Unterrichtsstunde: Hinführung zur Grobform des Schrittweitsprunges (3. Klasse)


Unterrichtsentwurf, 2006

10 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1. Die Lerngruppe
1.1 Spezielle Lernvoraussetzungen

2. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit

3. Sachanalyse

4. Begründungszusammenhang
4.1 Einordnung des Themas in den Rahmenplan Grundschule
4.2 Bedeutsamkeiten des Themas für die Schüler

5. Lernziel
5.1 Stundenlernziel
5.2 Feinlernziele

6. Didaktisch- methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

7. Literatur

8. Verlaufsplan

1. Die Lerngruppe

Die dritte Klasse der Mittelpunktschule Röddenau besteht derzeit aus 17 Kindern (11 Mädchen und 6 Jungen). Ich unterrichte die Klasse seit Anfang des Jahres 2005 in den Fächern Mathematik und Sport. Die Schülerinnen und Schüler bewegen sich sehr gerne und arbeiten motiviert und engagiert im Sportunterricht mit. Dennoch verfügen einzelne Schülerinnen und Schüler nur über geringe Bewegungserfahrungen. Die Klasse kann im Allgemeinen in ihren sportlichen Leistungen als durchschnittlich beschrieben werden. Die Mädchen und Jungen beteiligen sich aktiv am Unterrichtsgeschehen und bilden mittlerweile einen harmonischen Klassenverband.

In der Klasse gibt es leistungsstarke Kinder, wie Laura K., Laura N., Jule, Julia, Tobias, Samedin und Paul, die bereits über viele Bewegungserfahrungen verfügen und entsprechend gute motorische Leistungen zeigen.

Jan benötigt besondere Aufmerksamkeit und Hilfen. Er weist starke Probleme in der Grob- und Feinmotorik auf. Übungen wie rückwärts laufen oder balancieren bereiten ihm sehr große Schwierigkeiten. Aus diesem Grunde ist er oft auf meine Unterstützung oder die seiner Mitschülerinnen und Mitschüler angewiesen.

Andreas ist in seinem Verhalten sehr auffällig und verunsichert. Er kann viele Arbeitsaufträge trotz intensiver Besprechung nicht ausführen. Deshalb braucht er meist die Aufforderung der Lehrkraft um mit dem Arbeiten zu beginnen.

Samedin empfindet zwar Freude am Bewegen, aber kann sich oft nicht an die vereinbarten Regeln halten sowie konzentriert dem Unterrichtsgeschehen folgen. Deshalb muss er immer wieder daran erinnert werden.

Jacqueline weist ein problematisches Arbeitsverhalten auf. Sie benötigt intensive Zuwendung und Aufmerksamkeit. Daher muss Jacqueline permanent durch aufmunternde Worte zum Weiterarbeiten animiert werden.

1.1 Spezielle Lernvoraussetzungen

In meinem Unterricht hat die Lerngruppe bisher noch keine Unterrichtseinheit zum Thema „Weitsprung“ durchgeführt. Dennoch besitzen viele Schüler Vorerfahrungen im Bezug auf das Springen. In der zweiten Klasse haben wir ausführliche Sprungvariationen mit dem Springseil durchgeführt. Auch in der Pause und nachmittags bietet das ländliche Umfeld den Schülern viele Gelegenheiten zum Springen (Treppen, Seilspringen, Hüpfekästchen und Weitsprunganlage auf dem Schulhof).

In der vorangegangenen Stunde sollten die Schüler verschiedene Sprünge in einem Sprunggarten durchführen und dadurch vielfältige Sprungerfahrungen sammeln. Den Schülern sollte bewusst werden, dass der Anlauf und der Absprung synthetisiert werden müssen, um möglichst weit zu springen. Dennoch war es den Kindern frei gestellt, mit welcher „Technik“ sie die Sprünge bewältigen.

Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt den Auf- und Abbau zu organisieren. Das Erwärmungsspiel ist den Kindern ebenfalls bekannt. Das ruhige Abschlussspiel wird in dieser Stunde eingeführt.

2. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Sachanalyse

Beim Weitspringen benötigen die Schüler grundlegende motorische Fähigkeiten, welche durch gezielte Übungen verbessert werden können. Vor allem Schnelligkeit, Sprungkraft, Gewandtheit, Rhythmusfähigkeit und Beweglichkeit sind Grundvoraussetzungen.

Der Weitsprung weist einen zyklischen (Anlauf) und einen azyklischen (Absprung, Flug und Landung) Teil auf. Im Lernen und Üben müssen diese beiden Komponenten verbunden werden.

Der Weitsprung kann in vier Phasen eingeteilt werden: 1. Anlauf, 2. Absprung, 3. Flug und 4. Landung.

In der Grundschule kommt dem Anlauf die wichtigste Bedeutung zu, denn wer schnell läuft, kann auch weit springen. Aber das eigentliche Problem besteht darin, die erreichte Geschwindigkeit beim Absprung in Höhe und Weite zu übersetzen. Deshalb reicht es, wenn die Schüler eine Anlaufweite von 15- 20 Schritten haben.[1]

[...]


[1] Vgl. Frey, G./ Hildenbrandt, E./ Kurz, D. (1990), S. 80

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsstunde: Hinführung zur Grobform des Schrittweitsprunges (3. Klasse)
Autor
Jahr
2006
Seiten
10
Katalognummer
V62824
ISBN (eBook)
9783638560009
Dateigröße
539 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsstunde, Hinführung, Grobform, Schrittweitsprunges, Klasse)
Arbeit zitieren
Katarina Paul (Autor), 2006, Unterrichtsstunde: Hinführung zur Grobform des Schrittweitsprunges (3. Klasse), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62824

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