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Efficient Consumer Response - Komponenten, Kooperationsfelder und mögliche Probleme

Title: Efficient Consumer Response - Komponenten, Kooperationsfelder und mögliche Probleme

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: J.C. Scheffold (Author), N. Gliwitzky (Author), M. Wilgers (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Information ist ein Produktionsfaktor steigender Bedeutung. Wo im traditionellen Management in der Logistikkette jeder Prozeß einzeln und unabhängig vom vor- oder nachgeschalteten Prozessen betrachtet wurde, beschreibt ECR ein Managementsystem entlang der Versorgungskette bei dem verschiedene Strategien zur Effizienzsteigerung in den Bereichen Logistik und Marketing im Vordergrund stehen. Durch eine enge Zusammenarbeit und einen hohen Grad an Informationstranzparenz, bzw. Informationsaustausch versuchen die Beteiligten aus Handel und Industrie ihre Distributionskette zu optimieren um niedrigere Kosten, eine höhere Qualität und einen höheren Servicegrad zu erzielen. Unter ECR verstehen wir einen kontinuierlichen Verbesserungsprozeß zwischen Industrie und Handel um die Wünsche des Verbrauchers nach den Produkten in der richtigen Qualität, zum richtigen Preis, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort besser erfüllen zu können.

Wie diese Arbeit verdeutlicht, kommt es durch die Anwendung von ECR zu einer verstärkten Kommunikation und somit zu einem verstärkten Informationsfluß und –aufkommen welches nur durch den Einsatz von elektronischen Technologien und Systemen bewältigt werden kann. An diesem Punkt finden EDI Systeme und Enabling Technologien mit ihren Standards in der Kommunikation und Logistik ihre Anwendung. Die verstärkt auftretenden Kommunikation löst aber nicht nur Probleme in Form einer großen Datenmenge aus sondern ist auch selbst als ein Hindernis zu sehen welches sowohl in der internen Kommunikation als auch in der externen entsteht.

Die Arbeit gibt einen Überblick zum Thema ECR. Des weiteren findet eine Darstellung der ECR-Komponenten und -Kooperationsfelder statt. In diesem Zusammenhang werden auch mögliche Probleme der Implementierung und Durchführung und die aus ECR erwachsenden Vor- und Nachteile näher betrachtet.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die ECR-Bewegung

3 Definition von ECR

4 Ziele von ECR

5 ECR im Unternehmen - Abgrenzung und Integration

6 Logistikkomponenten

6.1 Continous Replenishment

6.2 Cross Docking

6.3 Synchronised Production

6.4 Vorteile und Auswirkungen von Product Replenishment-Techniken

7 Marketingkomponenten

7.1 Efficient Promotion

7.2 Efficient Store Assortment

7.3 Efficient Product Development & Introduction

8 Enabling Technologies

8.1 Indentifikationssysteme

8.1.1 Strichcodestandard EAN 128

8.1.2 Weiterentwicklungen des EAN 128-Strichcodestandards

8.2 EDI-Systeme

8.2.1 Standardnachrichten

8.2.2 EDI-Software

8.2.3 Kommunikation

9 Erfolgreiche ECR-Einführung am Beispiel der Deichmann Gruppe

10 ECR-Problemfelder

11 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Konzept des „Efficient Consumer Response“ (ECR) als modernes Managementsystem zur Effizienzsteigerung in der Konsumgüterbranche zu erläutern und dessen praktische Umsetzung sowie Potenziale und Problemfelder zu analysieren.

  • Strukturmodell des ECR und seine Hauptsäulen (Logistik, Marketing, Enabling Technologies)
  • Methoden zur Optimierung der Warenversorgung, wie Continous Replenishment und Cross Docking
  • Strategien zur Marketingoptimierung mittels Category Management
  • Technologische Voraussetzungen für die ECR-Umsetzung, insbesondere EDI und Identifikationssysteme
  • Praxisbeispiel der Deichmann Gruppe zur Implementierung und Optimierung von Prozeßketten

Auszug aus dem Buch

6.1 Continous Replenishment

Wie bereits dargestellt, bildet einen bedeutenden Bestandteil des ECR die Erzielung eines an der Nachfrage orientierten, kontinuierlichen Warenflusses vom Hersteller zum Handel. Das Continous-Replenishment-Program (CRP) gilt hierbei als erfolgversprechendstes Verfahren. „Die ‘umgekehrte Bestellung‘ ‚ ist der Kern des CRP-Verfahrens, eines wichtigen Logistik Bausteins auf dem Wege zu einer ECR-gerechten Organisation.“ Die ‚umgekehrte Bestellung‘ ist wie folgt erklärt: Der Disponent eines Herstellers setzt sich an seinen PC und ruft mit diesem die Daten eines seiner Kunden auf. Er hat von seinem Bildschirm aus einen Einblick in die Lagerdaten seines Handelspartners und vergibt von seinem Büro aus an Stelle des Kunden die Aufträge an sein eigenes Unternehmen , das heißt der Lieferant macht nun die Bestellung und nicht mehr der Händler. Diese Vorgehensweise wird auch Vendor Managed Inventory (VMI) genannt. Neben VMI ist auch das Co-Managed Inventory (CMI) eine weitere Variante des Continous Replenishment. Hierbei bestellt der Hersteller nur die Normalware und der Händler übernimmt weiterhin die Disposition der Aktionsware.

Da der Hersteller besser als der Händler weiß welches Produkt gerade verfügbar ist, werden mit dem Einsatz von CRP unregelmäßige Bestellungen und somit Kapazitätsprobleme verursachende Bestellspitzen (Abb. 4) und leere Regale vermieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Grundlegende Hinführung zum Thema ECR als Managementsystem, das den Informationsaustausch zwischen Industrie und Handel zur Effizienzsteigerung nutzt.

2 Die ECR-Bewegung: Beschreibung der historischen Entstehung und der Entwicklung der ECR-Arbeitsgruppen in der Lebensmittelbranche.

3 Definition von ECR: Zusammenfassung verschiedener wissenschaftlicher und praxisorientierter Definitionsansätze für das ECR-Konzept.

4 Ziele von ECR: Analyse der Treiber hinter ECR, insbesondere im Kontext von Wettbewerbsdruck und dem Streben nach einer Win-Win-Win-Situation.

5 ECR im Unternehmen - Abgrenzung und Integration: Erläuterung der organisatorischen Notwendigkeiten für die Einbettung von ECR in Logistik- und Marketingstrukturen.

6 Logistikkomponenten: Detaillierte Betrachtung der operativen Logistikstrategien, darunter CRP, Cross Docking und synchronisierte Produktion.

7 Marketingkomponenten: Untersuchung der ECR-Strategien im Marketing, insbesondere durch Category Management und effiziente Verkaufsförderung.

8 Enabling Technologies: Vorstellung der technologischen Basis für ECR, mit Schwerpunkt auf Identifikationssystemen und EDI.

9 Erfolgreiche ECR-Einführung am Beispiel der Deichmann Gruppe: Fallstudie zur erfolgreichen Neugestaltung der Prozeßkette durch IT-gestützte Optimierung.

10 ECR-Problemfelder: Kritische Auseinandersetzung mit Herausforderungen bei der Umsetzung, wie interne Widerstände und hohe Investitionskosten.

11 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und des notwendigen Umdenkprozesses für eine erfolgreiche Implementierung.

Schlüsselwörter

Efficient Consumer Response, ECR, Supply Chain Management, Continous Replenishment, Category Management, Warenfluss, Logistik, Marketing, EDI, Strichcodes, RFID, Warenverfügbarkeit, Deichmann, Prozeßkette, Effizienzsteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept des Efficient Consumer Response (ECR) als strategisches Managementsystem, das durch die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Handel die Wertschöpfungskette optimiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die logistischen Komponenten (z. B. CRP), die Marketingstrategien (z. B. Category Management) sowie die notwendigen technologischen Voraussetzungen für den elektronischen Datenaustausch.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen von ECR für alle Beteiligten – Hersteller, Handel und Konsument – aufzuzeigen und die Herausforderungen sowie die technologischen Instrumente der Umsetzung zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die durch Fallbeispiele und grafische Darstellungen zur Veranschaulichung der Prozesse ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die drei Säulen des ECR-Modells – Logistikkomponenten, Marketingkomponenten und Enabling Technologies – detailliert dargelegt und kritisch hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Supply Chain Management, Efficient Consumer Response, EDI-Systeme und Warenverfügbarkeit charakterisiert.

Welche Rolle spielt die IT bei der ECR-Einführung?

Die IT fungiert als unverzichtbare Schnittstelle („Enabling Technologies“), welche die standardisierte Kommunikation und den schnellen, transparenten Informationsaustausch erst ermöglicht.

Welche Lehren lassen sich aus dem Beispiel der Deichmann Gruppe ziehen?

Das Fallbeispiel verdeutlicht, dass durch firmenübergreifendes Prozeßdenken und die konsequente Einführung moderner IT-Systeme Lieferzeiten signifikant reduziert werden können, was einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

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Details

Title
Efficient Consumer Response - Komponenten, Kooperationsfelder und mögliche Probleme
College
University of Applied Sciences Bremen  (Internationaler Studiengang für Wirtschaftsingenieurwesen)
Course
Logistische Systene und Materialfluß II
Grade
1,3
Authors
J.C. Scheffold (Author), N. Gliwitzky (Author), M. Wilgers (Author)
Publication Year
2002
Pages
27
Catalog Number
V6276
ISBN (eBook)
9783638138819
ISBN (Book)
9783638639279
Language
German
Tags
SCM ECR Efficient Consumer Response Logistikkonzept Lieferkette Lieferantenmanagement Kooperation Wertkette Fallstudie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
J.C. Scheffold (Author), N. Gliwitzky (Author), M. Wilgers (Author), 2002, Efficient Consumer Response - Komponenten, Kooperationsfelder und mögliche Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6276
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