungsmaßnahmen zur Motivationssteigerung.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Erläuterung der Zweifaktoren-Theorie

Die von Frederick Herzberg entwickelte Motivator-Hygiene- oder Zweifaktoren-Theorie ist sowohl eine Theorie der Arbeitszufriedenheit also auch ein Ansatz der Arbeitsmotivation. Sie beschäftigt sich mit der Frage, welche Motive durch welche Schlüsselreize angesprochen werden. In den so genannten Pittsburgh-Studien führte er eine Untersuchung an 2.000 Berufstätigen aus unterschiedlichen Branchen und hierarchischen Ebenen durch (vgl. COMELLI 1995, 133 f.). Die von ihm befragten Personen haben über von ihnen als angenehm bzw. unangenehm erlebte Arbeitssituationen berichtet. Dabei sollten sie Auskunft darüber geben, welche Faktoren bei ihnen Unzufriedenheit vermieden oder abgebaut haben und welche vor allem den Effekt hatten, Zufriedenheit zu erzielen.

Bei der Analyse der Arbeitssituationen entdeckte Herzberg, dass sehr selten nur ein Faktor als Grund für gute und schlechte Erfahrungen bei der Arbeit genannt wurde. Ihm fiel auf, dass bestimmte Faktoren besonders dazu geeignet sind, Unzufriedenheit zu vermeiden bzw. abzubauen, während es andere gibt, die hauptsächlich den Effekt haben, Zufriedenheit herbeizuführen (vgl. ROSENSTIEL 1996, 70).

Die Faktoren, die Unzufriedenheit herabsetzen, nannte er Hygienefaktoren (dissatisfiers), die in der Hauptsache extrinsische Arbeitsmotive (Arbeitsumgebung, z.B. Unternehmenspolitik, Sozialleistungen, Sicherheit des Arbeitsplatzes, Betriebsklima) befriedigen. Die Faktoren, die vornehmlich Zufriedenheit bewirken, bezeichnete er dagegen als Motivatoren (satisfiers). Diese befriedigen in der Regel intrinsische Arbeitsmotive (bspw. die Arbeit als solche, Leistung, Anerkennung, Aufstieg).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ziel der Arbeit: Einführung in die Problematik der Arbeitsunzufriedenheit im untersuchten Betrieb und Darstellung der Zielsetzung der Hausarbeit.

2 Motivationstheorien: Theoretische Abgrenzung der Inhalts- und Prozesstheorien sowie detaillierte Erläuterung der Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg.

3 Das Praxisbeispiel: Untersuchung der Ist-Situation im Unternehmen, Analyse der Umfrageergebnisse und Ableitung konkreter Verbesserungsvorschläge für das Personalmanagement.

4 Zusammenfassung: Resümee der Ergebnisse und kritische Reflexion des Vorgehens sowie Ausblick auf die zukünftige Fragebogengestaltung.

Schlüsselwörter

Motivation, Herzberg, Zweifaktoren-Theorie, Hygienefaktoren, Motivatoren, Arbeitszufriedenheit, Personalwirtschaft, Arbeitsmotivation, Arbeitsplatzgestaltung, Betriebsklima, Produktivität, Fehlerquote, Fragebogen, Lagerwirtschaft, Personalführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und Verbesserung der Arbeitszufriedenheit in der Abteilung Lagerwirtschaft / Kommissionierung eines Filialunternehmens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Motivationstheorie, insbesondere nach Herzberg, die betriebliche Personalarbeit sowie das Change Management bei der Arbeitszeitgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifikation der Ursachen für die hohe Fehlerquote und Unzufriedenheit, um darauf aufbauend Maßnahmen zur Leistungs- und Zufriedenheitssteigerung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu Motivationstheorien und einer empirischen Erhebung mittels eines Fragebogens im betrachteten Betrieb.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit der Zweifaktoren-Theorie und die praktische Anwendung durch die Analyse eines firmeninternen Fragebogens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Motivation, Hygienefaktoren, Motivatoren, Arbeitszufriedenheit und Personalmanagement.

Warum wurde Herzbergs Zweifaktoren-Theorie für diese Untersuchung gewählt?

Sie wurde gewählt, weil sie eine direkte Zuordnung der abgefragten Aspekte zu Hygienefaktoren oder Motivatoren erlaubt und somit gezielte Gestaltungsempfehlungen ermöglicht.

Wie unterscheidet sich die Theorie von der Realität im Praxisbeispiel?

Entgegen der Theorie von Herzberg zeigen die Daten, dass Motivatoren auch bei unzureichenden Hygienefaktoren positiv bewertet werden können, was die starre Reihenfolge der Bedürfnisbefriedigung in Frage stellt.

Was sind die konkreten Maßnahmen für das Lagerunternehmen?

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem die Optimierung der Urlaubs- und Überstundenregelung, eine transparentere Informationspolitik und die Förderung sozialer Kontakte.

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Details

Title
Motivation: Theorie und Praxis nach der Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,7
Author
Jens Rosenow (Author)
Publication Year
2006
Pages
31
Catalog Number
V62187
ISBN (eBook)
9783638554770
ISBN (Book)
9783638694469
Language
German
Tags
Motivationstheorie Motivationspraxis Schwerpunkt Zweifaktoren-Theorie Herzberg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Rosenow (Author), 2006, Motivation: Theorie und Praxis nach der Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62187
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