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Lebenslagen von geistig behinderten Frauen

Title: Lebenslagen von geistig behinderten Frauen

Intermediate Diploma Thesis , 2006 , 46 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Annett Lohmann (Author)

Social Work
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Mit Thema: „Lebenslagen von geistig behinderten Mädchen und Frauen“ habe ich den Versuch unternommen mich damit einmal auseinander zusetzen. Die intensive Auseinandersetzung verbunden mit den Schwierigkeiten der Recherche und die intensiv erlebten Eindrücke beim Interview, führten zum Ergebnis, dass ich die vorgesehene Projektarbeit im Rahmen des Studiums nutzen werde, um im Projekt „Zinnober e.V.“ zu arbeiten. Literatur zum Thema: Mädchen und junge Frauen mit geistiger Behinderung zu finden erschien mir am Anfang als sehr schwierig. Die spärliche Literatur zeigt deutlich, wie die Stellung der geistig behinderten Frauen heute zu sein scheint. Dann fand ich eine umfangreiche Forschungsarbeit“2 von Frau Prof. Ulrike Schildmann, die mich sehr beeindruckte. Ausgehend von dem Forschungsansatz , das sich Frauen und Männer den Anspruch erheben ein gesundes Kind zugebären und Mütter mit behinderten Kindern fragen, ob sie ein solches Kind nicht hätte verhindern können, geht sie diesen Fragestellungen nach. Demnach wären alle betroffenen Menschen mit Behinderung konfrontiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgewählte Definitionen zu geistiger Behinderung

2.1. Definitionsproblematik

2.2 Definition vom Gesetzgeber

2.3 Definition- deutscher Bildungsrat

2.4. Definition der Weltgesundheitsorganisation

2.5 Definition sozialwissenschaftlich

2.6 Begriff geistige Behinderung

2.7 Definition - geschlechtsspezifisch?

2.8 Kritik und Zusammenfassung

3. Frauenforschung und Behinderung

4. Geschlecht und Behinderung

5. Lebenslagen von geistig behinderten Mädchen/ Frauen

6. Frau sein- benachteiligt- behindert

7. Vorbemerkungen zum Interview

7.1. Interview mit geistig behinderten Frau/ März 2006

Gespräch im April 2006 mit Susi und Mutter

7.2. Auswertung des Interviews

8. Depression und geistige Behinderung

9. Umgang mit geistig Behinderten- DDR Zeit

10. Visionen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebenslagen geistig behinderter Mädchen und Frauen unter Berücksichtigung von Geschlechts- und Identitätsaspekten. Ziel ist es, die spezifischen Benachteiligungen und Ausgrenzungsmechanismen zu beleuchten, denen diese Frauen in einer leistungsorientierten Gesellschaft gegenüberstehen, und Ansätze für eine unterstützende pädagogische Arbeit aufzuzeigen.

  • Analyse theoretischer Definitionen von geistiger Behinderung unter Gender-Perspektive.
  • Untersuchung von Identitätsentwicklungsprozessen und Selbstbildern geistig behinderter Frauen.
  • Beleuchtung von Lebensbedingungen, familiären Strukturen und gesellschaftlicher Teilhabe.
  • Einzelfallbetrachtung durch ein Experteninterview zur Veranschaulichung der Praxis.
  • Diskussion von Handlungsansätzen und Visionen für eine verbesserte Lebensqualität und Integration.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Die behinderte Person, auch wenn ihre Geisteskraft oder ihre sensoriellen und verstandesmäßigen Fähigkeiten beeinträchtigt sind, ist es eine vollkommen menschliche Person.....“ Weise Worte von Papst Johannes Paul II, doch wie oft werden diese Menschen als „Krüppel“, „Schwachsinnige“ usw. in der Öffentlichkeit bezeichnet!

Seit ein paar Jahren arbeite ich mit sozial benachteiligten Mädchen und jungen Frauen im konzeptionell erstellten Projekt „Weiberkram“. Auffällig ist hier bei der geschlechtsspezifischen und geschlechtsbewussten Arbeit, dass die Mädchen im familiären sowie im schulischen Bereich vielfach mit Ausgrenzung und Benachteiligungen zu kämpfen haben. Die traditionellen Rollenbilder greifen zum Teil nicht mehr und werden um so stärker benutzt, da es anscheinend keine neuen Rollenbilder gibt. Frau werden und Frau sein ist ein aktuelles Thema in den einzelnen Kursen. Wie schwierig ist es sich als Mädchen durchzusetzen und zu behaupten? Und wie ergeht es Mädchen und jungen Frauen, die auch noch eine geistige Behinderung haben? Da ich mich sehr für die Belange der Mädchen und Frauen in der heutigen Gesellschaft interessiere, im Mädchenarbeitskreis der Stadt Magdeburg mitarbeite und Frau sein heute für mich ein zentrales Thema ist. Ich wollte ich mich mit Thema: „Lebenslagen von geistig behinderten Mädchen und Frauen“ auseinandersetzen, da ich mich mit diesem Thema noch nicht intensiv auseinandergesetzt habe. Die intensive Auseinandersetzung verbunden mit den Schwierigkeiten der Recherche und die intensiv erlebten Eindrücke beim Interview, führten zum Ergebnis, dass ich die vorgesehene Projektarbeit im Rahmen des Studiums nutzen werde, um im Projekt „Zinnober e.V.“ zu arbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt ihre Motivation zur Arbeit dar, begründet durch ihre Tätigkeit im Projekt "Weiberkram" und ihr Interesse an den spezifischen Lebensumständen geistig behinderter Mädchen und Frauen.

2. Ausgewählte Definitionen zu geistiger Behinderung: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Begriffsdefinitionen aus gesetzlicher, bildungspolitischer und sozialwissenschaftlicher Sicht und kritisiert deren Fokus auf Leistung und Defizite.

3. Frauenforschung und Behinderung: Die Autorin beleuchtet hier die Schnittstelle zwischen feministischer Forschung und Behindertenpädagogik und betont die notwendige Auseinandersetzung mit Identität und Geschlecht.

4. Geschlecht und Behinderung: Dieses Kapitel untersucht die doppelte Benachteiligung durch gesellschaftliche Rollenbilder sowie die strukturellen Barrieren im Lebenslauf behinderter Frauen.

5. Lebenslagen von geistig behinderten Mädchen/ Frauen: Der Fokus liegt hier auf der Sozialisation, der Mutter-Tochter-Beziehung und den Einschränkungen in Selbstbestimmung und Identitätsfindung.

6. Frau sein- benachteiligt- behindert: Hier werden zentrale Spannungsfelder des Lebensalltags analysiert, wie die gesellschaftliche Abwertung und die eingeschränkte Autonomie.

7. Vorbemerkungen zum Interview: Die Autorin erläutert ihre methodische Vorgehensweise und den Vorbereitungsprozess für das Interview mit einer jungen geistig behinderten Frau.

8. Depression und geistige Behinderung: Basierend auf dem Fallbeispiel wird die Entstehung von Depressionen bei geistig behinderten Menschen und die Bedeutung pädagogischer Alltagsarbeit diskutiert.

9. Umgang mit geistig Behinderten- DDR Zeit: Dieser Abschnitt bietet einen historischen Rückblick auf die institutionelle Behandlung und Förderung behinderter Menschen im DDR-Bildungssystem.

10. Visionen: Die Arbeit schließt mit konkreten pädagogischen Visionen und Handlungsempfehlungen zur Förderung der Kreativität und Identitätsentwicklung geistig behinderter Frauen.

Schlüsselwörter

Geistige Behinderung, Frauenforschung, Lebenslagen, Geschlecht, Identität, Diskriminierung, Sozialisation, Selbstbestimmung, Depression, DDR, Pädagogik, Teilhabe, Down Syndrom, Inklusion, Gender Mainstreaming.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Lebensbedingungen von geistig behinderten Mädchen und Frauen, analysiert deren Benachteiligungen und untersucht, wie eine Identitätsentwicklung unter Berücksichtigung von Geschlecht und Behinderung gefördert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Aspekte der Geschlechterforschung im Kontext der Behindertenpädagogik, die Analyse gesellschaftlicher Rollenbilder, die soziale Ausgrenzung sowie die Bedeutung von Selbstbestimmung und Identität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Komplexität der Lebensrealität geistig behinderter Frauen zu erfassen, Bewusstsein für deren spezifische Bedürfnisse zu schaffen und pädagogische Ansätze zur Stärkung ihrer Selbstachtung und Lebensqualität aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer qualitativen Fallstudie, bestehend aus einem Interview mit einer geistig behinderten Frau, um praktische Einblicke zu gewinnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Einordnung des Behindertenbegriffs, die Verknüpfung von Geschlecht und Behinderung, die Analyse der Sozialisation sowie die Auswertung des geführten Interviews im Kontext von Depression und DDR-Historie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Lebenslagen, Identitätsarbeit, Geschlechterperspektive, Selbstbestimmung und soziale Ausgrenzung charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Mutter-Tochter-Beziehung laut der Arbeit?

Die Beziehung wird als prägend für das Selbstbild beschrieben, wobei die Autorin aufzeigt, wie gesellschaftlicher Druck und das Erleben von Behinderung die Beziehung zwischen Anziehung und Abstoßung beeinflussen können.

Was macht das Interview mit Susi besonders relevant?

Das Interview liefert eine praxisnahe, authentische Perspektive, die verdeutlicht, wie eine geistig behinderte Frau ihre Umwelt, ihre eigene Behinderung und den Wunsch nach Selbstständigkeit wahrnimmt.

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Details

Title
Lebenslagen von geistig behinderten Frauen
College
University of Applied Sciences Stendal
Grade
2,0
Author
Annett Lohmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
46
Catalog Number
V63379
ISBN (eBook)
9783638564434
ISBN (Book)
9783640863976
Language
German
Tags
Lebenslagen Frauen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annett Lohmann (Author), 2006, Lebenslagen von geistig behinderten Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63379
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