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Arbeitsteilung und Individualität

Titre: Arbeitsteilung und Individualität

Dossier / Travail , 2006 , 20 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Josefine Loos (Auteur)

Sociologie - Généralités et Théories
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Inhalt dieser Arbeit soll die Theorie von Durkheim sein, die besagt, dass die Individualität eine Folge der Arbeitsteilung ist.
Es soll zu klären versucht werden, was die Begriffe Individualität und Arbeitsteilung bedeuten, indem Definitionen gefunden und derer historischen Entwicklung – was die Bedeutung, aber auch die Anwendung bzw. Ausführung angeht – auf den Grund gegangen wird. Des Weiteren soll geklärt werden, wie Durkheim zu seiner Theorie kommt. Um den Zusammenhang, den er zwischen Individualität und Arbeitsteilung sieht, darzustellen, soll ebenfalls auf Durkheims Gesellschaftsbegriff eingegangen werden.
Danach soll die Frage aufgeworfen werden, ob bzw. inwiefern Durkheims Theorie vertretbar ist. Die kritische Auseinandersetzung mit seiner Theorie, soll anhand der zuvor aufgezeigten Definitionen von Individualität und Arbeitsteilung und an deren historischer Entwicklung erfolgen.
Am Ende wird aus der kritischen Auseinandersetzung eine Schlussfolgerung gezogen. An dieser Stelle soll eventuell versucht werden, eine Abänderung von Durkheims Theorie einfließen zu lassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arbeitsteilung

2.1 Definitionen

2.2 Historische Entwicklung

3. Individualität/Individuum

3.1 Definitionen

3.2 Historische Entwicklung

4. Durkheims Theorie über Arbeitsteilung und Individualität

4.1 Arbeitsteilung

4.2 Individuum

4.2.1 „Être individuel“

4.2.2 „Être social“

4.2.3 Bindeglied zwischen „être social“ und Gesellschaft

4.3 Die Gesellschaft

4.3.1 Segmentäre Gesellschaften

4.3.2 Arbeitsteilige Gesellschaften

4.4 Zusammenfassung

5. Kritische Auseinandersetzung mit Durkheims Theorie

6. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziologische Theorie von Émile Durkheim, die postuliert, dass die Ausbildung von Individualität als direkte Folge der gesellschaftlichen Arbeitsteilung zu betrachten ist. Ziel ist es, die zentralen Begriffe theoretisch und historisch zu klären, Durkheims Argumentation darzulegen und diese kritisch auf ihre Vertretbarkeit zu prüfen.

  • Grundbegriffe der Arbeitsteilung und ihre historische Genese.
  • Konzeptualisierung von Individuum und Individualität in der soziologischen Theorie.
  • Durkheims Modell des Kollektivbewusstseins und der Gesellschaftstypen.
  • Verhältnis von segmentären zu arbeitsteiligen Gesellschaftsformen.
  • Kritische Reflexion über die Kausalität zwischen Arbeitsteilung und Individualisierung.

Auszug aus dem Buch

4.2.1 „Être individuel“

Das „être individuel“ ist der individuelle Wesensanteil, welcher den urmenschlichen und primitiven Teil darstellt. Dieser Wesensanteil strebt auf egoistische und triebhafte Weise nach Willkür.

„Diese egoistisch-asoziale, animalische Triebkraft, die weder in der organischen noch in der psychischen Konstitution des Menschen eine Begrenzung findet, würde den Menschen zum stets unbefriedigten Sklaven seiner ihn ewig drängenden Instinkte machen, wenn diese nicht durch sein ‚être social’ gebändigt würden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das theoretische Anliegen der Arbeit, den Zusammenhang von Arbeitsteilung und Individualität nach Durkheim zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

2. Arbeitsteilung: Dieses Kapitel definiert Arbeitsteilung theoretisch und zeichnet deren historische Entwicklung von den Urgesellschaften bis zur Industrialisierung nach.

3. Individualität/Individuum: Hier werden verschiedene soziologische Definitionen von Individualität vorgestellt und der historische Wandel des Individualitätsbegriffs beleuchtet.

4. Durkheims Theorie über Arbeitsteilung und Individualität: Das Kapitel erläutert Durkheims Gesellschaftsmodell, das auf der Unterscheidung zwischen segmentären und arbeitsteiligen Gesellschaften sowie dem Kollektivbewusstsein basiert.

5. Kritische Auseinandersetzung mit Durkheims Theorie: Hier erfolgt eine kritische Prüfung von Durkheims Thesen unter Einbeziehung historischer Befunde und alternativer theoretischer Perspektiven.

6. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und relativiert Durkheims Theorie, indem betont wird, dass Individualität aus der Summe verschiedener Rollen einer Person resultiert.

Schlüsselwörter

Arbeitsteilung, Individualität, Individuum, Émile Durkheim, Kollektivbewusstsein, Gesellschaft, soziale Differenzierung, Industrialisierung, Identität, Rollenidentität, Soziologie, historische Entwicklung, Arbeitsprozess, soziale Normen, Spezialisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die soziologische Annahme von Émile Durkheim, dass die Entstehung und Entwicklung von Individualität in einer Gesellschaft eng mit der Zunahme der Arbeitsteilung verknüpft ist.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretische Bestimmung von Arbeitsteilung und Individualität, der soziologische Gesellschaftsbegriff Durkheims sowie eine historische Analyse der gesellschaftlichen Spezialisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, Durkheims Theorie zu rekonstruieren, die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Differenzierung und menschlicher Identität aufzuzeigen und die Stichhaltigkeit dieser Theorie kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer historisch-vergleichenden Betrachtung soziologischer Konzepte und Definitionen.

Was wird primär im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Darstellung von Durkheims Gesellschaftstheorie (inklusive der Begriffe „être individuel“ und „être social“) sowie eine Auseinandersetzung mit historischen Entwicklungsstufen der Arbeitsteilung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Arbeitsteilung, Individualität, Kollektivbewusstsein, industrielle Entwicklung und soziale Differenzierung geprägt.

Wie definiert Durkheim laut der Arbeit die zwei Wesensanteile des Menschen?

Durkheim unterscheidet zwischen dem „être individuel“, das den primitiven, egoistischen Teil darstellt, und dem „être social“, das die Anpassung an gesellschaftliche Normen und überindividuelle Ziele umfasst.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich Durkheims Theorie?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Durkheim zwar einen wichtigen Zusammenhang erkannt hat, die Individualität eines Menschen jedoch komplexer ist und nicht ausschließlich durch die Arbeitsteilung geformt wird, sondern auch durch die Gesamtheit aller sozialen Rollen.

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Résumé des informations

Titre
Arbeitsteilung und Individualität
Université
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Soziologie)
Cours
Einführung in die soziologischen Theorien
Note
2,3
Auteur
Josefine Loos (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
20
N° de catalogue
V63478
ISBN (ebook)
9783638565295
ISBN (Livre)
9783638767255
Langue
allemand
mots-clé
Arbeitsteilung Individualität Einführung Theorien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Josefine Loos (Auteur), 2006, Arbeitsteilung und Individualität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63478
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