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Der Landkreis Aurich auf dem Weg zur Sozialraumorientierung im Rahmen eines Organisations- und Personalentwicklungsprozesses

Title: Der Landkreis Aurich auf dem Weg zur Sozialraumorientierung im Rahmen eines Organisations- und Personalentwicklungsprozesses

Diploma Thesis , 2006 , 176 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dip. Sozial-Betriebswirtin Nataly Barkmann (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Summary Excerpt Details

Bereits seit einigen Jahren steht die Kinder- und Jugendhilfe vor der komplexen Herausforderung, dem Spannungsverhältnis zwischen einer Erosion der finanziellen Haushaltlage einerseits und steigender qualitativer und quantitativer „Auftragslage“ andererseits gerecht werden zu müssen. Maßgeblich im Bereich der „Hilfen zur Erziehung“ (§§ 27 ff. SGB VIII) werden effiziente und effektive Arbeits- und Organisationsstrukturen immer notwendiger, um den rechtlichen Vorgaben und fachlichen Zielen entsprechen zu können. Vor dem Hintergrund dieses wachsenden Reformdrucks und der einhergehenden Suche nach einem zweckdienlichen, konzeptionellen Ansatz, kristallisierten sich die Gestaltungsprinzipien der „Sozialraumorientierung“ als favorisierte „Lösungsstrategien“ heraus.

Hinter der Leitvokabel „Sozialraumorientierung“ verbergen sich vielfältige sowohl innovative als auch „wiedergeborene“ methodische Grundsätze und Tätigkeitssegmente, die tiefgreifende, fachliche, strukturelle und organisatorische Um- bzw. Neuausrichtungen implizieren. In jüngster Zeit wird die „geographisch ausgerichtete Handlungsperspektive“ darüber hinaus unter dem Schlagwort „Sozialraumbudgets“ mit finanziellen Modifikationen verbunden.

Dem allgemeinen Reformfluss folgend begab sich vor rund vier Jahren auch der Landkreis Aurich im Rahmen eines mehrfunktional-vernetzen Organisations- und Personalentwicklungsprozesses auf den Weg zur Sozialraumorientierung. Programmatischer Anspruch war es, speziell im Bereich der Erziehungshilfen dank sozialraumorientierter Arbeits-, Organisations- und Finanzierungsstrukturen die isolierten Handlungslogiken des professionellen und bürokratischen Systems auf „einen Nenner“ zu bringen, um perspektivisch über qualifizierte, effiziente und kostengünstige Versorgungs- und Handlungsstrategien zu verfügen.

In der vorliegenden Arbeit werden die hinter dem „Weg des Landkreises Aurich zur Sozialraumorientierung“ stehenden fachlichen, strukturellen, organisatorischen sowie finanziellen Modifikationen und Vorgehensweisen im Hinblick auf die bevorstehende Praxiseinführung eruiert und kritisch reflektiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Hintergründe des Reformbedarfs in der Kinder- und Jugendhilfe

2.1 Die „leeren Kassen“

2.2 Das steigende „Fallaufkommen“ speziell im Bereich der Erziehungshilfen

2.3 Die „versäulte“ Jugendhilfestruktur

2.4 Der Leistungsberechtigte und seine Stellung als Rechtssubjekt

2.5 Die Individualisierung

2.6 Zwischenfazit

3. Die theoretischen und konzeptionellen Wurzeln der Sozialraumorientierung

3.1 Die Gemeinwesenarbeit

3.2 Die lebensweltorientierte Jugendhilfe

3.3 Die Dienstleistungsorientierung

3.4 Die Verwaltungsmodernisierung/ Das „Neue Steuerungsmodell“

3.5 Zwischenfazit

4. Die Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe

4.1 Der Sozialraum

4.2 Die methodischen Grundsätze der Sozialraumorientierung

4.2.1 Kundenorientierung und Partizipation

4.2.2 Ressourcenorientierung

4.2.3 Flexibilisierung der Hilfen

4.2.4 Kooperation und Vernetzung

4.2.5 Prävention

4.2.6 Zwischenfazit

4.3 Die Tätigkeitssegmente der sozialraumorientierten Arbeit

4.3.1 Fallspezifische Arbeit

4.3.2 Fallübergreifende Arbeit

4.3.3 Fallunspezifische Arbeit

4.4 Die strukturellen und fachlichen Voraussetzungen der Implementierung sozialraumorientierter Konzepte

4.4.1 Die Bildung von Sozialräumen

4.4.2 Die Unterstützung durch politische Beschlüsse

4.4.3 Eine auf den Sozialraum ausgerichtete „Infrastruktur (-politik)“

4.4.4 Ein „kooperatives Miteinander“ zwischen öffentlichen und freien Trägern sowie das erforderliche Fundament

4.4.5 Ein „vernetztes Arbeiten“ auf allen Ebenen der Jugendhilfe sowie entzerrte Verantwortungssphären

4.4.6 Eine angepasste, regelmäßige Personalentwicklung

4.4.7 Eine Führungskraft mit weitreichenden Schlüsselqualifikationen

4.4.8 Zwischenfazit

5. Von der Sozialraumorientierung zum Sozialraumbudget

5.1 Die Gestaltung sozialraumorientierter Finanzierungsformen

5.2 Die mit der Einführung von Sozialraumbudgets verbundenen Intentionen

5.2.1 Eine „Unabhängigkeit“ von „Fällen“ für freie Träger

5.2.2 Die Förderung eines Eigeninteresses der freien Träger an flexiblen, präventiven und „niedrigschwelligen“ Hilfen

5.2.3 Die Entfaltung fallübergreifender und fallunspezifischer Arbeit

5.2.4 Mehr Fachlichkeit im Hilfeplanverfahren

5.2.5 Eine Reduktion des Verwaltungsaufwandes

5.2.6 Finanzielle Vorteile

5.3 Die Überprüfung der fachlichen Intentionen aus dem nüchtern-distanzierten Blickwinkel der Juristen

5.3.1 „Rechtsansprüche sind immer budgetsprengend“

5.3.2 Das „Wunsch- und Wahlrecht“ sowie die „Trägerpluralität“ müssen gewährleistet sein

5.3.3 Ein „Fall“ darf nicht im „Feld“ verloren gehen

5.3.4 Die leistungsrechtlichen Beziehungen müssen als solche erkenntlich bleiben

5.4 Zwischenfazit

6. Praktische Realisierungen sozialräumorientierter Projekte

6.1 Das Bundesmodellprojekt INTEGRA

6.2 Das Umbauprojekt der Stadt Stuttgart

6.3 Das Bundesmodellprojekt in der Stadt Celle

6.4 Das Bundesmodellprojekt im Landkreis Tübingen

6.5 Erste Resultate und Erkenntnisse aus der Praxis

7. Die Ausgangslage und Vorgeschichte der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Aurich

7.1 Die strukturelle und fachliche Ausgangslage

7.2 Die „Vorgeschichte“ der Reformbestrebungen

8. Der Organisations- und Personalentwicklungsprozess im Landkreis Aurich

8.1 Das Kooperations- und Weiterbildungsprojekt mit der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/ Wilhelmshaven

8.1.1 Die Rahmenbedingungen der Kooperation

8.1.2 Der Themeneinstieg

8.2 Das Steuerungselement „Lenkungsgruppe“

8.3 Die Themenschwerpunktveranstaltung: „Case Management“

8.4 Die träger- und fallübergreifende Evaluation der ambulanten Jugendhilfen

9. Der Landkreis Aurich auf dem Weg zur Sozialraumorientierung

9.1 Einstieg in die Materie: Problemumriss und Zielsetzung

9.2. Die Sozialraumanalyse im Rahmen eines interdisziplinären Fach- und Praxisprojektes der Fachhochschule

9.3 Exkurs: Projektende - Projektbeginn - Planung des weiteren Vorgehens

9.4 Die „interne“ Kommunikationsplattform „Dienstbesprechung“

9.5 Die Einbindung der Trägerlandschaft

9.6 Die Leitsätze als Grundlage der sozialraumorientierten Kooperationsarbeit

9.7 Das „sozialraumorientierte“ Hilfeplanverfahren nach § 36 (2) KJHG

9.8 Die Bildung der Sozialräume im Landkreis Aurich

9.9 Die indikatorengestützte Personalbemessung

9.9.1 Die Auswahl „personalbeeinflussender“ Kennzahlen

9.9.2 Die Datenerhebung

9.9.3 Das Berechnungsverfahren

9.9.4 Zwischenfazit

9.10 Von der Sozialraumorientierung zum Sozialraumbudget

9.10.1 Die geplanten Rahmenbedingungen

9.10.2 Das voraussichtliche Verfahren der Budgetgestaltung

9.10.3 Grundsatzüberlegungen geeigneter Kontroll-, Einfluss- und Anreizsysteme

9.10.4 Zwischenfazit

9.11 Vom Sozialraumbudget zum Sozialraumteam - die Organisationsstruktur einer sozialräumlichen und budgetierten Kooperationsarbeit

9.11.1 Die Planungs- und Steuerungsgruppe

9.11.2 Die Stabstellen „Qualitätsentwicklung“ und „Internes Controlling/ Budgetverwaltung“

9.11.3 Die Sozialraumteams

9.11.4 Die Sozialraumkonferenzen

9.11.5 Zwischenfazit

9.12 Die Qualitätsentwicklung und -sicherung

10. Einschätzung des sozialraumorientierten „Modernisierungsweges“ im Landkreis Aurich

10.1 Die Methodik der Sozialraumbildung

10.2 Das Verhältnis zu den politischen Gremien

10.3 Die sozialraumorientierte Arbeits- und Organisationsstruktur

10.4 Die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Kooperation mit den freien Trägern

10.5 Die interne und externe Kooperations- und Netzwerkarbeit

10.6 Die „Entzerrung“ der Verantwortungssphären

10.7 Die Bedeutung und Wirkung der Personalentwicklung

10.8 Der landkreisspezifische Führungsstil

10.9 Die Grundsatzüberlegungen des budgetierten Sozialraumkonzeptes

10.10 Die Potentiale des indikatorengestützten Personalbemessungssystems

10.11 Die Orientierung am „Celler-Modell“

10.12 Die Funktionalität der externen Prozessbegleitung durch die Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/ Wilhelmshaven

11. Perspektivische Empfehlungen für eine erfolgsversprechende Umsetzung der Sozialraumorientierung im Landkreis Aurich

11.1 Mittels prozessbegleitender Fachcontrollingverfahren die (potentiellen) Zielgruppen erreichen

11.2 Einen kommunalpolitischen „Rückhalt“ und „Willen“ erzeugen

11.3 Das Beharrungsvermögen überwinden, um eine Sozialraumpräsens des Sozialen Dienstes zu garantieren

11.4 Die zukünftige „Kooperationsarbeit“ mittels konkreter Ziele besiegeln und die gemeinschaftlichen Qualitätsstandards multifunktional nutzen

11.5 Weitreichende Kooperationsbereitschaften herstellen

11.6 Innerbetrieblich klare Verantwortungsstrukturen schaffen

11.7 Die Fachkräfte informieren, motivieren und qualifizieren

11.8 Mit Hilfe „zweier“ Teamleiter die negativen Effekte des laissez-fairen Führungsstils beheben

11.9 Durch den Aufbau verlässlicher Steuerungs- und Kontrollinstrumente einen Paradigmenwechsel vom „Sparen“ zur „Fachlichkeit“ sicherstellen

11.10 Mit Hilfe des indikatorengestützten Personalbemessungssystems praxisrelevante Erkenntnisse generieren und zweckgerichtete Konsequenzen folgen lassen

11.11 Den Blick auf „Andere“ wagen

11.12 Die Unterstützungspotentiale der Fachhochschule kompensieren

12. Ist der „Weg“ das „Ziel“ ?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt das Ziel, den Transformationsprozess des Landkreises Aurich hin zu einer sozialraumorientierten Kinder- und Jugendhilfe kritisch zu analysieren und zu reflektieren. Dabei wird untersucht, wie fachliche, strukturelle, organisatorische und finanzielle Modifikationen implementiert werden, um auf den wachsenden Reformdruck bei gleichzeitig steigendem Hilfebedarf unter Einhaltung rechtlicher Vorgaben zu reagieren.

  • Grundlagen und Reformbedarf in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Theoretische Wurzeln der Sozialraumorientierung (Gemeinwesenarbeit, Lebensweltorientierung, Dienstleistungsorientierung)
  • Methodische Grundsätze und Implementierungsvoraussetzungen
  • Konzeption von Sozialraumbudgets als Steuerungsinstrument
  • Prozessanalyse und praktische Umsetzung im Landkreis Aurich sowie Vergleich mit anderen Modellprojekten (INTEGRA, Celle, Stuttgart)

Auszug aus dem Buch

4.2 Die methodischen Grundsätze der Sozialraumorientierung

Unter dem Begriff „Sozialraumorientierung“ fallen heute eine Vielzahl von fachlichen, strukturellen und organisatorischen Veränderungsprozessen in der Jugendhilfe, die neben der oben benannten geographischen Ausrichtung am Sozialraum unterschiedliche methodische Grundsätze bzw. Prinzipien verfolgen. Auch wenn diese in den vorfindbaren konzeptionellen Ansätzen unterschiedliche Ausprägungen erfahren, lassen sich Schwerpunkte erkennen, die im Folgenden beschrieben werden.

4.2.1 Kundenorientierung und Partizipation

Bereits seit der Verabschiedung des KJHG´s 1990 besteht die Verpflichtung, dass Jugendhilfeleistungen sich am Willen der Leistungsberechtigten zu orientieren haben und sie am Hilfeprozess umfassend zu beteiligen sind. Diesen juristischen Rechtsansprüchen wird heute meist ausschließlich im Zuge der Hilfeplangespräche (§ 36 SGB VIII) Rechnung getragen, wobei oft ein „passiver Akt des Anwesendseins“ als „Beteiligungsgewährung“ praktiziert wird. Zu den grundlegenden fachlichen Ambitionen der Sozialraumorientierung zählt es daher, AdressatInnen und BürgerInnen als handelnde Subjekte zu verstehen, deren Interessen und Bedürfnisse als „Orientierungs- bzw. Handlungsgrundlage“ fungieren.

4.2.2 Ressourcenorientierung

Der Begriff „Ressourcenorientierung“ wird meist im doppelten Sinne verstanden. Zum einen geht es - u.a. im Sinne der Strukturmaxime des 8. Jugendfeberichts - um den systematischen Einbezug bzw. die Nutzung der Ressourcen der AdressatInnen im Zuge der Sozialen Arbeit. Während dieser sozialpädagogische Arbeitsansatz in der Praxis bereits seit einigen Jahren als Standard gilt, hat sich die weitere Forderung des „Lebensweltkonzeptes“ nach einer Entwicklung und Nutzung tragfähiger und belastbarer regionaler Gegebenheiten aufgrund einer „Konzentration auf den Einzelfall, die Auslastung des Hauses oder die sture Einhaltung überzogener bürokratischer Verfahren“, bis heute kaum etablieren können. Vor diesem Hintergrund wird der Begriff „Ressourcenorientierung“ im Kontext der Sozialraumorientierung zum anderen im Sinne der Nutzung, des Ausbaus sowie der Aktivierung von Ressourcen im Sozialraum verstanden, zu denen u.a. Nachbarschaften sowie regional präsente Unternehmen- und Dienstleistungsstrukturen zählen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik ein, vor der die Kinder- und Jugendhilfe steht, und legt das Ziel fest, den Weg des Landkreises Aurich zur Sozialraumorientierung kritisch zu untersuchen.

2. Die Hintergründe des Reformbedarfs in der Kinder- und Jugendhilfe: Das Kapitel analysiert die fiskalischen und fachlichen Ursachen, wie leere Kassen und steigendes Fallaufkommen, die einen Reformdruck in der Jugendhilfe erzeugen.

3. Die theoretischen und konzeptionellen Wurzeln der Sozialraumorientierung: Es werden die verschiedenen theoretischen Strömungen vorgestellt, die das Konzept der Sozialraumorientierung fundieren, darunter die Gemeinwesenarbeit und das Neue Steuerungsmodell.

4. Die Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe: Hier werden die methodischen Kernprinzipien und die notwendigen strukturellen Voraussetzungen zur Implementierung sozialräumlicher Konzepte detailliert definiert.

5. Von der Sozialraumorientierung zum Sozialraumbudget: Das Kapitel widmet sich der Umstellung auf sozialräumliche Finanzierungsmodelle und diskutiert dabei sowohl die Intentionen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen.

6. Praktische Realisierungen sozialräumorientierter Projekte: Zur Veranschaulichung dienen hier bundesweite Praxismodelle wie INTEGRA, Stuttgart und Celle, die als Vergleichsgrundlage fungieren.

7. Die Ausgangslage und Vorgeschichte der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Aurich: Die Analyse konzentriert sich auf die spezifischen strukturellen Rahmenbedingungen und die historische Entwicklung der Reformbestrebungen in diesem Landkreis.

8. Der Organisations- und Personalentwicklungsprozess im Landkreis Aurich: Dieses Kapitel zeichnet den Prozess der internen Organisationsentwicklung und die Kooperation mit der Fachhochschule nach.

9. Der Landkreis Aurich auf dem Weg zur Sozialraumorientierung: Hier wird die konkrete Umsetzung beschrieben, inklusive Sozialraumanalyse, Personalbemessung und der Gremienbildung.

10. Einschätzung des sozialraumorientierten „Modernisierungsweges“ im Landkreis Aurich: Es folgt eine kritische Reflexion des bisherigen Prozesses unter Einbeziehung der erarbeiteten Ziele und Erfahrungen.

11. Perspektivische Empfehlungen für eine erfolgsversprechende Umsetzung der Sozialraumorientierung im Landkreis Aurich: Abschließend werden konkrete Handlungsempfehlungen zur Überwindung bestehender Barrieren formuliert.

12. Ist der „Weg“ das „Ziel“ ?: Ein abschließendes Resümee, das die Gesamtsituation bewertet und einen optimistischen Ausblick wagt.

Schlüsselwörter

Sozialraumorientierung, Kinder- und Jugendhilfe, Sozialraumbudget, Jugendamt, Organisationsentwicklung, Personalbemessung, Qualitätsmanagement, Case Management, Kooperation, Vernetzung, Hilfe zur Erziehung, Sozialraum, Partizipation, Jugendhilfeplanung, Landkreis Aurich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Umgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Aurich im Rahmen eines umfassenden Organisations- und Personalentwicklungsprozesses hin zur Sozialraumorientierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung der Sozialraumorientierung, den methodischen Prinzipien der Umsetzung, der Einführung neuer Finanzierungsinstrumente wie Sozialraumbudgets sowie der Analyse spezifischer Implementierungsschritte in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die fachlichen, strukturellen, organisatorischen und finanziellen Veränderungen im Landkreis Aurich kritisch zu evaluieren, um daraus Empfehlungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu theoretischen Ansätzen der Sozialen Arbeit sowie einer prozessbegleitenden Analyse der regionalen Entwicklung im Landkreis Aurich unter Einbeziehung empirischer Daten und Evaluationsergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nach einer Darstellung der theoretischen Wurzeln die praktischen Realisierungsversuche sozialräumlicher Ansätze, die Analyse der Ausgangslage im Landkreis Aurich, der Prozessverlauf, die Sozialraumanalyse, sowie die kritische Einschätzung des Modernisierungsweges und resultierende Empfehlungen detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Sozialraumorientierung, Jugendhilfe, Organisationsentwicklung, Sozialraumbudget, Personalbemessung und Qualitätssicherung.

Inwieweit spielt die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule eine Rolle?

Die Kooperation mit der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven bildete das fundamentale Gerüst des Organisationsentwicklungsprozesses; sie lieferte wissenschaftliche Begleitung, Beratung und methodische Unterstützung.

Was ist die Besonderheit des „Celler Modells“ in diesem Kontext?

Das Celler Modell diente dem Landkreis Aurich als wichtiges „Vorbild“ für die Implementierung der Sozialraumorientierung und prägte die Ausgestaltung der Gremienstrukturen und des Budgetverfahrens maßgeblich.

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Details

Title
Der Landkreis Aurich auf dem Weg zur Sozialraumorientierung im Rahmen eines Organisations- und Personalentwicklungsprozesses
College
University of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Wilhelmshaven
Grade
1,0
Author
Dip. Sozial-Betriebswirtin Nataly Barkmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
176
Catalog Number
V62976
ISBN (eBook)
9783638561174
ISBN (Book)
9783638816113
Language
German
Tags
Landkreis Aurich Sozialraumorientierung Rahmen Organisations- Personalentwicklungsprozesses
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dip. Sozial-Betriebswirtin Nataly Barkmann (Author), 2006, Der Landkreis Aurich auf dem Weg zur Sozialraumorientierung im Rahmen eines Organisations- und Personalentwicklungsprozesses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62976
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