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Managementvergütung mit aktienkursbasierten Entlohnungsinstrumenten

Title: Managementvergütung mit aktienkursbasierten Entlohnungsinstrumenten

Seminar Paper , 2006 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl.-Kfm. David Nicolaus (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Ziel dieser Seminararbeit ist eine Auseinandersetzung mit der Frage, ob und wie aktienkursbasierte Entlohnungsinstrumente im Rahmen der Managementvergütung zu einer wertorientierten Unternehmensführung beitragen können.

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Inhaltsübersicht

1 PROBLEMSTELLUNG

2 TRENNUNG VON EIGENTUM UND KONTROLLE

2.1 Grundmodell der Prinzipal – Agenten – Theorie

2.2 Implikationen für aktienkursbasierte Entlohnungsinstrumente

3 SHAREHOLDER VALUE - ORIENTIERUNG ALS AUSGANGSBASIS FÜR ZIELKONGRUENZ

4 AKTIENKURSBASIERTE ENTLOHNUNGSINSTRUMENTE

4.1 Aktienprogramme

4.1.1 Beschreibung

4.1.2 Gestaltungsparameter

4.1.3 Problemfelder

4.2 Aktienoptionsprogramme

4.2.1 Beschreibung

4.2.2 Gestaltungsparameter

4.2.3 Problemfelder

5 DISKUSSION

6 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, ob und wie aktienkursbasierte Entlohnungsinstrumente im Rahmen der Managementvergütung zu einer wertorientierten Unternehmensführung beitragen können, wobei insbesondere die Anreizwirkungen und die damit verbundenen Problemfelder im Fokus stehen.

  • Grundlagen der Prinzipal-Agenten-Theorie und deren Bedeutung für die Managemententlohnung
  • Shareholder Value als konzeptionelle Basis für Zielkongruenz
  • Analyse von Aktienprogrammen als Entlohnungsinstrument
  • Analyse von Aktienoptionsprogrammen inklusive deren Gestaltungsparametern
  • Kritische Diskussion der Anreizstrukturen und Kapitalmarkteffekte

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundmodell der Prinzipal – Agenten – Theorie

Im Grundmodell der Prinzipal – Agenten – Theorie werden divergierende Interessen von zwei Akteuren modelliert: Ein Agent (Management) bekommt vom Prinzipal (Eigentümer) eine Aufgabe, für deren Erfüllung der Agent Anstrengungen aufbringen muss und Arbeitsleid verursacht und folglich seinen Nutzen verringert. Da das Anstrengungsniveau des Agenten für den Prinzipal nicht beobachtbar ist, versucht der Agent seinen Nutzen zu maximieren indem er nach Vertragsabschluss das für ihn optimale Anstrengungsniveau wählt. Damit weicht er vom Anstrengungsniveau, das für den Prinzipal optimal wäre, ab.

Die Anstrengungen des Agenten beeinflussen positiv den Unternehmenserfolg, erhöhen jedoch auch sein Arbeitsleid und verringern damit seinen Nutzen. Eine Lösung dieses Konfliktes besteht nun in einem Vertrag zwischen Agent und Prinzipal, der trotz des höheren Arbeitsleides und der Nicht - Beobachtbarkeit der Handlungen das für den Prinzipal optimale Anstrengungsniveau implementiert. Hierzu wird der Agent am Unternehmenserfolg beteiligt und hat damit einen Anreiz, sich für die Interessen des Prinzipals einzusetzen. Allerdings übernimmt der Agent damit auch einen Teil des Erfolgsrisikos. Hier führen die unterschiedlichen Risikoneigungen zu einem Trade - Off zwischen Motivation und Risikoteilung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Diskussion um aktienkursbasierte Vergütungen und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2 TRENNUNG VON EIGENTUM UND KONTROLLE: Darstellung des Prinzipal-Agenten-Konflikts und der resultierenden Implikationen für die Anreizgestaltung.

3 SHAREHOLDER VALUE - ORIENTIERUNG ALS AUSGANGSBASIS FÜR ZIELKONGRUENZ: Erläuterung der Bedeutung der wertorientierten Unternehmensführung als notwendige Bedingung für aktienkursbasierte Vergütungssysteme.

4 AKTIENKURSBASIERTE ENTLOHNUNGSINSTRUMENTE: Detaillierte Analyse von Aktien- und Aktienoptionsprogrammen hinsichtlich ihrer Beschreibung, Gestaltung und spezifischer Problemfelder.

5 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit der Wirksamkeit der Instrumente und der Notwendigkeit von Transparenz und Anreizoptimierung.

6 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Anforderungen an Rahmenbedingungen und Ausgestaltung für eine erfolgreiche wertorientierte Führung.

Schlüsselwörter

Managementvergütung, Aktienkursbasierte Entlohnung, Prinzipal-Agenten-Theorie, Shareholder Value, Aktienprogramme, Aktienoptionsprogramme, Zielkongruenz, Anreizkompatibilität, Risikoteilung, Unterinvestitionsanreize, Überinvestitionsanreize, Kapitalmarkttransparenz, Corporate Governance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einsatz von aktienkursbasierten Entlohnungsinstrumenten für das Management und deren Beitrag zu einer wertorientierten Unternehmensführung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das Prinzipal-Agent-Modell, der Shareholder-Value-Ansatz sowie die praktische Ausgestaltung und Problematik von Aktien- und Aktienoptionsprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob und wie diese speziellen Entlohnungsinstrumente effektiv zur wertorientierten Steuerung von Unternehmen eingesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Diskussion der einschlägigen ökonomischen Literatur zur Managemententlohnung und Prinzipal-Agenten-Problematik.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden Aktien- und Aktienoptionsprogramme definiert, ihre Gestaltungsparameter erläutert und die mit ihnen verbundenen Anreizprobleme wie Unter- oder Überinvestitionsanreize kritisch beleuchtet.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Managementvergütung, Zielkongruenz, Anreizstrukturen, Shareholder Value und die Problematik der Kapitalmarkttransparenz.

Warum führen Aktienprogramme laut Autor oft zu Unterinvestitionsanreizen?

Da der Manager bei Aktienprogrammen ein höheres persönliches Erfolgsrisiko trägt, neigt er dazu, risikoreiche Investitionsprojekte zu meiden, selbst wenn diese einen positiven Kapitalwert aufweisen.

Worin besteht der Vorteil der proportionalen Indexbindung bei Aktienoptionen?

Die proportionale Indexbindung verbessert laut der zitierten Literatur die Anreizwirkung in fallenden Märkten und hilft dabei, Diskontinuitäten in der Entlohnungsfunktion zu vermeiden.

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Details

Title
Managementvergütung mit aktienkursbasierten Entlohnungsinstrumenten
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,7
Author
Dipl.-Kfm. David Nicolaus (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V62437
ISBN (eBook)
9783638556781
ISBN (Book)
9783638753173
Language
German
Tags
Managementvergütung Entlohnungsinstrumenten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kfm. David Nicolaus (Author), 2006, Managementvergütung mit aktienkursbasierten Entlohnungsinstrumenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62437
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