Basel II ist im Kreditwesen derzeit eines der meistgenannten Themen. Es wird zum 01.01.2007 europaweit für alle kreditnehmenden Unternehmen eingeführt. Danach werden alle kreditbeantragenden Unternehmen einem ständigen Rating unterzogen, und deren Kreditwürdigkeit festgestellt. Das wird zu unterschiedlichen Zinsätzen führen. Dieses Rating wird für viele Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes existenzielle Auswirkungen haben. Deshalb ist BASEL II im Profitbereich bereits längst Thema und Gegenstand einer breiten Sammlung aktueller Literaturveröffentlichungen und insbesondere Internetverweise.
Dagegen wird BASEL II erst langsam, sehr zögerlich auch Thema für die Sozialwirtschaft, die, sofern sie eine Kapitalbildung über Kredite finanzieren möchte oder muss, sich ebenfalls diesem Rating zu unterwerfen hat. Und schaut man genauer in die Literatur, so muss auch innerhalb der Sozialwirtschaft ebenfalls differenziert werden. BASEL II wird durchaus ein ernstes Thema1
für einzelne, am Kapitalmarkt tätige Soziale Unternehmen. Im Wesentlichen werden von den Banken im Bereich der Sozialwirtschaft eher „immobilienbasierende“ Angebote wie, z.B. Krankenhäuser, Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen Kur-, Erholungs- und Beherbergungseinrichtungen, Bildungseinrichtzungen gesehen. Darüber hinaus entstehen erste Ratingsysteme für sog. Hilfseinrichtungen für Suchtkranke, Straftäter und Verschuldete. Das Rating für diese ambulanten Sozialdienste ist allerdings noch nicht stark ausgebaut.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Basel II
2.1 Basel II - Definition - Entwicklung - Hintergründe
2.2 Basel II - Das Ratingsystem und die besonderen Auswirkungen auf die Sozialwirtschaft
2.2.1 Definition Rating
2.2.2 Das Rating nach Basel II für die Sozialwirtschaft im Verbund der christlichen Banken unter dem Dach des BVR
2.2.2.1 Motivation und Entstehung
2.2.2.2 Aufbau des Ratings
2.2.2.3 Inhalte des Ratings
2.2.2.4 Ratingergebnis
2.2.2.5 Ausblick des Ratings aus Sicht des christlichen Bankenverbandes
2.3 Ergänzung - das Ratingsystem der Bank für Sozialwirtschaft
2.3.1 Das Ratingsystem der Bank für Sozialwirtschaft im Allgemeinen
2.3.2 Die Ratingkriterien der Bank für Sozialwirtschaft
2.3.3 Die Ratingplanungen nach Basel II der BFS
2.4 Basel II - Die Bedeutung recherchiert im Internet
2.4.1 Basel II versus aktuelle Themen in der Betriebs- und Sozialwirtschaft
2.4.2 Die Bedeutung von Basel II versus aktueller Themen der Sozialwirtschaft beim Buchversender www.amazon.de
2.4.3 Die Bedeutung von Basel II bei der Internetsuchmaschine www.google.de
3. Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Hintergründe - Aufbau - bisherige Tätigkeit
3.1 Stiftungswesen im Allgemeinen
3.1.1 Stiftungswesen im Allgemeinen - rechtliche und gesellschaftliche Grundlagen
3.1.2 Stiftungswesen im Allgemeinen - statistische Größenordnungen aus Sicht des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen
3.2 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Hintergründe
3.2.1 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Hintergründe - GRÜNDUNG
3.2.2 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Hintergründe - STIFTUNGSZWECK
3.3 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Aufbau
3.3.1 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Aufbau - allgemein
3.3.2 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Aufbau - die Rolle des Bischofs
3.3.3 Die bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Aufbau - der Beirat
3.3.4 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Aufbau - der Vergabeausschuss
3.3.5 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Aufbau - der Treuhänder
3.3.5.1 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Aufbau - der Treuhänder - die strukturellen Grundlagen
3.3.5.2 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Aufbau - der Treuhänder als Person
3.4 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - die Zustiftungen
3.4.1 Zustiftung Bischof Dr. Josef Homeyer
3.4.2 Zustiftung Wohnung
3.5 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - bisherige Tätigkeit
3.5.1 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - bisherige Tätigkeit - allgemein: Finanzentwicklung
3.5.1.1 Die Einnahme und Kapitalentwicklung von 1999 - 2005 der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben
3.5.1.2 Die Ausgabeentwicklung von 1999 - 2005 der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben
3.5.2 Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - bisherige Tätigkeit - INHALTE DER FÖRDERUNGEN
4. Analyse der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben auf Grundlage einiger Ratingkriterien nach Basel II sowie im Vergleich mit der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft
4.1 Analyse der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben auf Grundlage einiger Ratingkriterien nach Basel II
4.1.1 Die Finanzsituation der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
4.1.1.1 Die Kapitalentwicklung
4.1.1.2 Die Anlagestrategie
4.1.1.3 Die Finanzstruktur
4.1.1.4 Die Bedeutung der Spenden
4.1.1.5 Die Bedeutung der Kapitalerträge
4.1.1.6 Die Wirtschaftlichkeit in der Leistungserbringung
4.1.2 Das Management der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
4.1.2.1 Die Qualifikation der Tätigen
4.1.2.2 Die Arbeitsabläufe und Leistungsqualität der Stiftungsverwaltung
4.1.2.3 Aufsichts- und Kontrollgremien der Stiftung
4.1.2.4 Das Rechnungswesen der Stiftung
4.1.2.5 Die technische Ausstattung
4.1.3 Die Wettbewerbssituation der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
4.1.3.1 Eingrenzung des Tätigkeitsfeldes
4.1.3.2 Interne Mitbewerber der Stiftung
4.1.3.3 Externe Mitbewerber der Stiftung
4.1.4 Die Zweckerreichung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
4.1.4.1 Die Zweckerreichung durch die Projektförderungen der Stiftung
4.1.4.2 Die Zweckerreichung durch die Selbstinitiative der Stiftung
4.1.4.3 Die Zweckerreichung durch Bewusstseinsbildung der Stiftung
4.1.4.4 Die Zweckerreichung durch Zustiftungen bzw. Expansion der Stiftung
4.1.4.5 Die Zweckerreichung durch politische Interessensvertretung der Stiftung
4.1.5 Die Zertifizierungsstrategie der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
4.1.6 Die Leistungsnachfrage bei der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
4.1.7 Das Image der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
4.1.7.1 Bisherige Instrumente der Imagemessung
4.1.7.2 Das bekannte interne Image
4.1.7.3 Das bekannte externe Image
4.1.8 Die Vernetzung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
4.1.8.1 Die interne Vernetzung
4.1.8.2 Die externe Vernetzung
4.2 Positioneller Vergleich der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben mit der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft, Stuttgart
4.2.1 Kurzbeschreibung der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft
4.2.2 Hintergründe und Methoden dieses positionellen Vergleiches
4.2.2.1 Hintergründe für den positionellen Vergleich
4.2.2.2 Methodische Herangehensweise für den positionellen Vergleich
4.2.3 Ein positioneller Vergleich der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben mit der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft
5. Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Möglichkeiten einer künftigen strategischen Ausrichtung
5.1 Strategische Schlussfolgerungen
5.2 Künftige Ausrichtung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben als Dachstiftung mit einem eigenen Förderbereich
5.2.1 Strukturelle Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Ausgangslage
5.2.2 Strukturelle Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Vision und Ziele
5.2.3 Strukturelle Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Schlussfolgerung
5.2.4 Strukturelle Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Veränderungen
5.2.4.1 Strukturelle Weiterentwicklungen der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Grundsätzlich
5.2.4.2 Strukturelle Weiterentwicklungen der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Die Rolle des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim
5.2.4.3 Strukturelle Weiterentwicklungen der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Die Rolle des Bischofs und Errichtung einer Schirmherrschaft
5.2.5 Strukturelle Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Die Ausrichtung als Dachstiftung mit einem eigenen Förderbereich
5.2.6 Strukturelle Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Voraussetzung für eine Assoziation
5.2.6.1 Strukturelle Weiterentwicklungen der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Voraussetzung für eine Assoziation - Anerkennung des Stiftungszwecks und der Stiftungsziele
5.2.6.2 Strukturelle Weiterentwicklungen der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Voraussetzung für eine Assoziation - Dauerhaftigkeit
5.2.6.3 Strukturelle Weiterentwicklungen der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Voraussetzung für eine Assoziation - Einfluss der Dachstiftung
5.2.7 Strukturelle Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Vorteile der Assoziation
5.2.7.1 Optimierte Vermögensanlagen als Vorteil einer Assoziation
5.2.7.2 Optimierung des Spendenwesens als Vorteil einer Assoziation
5.2.7.3 Zweckgebundene Partizipierung an den Kapitalerträgen als Vorteil einer Assoziation
5.2.7.4 Ausbau der Stiftungsverwaltung zur Servicestelle als Vorteil einer Assoziation
5.2.8 Strukturelle Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben - Assoziation am Beispiel des Bernward-Hilfsfonds
6. Resümee
7. Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Ratingkriterien nach Basel II als Instrument für eine qualitative Standortbestimmung und strategische Weiterentwicklung der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben genutzt werden können, um diese langfristig erfolgreich als Dachstiftung auszurichten.
- Grundlagen von Basel II und dessen spezifische Auswirkungen auf die Sozialwirtschaft.
- Detaillierte Analyse der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben hinsichtlich Aufbau, Tätigkeit und Finanzstruktur.
- Anwendung ausgewählter Ratingkriterien zur Stärken-Schwächen-Analyse der Stiftung.
- Positioneller Vergleich mit der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft als Benchmark.
- Ableitung strategischer Handlungsempfehlungen für die künftige Ausrichtung der Stiftung.
Auszug aus dem Buch
Die Finanzsituation der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben im Sinne der Ratingkriterien nach Basel II
Basel II behandelt die Ratingkriterien zum Themenschwerpunkt Finanzen naturgemäß sehr ausführlich. Und einzelne Kriterien sind geeignet, sie als qualitative Bewertungsgrundlage für eine caritativ-kirchliche Stiftung heranzuziehen.
4.1.1.1 Die Kapitalentwicklung
Ausgegangen wird von einem jährlichen 20-prozentigen Zufluss der Einnahmen (Spenden und Kapitalerträge) an das Stiftungskapital. Folgende Rechnung verdeutlicht diese Überlegung:
Sollwert der Kaptalentwicklung: 20 % aller Spendeneinnahmen (€ 207.018,68) der Stiftung: € 41.403,76; 20 % aller Kapitalerträge (€ 449.956,53) der Stiftung: € 89.991,31. Sollwert: € 131.395,07.
Im Sinne dieser Sollwertrechnung hätte das Stiftungskapital zum 31.12.2005 € 2.432.209,14 betragen müssen. Tatsächlich betrug das Stiftungskapital zum 31.12.2005 aber € 2.770.014,02, d.h. das Kapital hat sich um € 337,804,88 höher als geplant bzw. vorgegeben entwickelt. Die Gründe hierfür sind sicherlich vielfältig. Zum einem waren einzelne Sonderzuflüsse zu verzeichnen, zum anderen war die Höhe der bisherigen Förderzusagen eher moderat.
Bewertung: Die Kapitalentwicklung der Stiftung ist positiv. Das Stiftungskapital hat sich entsprechend den Überlegungen der Entscheidungsträger überdurchschnittlich gut entwickelt.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Basel II für die Sozialwirtschaft und begründet die Analyse der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben als Fallbeispiel für eine qualitative Stiftungsbewertung.
Basel II: Dieses Kapitel definiert Basel II, erläutert die drei Säulen des Abkommens und stellt die spezifischen Ratingsysteme der Bank für Sozialwirtschaft und des Verbundes christlicher Banken für die Sozialwirtschaft vor.
Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Hintergründe - Aufbau - bisherige Tätigkeit: Das Kapitel beschreibt das Stiftungswesen allgemein sowie die Gründung, den strukturellen Aufbau und die bisherigen Förderaktivitäten der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben.
Analyse der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben auf Grundlage einiger Ratingkriterien nach Basel II sowie im Vergleich mit der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft: Hier erfolgt eine qualitative Analyse der Stiftung mittels Basel II-Kriterien sowie ein positioneller Vergleich mit der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft mittels Expertenbefragung.
Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben - Möglichkeiten einer künftigen strategischen Ausrichtung: Dieses Kapitel leitet aus der Analyse strategische Schlussfolgerungen ab und entwickelt ein Konzept zur Weiterentwicklung der Stiftung zu einer Dachstiftung mit eigenem Förderbereich.
Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Ergebnisse der Analyse der Stiftung sowie die erarbeiteten strategischen Möglichkeiten für deren Zukunft zusammen.
Literatur- und Quellenverzeichnis: Dies ist das abschließende Verzeichnis aller genutzten Quellen, Internetseiten und Protokolle, die der Masterarbeit zugrunde liegen.
Schlüsselwörter
Basel II, Sozialwirtschaft, Ratingkriterien, Stiftungswesen, Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben, Dachstiftung, CaritasStiftung, Strategieplanung, Finanzmanagement, Förderwesen, Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement, Unternehmensrating, kirchliche Stiftungen, Assoziation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit der Ratingkriterien des Basel II-Abkommens auf eine kirchliche Stiftung im Sozialbereich, um deren Qualität zu bewerten und Entwicklungspotenziale für eine strategische Neuausrichtung aufzuzeigen.
Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Basel II-Regelwerk für die Sozialwirtschaft, den Grundlagen und der Arbeit von kirchlichen Stiftungen sowie der strategischen Organisationsentwicklung hin zu einem Dachstiftungsmodell.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein Handlungskonzept für die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben zu erstellen, das auf Basis qualitativer Ratingansätze eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Stiftung ermöglicht.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Neben einer intensiven Literatur- und Internetanalyse verwendet der Autor eine qualitative Analyse anhand von Ratingkriterien sowie einen positionellen Vergleich mit einer ähnlichen Einrichtung (Benchmarking) durch eine strukturierte Expertenbefragung.
Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse der Finanzsituation, dem Management, der Wettbewerbssituation und der Zweckerreichung der Stiftung unter Anwendung von Basel II-Kriterien sowie mit konkreten Vorschlägen zur Satzungsänderung.
Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit geprägt?
Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Basel II, Sozialwirtschaft, Dachstiftung, Stiftungsmanagement, Caritas und Ratingverfahren charakterisiert.
Welche Rolle spielt die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft in der Arbeit?
Sie dient als Vergleichspartner (Benchmark), um durch einen positionellen Vergleich strategische Stärken und Schwächen der eigenen Stiftung zu identifizieren und Best-Practice-Ansätze für die angestrebte Neuausrichtung zu gewinnen.
Warum empfiehlt der Autor eine Ausrichtung als Dachstiftung?
Die Ausrichtung als Dachstiftung soll es der Stiftung ermöglichen, eigenständige soziale Förderfonds und Vereine unter einem Dach zu assoziieren, um Synergieeffekte bei der Mittelverwendung und im Management zu erzielen.
Wie bewertet der Autor die Personalausstattung der Stiftung?
Der Autor stellt fest, dass die derzeitigen hauptamtlichen Stundenkontingente für die anspruchsvollen Aufgaben der Stiftungsverwaltung, insbesondere im Hinblick auf eine Ausweitung zur Dachstiftung, nicht ausreichend sind und eine Erhöhung der Deputate empfiehlt.
- Quote paper
- Master of Social Management (MSM) Georg Hövemann (Author), 2006, Basel II im karitativ-kirchlichen Stiftungswesen. Strategische Weiterentwicklung durch Ratingkriterien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63186