Südtirol - Hemmt die Zweisprachigkeit die Entwicklung dieser Region?


Seminararbeit, 2001

22 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhalt

0. Einführung

1 Geschichtliche Grundlagen
1.1 Geschichtlicher Überblick im Bezug auf die Landeszugehörigkeit
1.2 Der Begriff Südtirol
1.3 Die Bevölkerungsentwicklung Südtirols von 1880 bis

2. Sprachliche Situation in Südtirol
2.1 Eingriffe in die Sprachgemeinschaft
2.2 Die kommunikative Situation
2.3 Bedingungen des Sprachfriedens

3. Die Förderprogramme der EU
3.1. Die Strukturfonds im Allgemeinen
3.2. Südtirol und Europa
3.3. Die Strukturfonds in Italien im Zeitraum 2000-

4. Überlegungen zur Zweisprachigkeit in Südtirol
4.1 Vor- und Nachteile durch die Zweisprachigkeit
4.2 Entwicklungsfördernde und –hemmende Faktoren der Zweisprachigkeit
4.2.1 Entwicklungsfördernde Faktoren der Zweisprachigkeit
4.2.2.Entwicklungshemmende Faktoren der Zweisprachigkeit
4.3. Die armen(?) Brüder

5. Literaturverzeichnis

0. Einführung

“Als ich ins Gasthaus zurück kam, dämmerte es , die Leute saßen in der Stube. Es waren dreierlei Leute: die Ansässigen, die nach Feierabend an ihrem Holztisch neben dem Ofen saßen, , den hellen roten Wein in den Gläsern. Sie redeten in der Mundart, die fast in jedem Tal Abweichungen hat, ich hatte Mühe, sie zu verstehen. Eine zweite Gruppe waren die in den Ort zu ihrem Dienst abgeteilten Italiener: Carabinieri und Leute von der Post und der Eisenbahn. Sie standen an der Bar und tranken dort ihren Wein. Eine dritte Gruppe waren die Arbeiter vom Güterweg. Sie wohnten im Gasthaus und hatten hier auch ihre Abendmahlzeit an einem besonderen Tisch. Auch sie waren Italiener und bekamen ihr Essen nach der Art ihrer südlichen Heimat, der Vorarbeiter teilte es aus. Dann kam eine vierte Gruppe: Leute von der Baufirma, die den Güterweg errichtete, sie kamen aus Innsbruck.

Die Kellnerin hinterm Schanktisch sagte: Eine Kommission, sie hat den Bau im Auftrag, und manchmal sehen sie nach. Die Kellnerin kannte alle Besucher. Mit diesen sprach sie deutsch, mit den Arbeitern italienisch, mit den Bauern in der Mundart. Ich beobachtete die Gruppen und machte mir Gedanken. Das war beinahe wie Zusammenleben, aber es war doch auch Getrenntsein und Unterschied dabei...

...An diesem Abend, ehe ich über den Flur mit der Harfe in mein Zimmer ging, dachte ich noch an die Eindrücke unten: an dieses Nebeneinander, Verschiedenheit, Unterschied, Gegenwart und Vergangenheit.“ (Franz Tumler, 1984, S.10/11)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Geschichtliche Grundlagen

1.1 Geschichtlicher Überblick im Bezug auf die Landeszugehörigkeit

1.2 Der Begriff Südtirol

Bis zum Untergang der Habsburger Monarchie[1] umfasste Südtirol Deutsch-Südtirol (zwischen Brenner und Salurner Klause) und Welschtirol[2] (südlich der Salurner Klause). Seit dem Friedensvertrag von Saint Germain bezeichnet der Begriff Südtirol nur noch das Gebiet nördlich der Salurner Klause, ein fast rein deutschsprachiges Gebiet.

Von den Italienern wird das Gebiet Alto Adige, auf deutsch Tiroler Etschland, genannt.

Die Provinz Bozen beschreibt ebenfalls das oben genannte Gebiet. Für das Welschtirol hat sich bei den Italienern der Name Trentino eingebürgert. (Maximilian Degenhard, Der Österreichisch-Italienische Streit über Südtirol vor den Vereinten Nationen).

Südtirol ist eine autonome Region, was eine Selbständigkeit in einigen Zweigen der Verwaltung bedeutet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] siehe geschichtlicher Überblick: 1665

[2] heute: Trentino

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Südtirol - Hemmt die Zweisprachigkeit die Entwicklung dieser Region?
Hochschule
Universität Mannheim  (Geographisches Institut)
Veranstaltung
Entwicklungsprobleme europäischer Regionen
Note
2
Autor
Jahr
2001
Seiten
22
Katalognummer
V62540
ISBN (eBook)
9783638557597
ISBN (Buch)
9783656436638
Dateigröße
648 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Südtirol, Hemmt, Zweisprachigkeit, Entwicklung, Region, Entwicklungsprobleme, Regionen
Arbeit zitieren
Viola Fritz (Autor), 2001, Südtirol - Hemmt die Zweisprachigkeit die Entwicklung dieser Region?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62540

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