Die vorliegende Arbeit versteht sich als ein Plädoyer für die Anwendung des personenbezogenen Ansatzes im Politik-, Gemeinschaftskunde- und Sozialkundeunterricht der Gegenwart. Es wird versucht, zu belegen, dass – trotz seiner ausdrücklichen Vernachlässigung – ein solcher didaktischer Ansatz nicht außer Acht zu lassen ist. Dazu werden die verschiedenen Aspekte für die Notwendigkeit des personenbezogenen Ansatzes dargestellt. Es wird auch angestrebt, die Chancen aufzuzeigen, die eine solche Akteursperspektive im Unterricht hergibt. Dabei werden sowohl politikwissenschaftliche Gesichtspunkte als auch politikdidaktische Ansätze und Fragestellungen berücksichtigt. Da in der vorliegenden Arbeit die Werbung für eine stärkere Anwendung des personenbezogenen Ansatzes nicht zuletzt mit Tendenzen hin zur Personalisierung in der politischen Kultur gerechtfertigt wird, muss schließlich auch kurz auf jene Veränderungen und die zu Grunde liegenden Ursachen eingegangen werden.
Inhaltsverzeichnis
- 0. Einleitung.
- 1. Begriffsbestimmung
- 2.1 Der personenbezogene Ansatz im Sozialkundeunterricht von heute
- 2.2 Der personenbezogene Ansatz in der Fachdidaktik.
- 3. Der Sinn des personenbezogenen Ansatzes
- 3.1 Der personenbezogene Ansatz in der politischen Kultur.
- 3.2 Personalisierungstendenzen in der politischen Kultur Deutschlands...
- 3.3 Personalisierungstendenzen und die Rolle der Medien..........\n3
- 4. Personenbezogener Ansatz im Sozialkundeunterricht von morgen.
- 5. Fazit.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit plädiert für den Einsatz des personenbezogenen Ansatzes im Politik-, Gemeinschaftskunde- und Sozialkundeunterricht. Sie untersucht, warum dieser Ansatz trotz seiner Vernachlässigung relevant ist und welche Chancen er für den Unterricht bietet. Die Arbeit beleuchtet auch die Tendenzen zur Personalisierung in der politischen Kultur und deren Einfluss auf die Relevanz des personenbezogenen Ansatzes.
- Bedeutung des personenbezogenen Ansatzes im Sozialkundeunterricht
- Analyse des personenbezogenen Ansatzes in der Fachdidaktik
- Bedeutung des personenbezogenen Ansatzes im Kontext der politischen Kultur
- Personalisierungstendenzen in der politischen Kultur Deutschlands
- Rolle der Medien bei der Personalisierung in der Politik
Zusammenfassung der Kapitel
0. Einleitung
Die Einleitung führt den personenbezogenen Ansatz als ein wichtiges didaktisches Konzept im Sozialkundeunterricht ein und argumentiert für seine stärkere Anwendung. Die Arbeit beleuchtet auch die Relevanz des Ansatzes angesichts der Tendenzen zur Personalisierung in der politischen Kultur.
1. Begriffsbestimmung
Dieses Kapitel definiert den personenbezogenen Ansatz und unterscheidet ihn von anderen didaktischen Ansätzen. Es verdeutlicht, dass der Ansatz sowohl ein methodischer Zugang als auch ein inhaltlicher Fokus im Unterricht sein kann.
2.1 Der personenbezogene Ansatz im Sozialkundeunterricht von heute
Dieses Kapitel analysiert die Anwendung des personenbezogenen Ansatzes im heutigen Sozialkundeunterricht. Es zeigt, dass der Ansatz in der Dimension der Personifizierung, also der Darstellung individueller politischer Handlungskompetenz, bereits Anwendung findet.
2.2 Der personenbezogene Ansatz in der Fachdidaktik
Dieses Kapitel beleuchtet den personenbezogenen Ansatz aus der Perspektive der Fachdidaktik. Es untersucht die theoretischen Grundlagen und didaktischen Prinzipien des Ansatzes.
3. Der Sinn des personenbezogenen Ansatzes
Dieses Kapitel beleuchtet die Relevanz des personenbezogenen Ansatzes im Kontext der politischen Kultur. Es untersucht, wie der Ansatz zur Analyse von Personalisierungstendenzen und ihrer Auswirkungen auf die politische Kultur eingesetzt werden kann.
3.1 Der personenbezogene Ansatz in der politischen Kultur
Dieses Kapitel beleuchtet den Einfluss des personenbezogenen Ansatzes auf die politische Kultur und wie er die politische Debatte beeinflusst.
3.2 Personalisierungstendenzen in der politischen Kultur Deutschlands
Dieses Kapitel analysiert die Entwicklungen der Personalisierung in der politischen Kultur Deutschlands und deren Ursachen.
3.3 Personalisierungstendenzen und die Rolle der Medien
Dieses Kapitel untersucht die Rolle der Medien bei der Personalisierung von Politik und die Auswirkungen auf die politische Kommunikation.
4. Personenbezogener Ansatz im Sozialkundeunterricht von morgen
Dieses Kapitel blickt auf die zukünftige Relevanz des personenbezogenen Ansatzes im Sozialkundeunterricht und zeigt, wie der Ansatz die politische Bildung neu gestalten kann.
Schlüsselwörter
Personenbezogener Ansatz, politische Bildung, Sozialkundeunterricht, Personalisierung, politische Kultur, Akteursperspektive, Fachdidaktik, Handlungskompetenz, Medien, politische Kommunikation
Häufig gestellte Fragen
Was ist der personenbezogene Ansatz im Sozialkundeunterricht?
Dieser didaktische Ansatz stellt politische Akteure und deren individuelle Handlungsperspektiven in den Mittelpunkt, um politische Prozesse für Schüler greifbarer zu machen.
Warum wird eine stärkere Personalisierung im Unterricht gefordert?
Die heutige politische Kultur ist stark durch Personalisierung geprägt (z. B. Fokus auf Spitzenpolitiker in Medien). Der Unterricht sollte dies aufgreifen, um die Realität der Schüler abzubilden.
Welche Chancen bietet die Akteursperspektive?
Sie fördert das Verständnis für Entscheidungsspielräume, Verantwortlichkeiten und die menschliche Dimension der Politik, was die politische Urteilskompetenz der Schüler stärkt.
Welche Rolle spielen die Medien bei der Personalisierung?
Medien fokussieren oft auf Personen statt auf komplexe Sachthemen. Der personenbezogene Ansatz hilft Schülern, diese medialen Darstellungen kritisch zu analysieren.
Ist der Ansatz bereits in der Fachdidaktik etabliert?
Obwohl er oft vernachlässigt wird, existieren theoretische Grundlagen. Die Arbeit plädiert dafür, ihn als gleichwertig neben struktur- oder problemorientierten Ansätzen zu nutzen.
Wie sieht der personenbezogene Ansatz im Sozialkundeunterricht von morgen aus?
Er sollte über bloße Biographien hinausgehen und die Verknüpfung von Person, Institution und politischem Handeln (Akteur-Struktur-Verhältnis) thematisieren.
- Quote paper
- Dipl.-Volkswirt (BA) Oliver Heiden (Author), 2006, Der personenbezogene Ansatz im Sozialkundeunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62929