Ernst Jünger - Ausbruch aus dem ennui


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

22 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie Ernst Jüngers

3. Der „ennui“

4.1 Existenzialismus
4.2 Politischer Existenzialismus

5. Die Zerstörung der alten Ordnung

6. Gibt es Werte für Ernst Jünger?

7. Die Abgrenzung vom „normalen“ Soldaten

8. Objektivität im Krieg

9. Der Sieg ist unwesentlich

10. Fazit

1. Einleitung

George Kennan sagte über den ersten Weltkrieg von 1914-1918, er sei die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Guido Knopp schrieb in seinem eher populärwissenschaftlichen Buch „Unser Jahr100“ vom „Sündenfall“.[1] Auf jeden Fall war der erste Weltkrieg eine Zäsur von historischer Bedeutung. Wie konnte es soweit kommen, dass sich technisch hochentwickelte Völker mit großer kultureller Tradition in mörderischen Schlachten gegenüberstanden? Was führte zu einer Entindividualisierung des Menschlichen, so dass nur noch die Masse und der Sieg im Vordergrund standen? Mit Sicherheit spielten übersteigerter Nationalismus, Großmannssucht[2], politische Fehler und persönliche Abneigungen der Herrscherhäuser eine wichtige Rolle. Ein Aspekt der jedoch nicht zu unterschätzen ist, ist eine schwer zu fassende weit verbreitete psychologische Komponente innerhalb der Bevölkerung. Ein Gefühl, welches erstmals Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich beschrieben wird. Eine Art innerer Leere, eine lähmende Gleichgültigkeit, eine Unlust zu leben. Im Französischen wird dies mit dem Begriff „ennui“ beschrieben. Dieses Gefühl war auch im wilhelminischen Kaiserreich bekannt und verbreitet. Die These dieser Arbeit ist, dass auch der deutsche Autor Ernst Jünger unter dem „ennui“ litt. Um dieses Gefühl zu kompensieren, stürzte er sich mit Eifer in das Abenteuer und verarbeitete seine Erfahrungen später literarisch. So wurde Ernst Jünger neben Ernst Maria Remarque („Im Westen nichts Neues“) zu einem der bedeutensten Kriegsautoren der jungen Weimarer Republik. Ernst Jünger war zeit seines Lebens einer der umstrittensten Autoren. Kritiker werfen ihm vor, er sei ein „Kriegsverherrlicher“[3], andere beschreiben seine Kriegwerke als vollständig, gutgläubig, wahrheitsgemäß und ehrlich.[4] Aufgabe dieser Arbeit soll es nicht sein, ein Urteil über Ernst Jünger zu fällen, sondern vielmehr die Gründe herauszuarbeiten, wie ein gebildeter, finanziell gesicherter und intelligenter Mensch wie Ernst Jünger zum Abenteurer wurde, der Erlösung im Kriege suchte. Zu Beginn wird hierbei auf die Begriffe „ennui“ und „politischer Existenzialismus“ eingegangen, da diese für die Politikwissenschaft von primärer Bedeutung sind. Was den Aufbau betrifft, wird im ersten Teil der Arbeit eine kurze Biographie Ernst Jünger gegeben, da sein schriftstellerisches Wirken nicht abgekoppelt von seinem Vita gesehen werden kann. Dann werden die philosophisch- politiktheoretischen Begriffe „ennui“ und „politischer Existenzialismus“ definiert, um im Hauptteil auf Ernst Jüngers Antwort auf den „ennui“ einzugehen: Den Krieg und seine Einstellung zu diesem. Die Arbeit wird sich hauptsächlich auf Primärliteratur Jüngers zum Krieg stützen. Von besonderer Bedeutung sind folgende Schriften: „In Stahlgewittern“ (1920), „Der Kampf als inneres Erlebnis“(1922) und „Das abenteuerliche Herz“ (1929).

2. Biographie Ernst Jüngers

Ernst Jünger wird 1895 in Heidelberg geboren. Er entstammt einer bürgerlichen und wohlsituierten Familie. Sein Vater war promovierter Chemiker und arbeitete später als Apotheker, die Mutter versorgte die sechs Kinder. Die Familie repräsentierte das aufgeklärte und kultivierte Bürgertum. Ernst Jünger ist ein schlechter Schüler, im Rückblick sieht er sich selbst als „verträumten Außenseiter, auf den der prosaische Lehrbetrieb mit Unverständnis reagiert.“[5] Diese Selbstcharakterisierung findet sich im gesamten Werk. Letztlich erscheint Ernst Jünger als Träumer, der nach dem Abenteuer dürstet und der Enge der Bürgerlichkeit entfliehen will, aber echte inhaltliche Fragen nach einer Ordnung bleiben äußerst vage.

Die Welt seiner Eltern hatte dem sprachlich talentierten und ehrgeizigen jungen Mann nichts zu bieten. Nahezu exemplarisch für diese Einstellung steht seine Meldung zur Fremdenlegion. "Afrika war für mich der Inbegriff des Wilden und Ursprünglichen, der einzig mögliche Schauplatz für ein Leben in dem Format, in dem ich das meine zu führen gedachte; und es stand für mich fest, daß, sowie ich freie Verfügung besaß, ich mich dorthin zu wenden hatte."[6] Dementsprechend meldet er sich im Jahre 1913 mit 18 Jahren zur Fremdenlegion. Doch das Abenteuer wird ein Eklat. Der Vater interveniert beim Auswärtigen Amt und Ernst Jünger kehrt nach Deutschland zurück. Doch das Schicksal beschert ihm ein viel größeres Abenteuer: Im August 1914 bricht der erste Weltkrieg aus. Ernst Jünger legt sein Notabitur ab und schreibt sich am 1. Oktober 1914 beim Füsilier-Regiment 73 ein, bei dem er von Oktober bis Dezember eine zweimonatige militärische Grundausbildung ableistet. Am 27. Dezember 1914 schließlich wurde Ernst Jünger an die Front, in die Champagne verlegt. Während der nächsten knapp vier Jahre dient Ernst Jünger an verschiedenen Kampfplätzen der Westfront in der deutschen Armee. Er erlebte dabei alle Formen des ersten voll technisierten Krieges der Weltgeschichte hautnah mit: die Grabenkämpfe in der Champagne, den Stellungskrieg in Flandern und im Artois, die großen Materialschlachten an der Somme sowie die letzte große deutsche Offensive im Frühjahr 1918. Ernst Jünger nimmt damit besonders an denjenigen Schlachten teil, welche die höchsten Verlustraten und die konzentrierteste Feuerkraft des gesamten Krieges aufwiesen.[7] Ernst Jünger fällt durch besondere Tapferkeit auf. Er macht relativ schnell militärische Karriere, bekommt diverse Orden verliehen: 1916 das eiserne Kreuz erster Klasse, im Dezember 1917 das Ritterkreuz des Hausordens der Hohenzollern und 1918 den höchsten preußischen Orden, den „pour le mérite“ verliehen.

Das Kriegsende erlebt Jünger nicht mehr an der Front, sondern nach einer schweren Verwundung vom August 1918 im Militärlazarett. Nach dem Krieg blieb Jünger bei der Reichswehr und 1920 erscheint eine Erstausgabe von „In Stahlgewittern. Aus dem Tagebuch eines Stoßtruppführers“. Neben Jüngers Tätigkeit in der Reichswehr als Verfasser von Gefechtsvorschriften beginnt er politische Publizistik im Sinne der konservativen Revolution zu verfassen. So erscheint 1922 der Essay „Der Kampf als inneres Erlebnis“ Am 31.8.1923 tritt Jünger aus der Reichswehr aus und immatrikuliert sich für ein Studium der Zoologie. Offensichtlich bietet ihm die Anstellung in der Reichswehr nicht ausreichend Abenteuer und heroische Existenz. Dementsprechend schreibt er an seinen Bruder: "Übrigens fühle ich mich in der Tat bei dem, was ich treibe, nicht recht am Platz. [...] Auf der anderen Seite fehlen mir zur geistigen Übung vierundzwanzig Stunden am Tag. Der Offizier genießt nur scheinbar einen Überfluß an Zeit, denn dieser geht im Gesellschaftlichen, das heißt heute, im Belanglosen auf."[8] Kurz nach Beginn seines Studiums im Herbst 1923 folgte die Hinwendung Jüngers zum "neuen Nationalismus", einer losen Verbindung sendungsbewusster, radikalnationalistischer, junger Frontoffiziere. Ernst Jünger betätigt sich in den folgenden Jahren umfangreich publizistisch im nationalrevolutionären Sinne. Er verfasst zahlreiche Artikel, unter anderem für den "Arminius. Kampfschrift für deutsche Nationalisten" und für "Die Standarte. Beiträge zur geistigen Vertiefung des Frontgedankens", als deren Mitherausgeber Jünger 1926 sogar zeitweise fungiert. Sein konkreten politischen Ordnungsvorstellungen bleiben jedoch vage und unkonkret. Über den neuen Staat sagt er nur, dass dieser national, sozial, wehrhaft und autoritär gegliedert sein soll.[9] 1924 arbeitet Jünger die "Stahlgewitter" in erheblicher Weise um und erweitert sie vor allem um explizit nationalistische Passagen. In den beiden nachfolgenden Jahren erscheinen mit dem "Wäldchen 125" (1925) und "Feuer und Blut" (1926) zwei weitere Kriegsbücher Jüngers, die nun deutlich von der apodiktischen Zuschreibung eines nationalistischen Kriegssinnes gekennzeichnet sind. Eine Untersuchung jener "nationalrevolutionären Phase" Jüngers muss jedoch weiterführenden Arbeiten vorbehalten bleiben. 1939 wird Jünger zur Wehrmacht eingezogen und nach Paris versetzt. Er ist dort für die Briefzensur zuständig. 1942 wird Jünger in den Kaukasus versetzt , um die Truppenmoral zu untersuchen. Aufgrund seiner Verbindungen zu den Attentätern des 20.Juli 1944 und seiner kaum verschleierten Kritik am Hitlerregime in der Erzählung „Auf den Marmorklippen“ (1939) wird Jünger im September 1944 aus der Wehrmacht entlassen. Ernst Jüngers Sohn wird nach kritischen Bemerkungen in ein Strafbataillon versetzt und fällt 1944 in Italien.

Nach dem Krieg reist Jünger viel und verfasst zahlreiche Werke. Er erhält zahlreiche Auszeichnungen u.a. das große Bundesverdienstkreuz oder den Goethe Preis der Stadt Frankfurt. 1984 nimmt er in Verdun an der Seite von Helmut Kohl und Francois Mitterand an einer Feier zur Ehrung der Gefallenen des ersten Weltkriegs teil. 1996 trat Jünger der römisch-katholischen Kirche bei. Ernst Jünger stirbt 1998 im Alter von 103 Jahren.

3 . Der „ennui“

Eine Aufgabe der Politikwissenschaft soll und muss es sein, Krieg zu verhindern. Dazu ist es notwendig, die Voraussetzungen für Kriege zu kennen. Der „ennui“ ist eine Geisteshaltung, die zwar nicht per se aggressiv auftritt, aber dennoch geistige Vorbedingungen für einen Krieg liefern kann. Der Begriff taucht erstmals in den Briefen des französischen Schriftsteller Benjamin Constant auf, der von einer „mélancholie habituelle“[10] schreibt. Constant (1767-1830) entstammte einer wohlhabenden Familie und musste niemals wirklich arbeiten.[11] Die vielen Aufzeichnungen Constants lassen den Schluss zu, dass das Schreiben Constant Erleichterung ,von seiner Unlust zu leben und der inneren Leere, liefert.[12] Hier lässt sich eine Analogie zu Ernst Jünger ziehen, der sich auch in Traumwelten zurückzieht. Jünger schreibt: „Bücher waren es auch, die meiner Phantasie den Rückhalt einer festen Reservestellung boten. Auf ihre Hilfe war schon früh Verlaß gegenüber den Zugriffen des Alltäglichen."[13] Der Rat, den die Adressatin der Briefe Constant liefert, ähnelt dem Verhalten Jüngers. Sie schlug dem Leidenden vor, sich geistige Interessen zu schaffen.[14] Ob und wieweit Constant diesem Vorschlag folgte, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall verarbeitete er seinen „ennui“ in zahlreichen literarischen Werken. Auch Jünger schuf sich geistige Interessen, wie das Schreiben, aber er begnügte sich nicht damit. Er war kein Mensch, der sich in den „Elfenbeinturm“ zurückzog. Dieser Autor suchte bewusst die Gefahr, wie seine Biographie zeigt. So schreibt Rüdiger Safranski zutreffend über Jünger: „Zu begreifen, was einen ergreift – darum geht es. So hat Ernst Jünger Fühlung mit Daseinsmächten, die den meisten verschlossen bleiben. Wie sonst hätte ein solches Leben, das die gefährlichen Zonen suchte, überleben können. Da wirkt ein Glutkern im Lebensentwurf und im Schreiben, der den Autor offenbar katastrophenresistent gemacht hat.“[15] Zurück zum „ennui“: Peter Bürger schreibt, dass der „ennui“ in einer Gesellschaft entsteht, „[...] in der die einzelnen weder durch kollektiv geteilte religiöse Glaubensvorstellungen noch durch eine als substanziell erfahrene Gruppenidentität mehr miteinander verbunden sind [...]“[16] Der „ennui“ ist also ein Ausstoß der individualisierten Gesellschaft, die nicht mehr durch verbindende Elemente zusammengehalten wird. Interessante Parallelen finden sich zwischen dem Frankreich des 18 bzw.19 Jahrhunderts und dem Deutschland des beginnenden 20. Jahrhunderts. Frankreich war zur Zeit des Schreibens von Constant keine homogene, friedliche Gesellschaft. Die französische Revolution 1789, die die alte Ständeordnung auflöste, konfessionelle Streitigkeiten und nicht zuletzt der Stadt-Land Gegensatz prägten und zerrütteten das Land.

Genauso war Deutschland zu Beginn des 20 Jahrhunderts von starken Gegensätzen durchzogen. Auf den ersten Blick erscheint die Gesellschaft des Kaiserreichs zwar homogen, wenn man aber hinter die Fassaden blickt, fand man vor dem ersten Weltkrieg wenig Einigendes: Katholiken gegen Bismarck, Sozialdemokraten gegen Konservative, Monarchisten gegen Demokraten, souveräne Kleinstaaten gegen den Kaiser, traditionelle Vorstellungen gegen die Moderne, Arm gegen Reich, Rechts gegen Links, Bürgertum gegen Revolutionäre Strömungen. In neudeutsch würde man sagen: Die Menschen waren bereits damals „cross pressure“[17] ausgesetzt. Sowohl Frankreich des beginnenden 19. Jahrhunderts als auch Deutschland des beginnenden 20. Jahrhunderts waren pluralistische, heterogene Staaten. Für Deutschland brachte der Weltkrieg kurze Einigung, den sogenannten Burgfrieden. Das Gefühl der notwendigen Zusammengehörigkeit, um den Krieg zu gewinnen, überwand den „ennui“. In der Ethnologie spricht man bei derartigen Phänomenen von einem „Wir-Gruppe“ Gefühl. Die „Wir Gruppe“ schöpft ihre Identität aus einer Abgrenzung zu andern. „Das Erreichen eines kollektiven Ziels, das mit Stabilisierung oder Redefinition des eigenen Gruppenzusammenhangs verbunden wird, rückt in den Vordergrund öffentlicher Kommunikation“.[18] Genau dies geschah in Deutschland während des Krieges, der Verlauf des Krieges wurde ständig diskutiert. Dem Erreichen des kollektiven Ziels, opferten Menschen viel Energie und materielle Güter. Aussprüche wie „Gold gab ich für Eisen, dass ich ein Depp war, kann ich beweisen“, stehen exemplarisch für die damalige Bereitschaft des Volkes alles zu geben, um den Krieg zu gewinnen. Durch den Krieg erhielt das Leben wieder einen Sinn. Diesen Sinn konnte gewöhnliche bürgerliche Arbeit nicht bieten. So ist eine Antwort des politische Existenzialismus auf die Sinnkrise des „ennui“ der Weg der extremen Härte und Schwere. Auf den Begriff politischer Existenzialismus soll nun eingegangen werden.

[...]


[1] Knopp, Guido: Unser Jahr100. Deutsche Schicksalstage. 1.Auflage. München: Bertelsmann, 1998 S.21

[2] So forderte bereits 1897 Reichskanzler von Bülow für Deutschland einen Platz an der Sonne. Die Rede ist im Auszug abrufbar unter: http://de.wikisource.org/wiki/Deutschlands_Platz_an_der_Sonne

[3] Johann Kresnik 1994 über Ernst Jünger URL.: http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_J%C3%BCnger

[Stand: 13.7.06]

[4] Gide, André: Journal (1.12.1942). In: Gide, André: Journal 1942-1949, Paris 1950, S. 45

[5] Martus Steffen.: Ernst Jünger. Stuttgart: Metzler Verlag, 2001 S. 15

[6] Jünger, Ernst: Das Abenteuerliche Herz. Erste Fassung. Aufzeichnungen bei Tag und Nacht (1929), Stuttgart: Klett-Cotta 1987. S.32

[7] King, John: "Wann hat dieser Scheißkrieg ein Ende?". Writing and Rewriting the First World War, Schnellroda 2003.S. 114.

[8] Brief an Friedrich Georg vom 22. 11. 1921: vgl. Schwilk, Heimo: Ernst Jünger. Leben und Werk in Bildern und Texten, Stuttgart 1988. S. 92.

[9] Jünger, Ernst : Schließt euch zusammen ! (3.Juni 1926) In: Berggötz, Sven (Hrsg.) Politische Publizistik 1919-1933. Stuttgart 2001

[10] Constant, Benjamin. Œuvres hrsg. v. A.Roulin. in: Bürger, Peter: Das Verschwinden des Subjekts. Eine Geschichte der Subjektivität von Montaigne bis Barthes. Der Ursprung der ästhetischen Moderne aus dem ennui. Frankfurt am Main 1998 S.132

[11] ebd. S.135

[12] ebd. S.133

[13] Das Abenteuerliche Herz , S. 28/29.

[14] Der Ursprung der ästhetischen Moderne aus dem ennui. S.134

[15] Safranski, Rüdiger 1995 über Ernst Jünger URL.: http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_J%C3%BCnger [Stand: 13.7.06]

[16] Der Ursprung der ästhetischen Moderne aus dem ennui. S.135

[17] „Cross pressure, bezeichnet eine Situation, in der sich eine Person hinsichtlich ihrer Werte, Einstellungen und, Motive Verhaltensbereitschaften oder Glaubensvorstellungen zwei oder mehreren gegensätzlichen Richtungen der Beeinflussung ausgesetzt sieht.“ Schäfer-Walkmann, Susanne: „Cross pressure“. In: Nohlen/ Schultze (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft. 3 Auflage. München, 2005. S.114

[18] „Wir Gruppe“. In: Wörterbuch der Völkerkunde. Berlin: Dietrich Reimer Verlag, 1999 S. 414

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Ernst Jünger - Ausbruch aus dem ennui
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltung
Zivilisationskritik und politischer Radikalismus
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
22
Katalognummer
V62969
ISBN (eBook)
9783638561105
ISBN (Buch)
9783638658812
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Gelungene Verknüpfung und Erklärung des Denkens Ernst Jüngers mittels des ennui. In der Arbeit wird der ennui verständlich und wissenschaftlich erklärt, um dann im Hauptteil auf den konservativen Denker Ernst Jünger einzugehen und dieses Gedankenkonstrukt auf ihn anzuwenden.
Schlagworte
Ernst, Jünger, Ausbruch, Zivilisationskritik, Radikalismus, ennui
Arbeit zitieren
Georg Fichtner (Autor), 2006, Ernst Jünger - Ausbruch aus dem ennui, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62969

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