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Feedback - Instrument zur Verbesserung der Kommunikation

Titre: Feedback - Instrument zur Verbesserung der Kommunikation

Dossier / Travail , 2003 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Dipl. Kfm. Serdar Sirin (Auteur)

Rhétorique / Phonétique / Orthophonie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Um einen Vortrag interessant und gut zu vermitteln, reicht es nicht aus, ein Thema vorzutragen und ständig die gleichen Fehler zu begehen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Der Vortragende hat jedoch die Möglichkeit dies zu ändern, indem er sich ein Feedback geben lässt. Durch die Bewusstmachung eines Fehlverhaltens, im Sinne eines Regelkreises, wird ein „feedback“ vorgenommen, um durch eine Regelung zu einer Verbesserung seiner Wirkung auf andere bei der verbalen Kommunikation zu gelangen. 1 Um jedoch ein Feedback geben oder nehmen zu können, muss eine Kommunikation zwischen einem Sender, der kodierte nachrichten sendet, und dem Empfänger, der diese dekodieren muss, stattfinden. 2 Hierbei soll der Empfänger/Zuhörer dem Sender oder auch Vortragenden seine Wahrnehmungen und Beobachtungen vermitteln. Das Feedback kann somit als Instrument zur Verbesserung der Kommunikation angesehen werden. In der folgenden Arbeit werden wir als Grundlage die Kommunizierenden betrachten. Anschließend wird das Feedback näher beschrieben und anhand von Praxisbeispielen und Lernerfahrungen im Rhetorik Seminar verdeutlicht. Die Notwendigkeit des Feedbacks wird durch das Modell des Johari - Fensters untermauert. Zum Schluss wird ein Fazit gezogen, in dem eigene Erfahrungen im Rhetorik Seminar im Vordergrund stehen. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Kommunizierenden

2.1 Der Sender

2.2 Der Empfänger

3 Feedback

3.1 Der Begriff „Feedback“

3.2 Feedback – Regeln

3.2.1 Lernerfahrungen: Feedback geben

3.2.2 Lernerfahrungen: Feedback nehmen

4 Das Johari – Fenster

4.1 Bildliche Darstellung

4.2 Das Johari – Fenster vor und nach dem Feedback

5 Eigene Erfahrungen / Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Feedback als zentrales Instrument zur Optimierung der zwischenmenschlichen Kommunikation und Rhetorik. Die Forschungsfrage widmet sich der Bedeutung von Feedbackprozessen, um die Wirkung eines Vortragenden durch Bewusstmachung von Verhaltensweisen nachhaltig zu verbessern.

  • Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation (Sender-Empfänger-Modell)
  • Definition und Wirkungsweise von Feedback
  • Konkrete Regeln für die effektive Feedback-Gabe und -Annahme
  • Anwendung des Johari-Fensters zur Analyse von Selbst- und Fremdbild
  • Praxisnahe Reflexion der persönlichen Entwicklung durch Rhetorik-Seminare

Auszug aus dem Buch

3.2 Feedback – Regeln

Um ein hilfreiches Feedback zu geben, müssen folgende Regeln beachtet werden.

Feedback soll konkret formuliert sein und nicht verallgemeinert! Im Rhetorik Seminar haben wir gelernt, dass ein Feedback in Form von mehrdeutigen oder nicht ausreichend hilfreichen Formulierungen keine besonders große Hilfe ist. Als Beispiel hierfür wäre der Satz „Es hat positiv auf mich gewirkt.“ Richtig und konkret wäre hier eher „Es hat sachlich und kompetent gewirkt.“

Nach Sperling / Wasseveld wird die konkrete Aussage nach folgendem Beispiel dargestellt: „Er hat immer wieder Konsens abgefragt“ oder „Er hat keinen Zeitplan aufgestellt.“ Nach Sperling / Wasseveld wird die unspezifische Aussage nach folgendem Beispiel dargestellt: „Er hat es gut gemacht“ oder „Er war zu lasch/dominant.“

Beschreiben, nicht werten oder analysieren, Vorwürfe und Beschuldigungen vermeiden! Das Beschreiben soll in Form von „Ich habe beobachtet“ sein und nicht mehr oder weniger. Das wichtigste bei der Beschreibung der Beobachtung, ist dass nur das weitergegeben wird, was auch wirklich beobachtet wurde.

Auch eigene Gefühle mitteilen, und zwar in der direkten Form (als „Ich-Botschaft“)! Wie schon in der Regel 2, haben wir die Ich-Form für unsere Beobachtung benutzt. Durch diese Beziehung wird die Aufmerksamkeit des Feedbacknehmers nochmals gesteigert. Eigene Erfahrungen haben gezeigt, dass das Aufnehmen des Feedbacks von der Beziehungsseite effektiver ist, als die sachliche und unpersönliche Art.

Feedback möglichst unmittelbar! Um wichtige Informationen zu bewahren und weitergeben zu können ist es von besonderer Wichtigkeit, dass Feedback unmittelbar zu geben und zu nehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz von Feedback zur Verbesserung der persönlichen Kommunikationswirkung heraus und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Die Kommunizierenden: Dieses Kapitel erläutert das Grundmodell der Kommunikation zwischen Sender und Empfänger anhand der vier Aspekte einer Nachricht.

3 Feedback: Hier werden die Definition von Feedback sowie zentrale Regeln für eine konstruktive Rückmeldung und die damit verbundenen Lernerfahrungen dargelegt.

4 Das Johari – Fenster: Dieses Kapitel führt das Johari-Fenster als psychologisches Instrument ein, um die Dynamik zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie die Wirkung von Feedback zu visualisieren.

5 Eigene Erfahrungen / Fazit: Der Autor reflektiert seine persönliche Entwicklung während der Rhetorik-Seminare und unterstreicht die Notwendigkeit von Feedback für die rhetorische Kompetenz.

Schlüsselwörter

Feedback, Kommunikation, Rhetorik, Sender, Empfänger, Nachricht, Johari-Fenster, Selbstoffenbarung, Sachinhalt, Ich-Botschaft, Reflexion, Rhetorikseminar, Verhaltensänderung, Kompetenz, Selbstanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung von Feedback als essentielles Instrument zur Steigerung der kommunikativen Kompetenz und zur Verbesserung der Wirkung bei öffentlichen Vorträgen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des Kommunikationsmodells, den spezifischen Feedback-Regeln sowie der Anwendung des Johari-Fensters zur Selbsterkenntnis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch regelmäßiges und regelbasiertes Feedback Fehler bewusst gemacht und die eigene rhetorische Qualität signifikant gesteigert werden kann.

Welche methodische Herangehensweise wird verfolgt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Kommunikationsmodelle (z.B. Schulz von Thun) und einer praktischen Reflexion eigener Erfahrungen aus Rhetorik-Seminaren.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse von Sender und Empfänger, die konkreten Regeln für hilfreiches Feedback sowie die praktische Umsetzung im Rhetorik-Unterricht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Feedback, Kommunikation, Rhetorik, das Johari-Fenster sowie die bewusste Wahrnehmung des eigenen Verhaltens durch Rückmeldungen.

Wie unterscheidet sich die Feedback-Gabe von der Feedback-Annahme?

Während bei der Feedback-Gabe die konkrete Beobachtung und das „Ich-Botschaft“-Prinzip im Vordergrund stehen, liegt der Fokus bei der Annahme auf aktivem Zuhören und der Bereitschaft zur Selbstreflexion ohne Verteidigungshaltung.

Warum ist das Johari-Fenster für diese Arbeit relevant?

Es dient dazu, den Prozess der „Selbst- und Fremdwahrnehmung“ grafisch darzustellen und zu veranschaulichen, wie Feedback den Bereich des Unbewussten zugunsten des offenen Bereichs verkleinert.

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Résumé des informations

Titre
Feedback - Instrument zur Verbesserung der Kommunikation
Université
University of Lüneburg
Cours
Rhetorik
Note
2,0
Auteur
Dipl. Kfm. Serdar Sirin (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
17
N° de catalogue
V63066
ISBN (ebook)
9783638561891
ISBN (Livre)
9783656794066
Langue
allemand
mots-clé
Feedback Instrument Verbesserung Kommunikation Rhetorik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl. Kfm. Serdar Sirin (Auteur), 2003, Feedback - Instrument zur Verbesserung der Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63066
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Extrait de  17  pages
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