Am Anfang dieser Arbeit wird die zentrale Frage gestellt, was Six Sigma bedeutet und wo die Ursprünge von diesem Konzept liegen. Daran anschließend, werden Ziele und Auswirkungen des Six Sigma-Programmes erläutert.
Zur Einführung des Konzeptes sind als Basis bestimmte Rahmenbedingungen zu schaffen, die danach darstellt werde. Mit Hilfe dieser Basis lässt sich der so genannten 5-Phasen Zyklus, der sich in Definieren, Analysieren, Messen, Verbessern und Kontrollieren unterteilt, erarbeiten. Dieser wird mit Hilfe verschiedener Werkzeuge umgesetzt, von welchem geordnet zu den einzelnen Phasen, jeweils eines vorstellt wird. Diese Werkzeuge sind teilweise bekannte und bewährte Methoden, die aber in dieser Form neu strukturiert werden.
Im Nachfolgenden wird ein deutsches Unternehmen angeführt, welches das Six-Sigma-Konzept erfolgreich in seinem Unternehmen implementieren konnte. Dieses Beispiel soll zeigen, dass Six Sigma richtig vorbereitet und umgesetzt ein hohes Potenzial an Verbesserungsmöglichkeiten bietet.
Es gibt allerdings auch Beispiele, in denen Unternehmen bei Einführung des Six Sigma Konzeptes gescheitert sind. Diese werden ebenfalls erläutert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Six Sigma - Ein Kurzüberblick
- Ursprung von Six Sigma
- Ziele und Auswirkungen von Six Sigma
- Kundenorientierung von Six Sigma
- Einführung von Six Sigma
- Gürtelsystem in der Six Sigma Ordnung
- Six Sigma Werkzeuge
- Der DMAIC-Zyklus
- Define (Definieren)
- Measure (Messen)
- Analyze (Analysieren)
- Improve (Verbessern)
- Control (Kontrollieren)
- Die Kosten der Einführungsprozesse
- Six Sigma in der Praxis
- Abschließende positive Beispiele
- Modell-Darstellung
- Agfa, Deutschland
- Barrieren und Schwächen von Six Sigma
- Bewertung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Six Sigma und dessen Implementierung in Unternehmen. Sie untersucht den Ursprung des Konzepts, erläutert die Ziele und Auswirkungen sowie die Besonderheiten der Kundenorientierung. Darüber hinaus wird der Prozess der Einführung von Six Sigma beschrieben, wobei das Gürtelsystem als Organisationsstruktur innerhalb des Six Sigma-Systems vorgestellt wird. Die Arbeit beleuchtet auch die wichtigsten Werkzeuge und den DMAIC-Zyklus, der das Herzstück des Six Sigma-Konzeptes bildet. Abschließend werden praktische Beispiele für die erfolgreiche und weniger erfolgreiche Einführung von Six Sigma in Unternehmen aufgezeigt.
- Ursprung und Entwicklung des Six Sigma-Konzepts
- Ziele und Auswirkungen von Six Sigma auf Unternehmensprozesse
- Die Rolle der Kundenorientierung im Six Sigma-Modell
- Praktische Anwendung von Six Sigma-Werkzeugen und dem DMAIC-Zyklus
- Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Einführung von Six Sigma
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Six Sigma ein und stellt die zentrale Frage nach der Bedeutung und dem Ursprung des Konzepts. Im Kapitel "Six Sigma - Ein Kurzüberblick" wird die historische Entwicklung des Konzepts, seine Ziele und Auswirkungen sowie die Bedeutung der Kundenorientierung erläutert. Das Kapitel "Einführung von Six Sigma" beleuchtet die notwendigen Rahmenbedingungen für die Implementierung des Six Sigma-Konzepts und stellt das Gürtelsystem als Organisationsprinzip innerhalb des Six Sigma-Systems vor. Im Kapitel "Six Sigma Werkzeuge" werden die wichtigsten Werkzeuge und der DMAIC-Zyklus, der die einzelnen Phasen des Six Sigma-Prozesses definiert, ausführlich besprochen. Die Kosten der Einführungsprozesse werden im darauffolgenden Kapitel untersucht. Das Kapitel "Six Sigma in der Praxis" präsentiert anhand eines Beispiels ein Unternehmen, das Six Sigma erfolgreich implementiert hat, sowie Beispiele für Misserfolge bei der Einführung des Konzepts. Abschließend bietet die Arbeit eine Bewertung und einen Ausblick auf die weitere Bedeutung des Six Sigma-Konzepts.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe dieser Arbeit sind Six Sigma, Qualitätsmanagement, DMAIC-Zyklus, Kundenorientierung, Prozessoptimierung, Fehlerreduktion, Kostenreduktion, Gürtelsystem, Erfolgsfaktoren, Misserfolge, Praxisbeispiele. Die Arbeit befasst sich mit dem Ansatz des Six Sigma-Konzepts, das auf einer systematischen und datenbasierten Vorgehensweise zur Verbesserung von Unternehmensprozessen basiert.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Six Sigma?
Six Sigma ist eine Managementmethode zur Prozessverbesserung, die statistische Mittel nutzt, um Fehlerquoten zu minimieren und die Qualität zu steigern.
Was ist der DMAIC-Zyklus?
DMAIC steht für Define (Definieren), Measure (Messen), Analyze (Analysieren), Improve (Verbessern) und Control (Kontrollieren) – die fünf Phasen eines Six-Sigma-Projekts.
Wie funktioniert das Gürtelsystem bei Six Sigma?
Ähnlich wie im Kampfsport gibt es verschiedene Qualifizierungsstufen (z. B. Green Belt, Black Belt), die den Kenntnisstand und die Rolle der Mitarbeiter im Projekt definieren.
Welche Ziele verfolgt ein Unternehmen mit Six Sigma?
Die Hauptziele sind die Steigerung der Kundenzufriedenheit, die Reduktion von Prozessfehlern und die damit verbundene Senkung von Kosten.
Gibt es Risiken bei der Einführung von Six Sigma?
Ja, Barrieren können hohe Einführungskosten, mangelnde Akzeptanz in der Belegschaft oder eine zu starke Fokussierung auf Zahlen ohne Blick auf die Praxis sein.
- Quote paper
- Madlen Rotsch (Author), 2006, Das Six-Sigma-Konzept. Ziele und Anwendung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62943